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FC Bayern

Augsburg-Bayern im Liveticker

Football, bloody hell!

Dua ned so hudln! Bzw.: Nun mal langsam mit den jungen Pferden! Der FC Bayern siegte im Bayern-Derby unspektakulär, der FC Augsburg wehrte sich tapfer. Großer Wermutstropfen: Arjen Robben verletzte sich am Knie. Der Ticker sagt: Ois Guade. Bzw.: Gute Besserung!

Schluss, aus und vorbei

Eine Nachricht, so überraschend wie die Zeitung von gestern: Die Bayern haben schon wieder gewonnen. Diesmal im DFB-Pokal gegen den FC Augsburg. Mit 2:0. Das klingt souveräner, als es wirklich war. Wir haben uns ein wenig in diese tapferen Augsburger verknallt, die so aufopferungsvoll Gras fraßen, dass selbst Sven Kmetsch eine Magenverstimmung bekommen hätte. Den Bayern gratulieren wir schon jetzt vorsorglich zum Pokalgewinn, zur Meisterschaft, zur Champions League, zur Weltherrschaft. Gute Nacht, liebe Freunde!

88.

Bevor hier gleich alles vorbei ist: Respekt, FC Augsburg! Irgendwie ein geiles Pokalspiel, so richtig schön dreckig, bisschen blutig, bisschen zerfetzter Rasen, das ganze Underdog-ärgert-den-Favoriten-Ding. Wenn beide Mannschaften jetzt noch ein Show-Elfmeterschießen anhängen, verschenken wir einen DFB-Pokal voller Starkbier an unsere Leser.

85.

Jungejunge, jetzt wird hier ordentlich Holz gehackt. Neuers Fäuste treffen einen Augsburger Kopf, Daniel Baier die Beine von Thiago. Irgendwo an der Castroper Straße unterbricht Thorsten Legat sein Hanteltraining und fügt sich anerkennend selbst ein blaues Auge zu. Dann streicht er sich herzhafte Salami auf ein kerniges Krustenbrot. Mit einem Samuraischwert.

81.

Rafinha bleibt nach einem Mini-Gerangel regungslos am Boden liegen, hält sich den Kopf, nur sein linkes Bein zuckt, die bisherigen 81 Minuten ziehen an ihm vorbei, kurz schwebt er über seinem Körper und beobachtet die Szene. Irgendwo in Los Angeles betritt Robert de Niro eilig ein Flugzeug, um Rafinha seine beiden Oscars zu überbringen. Und auch wir klatschen beschwingt in die Hände: Die beste schauspielerische Leistung der laufenden Pokal-Saison!

78.

Nun ist es tatsächlich gefallen. 0:2. Nach einer Flanke von Jerome Boateng fliegt Thomas Müller mit drei bis vier Körperteilen dem Ball entgegen und manövriert ihn irgendwie ins Tor. Sah aus wie eine Arschbombe vom Zehnmeterbrett im Freibad. Ohne Zehnmeterbrett. Ohne Freibad. Ohne Wasser.

75.

»Augsburg brauch nun wieder ein mittelgroßes Wunder«, sagt Steffen Simon. Moment! Ist etwas passiert, was wir nicht mitbekommen haben? ESind in der Zwischenzeit drei weitere Bayern-Tore gefallen? Hat ein Augsburger die Rote Karte bekommen? Sind nur noch zwei Minuten zu spielen? Mussten sechs Augsburger vom Platz getragen werden? Muss Augsburg die Partie mit fünf Spielern beenden?  Fragen über Fragen. Keine Antworten!

73.

Augsburg nun wie Barcelona unter Pep Guardiola. Bayern derweil wie Augsburg unter Holger Fach. Gespenstisch.

71.

Totale Verwirrung, wenn Augsburger Spieler mit ihren »Al-Ko«-Shirts vor der Werbebanden »Alkoholfrei« entlanglaufen. Das ist, als gehe Helmut Schmidt an einem Schild vorbei, auf dem steht: »Nichtraucherkneipe«.

69.

Erste Ballberührung von Franck Ribery wie das erste Date von mir: Alles falsch gemacht (Er: vertendelt vor dem Tor; Ich: sprach Gaby mit Tina an).

68.

Die Fans übertrumpfen sich heute in puncto Kreativität. Auf »FC Augsburg, ole, ole, ole« folgt »Immer wieder FCB, von der Elbe bis zur Isar«. Wir möchten mit »Fußball vor noch ein Tor!« kontern – wenn wir denn nur singen könnten.

66.

Seltsame Abseitsentscheidung jetzt auf der rechten Seite. Der Linienrichter hebt jedenfalls die Fahne erst nach gefühlten drei Minuten. Kurze Aufregung, die hier sogar in eine kurze Prügelei ausartet (daher kein Eintrag in der 65. Minute). Raack beendet die Sache mit einer Fluggrätsche.

63.

»André Hahn, der gelernte Auto-Lackierer«, unterrichtet uns Simon. Warum sind Fußballer eigentlich immer gelernte Auto-Lackierer oder, wenns hoch kommt, studierter Betriebswirtschaftler? Warum hören wir nie Sätze wie: »Am Ball Sascha Mölders, der vor seiner Fußball-Karriere zehn Jahre lang mit Affen in Ghana zusammenlebte, um das Paarungsverhalten der Tiere zu erforschen«? Naja, vielleicht im nächsten, im besseren Leben.

60.

Tickergast Dom denkt schon an die Zukunft und befürchtet Standartantworten der knapp unterlegenen Augsburger: »Die Bayern dürfen nicht unser Maßstab sein./Wir haben gut mitgehalten, aber mehr war heute einfach nicht drin...« Solche Dinger. Denke ich: Wie schön wäre das, wenn irgendein aufgeputschter Augsburger nach dem Spiel in die Mikros trompeten würde: »Die Lutscher hatten wir doch 80 Minuten lang am Sack!« Vielleicht im nächsten, im besseren Leben.

57.

Augsburg kämpft, Augsburg gewinnt viele Zweikämpfe, Augsburg hängt sich rein, Augsburg gibt alles, Augsburg ist motiviert. Aber Augsburg kommt einfach nicht zum Abschluss. Klingt wie Sex ohne Orgasmus.

55.

Wer ist eigentlich der Typ mit Maschinenschnittfrisur und Besserverdiener-Brille neben Uli Hoeneß und Kalle Rummenigge? Hoeneß´ Steuerberater? Rummenigges Logopäde? Irgendein Geschäftsmann aus Augsburg, der saumäßig Glück bei seiner Platzwahl hatte?

50.

Es ist in den vergangenen Jahren als Nicht-Bayern-Fan ja immer schwieriger geworden, die Bayern nicht zu mögen. Früher hießen die Spieler Matthäus, Effenberg oder Basler, das machte das hassen leicht. Heute spielt die so guten Fußball, sind viele der Spieler viel zu sympathisch für anständigen Hass und seit dieser Saison steht auch noch Pep Guardiola an der Seitenlinie, den wir uns ganz dringend als besten Freund oder Patenonkel oder beides wünschen. Immerhin: Auf die Kleidung ist Verlass. Was früher das gülden-rote Trikot war oder diese aggressiven Teile mit Opel-Werbung, ist heute dieser Ganz-in-weiß-Look samt Trachtenjacke zum Einlaufen. Ganz in weiß ist eigentlich nur Bräuten oder mexikanischen Zuhältern vorenthalten, alle anderen sollten sich schämen, jawohl!

48.

Entwarnung bei Arjen Robben. »Nur oberflächlich«, hatte Beckmann in der Pause gesagt, »nix strukturelles!« Wie wohl so eine »strukturelle« Verletzung aussieht? Verliert man dann zusätzlich zu seinen Knieschmerzen auch noch den Arbeitsplatz und muss aus der Mietwohnung raus?

46.

Wie sieht eigentlich so eine Halbzeitansprache vom besten Trainer de Welt aus? Werden da sofort riesige Powerpoint-Präsentationen gestartet? Oder fliegt ganz oldschool ein Schlüsselbund durch die Gegend?

21:31 Uhr

Wenn Reinhold Beckmann Interviews führt, hat man immer ein wenig das Gefühl, er versucht a) mit seinem Gesprächspartner einen Chor oder einen Kanon zu intonieren oder b) eine Synchronspur auf das Gesagte seines Gesprächspartners zu legen. Das klingt insgesamt wie ein Vocal-Free-Jazz-Stück. Ziemlich anstrengend.

21:24 Uhr

Manchmal fragen uns Leser: Wie seht ihr eigentlich aus und was macht ihr, während ihr tickert? Also, so ungefähr sehen wir aus und das machen wir:

21:19 Uhr

In den Tagesthemen geht's weiter um Xaver und das Wetter. Auf dem Brocken erreicht die Windgeschwindigkeit 180 km/h. Da müssen einige Menschen kapitulieren. Wir zum Beispiel. Während Arjen Robben den »Xaver« sogar im lockeren Dauerlauf überrunden würde.

21:17 Uhr

Halbzeit. Und Steffen Simon jubelt: »Wir freuen uns auf die zweiten 45 Minuten.« Wir denken an Badeurlaub an der Cote d'Azur und Beachpartys auf Koh Samui. Und ja: Natürlich auch an die zweiten 45 Minuten. Die werden bestimmt total aufregend.

45.

Die Bayern schleppen sich über den Platz wie eine schwitzende Gnu-Herde. Wann ist endlich Halbzeit? Wann gibt es Getränke? Ansprachen? Motivation? Dextro-Energy? Wann sagt Matthias Sammer endlich wieder: »Qualität kommt von Qual!«? Und wann antwortet Mario Basler: »Zigarette kommt von Zieh!«?

43.

Eiderdaus! Flänkchen Götze, Catchergriff gegen Müller – kein Elfmeter. Auf der Haupttribüne spielen sich jetzt erstaunliche Szenen ab: Uli Hoeneß rammt Kalle Rummenigge mit einem Tombstone aus dem Leben und geht dann freiweillig ins Gefäbgnis. Aber alles nur Show.

39.

Und Augsburg? Die, so dachten wir Unwissenden, waren doch eigentlich schon nach drei Minuten geschlagen und besiegt. Doch was machen diese schwäbischen Aufständler? Ackern sich in diese Partie wie ein Kaltblüter über das Maisfeld. Ganz vorne in gewohnter Stiernackenhaltung: Sascha Mölders. Der Mann, der vermutlich mit Freude einen Flugkopfball gegen eine Ziegelmauer bringen würde, wenn die DFL dafür drei Punkte verteilte. Wir nehmen Mölders mal mit in unsere nächste Themensitzung: Der würde jeden noch so miesen Vorschlag bei den Chefredakteuren durchsetzen.

36.

Mag nur unsere Wahrnehmung sein, aber die Verletzung von Robben scheint die Bayern verunsichert zu haben wie einen Rennfahrer, dem die Box eben via Funk mitgeteilt hat, dass die Bremsen ausgefallen sind. So vorsichtig haben wir die Bayern das letzte Mal unter Otto Rehhagel gesehen. Übernimmt der Kaiser jetzt zur Halbzeit?

33.

»Sieht man nicht so häufig, dass die Blase platzt«, vermeldet Steffen Simon. Macht der Mann ein Kurzpraktikum beim Urologen? Hat er sein Haus an der Börse verzockt? Nein, Simon meint den Spielball, der doch tatsächlich hinüber ist. Dass das bei diesen aufgepimpten Plastikkugeln überhaupt noch möglich ist, hätten wir nie gedacht.

29.

Augsburg bestimmt jetzt das Spiel. Ballbesitz 90 Prozent (geschätzt). Immer wieder werden die Angriffe eingeleitet von Callsen-Bracker. Immer wieder sprintet Andre Hahn über die rechte Seite. Immer wieder wartet Sascha Mölders im Strafraum. Immer wieder ist der Ball beinahe in Tornähe. Wann dürfen sie endlich ran? Spannend wie ein erstes Date in der Kino-Nachmittagsvorstellung.

27.

Apropos: Sparkasse. Augsburg auf der Suche nach einem sehr ausgeklügelten Plan. Bayern mit totaler Egal-Haltung. Als versuche sich eine ambitionierte Sparkassen-Azubine mit einem gelangweilten Lemmy Kilmister über die Vorteile der neuen IBAN- und BIC-Nummern unterhalten. Wann rächt sich das?

22.

Hat David Alaba zugenommen? Aus dem Augenwinkel sah er gerade so aus wie ein fußballspielender Tetrisstein. Kann aber auch sein, dass zufällig gerade Roberto Carlos oder ein Umzugskarton durchs Bild lief. Wir gehen der Sache nach.

20.

Mario Mandzukic versucht sich an einem Schuss, den wir aber gleich wieder vergessen, denn auf der anderen Seite schießt Andre Hahn tatsächlich aufs Tor. Und zwar ziemlich wuchtig für einen, dessen Name klingt, als habe er gerade eine Ausbildung bei der Sparkasse Augsburg West angefangen.

18.

Übel. Aus dem freundlichen FC Augsburg ist in nur wenigen Minuten eine Truppe geworden, in der Uli Borowka keinen Platz bekommen würde – weil er zu sauber spielte. Torwart Hitz flext Arjen Robben mitten in den dessen Lichtgeschwindigkeitslauf über den Haufen und reißt dem Torschützen dabei mit dem Stollen das Knie auf – wir sehen mehr Blut auf Robbens langer weißer Unterbuchse als bei einer handelsüblichen Amputation. Dann dreht sich Rafinhas Knöchel nach gestreckten Augsburger Bein auf halb Acht, Bock bricht vor lauter Phantomschmerzen zusammen und muss mit Riechsalz zurück ins Leben geholt werden.

16.

Was uns vollkommen fertig macht: NIEMAND vermisst bei den Bayern den amtierenden »Europas Fußballer des Jahres«. Franck Ribery ist verletzt? Spielt halt Mario Götze auf seiner Position. Erinnert ein wenig, um beim Basketball zu bleiben, an das DreamTeam von 1992. Wer sich mal die Freude machen möchte, den damaligen Kader anzusehen, BITTESCHÖN.

10.

Arjen Robben auf Vereine wie Braunschweig oder Augsburg oder Bremen loszulassen, ist in etwa so fair wie ein Bareknuckle-Fight zwischen Mike Tyson und einer gichtkranken Einarmigen. Verdammt, der Mann ist einfach viel zu gut für solche Gegner. Zu Jugendzeiten und im Amateurbereich hat man dafür eine ganz einfache Lösung: Der Superspieler wechselt die Liga und spielt gegen gleichwertige Superspieler. Aber das Problem ist hier: Robben spielt bereits in der Bundesliga. Beim FC Bayern. Beim Champions-League-Sieger! Michael Jordan hat das einst auf seine Art gelöst: Er hörte auf mit Basketball und fing an mit Baseball. Da war er so unglaublich durchschnittlich, dass es ihm zu Beginn eine Wohltat gewesen sein muss. Erst später wurde ihm langweilig und er wechselte wieder zum Basketball (um dort noch einmal alles zu gewinnen). Also: Wann steigt Robben in die ATP-Tour ein?

5.

Arjen Robben spielt Doppelpass mit sich und mit Hitz und schießt dann zum 1:0 ins Tor. Hebt danach den Zeigefinger und sieht dabei aus wie Jens Lehmann nach dem gewonnen Elfmeterschießen gegen Argentinien bei der WM 2006. Wenn er gleich einen Zettel aus dem Stutzen zieht, wissen wir: David Odonkor ist nicht weit.

4.

Baier schießt aufs Tor. Und wie. Richtig gut. Knapp am Tor vorbei. Kollege Raack holt einen Ausspruch aus den Achtzigern hervor: »Hui!« Ich antworte: »Bleib cremig!«

2.

Callsen-Bracker, der Mann, der heißt wie ein Werkzeug, das man auf sehr großen Baustellen verwendet, setzt gleich mal ein Zeichen und tritt Götze auf die Füße. Tut weh wie ein Hammer, denkt er. Ist aber ein Callsen-Bracker.

1.

Anstoß. Bayern. Also die echten Bayern. Verwirrend.

20:30 Uhr

Noch einmal Simon: »Sammer fordert absolute Ernsthaftigkeit heute!« Uns wird nun wirklich klar: Das hier ist keine Pappnasen-Congaschlangen-Wodka-auf-Ex-WG-Party. Wir trinken trotzdem. Kakao. Auf Ex.

20:29 Uhr

Steffen Simon überrascht: »Pep Guardiola hat ernsthaft aufgestellt.« Wir enttäuscht: Kein Bazi im Sturm? Kein Edmund Stoiber in der Abwehr? Kein Maßkrug im Tor? Wir schalten den Fernseher wieder an, um ihn noch einmal auszuschalten. 

20:25 Uhr

Jetzt redet Reuter. Der erfolgreichste Spieler aller Zeiten, aller Ligen, aller Turniere. Würde er singen, wäre er Miley Cirus. Würde er Skateboard fahren, wäre er Tony Hawk. Was kann jetzt noch kommen? Klar, die Meisterschaft 2015 mit dem FC Augsburg. Vorher noch der Pokalsieg 2014. Wir machen den Fernseher aus.

20:23 Uhr

Wir korrigieren: Schlimmer als jeder Orkan, als jeder Zyklon, als jede Vorhölle, als jede Apokalypse ist er – Reinhold Beckmann. Und neben ihm jetzt der Mann, der selbst nach einem Orkan, der Deutschland in der Nordsee versenken würde, was mit dem Wettergott zu mecken hätte: Matthias Sammer. Kann uns bitte jemand überfluten?

20:22 Uhr

Endlich wieder Pokal: Am meisten würden wir uns freuen, wenn es heute eine zweistündige Spielunterbrechung gibt, eine Nachspielzeit von 30 Minuten, eine Verlängerung und ein Elfmeterschießen. Dazu noch Matthias Sammer im dreistündigen Selbst-Interview. Auf dass wir diesen wunderbaren Abend genießen können, bis es wieder Morgen ist. Auf dass wir irgendwann auf die Tastatur fallen und nur das hier schreiben: weß0fk4wß9 4ru239rjd30fc4u i4 mnüfefqwi329 190qe 129 1293.

20:17 Uhr

Man fragt uns, warum wir wieder den FC Bayern tickern. Und dann auch noch ein Spiel gegen Augsburg, eine Stadt in Bayern, deren Einwohner aber eigentlich gar keine Bayern sind, sondern Schwaben. Oder Ostfriesen. Oder Südafrikaner. Wir wissen es nicht. Wir wissen nur: Im rumänischen Pokal spielt aktuell der SC FC Petrolul Ploiesti gegen den FC Vaslui. Für alle die berechtigterweise den Ticker dazu vermissen: Wir werden uns im nächsten Jahr entschuldigen. Mit einem Ticker zum Spiel FC Dinamo Bukarest III gegen Pandurii Târgu Jiu II.

20:15 Uhr

Verlassen wir das Minenfeld der nationalen Geografie und denken an morgen, an den Sturm. »Xaver« heißt der Orkan, der auch die Heimatstadt des Kollegen Bock bedroht – Hamburg. Die Redaktion hat der Familie Bock bereits Sandsäcke geschickt, gefüllt mit schlechten Gags. Davon hatten wir noch reichlich. Xaver. Xaver? Xaver! Es hat ein paar Verlängerungen in unserem Hirn gebraucht, bis uns einfiel, wen wir mit diesem hübschen Vornamen verbinden. Schiedsrichterlegende, ach, was sagen wir, Ikone!, Franz-Xaver Wack! Mal ehrlich: Schlimmer als dieses Foto kann der Orkan auch nicht werden...

20:10 Uhr

Mein Gott, das Spiel hat noch nicht mal begonnen, schon kriegen Bock und ich Lack. Augsburg sei ja wohl Schwabenland! Können wir doch nicht wissen. Zwei Nordlichter, die bis vor wenigen Jahren dachten, dass der südlichste Zipfel der Welt Göttingen wäre. Gut, rudern wir zurück: Schwaben gegen Bayern. Besser? Wir geißeln uns jetzt selbst mit einem Sack Spätzle und löschen die Wunden mit Weißbier.

20:06 Uhr

Otickert is! Willkommen zum bajuwarischten Ticker aller Zeiten. Augsburg gegen Bayern. Süd gegen noch südlicher. Andreas Bock und Alex Raack haben ein Expertenteam zusammengestellt, das bayrischer ist als das Oktoberfest und Lederhosen zusammen. Am Rasen sitzt Edmund Stoiber, mit uns auf dem Sofa der Geist von Franz-Josef Strauß und auf der Schulter von Bock ein kleiner Affe, den wir auf den Namen »Seehofer« getauft haben. Der hat dem Kollegen eben die Taktik der Bayern verraten. Von wegen Maulwurf.

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