Werder Bremen

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VfB Stuttgart

Bremen-Stuttgart im Liveticker

Viktory

Viktor Skripnik, der Thomas Schaaf des Ostens, feiert mit Werder den dritten Sieg in Folge. Der Liveticker war beim Bremer 2:0 gegen den VfB Stuttgart dabei. Live vor dem Grünweiß-Bildschirm.

18:13 Uhr

TESTOSTERON!!!!

18:14 Uhr

Na? Wach? Werder gegen Stuggi am Samstagabend. Flutlicht, Baby! Abstiegskampf, Säugling! Zwei Mannschaften, die in zehn Spielen gemeinsam fast 50 Gegentore kassiert haben. Als wenn wir einen Boxkampf kommentieren müssten, bei dem zwei zerquetschte Pflaumen gegeneinander antreten, die seit drei Sommern auf dem Boden verschimmeln (#fallobst). Reich hat bereits den Mundschutz drin, ich hämmere wie blöde gegen den Boxsack. Merke zu spät: Es ist Reich, der sich nun zum Blut pissen verabschiedet. Das Telefon klingelt, die fünfziger Jahre sind dran: »Schwund is imma, Jung!« Ich lege auf und ritze mir mit einer alten Werder.-Anstecknadel die Worte »Nur die Harten komm in Garten!« auf den rechten Hoden. Wir sind bereit.

18:25 Uhr

Hallo auch von mir. Erster Schock: Wolff Fuss im Bild, grau wie der VfL Bochum. Memo an mich: Mama Fuss nachher mal anrufen und ihr sagen, dass sie dem kleinen Christoph mal Obst in di Schultüte packen und ihn nachmittags mal an die frische Luft schicken soll.

18:27 Uhr

Für alle Nicht-Hauptstädter: Berlin befindet sich mal wieder im Ausnahmezustand. Weil morgen vor 25 Jahren irgendwo eine Art Wall umfiel, macht die ganze Stadt auf dicke Hose. 10 Millionen (geschätzt) Touristen haben es trotz der tapfer streikenden Lokführer (an dieser Stelle bitte ein gewerkschaftliches »Die Abfahrt verzögert sich um 45 Minuten. Wir bitten um Entschuldigung!« hinzudenken – wir sind bei euch, Lokkis!) nach Berlin geschafft. Auch wir haben uns von der ganz großen deutsche Geschichte anstecken lassen. Reich singt die ganze Zeit David Hasselhoff-Songs, ich stehe glücksbesoffen für mein Begrüßungsgeld an. Wir benutzen nicht unsere Finger, wir benutzen Bananen. Alle paar Sekunden gibt Reich eine verwirrende Pressekonferenz, während ich vom Redaktionsbalkon historische Reden halte und unsere Trennwand zum Nachbarbüro mit den Worten »Die Mauer muss weg« beschimpfe.

18:29 Uhr

Wurde uns eben exklusiv zugespielt: Der Motivationstanz von Viktor Skripnik wenige Minuten vor dem Spiel!

1.

So, Anstoß. Beide Keeper noch ohne Gegentor. Torsten Kirschbaum und Rafael Wolf winken sich fröhlich zu.

3.

Junuzovic tankt sich durch. Auf altem Diesel, aber immerhin. Schießt! Mit der Wucht eines toten Eichhörnchens, aber immerhin. Vor zehn Jahren hätten Werder-Fans den Rasen gestürmt und Junzuvic für diesen Versuch in der Weser versenkt. Heute wird dankbar Applaus gespendet. Zeiten ändern dich.

4.

Pfeifkonzert von den Rängen, aber nicht etwa, weil Prödl den Ball auf die Tribüne prödlt oder so, sondern weil Red Bull in Leipzig den Fußball kaputtmacht. So siehts nämlich aus. Da pfeifen wir freilich mit. Raack trillert sich selber in den Hörsturz, ich atme vor Wut auf RB meine Pfeife ein. Fuss derweil ungerührt: »Das muss man sich mal vorstellen.« Jaha, stell dir das ruhig mal vor, Wolff. Wenn Red Bull den Fußball erstmal kaputtgekriegt hat, bist auch du deinen Job los.

6.

Habt ihr nicht auch das Gefühl, dass das eine ganz andere Bremer Mannschaft ist? Eine mit Leidenschaft, Arschaufreißmentalität und Feuer unter den Fußsohlen? Während ich das denke, bringen die Gastgeber den verschissensten Eckballversuch aller Zeiten. Stuttgart darf kontern, verkackt aber. Halloween 2015 verkleide ich mich als diese Ecke.

10.

Raack – Bremer Gründungsmitglied, wenn ich mich nicht irre – direkt auf Hundertachtzig. Motzt, brült, meckert, fordert personelle Konsequenzen nach einer Ecke, droht der »Sky«-Box mit Zirkeltraining, als das Bild flackert, ruft schließlich in Bremen an und will den Geschäftsführer sprechen. Landet aber in der Warteschleife und legt schließlich auf. Dann Elia mit dem Fehlpass, Raack kuschelt sich in seine lebensgroßen Votava-Schnauzbart-Nachbildung und weint ein paar Tränen aus Weserwasser.

11.

Die Stänkerei von Fuss geht uns irgendwie nicht mehr aus dem Kopf. Da werden uns doch exklusive Bilder zugeschickt, wie sich Fuss´ Fankulturgewissen bei ihm meldet:

13.

Dinge, die man nur in der F-Jugend oder bei Werder Bremen sieht: Spieler, die mit dem Ball ins Aus laufen.

14.

Werder und Stuttgart bislang wie unattraktive Jungs, die sich heute vorgenommen haben, nicht alleine nach Hause zu gehen: Haben sich den Umständen entsprechend hübsch zurecht gemacht, Papas Sakko schlackert allerdings doch arg, das Makeup der Schwester kämpft auf verlorenem Posten gegen die durchdrückende Akne, das Leberwurstbrot hätte auch nicht sein müssen. Aber sie versuchen es ja. Und das ist doch schon mal aller Ehren wert.

16.

Skripnik jetzt im Bild, sieht gedankeverloren aufs Feld und tätschelt sich dabei ausdauernd die Wange. erotisch. Irgendwann schließt er die Augen, öffnet den Mund ganz leicht und legt den Kopf in den Nacken, aber bevor das Saxophon-Solo einsetzt oder Torsten Frings fragen kann, warum da Stroh liegt, schaltet die Kamera weg. Wir zappen mal kurz zum Blue Channel.

19.

Antonio Rüdiger erinnert mich irgendwie immer an Booker-T, diesen riesenhaften Wretsler aus den Neunzigern. Wenn er die folgende Ecke per Piledriver versenkt, kauf ich mir ein Trikot. Oder eine viel zu enge Spandex-Penisbuxe, wenn der Stuttgarter Fanshop sowas anbietet. Mal nachschauen.

20.

Worauf wir uns jetzt schon freuen: Die Pressekonferenz mit Skripnik und Veh. Mögliches Szenario:
Skripnik: »Testosteron!«
Veh: (lächelt süffisant)
Skripnik: »Testosteron!!«
Veh: (lächelt süffisanter)
Skripnik: »Testosteron!!!«
Veh: (lächelt noch süffisanter)

22.

Armin Veh hat Frankfurt ja verlassen, weil er den siegreichen gegnerischen Trainern »mehr so oft die Hand schütteln« wollte. Bilanz bei Stuttgart bisher: Elf Spiele, zwei Siege. Vielleicht wäre es einfacher gewesen, sich die Hände abzuhacken?

24.

Breaking News: Es steht noch 0:0. Fazit: Alles wird gut.

26.

Spielerisch in der Tat seeeeehr überschaubar bisher. Deshalb eine kleine Liste mit DIngen, die sich auf einem ähnlichen Niveau befinden:

-Witze über Behinderte.
-Kekswichsen
-Ein Gespräch mit den Geissens über Adorno
-Xavier Naidoo

Ende der Liste

27.

Aber dann: Maxim mit dem Flankenlauf, doch die Flanke. Die Flanke. Meine Güte. Wo kann ich aus dem Fußball austreten?

28.

Fragen am frühen Abend: Ob Clemens Fritz irgendwann ein Enthüllungsbuch über seinen seit Jahren anhaltenden Leistungsverfall schreibt? Arbeitstitel: »Clemens Witz«

30.

Aber dann: Raacks Brunftschrei hallt durch die Redaktionsgänge und reißt mich aus einem sanften MIr-doch-egal-was-hier-passiert-Schlummer. Einsnull Bremen, Prödl mit dem Prödlschädl schädlt das Ding über die Linie. Tankt sich dann bis zur Redaktion durch und klatscht mit Raack ab. Oder schlafe ich schon wieder?

32.

Ich war übrigens gestern im Computerspielemuseum (#foo). Darin aufgebaut: Typische Zocker-Wohnzimmer aus den verschiedenen Epochen. Spielte »Tomb Raider« und fühlte mich wie in der Zeitmaschine. Hach, das wäre jetzt was für Reich und mich. Ich würde mich ins Frühjahr 2004 zurückbeamen, Johan Micoud heiraten und Ailton als Trauzeugen engagieren. Reich segeltä Richtung ganz frühe Nuller, würde sich mit Hacke von Jay Jay Okocha verloben und mit Tony Yeboah Feuer im Wohnzimmer machen.

35.

Wie fühlt es sich eigentlich gerade an, Werder-Fan zu sein?

36.

Wenn ich das richtig gesehen habe, hat sich Armin Veh eben auf der Bank verstohlen selber die Hand gegeben. Weinend.

37.

Was ist mit Stuttgart? Jetzt mal Maxim mit dem Pass, aber der verhungert derart traurig auf dem Weg, dass Raack und ich spontan Geld an die Welthungerhilfe spenden.

39.

Harnik zieht ab, Wolf geht runter wie einst die Schranke an der Bornholmer Straße, anders als damals lässt er den Klassenfeind (hier: Ball) nicht durch. Wann singt David Hasselhoff die Stuttgarter zum Ausgleich? Bislang niemand die Absicht, das 1:1 zu errichten.

42.

Galvez und Rüdiger beim Standard-Gerangel, beide in etwa den Körperbau von Litfaßsäulen. Wenn Litfaßsäulen pumpen gehen könnten. Werden von Schiri Winkmann ermahnt und geben sich die Hand. Mir bricht spontan ein Mittelhandknochen.

43.

Ach, Sky. Wann auch immer eine sogenannte »strittige Schiedsrichterentscheidung« zu diskutieren ist, wird Dr. (!!) Markus Merk aus dem Off dazu geschaltet. Ich erschrecke mich jedes Mal zu Tode. Merk sagt dann so Sachen wie »Richtig entschieden« oder »In England würden sie nicht mal darüber diskutieren!« Wann werde ich eigentlich mal als Experte zugeschaltet? Vielleicht bei unstrittigen Fachfragen zum Thema Fußball-Geschichte. Ich würde so Sachen sagen wie »Uwe Seeler wollte als Kind Schlachter werden« oder »Lothar Matthäus hat mal einen weißen Benz zerschrotet«. So, Sky, jetzt ihr!

19:16 Uhr

So, Pause. Ein Spitzenspiel ist es zwar noch nicht, macht aber trotzdem Spaß. Spitzenspiel ist es dann erst nächstes Jahr wieder, in der Zweiten Liga.

19:18 Uhr

»Wenn es um Wetten geht, denken Männer plötzlich mit ihrem Herzen«, trompetet uns die bwin-Werbung entgegen. Und wenn es um Werbung geht, denken die Leute von bwin plötzlich mit dem Arsch, scheint es.

19:23 Uhr

Didi Hamann in der Analyse, scheint erbost über die Abwehrleistung der Stuttgarter. Er wird doch nicht gewettet haben?

19:24 Uhr

Was wir gerne wären, wenn die Sky-Experten die Halbzeit zur Ohrenfolter machen:

19:30 Uhr

Gleich gehts weiter. Armin Veh greift zum letzten MIttel.

46.

Weiter geht's, Abstiegskampf, Flutlicht. Raack reicht mir ein Stück Gras, das ich fresse, anschließend grätsche ich mich selber auf di Couch. An mir soll es nicht gelegen haben, wenn der VfB hier verliert.

49.

Antonio Rüdiger mit dem Fallrückzieher nach einer Ecke. Bizarr. Sieht aus, als würde man eine Betonmischmaschine auf ein Trampolin werfen.

50.

Werder führt. Und was für den Bremer Anhang viel schöner ist: Die Spieler ackern so leidenschaftlich über den Rasen, dass das Landwirtschaftminsterium bereits Verdienstmedaillen aus Weizenschrot Richtung Weserstadion entsendet hat. Nicht zu sehen: Wie Torsten Frings nur mit purer Willenskraft ein Kartoffel in Rautenform aus der Trainerbank zieht.

52.

»Bei Toni Kross wartet man eigentlich minütlich auf den Durchbruch«, blinddarmt Fuss und bescheinigt dem Bremer, dass er »am Ball ja alles kann«. Ihr könnt es nicht sehen, aber mein gesamter Körper hat zu einem 1,82 Meter großen Fragezeichen verbogen.

53.

Mittlerweile ein offener Schlagabtausch, mal hüben eine Halbchance, dann wieder drüber eine Szene im Straraum. Liegt vielleicht daran, dass die Mittelfeldspieler beider Mannschaften mittlerweile an der Seitenlinie stehen und hitzig über die völlige Überschätztheit von Defensivarbeit debattieren.

55.

Flanke der Stuttgarter aus dem Halbfeld, seit jeher die am wenigsten erfolgversprechende Flankenvariante. Armin Veh draußen schüttelt den Kopf. Immerhin: Besser als Hände.

56.

Was ist eigentlich mit Bremens »Superstar« (Sky) Franco di Santo? Der hat jüngst im Interview erzählt, dass er eigentlich immer gute Laune habe. »So bin ich eben groß geworden.« Man muss sich die Kindheit von Franco di Santo als nie endende Rutschpartie vorstellen. Auf einer Rutsche aus Schokoladeneis, Limonade und lange aufbleiben dürfen. Ausgekleidet mit Fernsehern mit allen verfügbaren Sendern, Super-NIntendos und der kompletten He-Man-Fiugurensammlung.

59.

Die vielleicht beste Bremer Ecke seit seligen Basler-Zeiten. Flach an den Sechzehner geprügelt, von dort nimmt Finn Bartels Maß und schweißt das Ding mit Innenpfosten ins Netz. Tooooooor für Bremen. Und irgendwo in der Pfalz wischt sich Mario Basler zufrieden den Weißbierschaum aus dem Schnäuzer.

60.

Beeindruckende Grätsche von Rüdiger gegen Bartels vor der Werder-Bank. Bartels fliegt, landet unsanft, rollt, schreit, ruft die NATO, fordert Blutrache. Da kommt Torsten Frings und hebt den Torschützen auf. Weiter gehts. Noch Fragen, warum es bei Werder wieder läuft?

63.

»Der SVW ist wieder da«, schallt es von den Rängen. Ob Robin Dutt gerade mit seinen Tränen die Spielernamen von seiner Taktiktafel wischt? Und ob er die Spielernamen überhaupt wusste?

64.

Stuttgart bringt Werner. Das Selbstvertrauen des VfB bei Röhrich im Kohlenkeller. Finden die Gäste noch zurück ins Spiel? Vielleicht mit dem Wurstblinker? Und wer hat hier eigentlich Anna nass gemacht?

66.

Baumgartl kommt ins Spiel und reiht sich vor Kirschbaum ein. Klingt nach Picknick im Stutgarter Strafraum.

69.

Mh, Bremen 2:0 vorne und nach wie vor spielbestimmend. Ist Viktor Skripnik der neue Thomas Schaaf? Und meine Frage als Frankfurt-Fan: Kann die Eintracht diesen Skripnik vielleicht gegen Schaaf eintauschen?

71.

Oriol mit dem Schussversuch, aber weit vorbei. Abendspiele liegen ihm nicht, klar. Es heißt ja nicht umsonst »Morgens Oriol, abends Elmex.«

73.

Werder Bremen im Rausch. Die Fans singen die Weser wellig. An den Eckfahnen erscheinen die Hologramme von Pico Schütz, Mirko Votava, Andy Herzog und Andre Wiedener. Sie liegen sich feixend mit Klaus & Klaus & Klaus & Thomas & Otto in den Armen. Rolf Töpperwien betritt deutschen Boden. Ailton probiert den Kunstschuss und trifft. Die Jahre voller Frust ziehen beleidigt nach Hamburg. Mario Basler legt sich im heimischen Wohnzimmer einen Ball mit dem Ventil nach oben auf den Teppich. Rehhagel scheißt Lemke zusammen und sondiert den Transfermarkt nach verheirateten Spielern. Aus dem Osten kommt Bernd Hobsch. Anderlecht verliert mit 2:5 und weiß nicht warum. Johan Micoud nimmt einen Schluck Rotwein, seine Trauben riechen nach Fisch.

74.

Werner mit dem Sprint über das halbe Feld, wirkt dabei so frisch und unbedarft wie ein junger Hund, der im Park seinem Bällchen hinterherrennt. Bleibt aber an Prödl hängen, der streichelt ihm über den Kopf, nachdem er den Ball rausgedroschen hat. »Bist ein guter Junge, ganz fein.«

75.

Und irgendwo sitzt Robin Dutt gemeinsam mit Aad de Mos in einer Kneipe und heult sich bei einem Boulevard-Journalisten aus.

76.

Gute Stimmung in Bremen. Wenn jetzt nicht Robin Dutt das Weihnachtsfest klaut, wird das ein versöhnliches Jahr.

77.

Erkenntnis des Abends: Standartsituationen lösen beim VfB Stuttgart ähnlich viel Panik aus wie Reisefreiheit und unabhängige Medien im nordkoreanischen Politbüro.

81.

Levent Aycicek jetzt im Spiel, die Fans feiern ihn. Pffff, immer diese Levent-Fans.

83.

Ein Blick auf die aktuelle Tabelle: Borussia Dortmund ist Letzter. Erkläre das mal einer der Champions-League-Gruppe D.

87.

Vorletzter: Der VfB Stuttgart mit nunmehr 25 Gegentoren. Ganz Prenzlauer Berg trinkt den Latte Macchiato morgen schwarz.

89.

Hören wir da ein zaghaftes »Ja, bei Werder Bremen, da wackelt die Wand! Denn der deutsche Meister kommt vom Weserstrand!« Phönix aus der Asche. Phönix hat gebrochene Flügel und der Orientierungssinn ist noch arg eingeschränkt. Aber er trägt grün und weiß. Das soll fürs erste reichen.

90.

Das Ding ist durch, zwei Siege in Folge für die Bremer. Das ist aber doch kein Grund, direkt durchzudrehen, liebe Bremer Fans.

92.

Obraniak packt nochmal die Axt aus und säbelt Kostic aus den Schuhen. der Mann hat trotz des 2:0 nicht vergessen, dass hier Abstiegskampf ist. Und auf der Tribüne grätscht Uli Borowka gerührt einen Ordner um.

20:24 Uhr

Und auuuuuuus, auuuuuuuus, Bremen scheint von Skripnik wachgeküsst und Wolff Fuss kommentiert grinsend die jubelnden Bremer auf dem Rasen. Oder ist das schon Stephen Kings »Es«, der im Anschluss läuft? Mit Finn Bartels als Luftballon und Raphael Wolf als Spinne? Wir wissen es nicht. Haben jetzt aber Angst. Also schnell nach Hause und mit Taschenlampe und Küchenmesser im Zimmer einschließen. So wie jeden Samstag Abend. In diesem Sinne: Auf bald.

Abpfiff

Monate voller Frust. Viele hatten sie schon totgesagt. Doch die Grün-Weißen kriegt ab sofort keiner mehr klein. Denn hier an der Weser weht jetzt ein besonderer Wind, vielleicht werden hier auch mal wieder Wunder gemacht, die Fans haben ihr Herz jedenfalls an das neue Trainerduo Skripnik/Frings verloren. SV Werder Bremen schlägt den VfB Stuttgart mit 2:0. Und hat nach sechs Monaten mal wieder einen Heimsieg eingefahren. Wir sind raus wie der Wurm in Bremen. Moin!

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