08.07.2013

Toni Kroos über Pep Guardiola und sein Comeback

»Irgendwas knackte«

Während seine Kollegen vom FC Bayern zur Triple-Helden wurde, kämpfte sich Toni Kroos in der Reha wieder zurück auf den Rasen. Hier sprich er über seine Chancen im System von Pep Guardiola, sein Leben als 80-Prozent-Triple-Gewinner und die Gefahren explosiver Bewegungen.

Interview: Tim Jürgens Bild: Imago

Toni Kroos, kaum ein offensives Mittelfeld ist international so gut besetzt wie das des FC Bayern. Das wird ein ordentliches Hauen und Stechen in der neuen Saison.
Sicher ist der Konkurrenzkampf extrem, vielleicht noch extremer als im vergangenen Jahr, wo bei uns auch schon sehr viel Qualität versammelt war.

Und dann plant Pep Guardiola, nur noch drei offensive Positionen im Mittelfeld zu besetzen.
Ob drei oder vier – das muss man alles noch abwarten. Ich kann sowieso nur mein Bestes anbieten und hoffen, dass es reicht, um zu spielen.

Hat Guardiola Ihnen schon gesagt, was er von Ihnen erwartet?
Wir haben uns schon des öfteren ausgetauscht und ich habe den Eindruck, dass es sehr gut werden kann.

Was hat er denn gesagt?
Da er es im persönlichen Gespräch mit mir gesagt hat, nehme ich an, dass es nur für mich bestimmt war – nicht für Sie. (lacht)

Auf Franck Ribery ist Guardiola zugegangen und hat gefragt, ob er sich auch andere Positionen vorstellen könne.
Um es kurz zu machen: Er weiß, wo ich spielen kann – und ich weiß es auch.

Im defensiven Mittelfeld ist eher Platz? Wie wär‘s?
Mir liegen dazu keine näheren Informationen vor. Wenn ich da helfen soll, dann werde auch da helfen. (lacht) Es ist aber doch kein Geheimnis, dass mir die drei zentralen Mittelfeldpositionen besonders liegen, oder?

Hat sich die Trainingsintensität unter Pep Guardiola verändert?
Ein Trainingslager ist immer intensiv. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass es anstrengender ist als früher. Der neue Coach macht einige Dinge anders, das bedeutet aber nicht, dass es viel strapaziöser ist.

Der Trainer gestikuliert und redet sehr viel auf dem Platz. Ist das ungewöhnlich für Sie?
Nein, auch Louis Van Gaal war sehr aktiv, hat viel agiert und gesprochen, selbst Jupp Heynckes hat fast jeden Pass mitkommentiert. Und es ist doch klar, dass auch Guardiola seine Ideen rüberbringen will – und das versucht er nun mal in jeder Einheit.

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