22.12.2013 | Bayern gegen Casablanca im 11FREUNDE-Liveticker
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Die üblichen Verdächtigen

Gegen die Überbayern war Raja Casablanca so machtlos wie einst Humphrey Bogart gegen Ingrid Bergmanns Charme. Für die einen ein Krimi, für die anderen ein Melodram - ein Klassiker ist Bayerns Quintuple-Sieg schon jetzt. Saß mit 70 Jahre altem Popcorn gebannt im Lichtspielhaus: Der Ticker

Text: Stephan Reich und Alex Raack Bild: Imago
Bayern München
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Raja Casablanca

Freitag, 11 Uhr

Bayern München gegen Raja Casablanca im Finale der Klub-Weltmeisterschaft. Kommentiert vom 11FREUNDE-Liveticker. Wir glauben, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Am Samstag ab 20.15 Uhr melden sich für euch live aus Rick´s Café: Stephan »Schau ihm nie in die Augen« Reich und Alex »As Time Goes By« Raack.

20:15 Uhr

Schaut uns auf die Finger, Freunde, denn da sind wir! Casablanca gegen die Bayern im, ach, nennen wir es einfach Weltpokalfinale, klingt geiler, macht mehr Spaß. In Marokko, so hören wir von Delling und Scholl, ist die Hölle los, »ein ganzes Land« freut sich auf dieses Spiel. Wir korrigieren: Ein ganzes Land plus Reich plus Raack.

20:21 Uhr

Die ARD zeigt das bekannte hübsche Pannenvideo mit dem armen Tropf aus Marokko, der einen Elfmeter erst abwehrt und dann noch ins Tor trudeln lässt, während er selbst schon zu einer Art Jubel-Martial-Arts bestehend aus Kuntzsäge, St.PauliRaupe und Janckerkuss ansetzt. Immer wieder achduarmesschwein. Wir haben da noch ein hübsches Ei gefunden. Wollen wir heute auch sehen.

20:24 Uhr

»Wenn die eigene Mannschaft aufs Feld kommt«, erklärt Kommentator Simon, »jubeln die Fans.« Andere Länder, andere Sitten.

20:25 Uhr

»Und wenn der König kommt«, raunt King Simon, »jubeln die Zuschauer noch lauter!« Dann sehen wir den König und hören – Pfiffe. Kollege Reich, der erst zur zweiten Halbzeit mit mir abklatschen wird, setzt sich geschwind in die 11FREUNDE-Concorde und checkt die Lage in Marokko. Und so lange bleibt der Ticker wie ein handelsüblicher 11FREUNDE-Redakteur beim versuchten Flirt mit einer hübschen Frau: verwirrt.

20:28 Uhr

Freund Björn Giesenbauer hat uns via Facebook ein paar Impressionen aus Marokko geschickt, besonders sehenswert fanden wir Teilzeit-Chauvis dieses Foto. Wir wissen nun: In Marokko müssen Hochsteckfrisuren draußen bleiben. Sucht Frau mit Pferdeschwanz, Frisur egal: der Ticker.

1.

So, der König sitzt und nun geht es los. Gewinnen die Bayern, haben sie alles gewonnen, was es dieses Jahr zu gewinnen gab. Fast alles. Die Weltmeisterschaft im Gummistiefelweitwurf hat sich dieses Jahr der Finne Saku Paavola gesichert. Ein Grund mehr, warum das Weihnachtsfest von Matthias Sammer beschissen werden wird.

7.

TOOOOR! 1:0 für, Trommelwirbel, die Bayern. Durch den geborenen Torjäger Dante. Geschickt, wie er dem Keeper mit seinen Haaren die Sicht nimmt und dann aus der Drehung die Pille reinhaut. Wir wollen auch so einen Afro. Wünsch ich mir zu Weihnachten. Sonst klaue ich mir Nachbars Hund und lege ihn mit auf den Schädel.

10.

Worin wir uns bei diesem Turnier verliebt haben: Die Torlinientechnik bzw. die überragenden Videos, die uns glasklar beweisen, dass die Tore auch Tore waren. Selbst wenn sich das Netz nach Schüssen minutenlang wölbt. Wie konnten wir ohne diese Technik überhaupt leben? Brauchen wir jetzt in allen Lebenslagen. Vielleicht beim Geschlechtsverkehr: »Schatz, der war glasklar drin. Ich habe sieben Kameras in unserem Schlafzimmer aufgebaut.«

12.

Die Bayern überlegen wie Axel Schulz im Bareknuckle-Fight gegen Ilona Christen. Jut, dit hätte wa auch nich anders wartet, wa? Für diesen blöden Spruch geißel ich mich jetzt selbst, trage den ganzen Abend eine Fackelmannmütze und lasse mich nachher von einem zwei Meter großen Ukrainer zusammenschlagen. Dürfte in Celle nicht so schwer sein.

15.

Von Steffen Simon erfahren wir, dass Zehntausende Fans von Atletico Mineiro mit nach Marokko gekommen sind. »Dieses Turnier hat überall auf der Welt einen viel höhren Stellenwert, als in Europa!« Mein Gott, sind wir so verwöhnt, dass uns eine Vereinsweltmeisterschaft so sehr am Arsch vorbei geht? Ich schäme mich jetzt fremd und wache plötzlich als Rolf Töpperwien wieder auf. Was perfekt ist, denn der Mann kennt bekanntlich so wenig Scham wie ein Neugeborenes.

18.

Casablanca bislang so spannend wie der Film. Zieht sich hin, wirkt alles ein wenig oldschool. Wann wird endlich Humphrey Bogart eingewechselt, um die Deutschen auszutricksen?

21.

Abseits. Aber dem Stürmer von Casablanca ist jetzt alles gleich. Er sprintet, er dribbelt, er zieht ab, er jubelt, er pfeift ab, er überreicht sich selbst den Pokal, den Schlüssel der Stadt und baut sich in seinem Heimatdorf ein Denkmal aus Ignoranz.

22.

Huch: Tor! 2:0 für die Bayern, diesmal ist es Thiago, der so lässig aus 16 Metern einnetzt, als sei das hier das Torwandschießen beim Neujahrsturnier des SV Garßen.

25.

Sonst tickern wir selbstverständlich in einer eigens für 11FREUNDE angelegten Oase, wo uns in Elfenbeinleder gehüllte Jungfrauen mit frisch gepressten Schneeleopard-Cocktails verwöhnen und güldene Kamele auf Platinhufen zu unserer Belustigung Kampftrinken veranstalten. Aber bald ist Weihnachten und deswegen bin ich schon zu Hause. Neben mir auf dem elterlichen Sofa hat soeben meine Mutter Platz genommen, die die letzten zwei Stunden vor des Nachbars Feuertonne mit einer stilvollen Verkostung von selbst produzierten Glühwein verbracht hat. Sie ist nicht betrunken und fragt mich in zwei Minuten viermal, wer da eigentlich spielt. Ich wiederhole: Sie ist nicht betrunken! #Drivinghomeforchristmas

30.

Die Bayern mal wieder mit 101 Prozent Ballbesitz. In der Halbzeit sollte Casablancas Trainer seinen Jungs die Pille auf den Platz legen, damit die Herren nicht vergessen, wie sich so ein Spielgerät anfühlt.

33.

Laufduelle gegen Franck Ribery dürften sich in etwa so anfühlen wie ein schnelles Armdrücken mit Hulk Hogan. Katrin Müller-Hohenstein würde das »einen inneren Running Leg Drop« nennen.

35.

Für die Jüngeren unter unseren Lesern: Ja, auch die Bayern hatten mal Zeiten, wo ihnen übel der Arsch versohlt wurde. Wo sie weniger Ballkontakt als der Gegner hatten, das Triple noch ein Fremdwort im Großraum München war und die Vorstellung, Pep Guardiola als Trainer zu beschäftigen so fern war, wie Eintracht Braunschweig vom Triple. Und als Sympathisant von Werder Bremen (hüstel), möchte ich an dieser Stelle Geschichtsunterricht geben. Der Typ oben ohne mit 4,5 Promille im Oberrang ganz links bin übrigens ich.

41.

Hui! Manuel Neuer, höflicher als jeder Chorknabe, möchte sich bei den Gastgebern für die schöne Zeit bedanken und spielt den Ball deshalb selbstlos zum Gegner. Die Retourkutsche in Form eines Lupfers geht knapp vorbei. Neuer bleibt nicht zum Essen.

42.

Herrlich: Die Fans von Raja singen sich die Kehlen wund. Vermutlich auch nur ein arabischer Dauergesang, aber Schlager hören sich auf englisch eben auch immer interessanter an.

44.

Ein wenig wirken Dante, Neuer und Defensivkollegen so vorzeigecool wie die Schulrowdys aus der sechsten Klasse, die sich schon für Che Guevara hielten, weil sie in 200 Meter Entfernung vom Schulgelände an Kippen saugten und die Buchse tiefer im Schritt hatten als Ice-T. Muss doch nicht sein, denken wir uns verpetzen die Jungs beim Hausmeister.

45.

So, Halbzeit. 2:0, ein Ergebnis, dass, um mal Uli Borowka zu zitieren, »Faust aufs Auge«. Ich klatsche jetzt mit dem Kollegen Stephan Reich ab, der seit 45 Minuten in den Startblöcken hängt wie ein 100-Meter-Mann auf Dieter-Baumann-Zahnpaste, und verabschiede mich in ein Etablissement namens »Kleine Apotheke«, wo 30-Jährige Herren die Geburt eines Kindes zum Anlass nehmen, sich völlig stillos die Hucke voll zu hauen. Prosinski!

21:21 Uhr

So, Freunde, ein herzliches Willkommen bzw. Gähnschnarch auch von mir. Ich übernehme jetzt den virtuellen Staffelstab in Form einer Bierflasche von Kollege Raack und tickere weiter. Klub-WM also, mh? Soso. Wollte ja eigentlich mit ner Schale Mett vorm Internet sitzen und Katzenbilder angucken, bis ich irgendwann müde bin und mich in den Schlaf weine, so wie jeden Samstag eben. Aber dann halt Fußball und Ticker halb/halb. Auch lecker.

21:24 Uhr

Komme ein wenig spät, das Spiel ist ja quasi schon gelaufen. Und der ganze Wettbewerb ist ja insgesamt so langweilig wie eine dreistündige Doku übers Schuhebinden. Moderiert von Steffen Simon. Binde mir noch eben schnell die Schuhe zusammen und laufe vor die Wand, kleinen Moment.

21:27 Uhr

Kennt noch jemand diese Aline aus der ersten Big Brother-Staffel? Tagesthemen-Moderatorin Caren Mioska sieht ihr ziemlich ähnlich. Wird gleich Zlatko zugeschaltet und referiert über das Deutsch-Russische Verhältnis nach der Chodorkowski-Freilassung? Oder über den NSA-Skandal? »Bischt mein groooßer Bruder, du bischt immer daaaaa...«

21:30 Uhr

Gleich geht's weiter, erkennbar am untrüglichen Scholl-Delling-Grundton-Gesabbel. Was an der ersten Halbzeit ja wirklich, wirklich wunderschön war, war das Pfeiffkonzert gegen Sepp Blatter vor Spielbeginn. Wunderbare Szenen, mir ist immer noch ganz warm ums Herz. Der Mann könnte in ein buddhistisches Kloster im nördlichen Himalaya gehen, er würde immer noch ausgepfiffen werden.

21:33 Uhr

Gerade jetzt zu Weihnachten ist es ja besonders wichtig, dass man Gutes tut. Und Sepp Blatter auspfeifft. Immer. Morgens unter der Dusche. Auf Arbeit. Im Bus. Überall. Alleine. Gemeinsam. Mit der Familie unterm Weihnachtsbaum. Gerne auch ein langgezogenes »Pfuiiiiiiiiiiii« kombiniert mit dem guten alten Geldscheingewedel. Das ist vielleicht nicht allen bewusst, aber jedesmal wenn Sepp Blatter so richtig schäbig ausgepfiffen wird, wird irgendwo auf der Welt ein gesunder, talentierter Fußballer geboren.

21: 35 Uhr

»Die Fans rufen hier immer Balak Balak, das heißt soviel wie Achtung, Aufgepasst« weltbürgert Delling. Hätte das mal jemand dem Capitano zugerufen, als einst KPB von der Seite einsprang, um Ballacks Sprungelenk zu rasieren.

46.

So, weiter geht's, Bayern so gut wie durch und auf dem besten Weg zum Quintuple. Quintuple klingt wie ein Pokémon. Das könnte erklären, warum Phillipp Lahm es unbedingt haben will.

50.

Zack, erster Wechsel bei Casablanca. Für Chtibi kommt Mabidé. Bitter, nach drei Minuten in der zweiten Hälfte ausgewechselt zu werden. Außerdem nicht mehr auf dem Platz: Die Spannung.

52.

»Thiago hat gute Chancen, hier zum besten Spieler des Turniers gewählt zu werden«, orakelt Simon ins Mikro. Wow, geil, das wird ihn bestimmt umhauen. Karriereende, sofort, der Mann hat jetzt alles erreicht. Und die Trophäe kommt in der Vitrine einen Ehrenplatz gleich neben dem bronzenen »Bravo-Otto« und dem dritten Platz bei der katalanischen Schüler-Gartenschau von 2006.

56.

Wie die Trophäe des besten Spielers wohl aussieht? Ein goldener Zonk? Ein gusseisernes »!?«? EIn Gipsabdruck von Sepp Blatters Scheckbuch? Wir wissen es nicht. Aber wir würden sie nicht annehmen.

58.

Aber dann, endlich ein Aufbäumen von Raja. Casablancas Mittelfeldspieler setzt den Casablinker und startet links durch. Zieht die Flanke nach innen, wo der Stürmer genau in die Arme von Neuer köpft. Casanixda. Aber immerhin: Casanochda.

60.

Martinez jetzt rein, Kroos geht raus. Läuft in die Kabine und immer weiter, direkt in die Geschichtsbücher.

63.

Oha, Querpass in die Mitte wo Thiago verpasst und Shaqiri frei vor dem Casakasten steht. Aber der Mann mit dem Körperbau einer dreiteiligen Sofagarnitur stolpert aber über einen seiner 23675 Muskeln und holzt das DIng an die Latte. Kann man machen. Ist ja eh egal.

67.

Immer wieder übrigens diese Störer mit dem Laserpointer. Wissen die denn nicht, dass das gefährlich ist?

71.

Unsere knallharten Recherchen haben übrigens ergeben, dass»Raja« auf spanisch soviel wie »Schlitz« heißt. Schlitz Casablanca also, irgendwie ein komischer Name für einen Fußballklub. Vielleicht auch eine Idee für deutsche Vereine? SpVgg Schlitz Unterhaching? Schlitz Dortmund? Der Hamburger Schlitz? Aber den gibt's ja bestimmt schon....

72.

Wobei »Schlitz Casablanca« ein cooler Name für einen Pornodarsteller wäre. Oder für einen Serienmörder.

74.

Meiner Meinung nach sollte der Verein bei dieser mauen Vorstellung aber Naja Casablanca heißen.

77.

Nicht ganz so präsent ist heute übrigens Franck Ribéry. Ob er Angst hat, irgendwann von Phillipp Lahm mit nach Hause genommen und im Garten mit Möhrchen gefüttert zu werden, wenn er weiter so kaninchenhafte Haken auf seiner Seite schlägt?

80.

Götze darf jetzt auch mitmachen, lockeres Auslaufen in Marrakesch. Auf Finnisch heißt »Raja« übrigens »Schranke«. Passend zu jenen, in die sie hier gerade verwiesen werden.

81.

»Da ist Götze am Ball«, sagt Simon. Irgendwie ist es ganz egal, was er sagt, ich empfinde es immer als persönliche Beleidung.

85

Jungejunge, da wäre fast der Anschlusstreffer gewesen. Mabidé mit der Chance, Neuer pariert in die Mitte, sagt »Versuchs noch einmal, Sam« und Metouali schießt über das freie Tor. Das wäre der Beginn einer wunderbaren Aufholjagd gewesen.

90.

Wieder eine Großchance für Casablanca, wieder vertan. Also im Abschluss sind die Rajas wirklich so ungefährlich wie ein Armloser mit Handfeuerwaffe. Höchstens durch Zufall könnte da mal was passieren oder wenn sich einer hinfallen lässt.

90+2

Die Jungs aus Casablanca sind so ungefährlich, das ist echt Wahnsinn. Wenn das Namenspatron Blanka aus »Street Fighter II« wüsste. Der würde sich den nächstbesten Raja packen und ihm pädagogische Elektroschocks und Kopfnüsse verpassen.

22:25 Uhr

Auuuuuuss, das Spiel ist auuuuuuuus. Der FCB ist Klub-Weltmeister, dazu gratulieren wir ganz herzlich. Wir legen sogar noch den goldenen 11FREUNDE-Otto drauf und eine angegessene Bifi aus dem Redaktions-Kühlschrank. Außerdem gibt's noch Humphreys halbseitige Gesichtslähmung dazu und frei Saufen in Rick's Café. Glückwunsch zum Quintuple. Mia san Quintupl oder wie immer man jetzt in München sagen würde.

22:31 Uhr

»Die sind doch fast froh, dass das vorbei ist«, sagt Delling. Danke, ja, Simon war wirklich anstrengend. Ist aber ja vorei jetzt. Erkenntnis des Abends: Der FC Bayern gewinnt alles und  verliert nix. Sieht man mal von Uli Hoeneß Reputation ab. Zweite Erkenntnis: Im Stadion wird die Klub-WM mit Neunziger-Boyband-Mucke gefeiert. Scholli wird ganz nostalgisch, sagt spontan ein »Bravo«-Interview zu, lächelt schelmisch in die Kamera und zieht sich neckisch die Ärmel über die Hände. Im Hintergrund wird Emerson der »FUXX« verliehen.

22:37 Uhr

»...ein bisschen schlampig gewesen. Ob sie das so schaffen, weiß ich nicht...« murmelt Scholl. Habe leider gerade nicht aufgepasst, worum geht's? Um die nächste Mondlandung? Den Exorzismus des Sepp Blatter? Wollen Sie in Nordkorea einmarschieren und Kim Jong Un stürzen? Die Finanzkrise beenden? Keine Sorge, Scholli. Diese Bayern packen das schon.

22:42 Uhr

So Freunde, Pokalübergabe. Kennen wir ja mittlerweile schon von den Bayern, sparen wir uns jetzt lieber, weil Sepp Blatter auf der Bühne steht und man ja bekanntermaßen blind und/oder böse wird, wenn man ihn zu lange ansieht. Wir ziehen also unseren Bogart-Hut, trinken noch einen Whiskey, gedenken der besten Bayern aller Zeiten und setzen uns an Lothar Matthäus selbstgezimmerten Flügel, wo wir »As Time Goes By« spielen. Lasst uns den Abschied nicht so dramatisch gestalten wie im Film. Here's looking at you, kid...


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