22.06.2014 | Belgien-Russland im Liveticker
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Divock-WM

Elf Russen und elf Belgier treffen sich... Was anfing wie ein Bomben-Witz, entpuppte sich lange Zeit als Rohrkrepierer. Immerhin: Ein Belgier, Divock Origi, konnte sich bis zur 87. Minute wachhalten und das Siegtor schießen. Blöd nur: Der Ticker war da schon eingeschlafen.

Text: Andreas Bock und Johannes Ehrmann Bild: Imago

Belgien: Courtois - Alderweireld, van Buyten, Kompany, Vermaelen - Witsel, Fellaini - de Bruyne, Mertens, Hazard - Lukaku
Russland: Akinfeev - Kozlov, V. Berezutskiy, Ignashevich, D. Kombarov - Glushakov, Fayzulin - Samedov, Shatov, Kanunnikov - Kokorin
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)
Stadion: Estadio do Maracana, Rio de Janeiro

Belgien
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Russland

Start

Mit einem exklusiven Mitschnitt des belgischen Abschlusstrainings (ganz in Weiß: M. Wilmots) ziehen wir uns vorerst noch mal für ein Weilchen zurück. Gegen 17.30 Uhr geht's hier los.

17:35 Uhr

Hallo, Schland! Wir haben heute alle die eher enge Mütze auf. Kollege Bock tickert aus dem heimischen Kamillenblütenbad (Selbstdiagnose: »Schüttelfrost mit Gruppenphasen-Kater«), mein Kopf fühlt sich auch an wie wohl der von Müller nach dem Eishockey-Kontakt aus der Nachspielzeit gestern. Nutzt alles nichts. Da müssen wir jetzt durch. Uns für das »Endspiel« gegen die USA qualifizieren. O-ho say can you Sieg? Naja, schaumermal.

17:39 Uhr

Apropos Amerika: Oliver Kahn, der Eisenbeißer der Öffentlich-Rechtlichen, erinnerte sich gerade noch mal an die K.o.-Runden-Partie gegen die USA anno 2002. Knallharte Analyse: »Nie im Leben eine Truppe erlebt, die mehr marschiert.« Tja, Olli, alter Gesinnungs-Zivi, das nennt man dann wohl die Gnade der späten Geburt.

17:43 Uhr

Apropos Militär: Marc Wilmots hat ja offenbar mit Beginn des Turniers sein Feldwebel-Gesicht aufgezogen. Setzt es erst wieder ab, wenn Belgien Weltmeister ist. Mindestens. Motzt gerade schon wieder über irgendwas und irgendwen. Der ZDF-Mann zittert, zieht sein Mikro zurück, bevor es ihm noch dahin gerammt wird, wo keine Sonne scheint. (Belgien ist nicht gemeint.)

17:46 Uhr

»Russland mit einem blauen Auge ins Turnier gestartet«, analysiert Oliver Welke. Ein Gefühl, das die meisten russischen Minenarbeiter vom Ende der Nachtschicht kennen. Nastrovje! Hicks.

17:49 Uhr

Jesus, immer wieder Jesus. Das Kopfballungeheuer von Rio de Janeiro. In jeder zweiten MAZ zu sehen. Nur ein Autogramm habe ich ihn noch nie geben gesehen. Mach dich rar, sei ein Star. Mesut Özil nimmt sich vor, im nächsten Spiel noch weniger zu laufen, um in punkto Facebook-Likes wieder vorbei zu ziehen.

17:52 Uhr

Bela Rethy erspäht den russischen Keeper im Kabinengang. »Da ist er, Achim Fejew!« Ach, Mensch, der Achim. Gestern saß er noch mit Bela an der Hotelbar. Sich die nötige Wettkampfhärte holen.

17:54 Uhr

Die Hymnen. Belgien: Beschwingt. Überzeugt. Schon mal ziemlich gut. Dann Russland. Hui. HUI! Ein Rammtatamm vom Allerfeinsten. Gut, die Belgier können einpacken.

1.

Anstoß. Nach dem gestrigen Comeback des echten Mittelstürmers spielen heute alle Belgier mit der Neun auf dem Trikot. Schiedsrichter und Klose-Fan Felix Brych zeigt Verständnis.

3.

Wir sind recht froh, dass dieses Spiel endlich läuft. Zur Einstimmung berichtete das ZDF nämlich zwei Stunden lang über das gestrige Deutschland-Spiel. Am Ende traf Praktikant Hassan Salihamidzic noch Stefan Effenberg. Es gab Milchkaffee und knallharte Fragen. Zum Beispiel: »Wie findest du Jogi Löw?« Antwortmöglichkeiten: »Ja«, »Nein«, »Vielleicht«.

5.

Erste Chance für Belgien: Mertens sprintet in den Strafraum, wird dort aber von einem Russen geblockt. Von einem Russen in Rio. Klingt wie der Titel einer deutschen Krimi-Serie auf RTL. Protagonist: ein Hund.

7.

Manche Spieler haben den großen Traum, mal ein WM-Tor zu schießen. Andere Spieler wiederum haben den großen Traum, mal einen WM-Ball zu berühren. Lukaku gehört zur zweiten Kategorie.

8.

Akinfeev steht wieder im Tor. Nachdem er gegen Südkorea wirkte, als habe sich eine Stabheuschrecke bei einem Fußballspiel verirrt, könnte das durchaus interessant werden.

10.

Ebenfalls interessant: Die Vorstellung, Cathy Fischer würde Fellainis Frisur tragen – und Videokolumnen über Russland drehen.

12.

Übrigens: Wir haben gerade erfahren, dass Russland seit einem Jahr ungeschlagen ist und in den letzten 15 Spielen nie mehr als ein Gegentor kassiert hat. Kollege Bock, im Fieberwahn, setzt prompt sein gesamtes Hab und Gut (ein Sixpack Bier und zwei Tüten H-Milch) auf den Titelgewinn der Russen.

13.

Erste Chance des Spiels. Russland. Per Linksschuss. Doch Thibaut Courtois bahnschrankt in die linke Ecke.

16.

De Bruyne tankt sich über den halben Platz und passt schließlich auf Mertens. Das sieht schick aus: In einem Bela-Rethy-Nebensatz hören wir allerdings, dass ein Spieler bei dieser Partie »beim HSV ausgebildet wurde«. Man sollte diesen Spieler schnellstens ausfindig machen und entfernen.

18.

Passend zur Paarung vor den Fenstern der Berliner Tickerstube ein Sommertag, wie er wahlweise auch in Sibirien oder im belgischen Bergland stattfinden könnte und es mutmaßlich auch tut. Wind. Kalt. Brrrr. Wünsche mir jetzt auch ein Blütenbad wie Bock. Oder zumindest einen Schönwetter-Befehl, wie ihn WM-Organisator Franz Beckenbauer vor dem Eröffnungsspiel 2006 ausgesprochen hatte. Wann hebt die FIFA endlich den Hausarrest des Kaisers auf?

19.

Gerade festgestellt: Bei diesem Spiel wird ja praktisch schon der deutsche Achtelfinal-Gegner ausgespielt. Dann festgestellt: Scheiße, wir haben gegen Ghana nicht gewonnen. Ich wusste doch, dass ich unmöglich schon um halb neun ins Bett gegangen bin. Verdammte Frustbiere. Verdammter DFB.

21.

Mertens flitzt schon wieder an allen russischen Verteidigern vorbei in den Strafraum. Hat er einen Tetra-Pak des nach ihm benannten Aldi-Tafelweins intus? Wilmots schickt vorsichtshalber den Zeugwart los, er soll noch eine Palette nachordern.

23.

Belgien macht das Spiel. Flotte Tempowechsel. Der Auftritt der Russen dagegen bislang eher... naja... irgendwie stur... eindimensional... wie sagt man? Sborniert?

25.

Heißt da ein Russe wirklich Kanonikow? Wenn dann ist er vielleicht der einzige, der Thomas Müller noch gefährlich werden kann.

27.

Genial: Bei Belgien offenbar auch Asa dabei. Der älteste Mannschafts-DJ der Welt sucht schon mal den richtigen Power-Mix für die Halbzeitpause aus. Einzige Voraussetzung: die Songs müssen das Brüllen von Wilmots übertönen.

29.

So dominant die Belgier bislang sind, so nullzunull steht es auch nach knapp 30 Minuten. Wilmots verlegt die Halbzeitansprache aufs Männer-WC. Damit er sofort sehen kann, wer ihm da in die Flinte pissen will.

31.

»Zu halbherzig«, moniert Rethy eine Aktion Belgiens. Das lässt Wilmots nicht auf sich sitzen. Holt Vermaelen vom Feld. Bringt Vertonghen. Neu im Spiel also: tongh.

34.

Rethy erklärt außerdem, dass Fellaini ein Mann für die Kopfballtore ist. So traf er ja auch gegen Südkorea. Das ist allerdings nicht verwunderlich, denn er trägt eine Frisur, die manche Stadionordner als »unerlaubten Gegenstand« kategorisieren und sein Personal-Haar-Coach Dr. Klenk als »Doping für das Spiel« bezeichnet.

36.

Fabio Capello ist bislang ganz zufrieden mit dem Spiel. Und weil bei angenehmen 24 Grad die Sonne mittlerweile auch scheint, hat er sich mal was Bequemeres angezogen.

39.

Ich mag diese direkten Duelle an der Eckfahne nicht sonderlich. Diese Gedrücke, Gedrängel und Gezupfe. Erinnert mich an meine Schulzeit. An den Schwitzkasten von Jörg, der mit 13 schon einen Schnurrbart trug und Hansa-Pils aus der Dose statt Capri-Sonne aus der Tüte trank.

41.

Scheibenschießen in der russischen Hälfte. Doch ohne Erfolg. Beim direkten Konter japst Rethy: »Ein Russe und zwei Belgier...« Das klingt wie der Anfang eines Witzes. Mit Gewalt, Sex oder Drogen. Rethy feilt allerdings noch an der Pointe.

44.

Ein Russe trägt tatsächlich blaue Schuhe. Dabei schreibt der WM-2014-Dresscode doch neonpinkfarbene Schuhe vor. Wir sind erstaunt.

45.

Jetzt mal eine richtig gute Chance für Russland. Perfekte Flanke. Perfekter Kopfball von Alexander Kokorin. Doch Courtois, der Mann mit dem Todesblick, guckt den Ball um den Pfosten.

18:48 Uhr

Halbzeit. Wir müssen zum Medikamentenschrank und uns für die zweite Halbzeit fit spritzen lassen. Mit der heilenden heute-Stimme von Petra Gerster im Hintergrund. Besser geht's nicht.

18:52 Uhr

Zwischenzeitlich erreicht uns noch ein Foto vom gestrigen Deutschland-Spiel. Wir sehen Jogi Löw. Nachdenklich.

18:53 Uhr

Oha. Die Art, wie Wilmots gerade Richtung Kabine gestürmt ist, lässt nichts Gutes erahnen für die kommende Viertelstunde. Full Mecker Jacket: »Heute ist Sonntag! Gottesdienst um Nullachthundert!«

18:56 Uhr

In der heute-Sendung: Bilder aus dem Irak. Etwas abseits steht ein Mann mit einem Chelsea-Trikot von Eden Hazard. Wir sind begeistert. Von dem Mann, aber natürlich vornehmlich vom ZDF. Der Sender könnte vermutlich auch mitten im Atlantik auf den Meeresgrund tauchen, dort über die Population der Buckewale berichten, während im Hintergrund zufällg ein Schwertfisch im Klose-Trikot vorbeischwimmt.

46.

Wiederanpfiff. Muss sich für die belgischen Spieler nach Wilmots' mutmaßlicher Wutrede wie ein Deja-vu anfühlen.

48.

De Bruyne scheinen die Temperaturen nicht wirklich zu bekommen. Hat ein krebsrotes Gesicht. Oder tritt er nur zum Philipp-Lahm-Lookalike-Contest an. Wenn ja, dürften sich die Fehlpässe im Spielaufbau bei den Belgiern in der zweiten Hälfte deutlich vermehren.

49.

Witsel und Kanonikow testen die Belastbarkeit ihrer Schultereckgelenke. Vorläufiger Punktsieger ist der Russe. Witsel legt beim Kampfgericht Beschwerde ein, hat Erfolg. Darf weitermachen.

51.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass vor allem die brasilianischen Zuschauer bei langweiligen Spielen einfach zur Halbzeit abhauen. Da hinten ist schon wieder jeder zweite Sitz leer. Irgendwie ein sympathischer und durchaus konsequenter Zug der Einheimischen. Man hat ja auch einen Ruf zu verlieren.

53.

Das Spiel jetzt ähnlich unterhaltsam wie ein sedierter Rauhaardackel. Kombarow nimmt sich die Metapher zu Herzen, macht Platz. Einwurf Belgien.

55.

Rethy wirkt zunehmend verzweifelter. Das haben ihm die Kollegen als Topduell verkauft. Jetzt hantiert der ZDF-Mann mit Marktwerten der Belgier, addiert Haarlängen mal durchschnittlicher Körpergröße, heraus kommt aber nur: 17. Die Rückennummer von Divock Origi, der jetzt ins Spiel darf. Bzw.: muss.

58.

Andreas Bock ist so langweilig geworden, dass er anfängt, die Schriftzeichen der chinesischen Bandenwerbung hinter dem russischen Tor mit Edding auf seinen Laptop-Bildschirm zu malen. Erkennt dadurch plötzlich die Matrix des belgischen Fußballs. Erschrickt sich. Es ist noch viel schlimmer als angenommen.

60.

Weil das Spiel mal wieder unterbrochen ist, erkennt Rethy eine »Gelegenheit auf einen Internethinweis«. Routiniert liest er also das Kärtchen ab, auf dem groß »60. Minute« steht. Internet, soso. Was das wieder für ein neumodischer Kram ist. So was wie Telefax? Muss er sich bei Gelegenheit mal von seinem Neffen erklären lassen.

62.

Wechsel bei den Russen. Große Enttäuschung: Granat bleibt leider draußen sitzen. Den und Kanonikow hätten wir doch gerne gesehen, wie sie sich durchs Mittelfeld sprengen.

65.

Kameraschwenk auf die Tribüne. Wir sehen: einen schlafenden Russen. Das Bild könnte man als impressionistische Kunst verkaufen. So wie auch dieses Spiel.

67.

Weil sonst nichts los ist, ein bisschen Angeberwissen. Rethy fängt an. Er eklärt: »Capello ist der älteste Trainer des Turniers. Seit Mittwoch. Mit 68 Jahren.« Wer noch am Dienstag der älteste Trainer des Turniers war, erfahren wir leider nicht.

68.

Pfiffe. Von den drei wachgebliebenen Zuschauern im ausverkauften Maracana.

71.

Toll auch heute ist das Comeback der Achtziger-Jahre-Tröten, die exakt diesen Achtziger-Jahre-Sound (»Neet, neet neetneetneet...«) fabrizieren. Erinnert uns an riesige Betonschüsseln, Regen und Spieler, die ihre Stutzen auf Knöchelhöhe trugen und sich schon wenige Sekunden nach dem Spiel eine Ernte23 ansteckten. Herrlich. Falls ihr noch keine habt, bestellt euch lieber schnell eine

 

73.

Puh, langsam nervt dieses Spiel wirklich mehr als mein Nachbar, der seit acht Stunden Helene Fischer im Techno-Remix hört.

75.

Sätze, die man sich merken sollte: Divock Origi ist ein Stümer vom OSC Lille. Bilanz dort: 40 Spiele, sechs Tore. Noch mal zum Mitschreiben: Divock Origi ist ein Stümer. Bilanz heute: eine Einwechslung, eine Schwalbe.

77.

Mirallas kommt für Mertens. Der Everton-Stürmer sagte letztens im englischen Mirror: »We'll be magical in this World Cup«. Laut Google-Übersetzer bedeutet das: »Wir werden in dieser WM magisch.« Doch da muss ein Fehler vorliegen.

80.

Besonders bitter: Bela Rethy bekommt ständig SMS von seinen Kollegen (Betreff: »Fun, fun, fun!«, die gerade mit einer Sambagruppe an der Copacabana abhängen und gelegentlich per Jetski zum Ipanema-Beach rüberfahren, um sich dort einen neuen Caipirinha zu holen. Sogar die Großmutter ist dabei.

82.

So langsam wird klar, warum ein Unentschieden im Französischen »nul« heißt. Wilmots schmeißt sofort alle Wallonen aus dem Kader. Bürgert verzweifelt alle Zuschauer ein, die Siegfried heißen. We call it Überreaktion.

83.

Capello bringt jetzt Dzagoev, seine Nummer zehn. Kann man insgesamt unterschreiben, dass ein Spielmacher dieser Partie eher guttun würde. Aber auch hier die Frage: Reicht das noch? Für irgendwas?

84.

Hazard knallt einen Freistoß an den Pfosten. Rethy sitzt schon auf dem Moped Richtung Vergnügungsviertel. »Springt jetzt noch der Motor an?«, fragt er, hat auch schon leichte Verzweifelung in der Stimme. Dieses Spiel geht an keinem spurlos vorüber.

86.

Hazard! Schon wieder! Dreht und schwurbelt sich durch den ganzen russischen Sechzehner. Ist der auch gerade eben eingewechselt worden?

87.

Okay, sehe in der Zeitlupe: das mit dem Pfostenschuss war gar nicht Hazard, sondern Mirallas. Puh. Na zwei gute Aktionen wären auch zu viel gewesen für ein Spiel...

88.

Origi! Wird von Hazard am Fünfmeterraum angespielt und zimmert den Ball humorlos unter die Latte. Tor! Nicht zu fassen. Und dann von dem Mann, dessen Namen Rethy ausspricht, als wäre es eine schlüpfrige Gruppenveranstaltung in einem ostbelgischen Freudenhaus. Nun also: Divock-WM. Das neue Format im ZDF.

90.

Noch mal zum Tor: Toll. Bzw.: Ist jetzt gleich mal bitte Schluss? #Sonntagabenddepression

91.

Capello sieht aus, wie dieser Typ, der in den 90ern am Ku'damm immer für die Touristen seinen eigenen Kiefer verschluckt hat. Macht der russische Coach sich im Anschluss mit dieser Nummer an der Copacabana selbstständig? Der Verbandspräsident lässt gerade sein Rückflugticket stornieren.

93.

Schluss. Belgien steht im Achtelfinale. Ist damit also, Stand: jetzt, schon mal ein deutlich ungeheimerer Favorit als, sagen wir: Deutschland, das noch zittern muss, überhaupt weiterzukommen.

19:51 Uhr

Das Spiel in Kurzform: Gäääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääähnohtor. Egal: Es ist vollbracht. Wir machen jetzt Schlummi. Ja, richtig, es ist erst kurz vor acht. Aber es ist auch kurz nach Belgien-Russland. Nacht.


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