Thomas von Heesen im Interview

„... dass das Haus nicht einstürzt“

Arminia Bielefeld wird derzeit nach unten durchgereicht. Vor einigen Wochen sprachen wir mit Thomas von Heesen, dem damals noch amtierenden Cheftrainer. Nach seinem Rücktritt erscheinen seine Aussagen in einem anderen Licht. Imago
Heft #63 02 / 2007
Heft: #
63

Thomas von Heesen, im Dezember 2006 haben Sie Ihren Trainerschein gemacht. Da drängt sich die Frage nach den Vorbildern in diesem Job auf.

Die Happel-Ära, die ich als Spieler beim HSV erlebte, war sicher die prägendste Zeit.

Welchen Einfluss hat also Ernst Happel auf Ihre Arbeit bei Arminia Bielefeld?


Er hat mir beigebracht, wie man eine Mannschaft führt. Obwohl stets eine Distanz zwischen ihm und uns Spielern herrschte, war er eine absolute Vertrauensperson. Er gab jedem das Gefühl, dass er wichtig für die Mannschaft ist. Im Gegensatz dazu hätten die omnipräsenten Medien heutzutage mit Happel große Probleme. Wenn von ihm im falschen Augenblick ein Journalist etwas wollte, sagte er bloß: »Haut’s euch in den Schnee.« Daher halte auch ich es für wichtig, mich der Presse nur in maßvollem Rahmen zu stellen.

[ad]

Happel eilte der Ruf voraus, die Presse komplett zu boykottieren.

Seine Distanz zu den Medien war ein Schutz für ihn und die Mannschaft. Deswegen hat er auch brutal durchgegriffen, wenn Spieler sich auf Kosten des Teams in der Presse profilieren wollte. Diese Spieler hat Happel dann zwei Wochen in den Urlaub geschickt. Ich würde es genauso machen. Wer sich durch sein Verhalten nur einen Millimeter aus dem Verbund der Mannschaft begibt, grenzt sich selbst aus.

Wen mussten Sie zuletzt suspendieren?

In Bielefeld habe ich zu diesem Mittel noch nicht greifen müssen, weil unsere Mannschaft eine brutale Teamfähigkeit besitzt.

In welchen Punkten ist Ernst Happels Fußballphilosophie überholt?


Sie ist aktuell wie eh und je. Er hat mit dem HSV in den 80ern 4-4-2 in der Raute gespielt. Also hat er damals schon gewusst, was heute als modern beschrieben wird.

Sie haben Happel richtig bewundert.

Ernst Happel war eine einzigartige Autorität. Er hat alles erlebt, war erst Weltklassespieler und später holländischer und österreichischer Nationalcoach. Wenn wir trainierten, saß er zwei Stunden unbeweglich auf dem Ball. Irgendwann pfiff er und hat jedem haarklein erklärt, was er falsch macht. Deshalb ist es so wichtig, dass ein Coach nicht immer selbst das Training leitet. Denn nur auf diese Weise ist es möglich, jeden Spieler optimal zu beobachten.

Wie sprachen Sie ihn an: Ernst oder Herr Happel?

Trainer, Sie! Niemand wäre auf die Idee gekommen, ihn zu duzen. Wenn er etwas anordnete, haben alle 100-prozentig zugehört. Mit 25 Jahren machte er mich zum HSV-Kapitän. Ich war sehr überrascht, denn Ditmar Jakobs und Manni Kaltz waren deutlich erfahrener als ich. Aber er sagte: »Wenn du ein Großer werden willst, musst du lernen, Verantwortung zu tragen.« Ich fragte: »Wissen das die beiden auch?« Ohne eine Miene zu verziehen, antwortete er: »Das hat dich überhaupt nicht zu interessieren.« Und er hatte es mit Sicherheit mit beiden vorher schon besprochen.

Gab es Ärger mit den Routiniers?

Ach was. Ditmar ist ein Supertyp, immer für die Jüngeren in der Mannschaft da. Und Manni war’s eh egal.

Happels Lehren führen Sie in Bielefeld erfolgreich fort. In den Journalistenrankings der Hinrunde wird Arminia wieder mal als Überraschungsteam der Saison gefeiert. Freut Sie das?

Ich lese kaum Statistiken. Aber wenn Arminia-Spieler in diesen Listen auftauchen, freut mich, dass sie auf diese Weise eine Anerkennung für die Arbeit erfahren, die sie für uns leisten.

Wie erklären Sie sich, dass Arminia seit dem Wiederaufstieg 2004 mit einer Platzierung im gesicherten Mittelfeld immer noch überraschen kann.

Ist doch schön, wenn wir jedes Jahr aufs Neue überraschen! Aber als Trainer weiß ich natürlich sehr gut, was wir leisten können und woraus die Erfolge resultieren.

Arminia zeichnete zuletzt aus, dass sie gute Hinrunden spielt, wenn aber der Klassenerhalt geschafft ist, auch stark nachlässt. Reicht die Motivation in Bielefeld nur für kleine Ziele wie den Nicht-Abstieg?


Hätten Sie sich genauer damit beschäftigt, wüssten Sie, dass nie mangelnde Motivation das Problem war. Unsere Personaldecke war zum Saisonende oft zu dünn, um Ausfälle über einen längeren Zeitraum zu kompensieren. Der Verschleiß innerhalb einer Serie ist immens. In der letzten Saison fehlten uns bis auf unseren fünften Stürmer Radomir Dalovic zwischenzeitlich alle Angreifer. So was kann der FC Bayern auffangen, aber nicht Arminia Bielefeld.

Trotzdem drängt sich nach Erreichen des Klassenerhaltes immer wieder der Eindruck auf, die Luft sei raus.

Das erklärte Ziel des Vereins ist der Klassenerhalt. Um es ganz deutlich zu sagen: In der Bundesliga zu spielen, ist für uns soviel wert wie für andere Klubs die Meisterschaft. Am Ende der Saison 2005/06 gingen wir auf dem Zahnfleisch. Da kann ich keinem Spieler verdenken, wenn er nicht immer höchstes Niveau erreicht. Das macht keiner absichtlich, schließlich geht es in jedem Spiel für die Jungs auch um Geld.

Seit Juli 2005 sind Sie Chefcoach in Bielfeld. Woran lässt sich Ihr Einfluss auf das Team ablesen?

Die Mannschaft verfolgt seit Uwe Rapolder eine klare Linie. Jeder Spieler, der aufläuft, identifiziert sich 100-prozentig mit unserem System.

Das zuletzt recht offensiv geprägt war.

Wir spielen aus einer gesicherten Abwehr mit Pressing aggressiv gegen den Ball, um schnell zum gegnerischen Tor zu kommen. So sind wir das Bundesligateam geworden, das nach Balleroberungen in der eigenen Hälfte die meisten Tore erzielt.

Wie erarbeitet man so ein System mit einer Mannschaft?


Als Trainer ist es wichtig zu erkennen, welche Möglichkeiten die Spielertypen für eine bestimmte Art von organisiertem Spiel besitzen. Es macht keinen Sinn, der Mannschaft ein System zu oktroyieren, das sie nicht mag oder in dem die Spieler sich nicht wohl fühlen. Im Abstiegskampf benötigen wir eine hohe taktische Disziplin. Wenn die erst einmal stimmt, muss das Spielverständnis dazukommen: Wie spielen wir in welcher Situation? Eine Mannschaft muss in der Lage sein, zu reagieren, etwa wenn ein Gegner defensiver spielt als erwartet. Das können wir inzwischen recht gut. Aber wir sollten uns dahingehend entwickeln, auch verstärkt den Takt anzugeben.

Das hängt von den Individuen ab. Wie viele Spieler, die ein System verinnerlichen, braucht ein Trainer?

Alle. Wenn einer unser System nicht spielen will, bleibt er draußen. Jeder, der nur mit 90 Prozent bei der Sache ist, wird keine Chance haben zu spielen. Denn wer nicht überzeugt ist, wird früher oder später die anderen mit seinem Misstrauen, gegenüber dem was trainiert und gespielt wird, anstecken.

Welches Team spielt so, wie Sie es mit Bielefeld gerne tun würden?

Die Frage macht keinen Sinn. Ich kann kein Traumsystem spielen, wenn ich nicht über das Spielermaterial dazu verfüge. Bremen spielt mit einer perfekt eingespielten Raute. Da schaue ich gerne zu. Aber der SV Werder agiert im Mittelfeld mit Diego, Frings und Borowski auf einem technischen Niveau, an das unsere Spieler einfach nicht heranreichen. Deshalb müssen wir versuchen, diese Nachteile über eine mannschaftliche Geschlossenheit und zwei Sechser zu kompensieren.

Ihr Vorgänger Uwe Rapolder war großer Fan vom System des Chelsea FC.

Sicher, Mourinho ist ein überragender Trainer, aber aufgrund der Masse an Qualität befindet er sich im Zwiespalt, welches System er umsetzen soll: 4-1-4-1 oder nach dem Zugang von Schewtschenko ein 4-4-2 System. Wir haben in der letzten Saison auch kurzfristig 4-1-4-1 gespielt und damit dreimal hintereinander 1:0 gewonnen (lacht). Aber nur, weil alle unsere Stürmer verletzt waren. Das nennt man wohl ergebnisorientierten Fußball.

Trotzdem, die Ära des Systemfußballs fing in Bielefeld mit Uwe Rapolder an.

Stimmt, wobei das Wort Systemfußball an sich furchtbar emotionslos wirkt. Es muss einfach Dampf in der Bude sein.

Wie würden Sie den Fußball denn nennen, den Arminia spielt?


Wir sind gut organisiert. Die Spieler sollen immer Spaß am Fußball haben, aber dabei so organisiert sein, dass jeder seine Stärken und die seines Mitspielers kennt – genauso wie die Schwächen. Daraus ergibt sich das Mosaik, das uns gegenwärtig erfolgreich macht.



Was haben Sie nach dem Weggang von Rapolder als Trainer konkret verändert?

Uwe ist ein erstklassiger Trainer. Ich habe, aufbauend auf seiner Idee, die Mannschaft weiterentwickelt und mich darauf konzentriert, dass wir noch schwerer auszurechnen sind. Wir können flexibler auf Spielstände reagieren und haben heute mehr Varianten bei der Spieleröffnung.

Was ist mittelfristig mit der Arminia möglich?

Die Fans und die Mannschaft sind in den vergangenen drei Jahren zu einer Einheit verschmolzen. Die Leute wissen genau, was möglich ist. Sie verzeihen auch mal Misserfolge und die Mannschaft dankt es ihnen, indem sie in jedem Spiel bis ans Limit geht. Was auf dieser Grundlage kurzfristig möglich ist, lässt sich schwer sagen. Für die Zukunft aber sehe ich einige Probleme auf uns zukommen: Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir noch keinen Zugang für die kommende Saison.

Klingt bedenklich.

Arminia muss immer etwas früher am Start sein als reiche Vereine. Mein Prinzip beim Einkaufen: schnell und tough sein. So habe ich beispielsweise Sibusiso Zuma oder Heiko Westermann nach Bielefeld geholt. Aber sollten Heiko und Zuma am Ende der Saison gehen, bekommen wir große Probleme, wenn nicht rechtzeitig adäquater Ersatz kommt.

Haben Sie nach zwölf Jahren als Spieler, Manager und Trainer bei Arminia nicht mehr oder weniger freie Hand, was Transfers anbetrifft? Sie gehören doch fast zum Inventar.

Nein. Das ist aufgrund der Struktur des Vereins nicht möglich und aus meiner Sicht auch nicht gut. Meine Aufgabe besteht darin, jeden Tag die Mannschaft zu trainieren und sie am Wochenende top vorbereitet ins Spiel zu bringen. Für den Rest ist die Geschäftsführung verantwortlich. Ich habe dem Vorstand bereits vor geraumer Zeit mitgeteilt, dass wir dringend etwas an der Altersstruktur ändern müssen. Sieben Stammspieler sind im Sommer über 30. Die dafür notwendigen Alternativen für die Zukunft stehen noch aus.

Woran hapert es denn?

Es ist wichtig, sich permanent mit Abgängen und deren Alternativen zu beschäftigen. Optimal ist es, wenn man bereits 12 bis 15 Monate im Voraus den Markt sichtet, um – wie bei uns im Fall Westermann – bereits eine Neubesetzung auf gleichem Niveau in Petto zu haben.

Ihre Karriere kennzeichnet ein hohes Maß an Kontinuität: 14 Jahre beim HSV als Spieler, dann 12 Jahre mit Unterbrechungen in Bielefeld und zwischendurch zwei fehlgeschlagene Engagements als Manager bei Hannover 96 1999 und 2001 als Trainer in Saarbrücken.


Moment! Die sechs Monate in Hannover waren ein Wagnis. Ich habe mit einem Trainer zusammen gearbeitet, den ich nicht kannte. Damals noch als Zweitligist standen wir nach der Hinrunde auf Platz acht. Ist das für Sie schon ein Absturz? Und in Saarbrücken wäre man heute froh, wenn der FC eine Zweitliga-Saison mal wieder mit 50 Punkten abschließt, wie es unter meiner Regie der Fall war.

Einverstanden. Trotzdem scheint es, als bräuchten Sie für eine erfolgreiche Arbeit eine gewisse Geborgenheit.

Ich bin sehr bodenständig. Und Bielefeld ist mir ans Herz gewachsen, weil ich hier 1994 in der Regionalliga als Spieler angefangen habe und später unter Manager Rüdiger Lamm das aufgebaut wurde, was die Grundlage für den heutigen Bundesligisten ist. Hinzu kommt, dass wir all das, was wir uns als Ziel gesetzt haben, erreicht haben. Viele im Umfeld meinen, ich wäre eine Art Glücksbringer für Arminia. Aber die Arbeit leistet ein ganzes Team, das alles dafür gibt, Fans und Umfeld glücklich zu machen.

Fehlt Arminia derzeit etwas von Rüdiger Lamms Risikobereitschaft – die den Klub finanziell zwischenzeitlich auch in große Probleme stürzte?

Wir müssen unser Konzept optimieren, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn der Verein lebt davon, sich günstig mit Talenten zu verstärken und diese als fertige Spieler teuer abzugeben. Für das Prinzip müssen wir als Klub aber wachsamer sein als zuletzt.

Es wird viel über einen möglichen Wechsel von Ihnen spekuliert. Welche Voraussetzungen braucht ein Klub, zu dem Sie wechseln würden?

Ich bin 45 Jahre alt und habe natürlich die Ambition, irgendwann eine Mannschaft zu trainieren, die konstant auf höherem Niveau spielt. Aber derzeit habe ich nur ein Ziel: Solange ich in Bielefeld arbeite, will ich Strukturen schaffen, die so gut sind, dass der Verein auch in Zukunft in der Bundesliga spielen kann.

Würden Sie sich gegenwärtig zutrauen, einen Spitzenklub zu übernehmen?

Ich liebe Bielefeld. Meine Freundin und meine Tochter leben hier. Warum soll ich nicht noch zehn Jahre hier bleiben? Andererseits mache ich mir schon Gedanken, wenn ich manche Äußerung von Verantwortlichen lese, ob meine Grundideen für die erfolgreiche Arbeit noch kompatibel mit den Ideen des Klubs sind. Da bin ich mächtig am Grübeln.

Sie verdienen aber auch nicht für jede Ihrer Aussagen den Diplomatenpass.


Hier geht es nicht um mich. Meine Überlegungen sind immer mit dem Schicksal des Vereins verbunden. Ich brauche keine neuen Spieler für meinen Seelenfrieden, ich argumentiere aus der Perspektive des Teams. Es hilft doch niemandem, wenn ich sehenden Auges ins Unglück renne und nicht zumindest auf Mängel hingewiesen habe. Die Basis der Entwicklung des Vereins ist der Erfolg der Mannschaft auf dem Rasen. Und dafür bin ich gerne mal unbequem.

Ist das die Gradlinigkeit von Ernst Happel in Ihnen?

Kann sein, er hatte, soviel ich weiß, auch keinen Diplomatenpass…



Zählen Sie doch einmal die wichtigsten Eigenschaften auf, die ein Trainer für eine neue Station benötigt.

Er muss überzeugt sein, der Aufgabe gewachsen zu sein. Er sollte die mentale Stärke mitbringen, eine potentiell veränderte Mediensituation an seinem neuen Arbeitsplatz zu meistern. Und: Er darf sich auf keinen Fall verbiegen lassen, muss einen klaren Plan und ein hochprofessionelles Team um sich haben.

Und diese Eigenschaften besitzen Sie?

An sich zu glauben, seine Fähigkeiten immer weiter zu entwickeln und Begeisterung zu wecken – das ist wichtig. Mein Weg heißt, Motivation aus Niederlagen und Siegen zu ziehen und nie zu zweifeln.

Haben Sie als Trainer auch in bestimmten Punkten noch Nachholbedarf?


Man macht nie alles richtig im Leben – auch im Fußball nicht. Wichtig ist, aus Fehlern zu lernen und ein Korrektiv zuzulassen. Ich habe Menschen um mich, die mich beraten und mir ehrlich sagen, wenn ich etwas falsch mache. Ich telefoniere beispielsweise regelmäßig mit Trainern, die weit älter sind als ich und tausche mich mit ihnen über meine Arbeit aus oder erfrage mal deren Rat, wenn es um Entscheidungen geht, um meinen Sichtwinkel zu erweitern.

Mit wem zum Beispiel?


Trainer, die schon auf ganz hohem Niveau Mannschaften geführt haben.

Ihr ehemaliger Teamkollege Felix Magath hat einen ähnlichen Kurs gefahren wie Sie. Er hat sich nicht verbiegen lassen, hat viel einstecken müssen – jetzt trainiert er den FC Bayern München.


Und wie haben ihn die Medien gescholten: dieser Quatsch von wegen »Quälix«. Dabei sollte jedem Sportreporter klar sein, dass die körperliche Fitness die wichtigste Grundlage für den Erfolg ist. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Bei Ernst Happel und Branko Zebec haben wir im Hochsommer in Regenjacken und langen Hosen mit Medizinbällen zwei Stunden lang trainiert. Das Programm haben wir mit dem kompletten Kader zwei Wochen lang durchgezogen. Das würde heute kein Spieler mehr durchstehen.

Ihr Vorgänger Uwe Rapolder ist nach einem sehr erfolgreichen Jahr als Arminia-Trainer beim 1. FC Köln gescheitert. Keine Angst vor solch einem Schicksal?

Uwe sagt, er würde immer wieder so entscheiden. Die Voraussetzungen in Köln mit 50.000 Zuschauern und dem Umfeld waren optimal. Uwe hat all das, was er in Bielefeld mit der Mannschaft umsetzen konnte, dort nicht vorgefunden. Das Risiko besteht für jeden Trainer, ließe sich aber minimieren, wenn das Team rechtzeitig nach konkreten Vorstellungen zusammengestellt würde.

Wie geht es weiter für Sie? Ihre Entscheidung, ob Sie die Arminia verlassen, soll in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden.

Die Frage ist, ob es genug ist, das zu verwalten, was wir geschaffen haben oder ob wir es schaffen, es im vierten Jahr Erstligazugehörigkeit weiter zu entwickeln. Ich möchte mit Bielefeld nicht mehr von der Hand in den Mund leben. Sportlich gesehen, würde ich mir ein längerfristiges Denken wünschen. Deshalb werde ich abwägen, ob wir unter den gegebenen Umständen noch erfolgreich sein können. Wenn ich das Gefühl habe, das Haus ist fertig und einer der Architekten soll nur noch verwalten und aufpassen, dass das Haus nicht einstürzt oder mit fremder Hilfe besser steht, kann ich auch loslassen.

Hinweis: Wenn Du feststellst, dass hier extremistisches Gedankengut verbreitet wird, Nutzer diskriminiert werden oder Diskussionen einen unschönen Ton annehmen, dann informiere uns bitte per Mail! Wir werden dann gegebenenfalls eingreifen. Diskussionen bei 11FREUNDE sollen sportlich und sauber ablaufen! Diskriminierung und Intoleranz werden von uns nicht akzeptiert! Niemals! Danke für deine Hilfe!