20.02.2014 | Arsenal-Bayern im Liveticker
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Ö:2

Özil verschießt, Alaba auch, aber der kann sich’s ja erlauben. 2:Ö für die Bayern. Oder wie Nick Hornby sagte: »Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Kroos und den Müller zu verschwenden, die damit verbunden sein würden.« Plötzlich, unerklärlich, unkritisch: Der Ticker!

Text: Dirk Gieselmann und Ron Ulrich Bild: Imago

Arsenal: Szczesny - Sagna, Mertesacker, Koscielny, Gibbs - Flamini - Oxlade-Chamberlain, Özil, Wilshere, Cazorla - Sanogo. - Trainer: Wenger.
Bayern: Neuer - Lahm,  Jerome Boateng, Dante, Alaba - Thiago - Robben, Martínez, Toni Kroos, Götze - Mandzukic. - Trainer: Guardiola

Arsenal
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Bayern München

18:09 Uhr

Woran ich merke, dass ich schon sehr lange, vielleicht zu lange bei 11FREUNDE arbeite: 1. Mein Benutzerpasswort für unsere Homepage ist noch immer der Kosename meiner Ex-Ex-Ex-Freundin. 2. Ich weiß die Aufstellung des FC Bayern beim Aufeinandertreffen mit dem FC Arsenal im Jahr 2005 auswendig (Kahn – Sagnol, Lucio, Kovac, Lizarazu – Demichelis – Salihamidzic, Ballack, Deisler – Pizarro, Guerrero). 3. Der Kosename meiner Ex-Ex-Ex-Freundin war »Titan«.     

18:15 Uhr

Aber zurück in die Gegenwart: Wie ich soeben erfahre, wollen beide Vereine nicht nur den Sieg, sondern auch Julian Draxler. Der Superschalker stehe nun ebenfalls, so heißt es, auf Arsenals Einkaufsliste. Ist ja irre. Uns lag bislang nur die Einkaufsliste des HSV vor. 

19:00 Uhr

Sei’s drum, Freunde. Auch ohne Draxler wird Bayern-Coach Pep Guardiola wieder mal ein Gag-Feuerwerk entfachen, da bin ich mir ziemlich sicher. Was lässt er sich wohl diesmal einfallen, um mühelos zwischen dem Gegner und dem jeweils anvisierten Ziel aufzutauchen?  Hat er sein ganzes hochtrabendes Taktikkonzept vielleicht einfach nur aus dem RTL-Videotext geklaut? Und was genau visiert Arsene Wenger mit einer offenen Dose Thunfisch an?

19:00 Uhr

In der »Abendzeitung« lese ich: »›Wir wollen in dieser Saison etwas Besonderes erreichen, deshalb wollen wir auch den Besten schlagen‹, sagte Innenverteidiger Mertesacker im Brustton der Überzeugung.« Brustton der Überzeugung: Da weiß ich was gegen. Mmmmh! Tut gut.

19:20 Uhr

»Der FC Bayern ist bereits in Endzeitstimmung«, schreibt die »Welt«. Bin so begeistert von dieser Schlagzeile, dass ich sie gleich noch mal lese. Dann die Ernüchterung: Es heißt doch nur »Endspielstimmung«. Schade. Bin ich jetzt der einzige, der zu Matthias Sammers Dia-Abend geht?

19:32 Uhr

Eine Szene aus dem Kernschatten der Champions League: Kollege Ron Ulrich telefoniert mit einem Leser, der sich darüber beschwert, dass es 11FREUNDE in Castrop-Rauxel nicht zu kaufen gibt. Ich höre nur Ulrichs Sätze, Zeugnisse der Selbstaufgabe eines Jungjournalisten inmitten der Medienkrise: »Kannste nix machen.« – »›Reviersport‹ is doch auch was Feines.« – »Ja, gut... äh.« Zum Schluss dann doch noch eine Spur von Kampfgeist bei Ulrich: »Aber REAL ist doch ziemlich groß in Castrop, guck doch da noch mal. Ja, Wiederhören!« Und jetzt nennen Sie mir bitte einen Grund, warum es sich dennoch lohnt, den ganzen Scheiß hier weiterzumachen. Meine Adresse: dirk.gieselmann@11freunde.de

19:49 Uhr

Von einer Hölle in die nächste: ins SKY-Studio. Dort sitzt Moritz Volz schwitzend im Bewerbungsgespräch um ein Kabelträgerpraktikum. Es sieht nicht gut aus, der Arbeitgeber stellt Fangfragen. Wo sehen Sie sich in zehn Minuten, Herr Dingsbums? In seiner Verzweiflung protzt Volz mit seiner Auslandserfahrung: »Arsene Wenger hat Augen wie Röntgenbilder.« Sieh an. Und ich habe Ohren wie NSA-Protokolle. Wir rufen Sie an, Herr Volz.

19:54 Uhr

And now to something completely different: Ist Dietmar Hamann der gleiche Mensch wie John Cleese? Diesen Verdacht legen jedenfalls Amateuraufnahmen nahe, die Didi auf dem Weg ins SKY-Studio zeigen.

20:02 Uhr

Für diejenigen unter euch, deren Aufmerksamkeitsspanne so weit reicht wie ein Pass von Heiko Westermann: Die ganz kurzen, knackigen Nachrichten zu BEIDEN Spielen am heutigen Abend gibt es in der NEUEN 11FREUNDE-KÖNIGSKLASSE. Hier geht’s lang.

20:06 Uhr

Der Einfachheit halber nennt Franz Beckenbauer jetzt auch Philipp Lahm »Schapapapa«.

20:21 Uhr

Apropos Fronkreisch: Ribery im Studio. Spricht »Frankfurt« wie »Roquefort« aus. Beckenbauer schmunzelt. Ach, dieser Schapapapa. 

20:23 Uhr

Wann singt Franz eigentlich »Heut gehen wir ins Maxim«? Hält sich am SKY-Tresen fest wie Jopi Heesters am Klavier. Hinweis an die Hostessen: Könnte sein, dass er was zu essen haben möchte, wenn er die ganze Zeit »Schapapapa« stammelt.

20:27 Uhr

Ribery jetzt in Hochform als Klischee-Franzose: »Isch ’abö gögössön Croissants.« Und die ’abön so schön göprickölt in sein Bauchnaböl.

20:30 Uhr

Matthias Sammer will vor dem Spiel keine Geheimnisse verraten, teilt er uns mit. Erste Frage: »Philipp Lahm spielt hinten rechts. Was steckt dahinter?« Sammer: »Taktik.« Jetzt ist es doch raus. Wenn das Arsenal erfährt.

20:33 Uhr

Sammer grüßt Ribery: »Hoffe, du hast ein Kissen für deine Arschbacken.« Ribery sagt dazu nichts. Er will es aussitzen.

20:35 Uhr

Michael Leopold fragt: »Wie ist die Rolle von Matthias Sammer?« Wir verstehen: »Wie ist die Olle von Matthias Sammer?« Ribery will dazu nichts sagen und sich erst einmal ihren Personalausweis zeigen lassen. Sicher ist sicher.

20:40 Uhr

Besondere Grüße an den »Rennsalon« in München, der wieder einmal den Ticker an die Wand wirft, wie wir gehört haben. Gieselmann will das alles nicht glauben. Meine Idee wäre ja: Bestellt doch mal vier Pullen Schampus auf seinen Deckel, dann wird er es schon irgendwann merken.

20:42 Uhr

Per Mertesacker scherzt noch mit jenem Einlaufkind in einem weißen Anzug. Der glückliche kleine Bengel darf heute sogar vor Manuel Neuer aufs Feld und die Bayern-Kapitänsbinde tragen. Kind müsste man noch mal sein.

20:42 Uhr

Zur klassischen Musik hat unsere Generation nichts als die Champions-League-Hymne beigetragen. Was werden unsere Kindeskinder von uns denken? Und plötzlich ist der Gedanke an den eigenen Tod gar nicht mehr so schlimm.

1.

Anstoß. Typisch: Nur eine Ballberührung.

2.

Die Arsenal-Fans intonieren »An der Nordeeküste« auf englisch oder was immer das sein soll. Und irgendwo weinen Klaus und Klaus in einen Korb voll Wattwürmer.

3.

Genießer Marcel Reif spricht die Namen der Spieler jetzt schon aus wie die von Weinen, die unsereins sich nicht leisten kann. Mit Wein habe ich ohnehin nur eins gemeinsam: Wenn ich Reif höre, mache ich den Abgang.

5.

Gerade schon ein toller Schuss von Toni Kroos, doch Wojciech Szczęsny hält. Was ein irrer Name voll irgendwie ziellos zusammen geschütteter Buchstaben. Also noch mal zum Mitschreiben: T-O-N-I. K-R-O-O-S.

6.

»Schickes Spielchen«, so Kollege Ulrich mit dem ersten Zwischenfazit. Das sitzt, das ist präzise, dafür bezahle ich ihn. Nicht auszudenken, wenn er seinen Gameboy erst mal abschaltet und sich der Partie widmet!

7.

Özil verschießt den Elfer. Man kann sagen: Er hat sich bei den Engländern sehr gut integriert.

8.

Besser könnte Bayern nur schwimmen, wenn Guardiola Britta Steffen bringen würde. Konsequenz: Elfmeter für Arsenal nach Arschbombe von Boateng. Jetzt ein Duell, das Liebhaber der Weltläufigkeit zutiefst enttäuschen dürfte: Ex-Schalker gegen Ex-Schalker, Özil gegen Neuer. Mit einem Resultat, das Liebhaber von Arsenal London wiederum zutiefst enttäuschen dürfte: Özil verschießt. Und Guardiola schickt Britta Steffen zurück auf die Bank. 

14.

Sammer warnt Guardiola schnell noch mal vor Arsenal. Guardiola weiß nicht, wer da vor ihm steht: »¿Cómo se llama usted?« Sammer: »Sammer! Ich heiße Sammer, verdammt!« Guardiola: »In die Sommer, wir sind geschieden aus aus die Champions Liga, wenn geht das so weiter mit diese Bullshit.« Sammer: »Sag ich ja.« Guardiola: »Nein! Sagst du nein! Das isse deine Job.« Sammer: »Hat mal jemand einen Tacker?«

18.

Fliegt jetzt der mieseste PR-Guerillagag aller Zeiten auf? Bernd Stromberg hat sich seit Saisonbeginn mit Schal und spanischem Akzent an die Bayern-Seitenlinie gestellt. Zu Taktikfragen sagt er nur: Lass das mal den Papa machen.

20.

Marcel Reif weißt auch noch mal drauf hin: Was er nicht sieht, sehen garantiert die Kollegen von der 11FREUNDE-Königsklasse! Also fast alles.

22.

»Hier im Emirates kann es fürchterlich leise werden«, sagt Reif. Und zeigt damit, was er mit diesem Stadion absolut nicht gemeinsam hat.

22.

Bayern ergeht sich in Schadensbegrenzung. Da muss ich an mich denken: Wie ich bei der Sportwerbewoche in der 89. Minute beim Stand von 0:3 gegen uns den Ball auf der Seitenaußenlinie in Nachbars Garten drosch. Und die umstehenden Rentner so: »Richtich, Giesi.« Mein größter sportlicher Moment. 

26.

Der »Rennsalon« aus München hat sich gemeldet. Unser Eintrag von 20:40 Uhr hat Wirkung gezeigt, wie dieses Foto belegt. Prost, Leute. Auf Dirk!



27.

»Sie setzten sie unter Druck, und nicht umgekehrt«, so Reif. Umgekehrt würde der Satz jedoch auch lauten: »Sie setzten sie unter Druck.« Aber laut Reif stimmt das ja nicht. Also kein Druck hier. Kein Wunder, dass Kahn nicht spielt.

29.

»Götze gegen Flamini«, das klingt bei genauerem Hinhören ja auch nur noch wie ein billiger Boxabend im MDR. Wo ist Manfred Wolke? Achso. Da.

32.

Auswechslung bei Arsenal. Ein Mann mit dem Namen Nacho kommt, ein Mann mit dem Vornamen Kieran geht. Sachen Gibbs, die Gibbs gar nicht.

35.

»Robben! Ein Abschluss wär’ mal nicht schlecht«, mahnt Reif nun. Aber er hat sich doch schon die Prüfungsunterlagen von der Fern-Uni Hagen kommen lassen, Onkel Marcel!

36.

Service für David Alaba: Das kleine Runde da oben ist ein Ball. Lang nicht mehr gesehen, was?

37.

Laaaaangweilig: Schon wieder Elfmeter. Szczesny fällt Robben mit einer rüden Gewalt, als müsste er seinen eigenen Namen beim Scrabble legen. Sieht Rot. Ein zufällig anwesender Mann namens Fabianski muss in den Kasten, will nicht gleich den Dicken machen, hüpft zu Seite – Alaba müsste nur noch einschieben. Aber was so ein Präzisionsschütze ist: Er trifft den Pfosten. Rummenigge und Hoeneß auf der Tribüne wie alte Eheleute, die ihre Gebisse verwechselt haben: Mienen entgleisen, Lippen flattern. Weiterhin 0:0. »Sie wollen es auf die konservative Weise entscheiden«, meint Reif. Gibt es jetzt wieder Krieg?

43.

Nur zur Info. Auch hier gilt: Nach den ersten fünf Schützen auf jeder Seite geht es einzeln weiter. Jeder verschossene Elfer kann dann entscheidend sein.

44.

Quo vadis, FCB? Jetzt warnt Sammer Guardiola nur noch vor Wormatia Worms.

46.

Halbzeit. Wenn man das Geschehene hochrechnet auf 90 Minuten, gibt’s hier vier Elfmeter, zwei rote Karten, keine Tore, und am Ende heißt Lahm »Schapapapaschapapapa«. 

21:39 Uhr

Gerade noch Werbung bei Sky für »House of Cards«. Darin Zitat von Brecht: »Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.« Wir wissen: »Erst kommt das Fressen, dann kommt Franz Beckenbauer.«

21:42 Uhr

Mir persönlich wird jetzt wieder vorgehalten, dass ich international nicht für die deutschen Mannschaften sei. Aber das ist mir sowas von egal: Ich zieh mir heute vor dem Schlafengehen die Reaktion von Kalle und Uli auf Alabas Elfer rein und schlafe mit dem Kopf auf der »Repeat«-Taste. Bääm!

21:44 Uhr

»Und gleich: Joachim Löw!«, ruft der SKY-Specht, ein Satz wie das Geräusch eines Bohrers bei der Wurzelbehandlung. Und ich habe mir doch letzte Woche extra die Zähne geputzt. Mit Nivea-Duschgel. 

21:46 Uhr

Da: Löw! Oder ist es doch Kasimir aus »Hallo, Spencer«? Das würde manches, ja eigentlich ALLES erklären.

21:49 Uhr

Der offizielle Hashtag für dieses Spiel lautet übrigens #arsbay. Urlaub in der Arschbucht. Jetzt kann uns nur noch David Hasselhoff retten.

46.

Anstoß. Kann Arsenal das Tempo halten? Wenn ja, dann könnten sie für Schalke im Viertelfinale ein harter Brocken sein.

48.

Bayern jetzt plötzlich so druckvoll wie das Dirndl von Christine Neubauer, wenn sie solo aufs Oktoberfest geht. Is o’zapft?

51.

Reif: »Arsenal steht sehr tief.« Wenn sie noch tiefer stehen, wären sie auf Augenhöhe mit Philipp Lahm.

51.

Neuer mit der Brust. Und in seiner Bodenseeklinkik applaudiert Professor Mang stehend.

54.

Was ist passiert? A. Toor von Kros oder B. Tor von Kroos. Rufen Sie jetzt an. 

57.

Klaas-Jan Huntelaar twittert ein Bild vom Spiel und schreibt: »Tweede helft naar London. Hier hebben we betere plaatsen gekregen! Lange zijde.« Was soviel heißt wie: »Tweetie hilft dem Narr nach London. Hier haben wir bessere Plätzchen gekriegt. Lange Zeit.« Es geht um Gebäck. Alles andere ist reine Spekulation.

59.

Statistiken werden eingeblendet. Overall: 30 % – 70 %. Trikots gut und schön. Aber irgendwo muss das Merchandising auch mal aufhören: Einen Bayern-Overall würde nicht mal Hella von Sinnen tragen.  

60.

»Jetzt ist sie wieder da, diese Stille im Emirates«, sagt Reif und zerquatscht sie einfach weiter.

61.

Thiago – ein Name wie der Anfeuerungsruf eines depressiven Leichtathletik-Fans: »Tja. Go.« 

64.

Laut Reif bricht jetzt die »Zeit der falschen Neuner an«. Ist die Zeit der falschen Fuffziger etwa schon wieder vorbei? Verdammte Deflation.

67.

»Heute geht kein Angriff nicht über ihn«, meint Reif über wen auch immer. Ein Satz wie in einem Nihilisten-Haushalt: »Was hast du denn?« – »Och, nichts.«

70.

Rosicky macht sich warm. Kommt wahrscheinlich mit Amoroso und Evanilson ins Spiel. Und irgendwo schaut Gerd Niebaum gerade »Wolf of Wall Street« und weint in eine schwarz-gelbe Tüte Popcorn mit einer beiliegenden Serviette aus Aktien.

71.

Marcel Reif will Gerhard Delling offenbar den Titel »Überleitungsschmied des Jahres« entreißen. »Arsenals Kartenhaus bricht zusammen, und wir haben ›House Of Cards‹ im Programm!« oder »Von der Champions League zum Champion der Late Night: Harald Schmidt.« Apropos Helmut Schmidt: eine rauchen?

74.

Arsenal nur noch am eigenen Strafraum. Und Per Mertesacker blickt sich hektisch um, als wäre er gar nicht mehr auf dieser Welt. Wir nennen ihn nur noch Per Anhalterdurchdiegalaxis.

75.

Strittige Szene: Müller fällt im Strafraum, sieht in der Zeitlupe in etwa so aus wie die Giraffe aus dem Zoo von Kopenhagen. Doch weltweite Proteste bringen nichts: kein Elfmeter.

 

80.

Arsenal nun trotzig nach dem alten Disco-Motto: »Jetzt habt ihr dicke Backe mit einem mehr, ne? Komm, wir gehen raus, 1-1.« Doch Bayern will eher das 0-2.

83.

Arsenal würde nach jetzigem Stand ein 5:4-Sieg im Rückspiel reichen.

85.

Ich hatte vor vielen Jahren einen Gegenspieler, in der Kreisliga, von dem hieß es, er sei mal albanischer Nationalspieler gewesen, dann aber sei ihm ein Bus über beide Füße gefahren, seitdem könne er nicht mehr schießen. Keine Ahnung, warum mir das gerade jetzt einfällt, da Philipp Lahm am Sechzehner eine Anspielstation sucht.

87.

Ich fresse meine Worte: Lahm sucht schon wieder eine Anspielstation am Sechzehner – und findet Müller mit der Flanke des Jahres. Kopfball, Tor. 2:0. Lasst uns diese Szene auf einer Platinplatte ritzen und ins All schießen, damit die Aliens wissen, wie der FC Bayern funktioniert.

90.

Kroos, der Mann des Tages, trifft den Pfosten. Sakroosankt.

91.

Schluss. 2:Ö. Oder Ö:2. Wie man’s nimmt. Nimmt man’s als Arsenal-Fan, könnte man jetzt Nick Hornby zitieren: »Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Kroos und den Müller zu verschwenden, die damit verbunden sein würden.« Gute Nacht. 


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