Sportfreunde Stiller über Schweini, Lorant und die Nationalmannschaft

»Hau ab, du Bayern-Sau!«

Im WM-Sommer 2006 wurden die Sportfreunde Stiller von ihrem eigenen Erfolg überrollt. Jetzt kommen sie mit einem neuen Album zurück. Ein Gespräch über Spätfolgen des WM-Hypes, die Hausmeisterqualitäten von Werner Lorant und Haschisch im Basskoffer.

Gerald von Foris

Peter Brugger, Flo Weber und Rüde Linhof, haben Sie sich eigentlich schon mal persönlich bei Oliver Pocher bedankt?
Peter: Wofür?

Immerhin hat er Ihnen mit dem unsäglichen »Schwarz und Weiß« den Rang als ultimative Nationalmannschaftshymne abgelaufen. Ein Segen?
Peter: Wir wurden damals gefragt, ob wir das spielen wollen, haben aber sofort gesagt: Wenn wir etwas machen, dann schreiben wir es selber. Das haben wir auch getan. Jetzt könnte man spekulieren, was geschehen wäre, wenn »Schwarz und Weiß« niemals erschienen wäre.
Flo: Vielleicht würden wir dann nach jedem Tor der Nationalmannschaft gespielt?
Peter: Ich glaube kaum. Das passt ja vom Text auch gar nicht. Deswegen gibt es keinen Grund dafür, dass wir uns bei Oliver Pocher für irgendwas zu bedanken.

Hatten Sie nie Angst, mit »54, 74...« für immer und ewig zum Grölhit Nummer eins zu werden?
Flo: Das Lied passte einfach perfekt zur Stimmung im Sommer 2006. Es stand für Aufbruch, für den Wunsch mal wieder was zu gewinnen. Wenn man jetzt nach jedem Treffer diesen zeitlich bezogenen Refrain grölen würde, würde selbst der größte Hornochse irgendwann mürbe werden.
Peter: Ich war 2008 beim EM-Finale in der Kurve mit deutschen Fans. Da standen Nasen neben mir, das waren prächtigste Arschlöcher. Natürlich will man nicht, dass die dein Lied mitsingen. Andererseits hat man es nicht in der Hand, dass nur nette, sozial engagierte, gutaussehende Menschen unsere Lieder singen.
Flo: Das wäre ja auch fatal und ein bisschen vermessen.

Hat Ihnen der Hype um Ihren Song auch ein bisschen Sorgen gemacht?
Flo: Diese schleichende Entwicklung zu beobachten, war schon der Wahnsinn. Wir waren gegen Costa Rica beim Eröffnungsspiel im Stadion...
Rüde (brüllt): Lahm zieht rein, Tor, da hat es schon das erste Mal gezuckt.
Flo: Gegen Ecuador hörte man dann vor dem Stadion erste Gesänge. Aber so richtig explodiert ist es erst nach dem Argentinien-Spiel. Als das Lied plötzlich im Olympiastadion über die Lautsprecher lief, bin ich fast zusammengeklappt vor Stolz.     
Rüde: Nach dem Polen-Spiel schallte das Lied zumindest in München durch die Gassen. Da hab ich mir erst mal ein Bier aufgemacht.

Blieb da Zeit, um mal durchzuatmen und das alles zu verarbeiten?
Peter: Wir waren so froh, dass wir mit diesen ganzen offiziellen Songs nichts am Hut hatten. Unser Lied hat sich langsam in die Herzen gefressen. Natürlich war dieser Sommer für uns ein einziger Rausch.

Vorsorglich haben Sie auch gleich eine 2010er-Version aufgenommen.
Peter (grinst): Ne, die haben wir natürlich erst nach dem Ausscheiden gegen Italien aufgenommen.
Rüde: Wir sind nachts noch schnell ins Studio. Wir wollten die Euphorie nutzen. (alle lachen)

Vor der nächsten WM sind Sie dann einfach abgetaucht. In der Pressemitteilung aus dem Jahr 2010 steht: »2006 gaben sich Höhepunkte der absurdesten Art gaben sich die Klinke in die Hand. Alles wurde für ein paar Wochen auf den Kopf gestellt. Wir lebten wie russische Ölbarone, aßen Nahrungsmittel, die in fernen Ländern als Spezialität bezeichnet werden, winkten unseren Großeltern aus deren Fernsehern hinaus, bekamen Angebote, von denen wir als 16-Jährige immer geträumt hatten, wurden beklatscht, bejubelt, hofiert. Das ist nicht mehr zu toppen, deswegen fahren wir jetzt in den Urlaub.« Was war das Absurdeste, was Sie 2006 erlebt habt?
Rüde: Am Tag nach dem Ausscheiden sollten wir ja am Brandenburger Tor spielen. Da standen eine Million Menschen – und mehrere Tausendschaften USK-Beamte, die den Bereich sicherten. Ich kam da also mit meine Basskoffer angelatscht und kurz vor der Polizeikette fällt mir ein, dass in dem Koffer noch ein kleiner Hobel Gras liegt.
Flo: Rüde, dafür kannst Du jetzt noch verhaftet werden.
Rüde: Quatsch, viel zu lange her. Hab das Zeug natürlich auch nie angerührt. Das hat mir da jemand reingelegt (alle lachen). Die Polizisten kamen auf mich zu marschiert und fragten, was ich hier wolle. Und ich mit meinem konstant schlechten Gewissen hab mich schon auf der Wache gesehen, mit Kabelbindern um die Handgelenke. Als ich gesagt habe, dass ich hier mit den Sportfreunden Stiller spiele, musste ich dann eine halbe Stunde Fotos mit diesen Schränken machen. Und ich schwöre, auf jedem Foto ist mein Basskoffer, der nur zwei Zentimeter vor den Polizistennasen schwebt, aber keiner hat dem Humpen bemerkt. (alle lachen) Für mich zeigt diese Situation den komplett surrealen Zustand, in dem das ganze Land in diesem Sommer war.

Wenn man vor einer Millionen Menschen am Brandenburger Tor spielt, kommt es einem wahrscheinlich auch gar nicht so verrückt vor, dass Lukas Podolski plötzlich neben einem steht.
Flo: Ich bin Sechzger. Und als dann plötzlich der Schweinsteiger neben mit am Schlagzeug auftauchte, hab ich aus Reflex gebrüllt: »Hau ab, du Bayern-Sau.« (alle lachen)
Peter: Alle denken immer, das wäre unser größter Moment gewesen, aber ich glaube, das haben wir alle eher vernebelt wahrgenommen. So richtig verarbeitet hat das wohl noch keiner. Wie auch?
Flo: Ich erinnere mich zum Beispiel besser an unser Treffen mit Pelé.

Pelé kannte die Sportfreunde Stiller?
Flo: Keine Ahnung, zumindest haben wir uns mit ihm über Musik unterhalten. Er erzählte, dass er in seiner Freizeit auch Musik macht. Dann hat er mir eine CD in die Hand gedrückt und gesagt: »Ich würde mich freuen, wenn ihr sie euch mal anhört.«

Und wie war es?
Flo: Ich hab nie reingehört. (alle lachen)
Peter: Ich erinnere mich auch noch an dieses Foto beim Kerner. Wir haben da gespielt und im Studio stand ein Imitat vom WM-Pokal. Wir waren fertig, der Kerner hat weitermoderiert, und wir haben uns den Pokal geschnappt und erst einmal ein Foto gemacht. In dem Moment fühlte es sich ein bisschen so an, als hätten wir auch etwas gewonnen.

Haben Sie auch noch irgendeine Erinnerung, Peter Brugger?
Peter: Meine schönste Erinnerung wurde zerstört.

Bitte was?
Peter: Ich hatte Robert Huth auf meiner Gitarre unterschreiben lassen. Das war mein ganzer Stolz. Aber dann kam irgendein anderes Bandmitglied und hat dieses wertvolle Autogramm einfach weggewischt.
Flo: Ich kann es ja zugeben: Ich war’s. Ich habe mir die Gitarre mal umgehängt und ein bisschen gespielt. Dann sah ich diesen schwarzen Fleck. Und weil ich keine Spuren hinterlassen wollte, habe ich ihn einfach weggewischt. Peter, ich hatte keine Ahnung, was diese Unterschrift für eine Bedeutung für dich hat.
Peter: Seitdem spielt Robert Huth in der Nationalmannschaft übrigens überhaupt keine Rolle mehr. Denk mal darüber nach.

Wenn man heute mit Ihnen spricht, hat man nicht das Gefühl, dass die WM langfristige Schäden hinterlassen hat. Aber können Sie das Lied überhaupt noch hören?
Rüde: Ich mag das Lied sehr gerne, äußerst selten bauen wir es auch mal irgendwo ein. Als Überraschung. Was ich aber nie wieder haben möchte, ist dieses ständige Gefühl, von allen beobachtet zu werden.

Die Schattenseiten des Ruhms.
Rüde: Nach der WM gab es Wochen, da stand ich kurz vor der Paranoia. Ich konnte nicht mal mehr in den Supermarkt gehen, ohne dass irgendwo das Tuscheln anfing.
Peter: Hattest Du immer deinen Basskoffer dabei? (alle lachen)
Rüde: Dieses Gefühl andauernd angesehen zu werden. Die Leute erkennen dich ja nicht auf Anhieb, sondern sie starren dich an wie einen alten Klassenkameraden. Und dann sieht man, wie es in ihren Köpfen rattert und arbeitet. Ich habe das als wahnsinnig anstrengend empfunden, für diese kurze Zeit ein bekanntes Gesicht zu sein. Und ich bin nur der Bassist. Ich möchte nicht wissen, wie es Peter da ging.
Peter: Natürlich haben die Leute mehr getuschelt. Aber trotzdem verbinde ich mit diesem Lied eine wahnsinnig schöne Zeit. Vielleicht sogar den Sommer unseres Lebens. Aber wir wollten eben nicht nur auf dieses Lied reduziert werden. Das war schon ein großes Problem für uns.

Dann haben Sie mit »You have to win Zweikampf« eine reine Fußballplatte veröffentlicht. War das ein Fehler?
Peter: Nein, das war eine hervorragend Platte. Vielleicht die beste Fußballplatte aller Zeiten. (lacht) Aber wir haben gemerkt, dass wir in der Wahrnehmung der Leute eine reine Fußballband sind. Und das ist faktisch falsch.
Flo: Deswegen haben wir auch sehr schnell eine weitere Platte veröffentlicht. Das war im Nachhinein vielleicht ein Fehler, aber wir wollten den Leuten zeigen, dass wir auch vor der WM schon Hunderte Lieder ohne Fußballbezug geschrieben haben und das auch weiterhin tun wollen.

Also doch ein paar Spätschäden.
Flo: Wir sind eine Band mit zwei absoluten Fußballfreaks  – und selbst den Rüde haben wir mittlerweile schon ganz gut infiltriert. Wenn uns einer 2002 gesagt hätte, dass wir 2006 WM-Hit schreiben werden, dem hätte ich wahrscheinlich auf die Nase gegeben. Das war schon Wahnsinn.
Rüde: Aber zum Kerner wollten wir trotzdem nicht.

Man muss eben auch in den sauren Apfel beißen.
Rüde: Ich weiß noch, wie die Plattenfirma total begeistert anrief und brüllte: »20 Millionen Zuschauer mindestens. Eine einmalige Chance.« Und Flo nur sagte: »Ne, da kann ich nicht. Da habe ich Fußballkarten. Deutschland gegen Schweden in München.«
Flo: Ich wollte ins Stadion und hatte bestimmt 20 Anrufe vom Labelchef. Aber keine Chance.
Rüde: Für mich nach wie vor unbegreiflich.

Wie sind Sie dann doch bei Kerner im Studio gelandet?
Flo: Durch ein unmoralisches Angebot. Der Deal war: Wenn wir zum Kerner gehen, lädt uns die Plattenfirma nach Berlin ein. Viertelfinale. Deutschland gegen Argentinien. Tolles Hotel.
Peter: Wer da nein sagt, der ist doch bescheuert, oder?
Flo: Und als wir das alles miterlebt haben, diesen ganzen Wahnsinn, da war ich dann halbwegs entschädigt.

Sie sind echte Experten: Warum ist Fußballmusik meistens so schlimm?
Peter: Ich denke, es gibt nur elf wirklich gute Fußballstücke. (lange Pause) Und die sind alle auf unserer Platte »You have to win Zweikampf«.

Gibt es einen Fußballsong, der so schlecht ist, dass er schon wieder gut ist?
Flo: (grübelt) Mensch, wie heißt das Ding noch (springt auf und tanzt) »Rummenigge, Rummenigge, sexy knees«. Das ist so scheiße, dass es mir schon wieder gefällt.
Peter: Aber die Bibel der Fußballsongs ist und bleibt doch »Three Lions«, oder? Was soll da noch kommen.
Flo: Das ist ja das Problem. Alle orientieren sich daran.
Rüde: Wir mit »54, 74.... « doch auch, oder? (alle lachen)

Im Grunde warten wir aber alle auf eine große Fußballplatte mit der Nationalmannschaft am Mikro. Wollen Sie zur WM 2014 nicht Udo Jürgens beerben?
Flo: Es gab tatsächlich mal die Anfrage, ob nicht ein paar Spieler bei uns mitsingen wollen, aber da hat der Bierhoff nur gesagt: »Nette Idee, aber wir konzentrieren uns lieber auf Fußball.«
Rüde: Der Benny Lauth hat doch mal mitgemacht und Roque Santa Cruz. Allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, wann immer wir mit einem hoffnungsvollen Talent in Berührung kommen, geht es mit ihm bergab.

Sie sind also der Band gewordene Nutellafluch.
Peter: Wenn man es so will, ja. Vielleicht würden wir im deutschen Fußball mehr Schaden anrichten, als für Segen sorgen.  

Wer ist das größte Showtalent in der aktuellen Nationalmannschaft?
Peter: Der Müller, der ist ein Wahnsinniger. Der macht alles mit. Ich find den super.
Florian: (schreit) Ist aber auch ne Bayern-Sau.

Nach einigen Jahren Pause, kehren die Sportfreunde Stiller nun mit einem neuen Album zurück. Parallel dazu verlief der schleichende Aufstieg des Deutschen Fußballs zum europäischen Vorbild. Ist das noch Zufall?
Peter: Keinesfalls, ich sehe da schon auch einige Zusammenhänge.
Rüde: Wer eins und eins zusammenzählen kann, muss das doch erkennen.
Flo: Wir sind immer noch der Meinung, wenn der DJ Asa (Gerald Asamoah d Red.) damals in der Kabine nicht andauernd den steinigen Weg aufgelegt hätte, sondern mal ein paar schöne Dampfmacher, dann hätte es auch mit dem Happy End geklappt.

Warum haben Sie DJ Asa nicht einfach mit eine Sportfreunde-Platte geschickt?
Peter: Er hätte schon mitkriegen können, dass es auch noch andere Musik gibt, aber er hat sich offenbar bewusst für den schweren, steinigen Weg entschieden. Da sind dann auch uns die Hände gebunden.
Florian: In den dicken Profi-Karren wumst so ein R&B-Kram natürlich auch geiler.

Die Toten Hosen spielten einst im Partykeller von Jens Jeremies. Im Hintergrund pogte zaghaft Markus Babbel. Wie stellen Sie sich den Partykeller von Uli Hoeneß vor?
Rüde: Ich glaube, dass ist eher ein Kühlraum.
Florian: Mit ein paar getrockneten Würsteln an der Wand.
Rüde: Aber auch ein paar abseitigen Fleischwaren in einer Auslage: eingelegte Schweinsköpfe, Sülze in allen Variationen und ab und zu auch mal was vom Pferd
Florian: Vielleicht Menschenfleisch. (alle lachen)
Peter: Und natürlich so rausgedrechselten Holzkram überall. Schön lasiert. Sachen, die in den Achtzigern modern waren.
Florian: Eine Palmentapete. Und einen großen Tisch zum Schafkopfen, mit Geldschüssel und allem, was dazugehört.
Peter: Und natürlich eine Lichtorgel. Rot, Gelb, Grün. Zum Lambada-Tanzen, wenn er mit Rummenigge und Hopfner das Triple feiern möchte.

Wir würden Ihnen zum Abschluss gerne ein paar Namen nennen, die ihr auf einer Position in einem Bandgefüge einsetzen könnt. Vom Fan, über den Roadie bis zum Frontmann. Welche Rolle spielt Bastian Schweinsteiger?
Peter: Früher hätte ich ihn ans Keyboard gestellt, weil er so flippig war. Mit seinen Haaren war er immer lustig anzuschauen. Mittlerweile würde er aber schon auch paar Lieder singen und desöfteren zur Gitarre greifen.
Rüde: Bassist ist der Poldi.
Florian: Ne, der ist viel zu gut für einen Bassisten.

Was macht Mehmet Scholl?
Florian: Er wollte ja immer mal bei uns als Roadie mitfahren. Aber der ist ein Hemd, der wäre nach einem halben Tag zusammengebrochen. Aber er hat einen sehr guten Musikgeschmack.
Rüde: Der Mehmet will auf jeden Fall geil aufspielen – am besten ohne zu üben. Ist also eher einer für die Sologitarre. Aber im Grunde spielt er die ganze Zeit nur die Bluestonleiter hoch und runter, baut aber wirre Effektgeräte ein und nach 15 Minuten Jam-Session fällt ihm auf, dass der Rest der Band schon backstage Bier trinkt.

Olaf Bodden?
Florian: Da ist der Bassist. Der hat uns mal beim Benefizspiel gecoacht, das war sehr lustig. Aber der ist groß, hat dicke Finger und kann am Bass sein sturmtankartiges Äußeres voll ausleben. Die perfekte Besetzung also.
Peter: Wenige, satte, tiefe Töne. Das ist Olaf Bodden.

Didier Drogba?
Florian: Limbo-Tänzer.
Peter: Der organisiert die Percussion-Group. Genau sein Ding.

Lothar Matthäus?
Rüde: Ganz klar im Management. Aber von so einer Schlagerband. Er sorgt für das richtige Ambiente im Backstage-Bereich.

Uli Hoeneß?
Peter: Der ist Gott. Mastermind. Eigene Plattenfirma. Eigener Musikkanal. Das volle Programm. Er zieht die Fäden im Hintergrund.
Rüde: Und wer spielt das Schlagzeug? Das muss der Kahn machen.
Florian: Quatsch, der ist nicht sehr taktvoll.

Vielleicht Jens Jeremies.
Peter: Gute Wahl. Verlässlich, drängelt sich nicht in den Vordergrund.

Und was macht Werner Lorant?
Rüde: Der ist soweit unten, der könnte doch mal bei uns mitspielen, ohne dass es seinem Ruf schadet.
Florian: Ich denke, er wäre der Hausmeister von einem Haus, in dem die Band ihren Proberaum hat.  
Peter: Und scheißt alle die ganze Zeit zusammen.
Florian (springt auch und schreit): Schuhe aus. Das kann ja nicht wahr sein. Hier ist alles frisch gewischt. Ausziehen!

Welche Musikrichtung würde die Band spielen?
Peter: Der Lothar ist so dominant im Management, dass er zwangsläufig in die Schlagerrichtung abdriften muss.
Rüde: Man könnte das Projekt vielleicht auch als R&B-Band anlegen. Weil Lothar weiß: R&B verkauft sich nun mal weltweit. . So eine Art R&B-Schlager also.
Florian: Und unter weltweit macht es ein Lothar Matthäus nicht.

Also einen Mischung aus Andrea Berg und Rihanna.
Rüde: Klingt abschreckend und interessant zugleich.
Peter: Aber wer singt denn eigentlich?
Florian: Ich hätte einen: (lange Pause) Christian Wörns.
Rüde: Aber dann nur Balladen.
Peter: Im Duett mit Michael Skibbe.
Rüde: Und als extrovertierter Gegenpart: Maradona.

Fehlt nur noch ein Name.
Peter: Es muss ein englischer Name sein.
Rüde: Oder spanisch, da ist der Markt größer. Oder chinesisch.
Florian: Beim ersten Konzert habe ich auch schon eine gute Vorband: Ein Hardcore-Projekt von Vinnie Jones, Jürgen Kohler und Hans-Peter Briegel. Zwei Schlagzeuge und ein Schreihals vorneweg.
Peter: Uns fehlt immer noch ein Name.
Florian: Nennen wir sie »The Außenrists«.
Rüde: Gekauft!

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Das neuen Sportfreunde-Stiller-Album »New York, Rio, Rosenheim« ist ab sofort überall erhältlich

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