Bayern München
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Borussia Dortmund

Bayern-BVB im 11FREUNDE-Liveticker

Die Juppies feiern, die Kloppis grummeln

Die Bayern rauschen im Ferrari Richtung Halbfinale, mit einem Handtuch um die Schultern und dem Golfschläger im Kofferraum. Die Dortmunder hängen einsam am Tresen und trauern Lewa, der Verflossenen, nach. Der 11FREUNDE-Liveticker spült die Gläser und fragt: »Meinen Sie nicht, dass Sie genug haben?« Das ganze Schicksal in der Nachlese.

22:36

Klopp bemängelt die »schlechte Tiefenstaffelung«. Es wird Zeit, das Licht auszumachen. Der Ticker fing mit D! und Lasagnelungen an, verabschiedete »Lutscher« Frings und »Kutscher« Benedikt, sah Robben und Klatschpappen und steht jetzt mit den Bayern verdient im Halbfinale. Und das alles ohne zu schwitzen. Haut rein. Urbi et orbi und so.

90.+4

Schluss. Bayern gewinnt 1:0. Es ist, wie so oft im Leben: Die Juppies feiern, die Kloppis grummeln.

90.+2.

Schieber noch mal mit der Kopfball-Chance, doch drüber. Sonst waren die Ausflüge der Borussen an die Isar wie heiße Dates mit Scarlett Johansson, heute war es eher wie Armdrücken mit Katy Karrenbauer.

90.

Jetzt hat Weidenfeller noch mal seinen Auftritt, will eine Tätlichkeit schinden. Und Christoph Waltz vergießt Kullertränen auf seine goldene Figur.

89.

Wo sind eigentlich die Leute, die auf der Tribüne dieser Arena immer ein »T« bilden? Hat Mutti die weißen Shirts nicht rechtzeitig sauber gekriegt?

87.

Weidenfeller hält einen Kopfball. Ist heute bester Dortmunder. Die anderen scheinen sich für das Rückspiel zu schonen. »0:1. Das biegen wir zu Hause«.

85.

Bevor Steffen Simon es sagt: Arjen Robben ist der beste Mann des Spiels – nicht nur wegen seines Treffers. Wait for it.

83.

Sonderlob an Knut Kircher. Leitet das Spiel irgendwie knutig: sanft, tapsig, mit hohem Beliebtheitsgrad. Ob er eines Tages eine Statue im Zoo von Rottenburg bekommt?

82.

Was wir erst jetzt sehen: Robben trägt eine pinke Leggins. Seit wann feiert der FC Bayern im Berghain?

81.

Reus geht, Schieber kommt. Und wer ist jetzt am Drücker? Nicht lustig.

79.

Die ultimative Demütigung: Während alle weiterspieln, legt sich Javier Martinez an der Seitenlinie sich schon Mal die Kontaktlinsen rein. Schreibt dann eine SMS an Pep Guardiola, der bereits Im P1 die Sektkühler auf Kältegrad testet. Let the party begin.

77.

Auf den Rängen der Arena geht der Punk ab. Soll heißen: Das Operettenpublikum schlägt Klatschpappen gegen Hummerschwänze, dazu wird Schampus (ohne Kohlensäure) gereicht und nasser Hermelin ausgelegt.

76.

Für uns bisher der beste Mann: Steffen Simon. Ach ne, wir haben ja den Ton aus.

74.

Klopp mittlerweile zur Wutsäule erstarrt. Grinst nur noch, als hätte er gerade gemerkt, dass er noch ein altes Raiders in der Jackentasche hat. Süß war gestern.

71.

Wieder Bayern. Wieder Chance. Diesmal nimmt Daniel Van Buyten den Ball in den Schwitzkasten und würgt ihn aufs Tor. Ganz Lüdenscheid denkt: zum Kotzen.

69.

Dortmund jetzt immer gefährlicher. Neuer fängt eine Schmelzer-Flanke ab. Jupp Heynckes meldet sich wieder. Saß schon im Hawaii-Hemd, Socken und Sandalen im Opel Astra mit Gehäkeltem auf der Hutablage in Richtung Nordsee, da rufen sie ihn an: »Jupp, wir brauchen dich doch noch mal.« Gratwanderung statt Wattwanderung.

64.

Kuba über rechts, der Pizzaservice über links durch die Tür vor den Fernseher. Mit beiden Soli haben wir nicht mehr gerechnet. Wir nehmen das mit den »zwei Clowns« zurück. War nur Ticker-Klartext.

62.

Wer es nicht glaubt, hier sind die Beweisfotos. Alles andere verbuchen wir unter »Stockholm-Syndrom«.

61.

Schuss Kroos - Weidenfeller hält. Kroos, nicht verwandt mit Natascha Kampusch, saß ja mal einst auf seinem Sofa und zockte bei einer Tüte Flips ein bisschen Playsi. Dann saß ein älterer Herr plötzlich neben ihm und flüsterte: »Komm mit mir ins Abenteuerland«.

58.

Reus auf der einen Seite, Mandzukic auf der anderen Seite. Das Spiel könnte sich für »Harlem Shake«-Videos bewerben. Erst bewegt sich kein Mensch, dann kommt ein lustig aussehender Holländer und macht was Verrücktes. Und plötzlich drehen alle durch.

55.

Dortmund kommt dem Bayern Tor näher, ist dabei allerdings so zaghaft wie ein Klosterschüler, der versehentlich in einen Gangbang mit Gina Wild geraten ist und just in dem Moment, in dem er sich die Hose auszieht feststellt, dass sie jetzt Michaela Schaffrath heißt und er am Set von »Rote Rosen« gelandet ist.

53.

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Der BVB nimmt jetzt auch offensiv am Spiel teil. UND: Die Pizza ist da. Nie war Kollege Ullrich glücklicher.

51.

Jupp Heynckes tiefenentspannt. Merkt erst jetzt, dass er vergessen hat, seine Brille aufzusetzen. Nicht schlimm, gab bisher noch nicht allzu viel zu sehen.

49.

Marco Reus ist bisher der Tweet unter den Akteuren: Hat wenig Text in der Geschichte dieses Spiels. #lol

46.

»Schnell ausgeführt, der Freistoß der Dortmunder«, sagt Simon. Wir nennen das: McDonalds mit Uschi (44)!

21:38 Uhr

Und plötzlich: Michel Platini auf der Bussi-Bussi-Tribüne. Stolpert einem Gerard-Depardieu-Double in die Arme. Es bleibt also kuschelig.

21:37 Uhr

Mehmet Scholl wird erotisch: »Nach dem Abtasten wurde es intensiv und leidenschaftlich.« Delling holt spontan die Schlagsahne aus dem Lodenmantel. Lechz!

21:35 Uhr

Ruhe jetzt, ihr Schwächlinge, der Bundestrainer spricht! Kritisiert erstmal im Nebensatz das spielerische Niveau des Duells, dann ist nur noch viel Schal und noch mehr Haare. Es tat Nivea als bei diesem Mal.

21:31 Uhr

Kommen wir noch einmal ganz kurz zum Sportlichen: Was kann der BVB machen, um nicht vollkommen unter die Räder zu kommen? Norbert Dickel einwechseln? Schnell nach Hause fahren? Einen Eisbär auf die rechte Abwehrseite stellen, um Robben zu verängstigen? Wir wissen es doch auch nicht.

21:29 Uhr

Meldegesetz, ein Ungetüm, das wohl nur Günther Koch braucht. Ebenfalls am Abgrund: der 11FREUNDE-Ticker.

21:27 Uhr

Peer Steinbrück hat Zoff mit Italien. Und damit ist er nicht allein, denn auch der Kollege Ullrich flucht auf den Stiefelstaat. Er wartet noch immer auf seine Pizza. Das kann ein langer Abend werden.

21:26 Uhr

Geht es nur mir so oder wird noch jemandem schlecht, wenn er die Formulierung »Ein Papst zum Anfassen« hört?

21:25 Uhr

Halbzeit. Zeit für Entschuldigungen. Der Ticker ist heute technisch auf Drittliganiveau. Jeder Cache verspringt, die Bytes landen meterweit neben dem Tor. Wir arbeiten an den Problemen, finden aber die Tube Sekundenkleber nicht. Deswegen machen wir es wie der BVB und hoffen einfach auf eine bessere zweite Hälfte.

45.

Halbzeit. Bayern führt mit 1:0, das ist verdient. Jetzt sehen wir Gerhard Delling, und das ist verdammt unverdient.

43.

»Unnötiger Ballverlust von Schmelzer«, was sind eigentlich die nötigen Ballverluste, im Strafraum und Robben schlenzt die Kugel ins lange Eck zum 1:0 für die Bayern. Klopp nickt anerkennend. Wenn es für die Über-Werbeikone Klopp so weitergeht, dann kann er heute einen Deal mit einer Firma für Abführmittel eintüten. Motto: besser ausscheiden.

40.

Bayern wird besser. Robben kommt dem BVB-Tor gefährlich nah. Wo sind eigentlich die Dortmunder? Verstecken sie sich mit Florian Homm auf den Cayman Islands?

37.

Chance für Martinez – Weidenfeller hält. Und das ist der Einsatz für die Menschen auf den Sitzplätzen, mit einer Klatschpappe wie wild auf ihre Hand zu schlagen. Beängstigend. Wenn man das so sieht, dann weiß man, warum Andrea Berg sich in Deutschland so lange im Geschäft halten konnte.

33.

Götze setzt sich jetzt mal über rechts durch, prallt dann aber an Dante ab, der jeden Zweikampf gewinnt. Selbst beim Schach.

31.

Bisher passiert hier nichts anderes als bei einer Swinger-Party mit Stromausfall: nervöses Abtasten.

28.

Sensationsgrätsche von Bender. Er fliegt quasi aus drei Metern heran, bleibt dann stumpf im Rasen hängen. Doch anstatt sich Kreuz- und Syndesmoseband zu reißen, steht er wieder auf und atzt dem Ball hinterher. Uns wird langsam klar: Dieser Bender ist ein irres Experiment der US-Army. Asbest-Haut, Eisenlunge, Haare aus Walpenissen. Dieser Mann kann alles – außer Tore schießen.

25.

Wir sind ehrlich: Wir hatten ein Spektakel erwartet. Feuerschlucker, Bärenmenschen, das ganze Programm. Aber bisher wurden wir enttäuscht. Bayern macht, Dortmund ächzt. Experten nennen das bestimmt: intensive Partie. Unser Problem: Wir sind keine Experten!

22.

Fehlpass Pisczek. Und mal wieder die Frage, wie man sich ein schlampiges Abspiel vorzustellen hat. Die Antwort: lasziv rauchend, kurzer Jeansrock, tiefer Ausschnitt, teures Goldkettchen, ein bisschen gelangweilt am Cocktail nippend. Meine Meinung.

18.

Bayern ist quasi der Jörg Dräger des Spiels: Macht Angebote, hat immer noch was in der Hinterhand. Dortmund hingegen eher zonkig. Immernoch hinter Tor 1 wartend: der Liveticker.

16.

»Bayern jetzt am Drücker«, weiß Steffen Simon. Wir machen uns dann auch mal was heiß.

13.

Anruf von Gerd Rubenbauer. Er brüllt: »Grrrrrroßchance!« und verfängt sich dann mit dem Führungsski am ersten Tor. Was er meinte: Kross, Chance. Und was für eine: Weidenfeller schupfkellt den Ball butterweich auf den Fuß des schlampigen Genies, Kroos jedoch hat keine Bock auf Geschenke und vergibt.

12.

Ansonsten hat das Spiel bis jetzt so viele Höhepunkte wie der schlaffe Körper eines toten Aals, der sich an einem Tischtennisball verschluckt hat. Stinkt uns gewaltig.

11.

Dante gegen Pisczek. Ein Duell, das ganze Friseurinneninnungen in zwei Hälften teilt. Dante, Typ geplatzter Pilz, versucht sich als irre Burlesque-Tänzerin, wird aber vom Polen, Typ Autoscooter, mit auf Brusthöhe gestoppt. Freistoß.

9.

Aber weiter 0:0. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Böse Zungen nennen ihn den »italienischen Wettbewerb«.

6.

Van Buyten und Dante. Was ein Abwehr-Duo. In meinen Augen Herc und Bubbles von The Wire. Oder Nick Nolte und Eddie Murphy. Nur 48 Gegenangriffe. Robben mit einer Chance, Weidenfeller hält.

3.

Bayern gegen Dortmund - wem soll man die Daumen drücken. Oder wie ein Schalker Freund es ausdrückte: »Erfrieren oder verbrennen - was würdest du lieber tun?« Seine Meinung. Einen anderen Vergleich unterlassen wir mal. Schönen Gruß in die Frankfurter Allee.

1.

Anstoß. Der Papst tritt ab, der Pokal an. Die Pille danach.

20:35

Ein Einlaufkind quatscht Martinez voll. Den Einzigen, der kein Wort versteht. »Si, si«, sagt Martinez. Was eine Reminiszenz an eine Kaiserin sein kann. Aber ich weiß es nicht. Mein Französisch ist eingeschlafen.

20:34

Steffen Simon schockt uns. »Irgendwas hängt bei uns.« Das Bild krieg ich jetzt 90 Minuten nicht aus dem Kopf.

20:31

Delling und Scholl reden über Lewandowski. So ganz kann Scholl den (möglichen) Transfer auch nicht verstehen. Aber wenn Bayern auf seine Stürmer schaut, dann ist das wahrscheinlich wie bei dem Blick einer Freundin in den prall gefüllten Kleiderschrank, die den Tränen nah sagt: »Ich hab nichts zum Anziehen.«

20:25 Uhr

Unsere Hoffnungen für diese Spiel: Gift, Galle, zwei Rote Karten, ein ausgerenkter Kiefer bei Jürgen Klopp und ein ein rosa Elefant, der mit sieben flauschigen Baby-Robben jongliert. In diesem Sinne: Prost!

20:22 Uhr

Dann Einspieler mit Schweinsteiger: »Es würde schon wehtun, wenn wir das Spiel gewinnen werden!« Ein Satz, der unsere ohnehin kargen Hirnwindungen vollends zur Implosion bringt.

20:19 Uhr

Jetzt Klopp am Labertresen mit Delling und Scholl. Redet erstmal seine Mannschaft klein. Wir verstehen nur: »Mimimimimimimi!« Redet ohne Punkt und Komma, sogar seine Brille beschlägt. Was auch beschlägt: Ullrichs Stimme in der Pizza-Hotline. Eine unendliche Geschichte.

20:18 Uhr

Ich sage es mal, wie es ist: Die Trailer der ARD sind auch irgendwie im Jahr 1989 stehengeblieben. Wir warten dann mal am Grenzübergang Bornholmer Straße.

20:14 Uhr

Und während ihr entspannt die erste Hopfenschorle verdrückt, spielt sich hier ein Drama ab: Kollege Ullrich versucht eine Pizza zu bestellen. Per Telefon. Und scheitert kläglich. Ruft vor lauter Verzweiflung schon im »Saunaclub Rosi« an. In der Folge entspinnt sich folgender Dialog:
Ullrich: »Ich hätte gerne eine Große mit Pilzen!«
Rosi: »Sorry Jungchen, Chantalle hat heute frei!«
Bezeichnend.

20:07 Uhr

Bayern-BVB, da kommen automatisch Erinnerungen hoch. Als ich das letzte Mal dieses Duell tickern durfte, schwebte ich mit einem Flugzeug gen New York. In der Folge war ich drei Tag betrunken, habe Patrick Ewing im Madisions Square Garden gesehen und hätte mich fast auf dem Times Square übergeben. Der Grund: Ein Schnapsgemisch aus Whiskey, Gurkenwasser und Pfeffer. Soll heißen: Schlimmer kann es heute auch nicht werden.

19:59 Uhr

Mit Günter-Netzer-Füßen (also großen) kommt der Megakracher unaufhaltsam auf uns zu. Doch bevor der DFB-Pokal uns mit all seinen eigenen Gesetzen in seinen Bann zieht, möchten wir auch noch schnell einen Blick auf die kleinen Randnotizen des Fußballs werfen uns still verneigen: Torsten Frings beendet seine Karriere! Wir sagen: Mach es gut, Lutscher

19:42

Wer sich jetzt fragt, wie es sich anhört, wenn Schmetterlinge lachen, hier ein kleiner Tipp. So nicht:

19:27

In der Apotheke in der Nähe der Redaktion steht ein Satz an der Wand, der so schön ist, dass ich mir von ganzem Herzen wünsche, ein Field-Reporter würde ihn im Gespräch mit Jürgen Klopp oder Uli Hoeneß nach einem entscheidenden Gegentor in der letzten Minute bringen: »Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken.« Oder Herr Klopp/Hoeneß?

18:15

Ausgerechnet vor dem Bayern-Dortmund-Pokal-Gipfel: Irre Wende im Lewandowski-Poker. Er soll jetzt Leverkusen trainieren.

16:41

DFB-Pokal, Viertelfinale – und dann so ein Hammer. Die Jungs aus dem Pott reisen zum Kräftemessen in den Süden. Ganz Deutschland ist wie elektrisiert. Minütlich bekommen wir Mails zu diesem Spiel. Und so müssen wir es an dieser Stelle noch einmal sagen: Wir haben uns entschieden, das andere Spiel, nämlich Bayern gegen Dortmund, zu tickern und dabei bleibt es. Sorry.

16:18 Uhr

Sorry!

16:16 Uhr

Herrlich, diese Stille vor dem Sturm, oder? Hört ihr auch, das ihr nichts hört? Wunderbar. Dann kommt mal ganz nah ran hier mit der Hörmuschel. Komm. Komm. Ganz. Nah. Ran. Komm. Komm. Ganz. Nah. Ran. Ko... BUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUH!

15:17 Uhr

Auch unser Lieblingssatire-Magazin »Titanic« ist schon ganz heiß auf das Spiel und hat sich zu einem kleinen Gedicht hinreißen lassen. Das wiederum können wir aufgrund seines expliziten Inhalts allerdings hier nicht zeigen, ansonsten wird uns eine Armada von Anwälten um unsere letzten Ersparnisse bringen (4,23 Euro). Nam seid ihr wiederum jetzt heiß auf das Gedicht? Hier ist es (Link), aber sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt.

15:03 Uhr

Großer Fund in den Tiefen der sozialen Medien.

Wir fragen uns: Was ist Diesel? Und: Zahlt der FC Bayern wirklich so schlecht?

14:59 Uhr

Was mir jetzt erst bewusst wird: Kollege Ullrich und ich hassen beide Mannschaften, die heute zusammen in den Ring steigen. Überlegen deswegen kurz zu streiken. Doch dann ködert uns die Ticker-Chefredaktion nach zähen Verhandlungen mit einer Dose Bier (leer). Wir können nicht widerstehen und knicken ein. Der Abend ist gerettet.

14:02

Doch spätestens jetzt sollte Kuhlhoff das Lachen im Halse stecken bleiben: Wie mehrere Internetdienste melden, ist Hummels doch fraglich. Was hat der Pferdekuss angerichtet? Haben wir das Thema nicht ernst genommen? Ilse Aigner stürmt in die Redaktion, zwingt uns, alle Wortspiele mit dem Thema unverzüglich herauszurücken, bevor Schlimmeres passiert. Ok, fangen wir an: Bastian Schweinsteiger läuft so viel wie kein anderer – manche Beobachter nennen ihn schon »den Mann mit der Lasagnelunge«.

13:14 Uhr

Kuhlhoff hier, ich glaube mittlerweile bin ich der einzige Mensche, der noch herzlich über Pferdefleisch-Gags lachen kann. Das ist wie damals, nach der EM, als alle mit so lustigen Robben-Schildern rumgelaufen sind. Ich hab mir beim Gedanken daran noch Monate danach die brandneuen Cordhosen eingetintet. Und dann am Samstag Abend, nach zwei Glas Schaumwein giggelte ich über irgendeinen Internat-Pferde-Brüller (Stichwort: epic) und traf plötzlich im ZDF einen Seelenverwandten. Schaut am besten selbst:

Ach ja: Leider geil!. Oder doch fail?

12:24

Können mal bitte alle mit ihrer Angst vor Pferdefleisch aufhören, Mats Hummels spielt heute – trotz Pferdekuss. Und wir dachten, wir seien die letzten verbliebenen »Fury«-Fans. Brrrr!

11:41

Das Workout in der Redaktion anlässlich des Viertelfinales geht weiter. Zur Zeit schreit Detlef »D!« Soest aus der Nähe von Paderborn ununterbrochen auf Kuhlhoff ein, der das Wort »Fitness« bisher nur von seinen Frühstücksflocken kannte. Andreas »B!« Bock teilt einem Punk mit, dass er 120 Kilo auf der Hantelbank liegen hat. Ebenfalls fit für heute abend: Hummels, Kuba und Piszczek. Nicht dabei: Rafinha. Hier Bilder seines Abschlusstrainings:

10:37 Uhr

Guten Morgen, liebe Leser. Heute ist es also wieder soweit: Gigantenduell. Während Kollege Ulrich (Codename: Waschbärbauch) bereits sein Aerobic-Outfit bügelt, bereite ich mich gewissenhaft auf das Spiel vor, durchstöbere diverse Fachmagazine, reibe mich zur Entspannung mit Butter ein und klicke natürlich abschließend in den Boulevard. Das wartet: der Schock

Ich ruf dann mal die Feuerwehr!

Hinweis: Wenn Du feststellst, dass hier rechtes Gedankengut verbreitet wird, Nutzer diskriminiert werden oder die Diskussion einen unschönen Ton annimmt, dann informiere uns bitte per Mail! Wir werden dann gegebenenfalls eingreifen. Diskussionen bei 11FREUNDE sollen sportlich und sauber ablaufen!