24.06.2010 | Ciao
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Slowakei-Italien im 11FREUNDE-Liveticker

Nach einem Spiel, das in der ersten Hälfte wie ein lauer toskanischer Sommerwind daher kam, in den zweiten 45 Minuten dann wie ein Wirbelwind vor der US-Küste, braust Italien nach Hause. Der Liveticker tobte mit.

Text: Johannes Ehrmann und Alex Raack Bild: Imago
Slowakei: Mucha - Pekarik , Skrtel , Durica , Zabavnik - Strba , Hamsik     - Kucka , Stoch - Jendrisek , Vittek
Trainer: Weiss

Italien: Marchetti - Zambrotta , F. Cannavaro, Chiellini , Criscito - Gattuso , de Rossi , Montolivo - Pepe , Iaquinta , di Natale
Trainer: Lippi

Schiedsrichter: Howard Webb
Ciao
Slowakei
3
:
2
Italien



15:52 Uhr
Puh. Etwas verspätet sind auch wir auf dem Sender, begrüßen euch recht herzlich, verfluchen noch einmal die Technik, die nachher im Hinterhof aufs Maul bekommt und freuen uns auf den angeblichen Weltmeister und ein nettes Land namens Slowakei. Auf gehts!

15:55 Uhr
Während die Hymnen laufen, streiten sich Ehrmann und ich über Schiri Howard Webb. »Ein guter Mann«, ruft er, ich erwidere: »Von wegen, super Typ!« Moment mal, wir sind ja einer Meinung. Von wegen Streit! Wir bewerfen uns vor lauter Nächstenliebe mit bunten Blumen und tanzen im Kreis. Ehrmann verteilt bunten Pillen mit Giraffenmotiv, hat er R. Töpper aus Wien mal abgeluchst. Nach 2,3 Tässchen Wodka war das auch kein Problem mehr, hehe...

15:57 Uhr
Werden eigentlich nur hübsche Frauen ins Stadion gelassen? Und wenn ja, wo sind die weniger schönen untergebracht? In den »Fan-Camps«?

1.
0,2 Sekunden sind gespielt, da versucht es di Natale mal mit einem Fernschuss aus 100 Metern. Geht knapp drüber. Vielleicht beim nächsten Mal aus 102 Metern versuchen, Kollege.

3.
Slowakei-Coach Vladimir Weiss im Al-Capone-Outfit inkl. Nadelstreifen und bösem Blick. Das passt gut zu dem, was man sonst so über den Mann gehört hat. Wüste Beschimpfungen, Prügeldrohungen, das volle Programm. Wenig überraschend: Nach der WM ist Schluss für ihn. Sprich: In anderthalb Stunden.

5.
Eilmeldung#1: Auf dem Kopf von slowakischen Kapitän Hamsik ist eine seltene Vogelart gelandet! Eilmeldung#2: Hamsik und sein Vogelfreund haben soeben eine große Chance verballert, frei vor dem Tor aus 5 Metern segelt der Ball auf seinen Fuß, von dort hüppelt er ins Seitenaus. Muss am Vogel liegen.

8.
Und schon ist das Spiel in den Vuvuzela-Rausch gedriftet, die Bewegungen werden langsamer, Gattusos Körper hat sich in eine Tröte verformt und Marcello Lippi bläst in eine Fantasietrompete. Same procedure as every Spielanfang.

10.
Howard Webb hat das CL-Finale Inter gegen Bayern gepfiffen. Aha. »Allerdings ohne einen Italiener auf dem Platz!«, klugscheißt Rethy. Ehrmann säuselt: »Das Energie Cottbus Italiens!« Dann geht er mit Vasile Miruta zum Hütchenspiel und verliert all sein Geld (3,45 Euro).

11.
Gennaro Gattuso beim Freistoß. »Er schreibt in seiner Freizeit gerne Gedichte«, informierte Rethy vorhin, der in seiner Freizeit gerne biographische Fakten über Fußballprofis erfindet. Und Rethy legt nach: »Nebenbei betreibt er eine Fischhandlung!« Ahja, soso.

14.
Erik Jendrisek macht Bekanntschaft mit italienischen Abwehrbeinen, kommt mit dem Kopf zuerst auf dem Boden auf. Die italienische Defensive - wohl alles Lautern-Fans.

16.
Ein gewisser Zdenko Strba bekommt von Mr. Webb die gelbe Karte vorgehalten. Die FIFA informiert, dass er das Achtelfinale schon jetzt vermisst. Fakt ist: Der Mann hat den schönsten Namen seit Frantisek Straka.

18.
ZDF-Mann Rethy will jetzt Weltmann sein, zitiert einen Satz in Fantasie-Italienisch, der angeblich von Marcello Lippi stammen und »hinten keinen reinkriegen« heißen soll. Da kann was nicht stimmen, denn in der Aussage kommen Primeln und Pendel vor. Lost in translation.

20.
Nun Lippi vor der Coachingzone in Großaufnahme. »Das ist seine Spezialität...«, sagt Rethy und dann lange nichts. Raack hält diese Spannung nicht aus, schreit: »Was denn? Rumstehen? Eine riesige Akkreditierung um den Hals tragen?! Eine Brille aufhaben?!«" Isst dann das Ravanelli-Trikot auf, das er damals für 10.000 Lire auf einem Textilmarkt in Palermo gekauft hat.

22.
Aus purer Langeweile: Schalte zum anderen Spiel. Paraguay gegen Neu... gähn... land. Auch da: Fußball - Fehlanzeige. Nach dreieinhalb Sekunden, die uns wie fünf Jahre vorkommen, geht es zurück.

25.
Und plötzlich TOOOOOOOOOOOOOR! Ein Treffer wie aus dem Fußball-Nirwana. Cannavaro macht wie gewohnt um diese Uhrzeit sein Nickerchen, Kucka dichtet Vittek einen Traumpass an den Fuß, der schiebt das Leder ins lange Eck. Gigi Buffon hat keine Chance. Denn: Er steht am Seitenrand. Italien derzeit draußen.

27.
Italien, vergessen wir das nicht, ist amtierender Weltmeister. »Hah, Waldmeister vielleicht!«, grölt der durch den Innenhof rasende Berti a.k.a. Till Schweiger und lässt seinen Manta aufheulen. Großes Kino. Hier! Bei uns!

30.
Zambrotta, Cannavaro, Gattuso... Italiens Defensive ist zusammen so alt, wie Otto Rehhagel und damit stattliche 175 Jahre. Und die jungen Slowaken (Altersdurchschnitt: 13) lassen die alten Herren laufen. Generationenkonflikte inklusive.

32.
Was schön ist: Weiß spielt gegen Blau. Das ist so klassisch, wie ein Sack voller Murmeln und gefällt uns Teilzeit-Nostalgikern natürlich. Ehrmann holt spontan sein Panini-Album von 1982 aus der Tasche und wir beginnen zu blättern: Horst Hrubesch. Lieblingsessen: Eintopf. Haben wir es doch gewusst.

34.
Schöner Schuss der Slowaken. Marchetti hat Probleme, obwohl der Ball 23 Minuten lang in der Luft ist. In der Zeit hätte Gigi Buffon das Spiel neu erfunden.

36.
Italien spielt so ideenlos, wie ein Daniel Düsentrieb im Wachkoma. Keine Pässe, keine Schüsse, so langsam glauben wir, dass Italien ohne Füße spielt. Immerhin: Selbst mit Stumpen grätscht Gattuso alles weg, was noch Füße besitzt.

39.
Marcello Lippi steht versteinert am Seitenrand und wünscht sich vermutlich wieder auf sein Boot, irgendwo im Mittelmeer. Eine kühle Flasche Wein, ein bisschen Käse, das stille Meer...Stattdessen: Vuvuzelas und Slowaken. Der Mann muss ein Masochist sein.

41.
Gattuso gegen Strba. Und dann dieses: Das Knie des Slowaken ist offen gelegt. Die übelste Fleischwunde, seit es Zweikämpfe zwischen Ewald Lienen und Norbert Siegmann gibt. Bitter. Strba, die harte Sau, spielt einfach weiter. Lippi darf die kugelsichere Weste wieder ausziehen.

44.
Die Italiener spielen jetzt die »20 geilsten Fouls der Fußballgeschichte« nach - den passenden Clip haben sie gestern bei YouTube entdeckt. Iaquinta latscht einem Slowaken auf den Knöchel, dass es nur so kracht. Gleich springt Cannavaro einem Fan in den Brustkorb.

45. +2
Die Slowaken dagegen wollen »Die schönsten Sonntagsschüsse aller Zeiten« nachstellen - Kucka guckt, latzt, trifft das Außennetz. Schiri Webb (hat noch eine eigene Homepage bei Geocities) ist kein Fan des Web 2.0 und beendet den ersten Akt.

16:50 Uhr
Werbung. »Ahoi, Capitano« oder so ähnlich trällert ein italienischer Schlagerbarde. Ein Omen? Einiges spricht dafür, dass Ex-Fußballer Cannavaro mit den zehn anderen Leichtmatrosen heute Abend noch in See stechen darf.

16:52 Uhr
»Die Zahl der Krankheiten nimmt in diesem Jahr deutlich zu«, informieren die Nachrichten. Kein Wunder, wenn einer wie Gattuso frei auf den Fußballplätzen dieser Welt herumläuft.

16:55 Uhr
Oliver Kahn spielt die erste Hälfte der Italiener mit seinem Chemiebaukasten nach. »Das ist eine Implosion, keine Explosion«, doziert er und betont dabei jede Silbe, ja jeden Buchstaben gesondert. I.M.P.L.O.S.I.O.N. Müller-Hohenstein ist wie immer fasziniert und merkt sich das Wort für ihr nächstes Intim-Tattoo vor.

16:58 Uhr
Wie um der Leistung der Italiener Nachdruck zu verleihen, scheitert jetzt sogar Mainzelmännchen Det an der Torwand. Was soll das für ein Turnier werden, ohne Italien, ohne Rehhagel, ohne Frankreich? Ein schönes! Nur noch drei Mal schlafen...

16:59 Uhr
Gleich geht's weiter. Spannende Frage: Wird Strba tatsächlich weitermachen? Und: Hat er sich in der Kabine auch den einen oder anderen Vokal besorgt?

46.
Lippi reagiert kulinarisch, bringt Tagliatelle. Oder so. »Aus Neapel«, sizilianert Rethy, der überall zu Hause sein will, den Leuten in Wahrheit aber auf den Geist fällt, wo er hinkommt.

47.
Liebe User, man glaubt uns ja alles. Nachdem Kollege Ehrmann erst neulich die angebliche Tätigkeit eines Schiedsrichters als DJ kundtat, meldete heute der Schweizer »Blick« die erfundene Story als waschechte News. Natürlich ohne uns zu erwähnen. Liebe Kollegen aus dem Alpenland, hier noch was für euch: »Das Spiel Italien gegen die Slowakei war ein echter Augenschmaus. Unglaublich, welchen Fußball Italien seinen Fans bot. Schnell, trickreich, energiegeladen, motiviert – das stimmte einfach alles!« Viel Spaß beim Abdrucken.

50.
Tolle Szene von Torwart Mucha. Trabt zum Ball, ein Italiener will helfen, berührt Mucha aber leicht und der geht zu Boden, als habe man ihm eine slowakische Eiche ins Kreuz geworfen. Da staunen selbst die Italiener. Liveschalte zu Luca Toni nach sonstwohin, der Gute kann sich warmen Applaus nicht verkneifen.

53.
Liebe ZDF-Redaktion: Hört bitte auf das Foto von Bela Rethy einzublenden. 1.) Wir wissen, wie der Mann aussieht. 2.) Es gibt sicher hübschere Fotos, die man bei einem langweiligen Spiel einblenden kann. 3.) Eigentlich wollen wir beim Fußball überhaupt keine eingeblendeten Fotos sehen.

55.
Chance für Italien! Di Natale dreht sich wie ein rostiger Brummkreisel und chippt den Ball kläglich ins Aus. Gerd Müller kommt zufällig vorbei und schenkt ihm ein paar neue Hüften (»Bombers Beste«). Vielleicht ja beim nächsten Mal.

56.
Rethy betreibt historischen Unfug und will den slowakischen Trainer Weiss in der »tschechischen WM-Mannschaft von 1990« gesehen haben. Ehrmann, Völkerforscher aus Leidenschaft, tobt wie Thorsten Legat auf einem McDonalds-Parkplatz. Das will und kan er nicht akzeptieren. Fordert nun sogar Rethy auf, sich öffentlich bei allen Völkern diese Welt zu entschuldigen. Ich schenke ihm einen Globus und schließe ihn im redaktionseigenen Seminarraum ein. Soll er es der Kreide erzählen.

57.
Lippis Mimik ist nun unbeweglicher als seine Stürmer. Die größte Sensation des Tages.

58.
Freistoß Miroslav Stoch. Weder verwandt noch verschwägert mit dem Skispringer Kamil Stoch, dessen Name uns irgendwie immer an Hauffs Märchen erinnern. Keine Ahnung warum.

60.
Wenn dieses Spiel wirklich von den Italienern gekauft ist, wie es der Chef der Lega Nord behauptete, dann von Italienern, die den Fußball hassen. Oder lieben. Je nachdem.

62.
11FREUNDE-CvD Jens Kirschneck kommt, von der dräuenden Sensation angelockt, in den Raum. Hat auch direkt eine total innovative Taktik parat: »Flach spielen, hoch gewinnen.« Das Phrasenschwein, das hier vorne auf dem Tresen steht, hat genug gehört, springt aus dem Fenster. Tot.

64.
So tot wie Italien, möchte man hinzufügen. Doch wir glauben das noch nicht. Der italienische Patient lebt noch, und wer schon länger als vier Jahre auf dieser Welt ist, weiß, dass dieses Land auf dem Weg zum Titel in der Regel drei- bis achtmal für tot erklärt wird.

67.
Und da werden die schlimmsten Vermutungen fast wahr. Schuss! Tor! Nein, nur fast!! Quagliatella hat abgezogen, auf der Linie gerettet von Skrtel. Das Pech auf Seiten der Italiener? Ein unbekanntes und dennoch - oder gerade deswegen - recht schönes Gefühl.

70.
Stoch zieht den Dolch aus dem Gewande, setzt zum Todesstoß an, verzieht aber. Italien darf leben. Und rächt sich fast im Gegenzug. Mucha fliegt wie Darkwing Duck. Ein Spiel wie ein Tornado jetzt.

73.
Und: TOOOOOR!!!! 2:0 für die Slowakei! Wieder ist Vittek da, nach einer Ecke bekommt er den Ball am kurzen Pfosten, schiebt fallend ein. Chiellini kommt Jahre zu spät, genau wie Italien bei diesem WM-Turnier. Der Weltmeister ist kurz davor als Gruppenletzter auszuscheiden. Das letzte Mal, als man so bitter scheiterte, 1966 war das, gab es zur Ankunft faule Tomaten auf die Fresse. Mal sehen, was jetzt faulig geworfen wird. Wir tippen auf Melonen.

77.
2:0 für die Slowaken. Das bedeutet auch: Neuseeland braucht nur ein Tor, um als Gruppensieger ins Achtelfinale einzuziehen. Verrückte WM, verrückter Fußball, verrückte Welt! Morgen geben die Rolling Stones bekannt, dass sie alle Frauen sind. Oliver Kahn stand nie selbst im Tor. Und den Mond gibt es nicht. Irre.

80.
Marcello Lippi weint. Sieht jedenfalls so aus. Oder sind es Tränen der Wut? Verdampft er etwa vor laufenden Kameras?

81.
TOOOOR für Italien! Di Natale staubt ab. Nur noch 2:1. Und eine kleine Fantasie-Hauerei zwischen Mucha und Quagliarella. Ziemlich albern, aber wunderschönes Beispiel italienischer Schauspielkunst.

84.
Weia, weia, weia. Jetzt wird das noch mal ein richtig enge Kiste. Eben schrieb ich dem ehrenwerten Kollegen Jürgen H. Nuta etwas voreilig »Es gibt einen Gott«. Das hat mir der Mann da oben wohl übel genommen. Oder doch nicht?! Tor für Italien - nicht gegeben!!! Ist das wirklich Italien??? Das kann nicht sein!!! Stehen am Ende wie bei Inter Mailand hier elf Spieler in Blau auf dem Platz, die gar nicht vom Stiefel kommen?! Uns wundert jetzt gar nichts mehr.

86.
In der Slowmo sehen wir noch mal die Fantasie-Boxeinlage im slowakischen Tornetz. Tolle Haltungsnoten für den Italiener, der nach einer halben Sekunde Bedenkzeit und ohne Berührung den Flattermann macht. Die Scala ruft.

88.
Noch zwei Minuten regulär. Mucha faustet jetzt nur noch, er will mit aller Macht den Gürtel. Und TOOOOOOOOOOOOOOOOOR!!! Die Bude bebt, Raack macht die Raupe mit sich selbst. Cannavaro weint. Ein Mann namens Kamil Kopunek wird der Hans Krankl der Italiener. Wir busseln uns hier ab. Tschuldigung, liebe Italiener, aber so ist es. Der Stachel sitzt tief. Sagen wir: Saß tief.

90.
Noch einmal Italien. Abgefangen. Die Slowaken spielen jetzt die Uhr runter wie es die Italiener nicht schöner resp. hässlicher könnten.

90.+2
NEEEEEEEEIN!!! Resp.: SIIIIIIIIIIIIIII! (je nach Nationalität). Quagliarella schießt das schönste Tor aller Zeiten, nur noch 2:3, der Ball geht über Mucha ins Netz. Italien drückt nun auf den Ausgleich wie eine Kolonne sizilianischer Teppichverkäufer an der Haustür. Gehalten von Toni, gehalten! Toni, du bist ein Teufelskerl, Toni, du bist ein Fußball... Moment, wie heißt Mucha mit Vornamen?

90. +4
Die Slowakei vollzieht den langsamsten Wechsel seit der Wende in den deutschen Köpfen. Jendrisek trabt vom Feld wie Satchmo mit Isabell Werth durch den Sand von Barcelona. Und doch kommen die Italiener, diese ewigen Italiener, noch zu einer Riesenchance. Pepe!!! Vorbei!!! Doch nur die Chance. Denn wir ahnen: Dieses Spiel wird nie enden, wir werden nur irgendwann alle verhungert und verdurstet vor dem Fernseher gefunden.

90. +38 (gefühlt)
Es endet doch. Das Spiel ist aus!!! Deutschland ist Weltmeister! Italien ist draußen. Die Slowakei spielt kollektiven Plumpsack im Mittelkreis. Italien weint. Die Spieler zerfließen wie Stracciatella-Kugeln in der Mittagssonne. Alex Raack will slowakischer Staatsbürger werden. Ich will erstmal ein Bier. Fühle mich ausgetrocknet. Die längste Schlussphase seit Erfindung der Trillerpfeife hat uns alle fast verzehrt.Aus und vorbei, der Weltmeister von 2006 ist raus und muss nach Hause. Vielleicht ist ja noch bei den Franzosen eine Etage im Flieger frei, wenn alles schlecht läuft, verlieren die Italiener nämlich auch noch ihre Staatsbürgerschaft. In Italien wetzt man schon die wurfbereiten Tomaten, die Slowakei tanzt derweil den Karićkas und rauscht hüftenschwingend ins Achtelfinale. Wir verabschieden uns, entsenden an dieser Stelle Grüße an die unschlagbaren Neuseeländer und gehen jetzt mit ein paar Slowaken Smädný mních saufen! Ciao.

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