Mau : Mau
England-Algerien im 11FREUNDE-Liveticker
Text: Lucas Vogelsang und Johannes Ehrmann Bild: Imago
Nach einer Partie, das so starr wirkte, als hätten beide Mannschaften eine zermürbende Kreuzung aus MauMau, Schach und Mensch Ärgere Dich Nicht! gespielt, trennen sich England und Algerien torlos. Nur der 11FREUNDE-Liveticker kannte die Regeln!
19:52 Uhr
Herzlich Willkommen, liebe Fußballfreunde! Wir melden uns live aus einer Hafenkaschemme in Algier. Kollege Vogelsang ist derart aufgeregt, dass Fabio Capello einen neuen Keeper gebracht hat, dass er sich zwei Mal beim Pinienkerneschmausen auf die Lippe beißt. Greenhorn.
20:00 Uhr
England also mit David James. Und mit dem Feigling, der ihn erschossen hat. Gespielt von Casey Affleck. Algerien natürlich mit Anthar Yahia, der uns einst im Telefonflirt gestand: "Wir lieben uns wie Brüder!" Wobei er eher "Brühdähr" sagte. Vogelsang ist von so viel Männerliebe völlig angetörnt, macht vor dem Spiegel mit sich selbst rum. Mies.
20:05 Uhr
Im Stadion in Kapstadt begrüßen uns Jürgen Klinsmann und, tatsächlich, Florian König, den man bisher eigentlich nur als Boxenluder-Sidekick von Niki Lauda kannte, als blonden Kai Ebel. So erklärt sich auch die Rückkehr des Trötenorchesters. Was da im Hintergrund trotz Filter summt, sind keine Vuvuzelas, sondern die Boliden des Formel1-Zirkus, die sich auf dem freien Training rund ums Stadion befinden. Die FIFA beweist also Weitblick. Irgendwie muss man die gigantischen Arenen ja nach dem Turnier nutzen.
20:10 Uhr
Schnitt. Und plötzlich steht Günther Jauch, den man ohne Touchscreen vor der Brust oder Zettel in der Hand kaum erkennt, auf einem Stadtteilfest iregndwo in der Lüneburger Heide, wo eine 90er-Jahre Coverband mit Helmut Lotti als Frontmann "Football's Coming Home", den Gassenhauer von 1996, Ehrmanns erste Maxi-CD, in eine nicht existente Menge schreit. Jauch schunkelt, daneben schunkelt Kloppo. Gesichter wie Büttenreden. Dann doch lieber Fackeln im Wind.
20.15 Uhr
Die Hölle muss voll sein, denn wenn die Hölle voll ist, kommen die Untoten auf die Erde. Erst Florian König und dann ein ehemaliger RTL-Boxkommentator, der scheinbar zu lange unter der Michael-Ammer-Höhensonne war und zudem aussieht wie Peter Klöppel auf Cortison, dazu trägt er ein Hugo-Egon-Balder-Toupet. Fußballfernsehen wie Tutti Frutti. Völlig daneben. Genial aber eher nicht.
20:20 Uhr
Kollege Ron "Bachirou" Ulrich, im Folgenden der Einfachheit halber "der Fremde", leistet uns Gesellschaft, fragt sich jetzt, oder "getz", wie er sagen würde, wie oft RTL eigentlich ein WM-Spiel übertragen darf. Die Meinungen im Raum schwanken zwischen einmal pro Woche und alle vier Jahre. Jetzt jedenfalls Toto & Harry im Bild oder wie die englischen Thronfolger heißen. Bei denen sind wir uns sicher, wann sie das Zepter übernehmen dürfen: 2078. Jedenfalls wenn die Windsors alle so alt werden wie die Queen Mum.
20:24 Uhr
Nach einem routinierten "God save the queen" des Gegners suchen die Algerier bei der Hymne die Vorentscheidung. Sie haben offenbar sogar Fabio Cannavaro eingebürgert, der munter mitbrummt. 1:0 Algerien. Gleich geht's los.
20:27 Uhr
Die Aufstellungen. Algerien mit innovativem Tannenbaumsystem. Das 2:0! Das passt auch zu der Meldung, dass es irgendwo in Afrika resp. Südafrika heute geschneit hat. Der Kaiser dreht während der Partie reflexartig ein paar Handywerbungen ab.
1.
Los geht's, die Kugel rollt. Die Engländer laufen, wie gesagt, einem Zweitorerückstand hinterher.
3.
Hat Steppi vorhin doch irgendwie Recht gehabt: Erster Pass gleich scheiße.
5.
Florian König dreht an der Historie, wie sonst nur Delling in der Sportschau, spricht über Englands titellose Jahre seit Wembley: “44 Jahre Light”, sagt er dann und nimmt eineen Schluck von seiner Coke Zero. 44 Jahre Light, das bedeutet auch fast ein halbes Jahrhundert lang Diät. Kein Wunder, dass die Engländer jedesmal zu schwach sind für's Elfmeterschießen.
7.
Die Engländer gehen gleich ein irres Tempo, als wären sie Statisten in einem Rollschuh-Technovideo von Jasmin Wagner. Herz an Herz. Doppelherz also.
8.
Jetzt aber die Algerier. Mit Ziani. Der trotz seines Reservistendaseins zumindest eins in Wolfsburg gelernt zu haben scheint: Laufen, laufen und laufen. Dieser Volksspieler Algeriens.
10.
Das Mittelfeld der Engländer wirkt entschieden strukturierter als im Spiel gegen die USA. Auch ein Verdienst von Gareth Barry, dem Rolf Aldag der Engländer, der Lampard und Gerrard den Rücken frei hält. So einen hätte Deutschland heute auch gebraucht. Sehnsucht nach Jeremies.
12.
Was wir wussten: Englische Stand-Up-Comedians sind um Welten lustiger als die Quatsch-Combo um Thomas Hermanns und Rüdiger Hofmann, diese traurigen Zirkustiere mit Sprechblasen-Pointen. Aber was wir nun auch endgültig gelernt haben: Englische Torhüter sind noch lustiger als englische Comedians. Erste Slapstick-Einlage von James, der bald seinen eigenen Comedy-Club aufmachen wird. Auch wenn ein Stehaufmännchen anders aussieht.
14.
Lucas Vogelsang, Sohn eines algerischen Barbesitzers und einer Spandauer Schönheitskönigin mit englischen Wurzeln, kann sich nicht entscheiden, für wen er heute ist. Beim Versuch sich auf eine Richtung festzulegen, bricht sich der gescheiterte Wendehals fast einen Wirbel.
16.
Es braut sich was zusammen. Englands Aaron Lennon hat sich im Vorfeld Rat bei Landsmann Lewis Hamilton geholt und tagelang im Windkanal getestet. Ergebnis: Lennon hat sich ein Stück seiner rechten Augenbraue wegrasiert. Auf den ersten 10 Metern ist er jetzt drei Tausendstel schneller.
18.
Die algerischen Wüstenfüchse halten bislang munter mit. Prince Charles lässt auf der Ehrentribüne die Hunde los.
20.
"Der letzte Ball funktioniert noch nicht", mault König. Jetzt hacken die Kommentatoren also auch schon auf dem Spielgerät von vor vier Jahren herum. Wo soll das noch enden? Vermutlich bei Etrusco.
22.
Wir haben uns geirrt: Fabio Cannavaro spielt doch nicht mit, lediglich sein nordafrikanischer Doppelgänger "Buggy" Bougherra (1. FC Kaiserslautern).
23.
Florian König macht jetzt den Rubenbauer. "Frech der Schussversuch", bayert der Nichtbayer. "Da muss der Torhüter schon einen Tiefschlaf halten", drechselt Jürgen Klinsmann, der auf einmal verdächtig wie Kalle Rummenigge klingt. Un' estate africana.
25.
Warten auf den Patzer: Bei jedem Rückpass auf David "Calamity" James gehen die Kapstädter Maulwürfe unter der Grasnarbe in Habachtstellung. Bislang noch ohne durchschlagenden Erfolg.
27.
Der Linienrichter in Schwarz-rot-gold. Muss die FIFA uns an diesem Tag auch noch derart verhöhnen? Der DFB-Schiedsrichterausschuss würde ermitteln, ist aber gerade auf einer Schaumparty in Schkeuditz.
29.
John Terry am Boden. Nein, keine Bange, liebe zugeschaltete Engländer, kein vorgezogenes Elfmeterschießen. Nur ein misslungener Luftkampf. Karim Matmour versteht sich auf psychologische Kriegsführung, singt seine eigene Version des Weltkriegsklassikers: "Ten Algerian bombers"...
31.
Der Fremde erzählt, dass ihn die englischen Gesänge auf den Rängen an C-Jugend-Duelle gegen "Gremmendorf United" erinnern. "Ker, ich kann dat nich mehr hören", jammert er und stopft sich zwei Büschel Pfefferminzblüten in die Ohren.
33.
Klarer Vorteil Algerien: Dieses Land hat einen Torhüter! M'bohli, der zwar heißt wie eine schlimme Krankheit, dafür aber hält wie ein junger Gott, entschärft einen strammen Flachschuss von Frank Lampard.
35.
Jetzt auf der Gegenseite die Algerier. Karim Ziani hält drauf, David James hat Glück, dass der Ball am Tor vorbeistreicht, denn der englische Keeper ist gerade im Sechzehner unterwegs, auf der Suche nach seiner Form. Kehrt unverrichteter Dinge zum Abstoß zurück.
37.
In Englands Mittelfeld treten Gerrard und Lampard erneut den Beweis an, dass sie einfach nicht zusammen passen. Wie früher Netzer und Overath, Ali Daei und Michael Preetz oder auch: Jiri Nemec und eine Modelkarriere.
39.
Die Algerier, die nicht annähernd so grün spielen, wie sie sich gewandet haben, überraschen die Engländer mit schnellen Tempogegenstößen, tauchen immer wieder scheinbar aus dem Nichts vor dem englischen Strafraum auf. Auch, weil sie in ihren Trikots farblich mit dem Rasen verschmelzen. Perfekte Camouflage. Wüstenfüchse eben. Vor dem Fernseher bekommt Kathrin Müller-Hohenstein ihren inneren Rommel.
41.
"Die Automatismen greifen noch nicht", erklärt uns Automatist Florian König, der sich dann wieder in sich selbst verkriecht, vor sich hin murmelnd alle Spielernummern erst addiert und dann aus den Quersummen Jahreszahlen destilliert, bis er schließlich bunte Quadrate auf den Rasen kommentiert. A beautiful mind.
43.
England: 44 Jahre ohne Titel und gleich auch 44 Minuten ohne Tor. Wann bringt Capello Hurst?
45.
Jetzt noch mal England mit dem Versuch eines Angriffs nach dem Trial-and-Error-Prinzip. Aber das wird nichts. In Kapstadt herrscht akute Error-Warnstufe Orange. Passend dazu: Heskey in der Spitze als Schläfer.
45. +1
Capello pfeift ab, trottet dann in die Kabine, wo er nun fünfzehn Minuten lang versuchen wird, das RTL-Halbzeit-Quiz zu lösen: Welches Land gilt als das Mutterland des Fußballs - England oder Algerien? Die erste Halbzeit seines Teams wird ihm dabei nur wenig weiterhelfen.
21:19 Uhr
Pause. Algerien in den ersten 45 Minuten mit dem Camus-Faktor, hat den Engländern erfolgreich die Seuche (Pest) an den Fuß gewünscht. Arbeitstitel für die erste Hälfte der Insulaner: Das Missverständnis.
21:22 Uhr
Wir sind wieder bei Jauch und Klopp in Lüneburg. Jauch greift tief in seine Afrika-Floskelkiste, paternalisiert dann: "Ein Spiel, das sich noch entwickeln kann." Gleiches können wir für die lustlosen Anmoderationen des RTL-Gurus nicht hoffen.
21:25 Uhr
Auf einmal steht Wayne Rooney reglos und seltsam blass zwischen den beiden Männern mit Mikrofon im Freiluftstudio. Das erklärt, warum wir den englischen Stürmer in der ersten Hälfte auf dem Platz nicht ausmachen konnten.
21:27 Uhr
Auch auf die Werbung strahlt die maue erste Hälfte aus. "Ich bin ein PC und... Schnuckel!" schlaganfallt ein Unbekannter in einem Spot. Vogelsang schließt sich vorsorglich an einen Tropf mit Club Mate an. "Lecker", ächzt der Tickerinvalide.
21:30 Uhr
Die Engländer kommen zurück aufs Feld. Schauen bedröppelt. Kein Wunder, denn auch James ist noch dabei.
46.
England also immer noch mit James. Motto für die zweite Hälfte: Lustischkeit kennt keine Grenzen. Oder auch, mit Blick auf James' doch eher feminine TLC-Frisur: Queen save like God!
48.
Ziani tanzt jetzt in den Strafraum der Engländer, als wäre eher nicht Fußballer, sondern, naja, Tänzer. Wird dann aber von Johnson gestoppt, als wäre der nicht Rechtsverteidiger, sondern, nunja, Stopper. Nichts scheint wie es ist, aber alles bleibt wie es muss. Klingt komisch, ist aber so. Und nicht vergessen, liebe Kinder: Abschalten!
50.
Florian König hat ausgerechnet: England ist noch mindestens 40 Minuten zu elft. Nie hätte eine rote Karte einem Spiel so gut getan.
52.
Karim Ziani erklärt jetzt mit Zeichensprache die Geheimnisse des Balles. Warum er springt, warum er rund ist und wieso man ihn nicht essen kann. Johnson versteht nichts, beißt sich an diesem Spiel weiter die Zähne aus.
55.
Nun aber: Halbjahrhundertchance von Gerrard, der nur noch in die Mitte spielen oder selbst abschließen muss. Er hat viel Zeit. Zuviel. Denn plötzlich liegt die Geschichte schwerer auf seinen Schultern, als würde er Geoff Hurst Huckepack tragen. Ein Pass ins Nichts. Gerrard bricht zusammen. 44 Jahre Einsamkeit.
58.
Yebda besinnt sich darauf, dass auch Zinedine Zidane aus Algerien stammt, macht den Lieblingspirouettentrick des Weltmeisters von 1998, wird dabei von Jamie Carragher gecheckt wie zuletzt bei der Musterung. Diagnose: Gelbsucht. Allerdings beim Engländer, der für das nächste Spiel ausfällt.
60.
Co-Kommentator Klinsi ist auf einmal wieder mitten im Sommermärchen, motivatort "Sie können die Engländer packen heute!" Und weiter: "Arne, die werden deinen Atem spüren!" Und weiter: "Zwei Mal hamwerse am Rande gehabt..." Dann schaltet König dem Ex-Bundestrainer das Mikro ab.
62.
Aero-Lennon braust die Gegengerade herunter, lenkt den Ball dann in die Schikane. Doch Wayne Rooney hat schon vor Jahren den Führerschein verloren, würgt diesen Angriff in letzter Sekunde ab.
64.
Standstreifen-Taktik jetzt bei beiden Teams: Es wird jetzt nur noch überbrückt. Beide Torhüter versuchen ihren Vorderleuten Starthilfe zu geben, doch der Abschlag des gelben Engels James landet direkt bei seinem Gegenüber. Ein Spiel so schön wie ein Verkehrsunfall.
65.
Capello hat den Romero in sich entdeckt und Shaun Wright-Phillips gebarcht. Dreht jetzt den Horror-Klassiker “Shaun of the Dead”. Denn England weiter mit Zombie-Fußball.
66.
Die englischste aller Minuten beginnt. Und vergeht einfach so. As tears go by.
68.
Emile Heskey hat die Epiphanie des Abends, erkennt in sich selbst den frühen Emile Heskey, sieht aber in der Mitte nur Wayne Rooney, der heute alles nur nicht der frühe Michael Owen ist, versucht es deshalb selbst, scheitert an M'bolhi. Wembley steht nicht in Kapstadt und wo drei Löwen drauf steht ist manchmal doch nur Katsan drin.
71.
Nun wechselt Capello auch noch passender Weise das Original-Casting von "Der Englische Patient" ein. Es kommt Defoe. Ganz großes Kino
74.
Rooney ist ein Schatten seiner selbst, meint König, der immer noch gegen Klinsmanns sonore Daueranalyse anspricht. Doch Rooney wirft wirft nicht mal einen Schatten. Für ihn kommt Bram Stoker.
78.
Auf der Bank der Engländer: Norman Bates als Stuart Pearce. Komischerweise hat er den blau-schwarzen Einteiler an, den zuletzt die deutschen Torhüter beim Mannschaftsfoto vor der WM 90 trugen. Vielleicht hat er den damals von Bodo Illgner geschenkt bekommen. Pearce betet jetzt inständig für ein Elfmeterschießen. Und darauf, dass Capello ihn nicht noch einwechselt.
81.
Nachdem sich Klinsi und König eine halbe Stunde lang auf die Schwäche der Engländer eingeschossen haben, stellen sie jetzt fest, dass die Algerier einen Sieg noch viel nötiger haben. "Vielleicht machen sie auf jetzt", kreischt König. Vielleicht liegt Kapstadt auch gleich am Kap Hoorn. Und vielleicht weiß König auch gleich, wovon er redet.
84.
"Was für ein Nichtspiel", ächzt Kollege Vogelsang, der König der Nichtigkeiten. "Nicht ganz dicht, nicht ganz dicht", reimt er dann vor sich hin und tanzt hinaus in die Nichtnacht.
86.
Ein Spiel so starr und langatmig und mit dem Entertainmentwert eines Testbilds, als wäre ein Mensch ohne Humor, einer der grauen Herren bei Momo oder ein Beamter der Agentur für Arbeit auf die Idee gekommen, Schach mit Mau-Mau und "Mensch Ärgere Dich Nicht!" zu kreuzen. Bauern dürfen nur bei einer Eins gezogen werden, alle anderen Figuren bis auf den König bei einer Sechs, die restlichen Zahlen sind wertlos, um aber den König bewegen zu können, muss man ein As auf der Hand haben. Acht ist aussetzen, Sieben zwei ziehen, also neue Bauern. Das alles würde ja sogar noch gehen. Aber zu allem Überfluss hat Capello auch noch seinen Würfel vergessen.
89.
Nun die Algerier noch mal, die hier spüren, dass sie mehr erreichen können als ein torloses Unentschieden gegen eine Mannschaft ohne Eigenschaften, deren Portrait hinter einem dunklen Vorhang altert. Aber auch sie haben nicht genug Mut. Männer mit Wüstenrennmäuseherzen.
90.
Der vierte Offizielle demonstriert Waterboarding mit der Anzeigetafel: Drei Minuten Nachspielzeit.
90. +3
England mit der letzten Ecke, also auch der letzten Möglichkeit dieses Spiels, das keines war, weil Spiele ohne Tore sind wie ein Abend in der Philharmonie ohne Orchester. Crouch versucht sich noch mal als Paukenschlag, bleibt aber eine Triangel ohne Klöppel. Dann: Die schönste Melodie des Abends: Der Schlusspfiff. Das Spiel ist aus. Und weil schon Mrs. Gump wusste, dass man, wenn man nichts Gutes zu sagen hat, lieber gar nichts sagt, gibt es heute auch kein Fazit.
In diesem Sinne: Gute Nacht.



