Sportfreunde Stiller über Klinsi und Bon Jovi

»Mehr Metal im Fußball!«

Vor 13 Jahren spielten sie noch vor 50 Leuten und zwei Hunden. Die WM 2006 katapultierte sie in unwirkliche Sphären: 500.000 Fans feierten die Sportfreunde Stiller in Berlin. Ein Gespräch über die Sorge, zum Deppen zu werden. Sportfreunde Stiller über Klinsi und Bon JoviImago

Flo, Du bist 1860-Fan. Ist diese Saison des FC Bayern eine Genugtuung für Dich?

Flo (lacht): Ich bin mittlerweile nicht mehr so streng mit dem FC Bayern. Ich habe denen einmal Tod und Hass geschworen – aber gegen Wolfsburg und Barcelona haben sie mir schon Leid getan, da sind sie ja wie die Hühnchen auseinander genommen worden. Auf diesem Wege möchte ich dem Grafite auch zum Tor des Jahres gratulieren. Aber ich bin mir fast sicher: In dieser Form hätte ich einen Lell und einen Ottl auch alt aussehen lassen, die waren ja so etwas von gar nicht da in dieser Situation.

Peter: Die ganze zweite Hälfte war demütigend! Und so dumm! Wie der verletzte Lucio da noch zu dieser Ecke humpelt und denkt, er müsse das jetzt alleine machen – und kommt dann nicht zurück. Und der van Bommel! Der muss doch nur aggressiver drauf gehen! Macht er aber nicht! Dieses Getrabe kotzt mich wirklich an!

Flo: Ich möchte keinem zu nahe treten… (überlegt) Aber kann es sein, dass der Lucio so leicht dumm ist? Ich will echt nicht, dass der mich jetzt verklagt…

Er mag Pferde.

Flo: Er mag Pferde? Ja, das ist doch schon mal ein Indiz (lacht). Die Bayern müssen auf dieser Position unbedingt handeln. Lucio agiert in den letzten Monate einfach sehr unclever. Er kommt mir vor wie ein kleines Kind, das mit dem Kopf durch die Wand will…

Peter: …was natürlich auch geile Momente hervorbringt…

Flo: …für den Gegner!

Ist Jürgen Klinsmann der richtige Mann in München?

Flo: Seine Stärke liegt sicherlich in der Motivation, da ist er mit Christoph Daum vergleichbar. Aber taktisch? Der Jogi fehlt ihm schon, das merkt man natürlich. Wie heißt sein Co-Trainer jetzt?

Peter: Vasquez.

Flo: Genau. Ich weiß auch nicht, ob es so clever ist, sich in der Bundesliga einen Mexikaner an die Seite zu stellen. Aber ganz ehrlich, man muss dem Klinsmann auch die Zeit geben. Jetzt zu sagen, er sei der falsche Mann, finde ich ein bisschen unfair. Die Meisterschaft ist noch lange nicht entschieden.

Doch auch seine Motivationskünste scheinen in München nicht richtig zu fruchten. Kennt Ihr das als Band auch, wenn man mal nicht so richtig Lust hat, aber auf die Bühne muss? Gebt Ihr immer hundert Prozent?

Peter: Manchmal geht es einfach nicht, keine Frage, und dann geht ein Konzert auch schon mal daneben.

Flo: Sobald wir anfangen zu spielen, entsteht ja auch ein gewisser Lärmpegel, der uns wachrüttelt. Bei uns kommt es ja auch nicht in dem Sinne auf Leistung an wie bei Profifußballern. Wir können uns ja gegenseitig noch im Spaß mitreißen. Aber wenn jetzt der Podolski auf dem Platz anfängt, Witze zu reißen…

Peter: …naja, man kann zumindest die Leute ansprechen und heiß machen. Das bekomme ich bei den Bayern aber auch nicht mit.

Schüchtert vielleicht die Kulisse doch mehr ein als es die Spieler zugeben wollen?

Peter: Ich kann mir das schon vorstellen, wenn du im gegnerischen Stadion spielst und dir da eine ordentliche Wand entgegen brüllt. Aber in Wolfsburg?

Flo: Ich denke, es kann dich ganz schön antreiben, wenn dich die eigenen Fans nach vorne peitschen – und einschüchtern, wenn die gegnerischen Fans in der Übermacht sind.

Wurdet Ihr von eurem Publikum schon einmal eingeschüchtert? Wie war beispielsweise euer Auftritt mit der Nationalmannschaft am Brandenburger Tor vor über 500.000 Menschen?

Peter: Das war so eine riesige Masse, soweit wir gucken konnten, ein Meer von Köpfen. Da haben wir ja aber auch nur das eine Lied gespielt, es war Euphorie pur, ein krasser Adrenalinschub – und dann war es ja auch schon wieder vorbei (schnipst).

Flo: Es ist auch für uns wichtig, wie das Publikum reagiert. Wenn die Menschen von Anfang an tanzen und mitsingen, ist das für uns schon die halbe Miete. Sobald wir aber merken, dass das Publikum ein wenig zurückhaltend ist, kommt man auch schnell auf falsche Gedanken. Der Rüdiger ist sehr abhängig vom Publikum und kommt dann nicht so richtig rein, wenn es nicht von Anfang an funzt.

Wie hoch geht es bandintern her, wenn die Löwen gegen die Bayern spielen?

Flo: Wir sind uns diesbezüglich noch nie in die Quere gekommen. Als 1860 noch in der Bundesliga gespielt hat, haben wir natürlich versucht, die Derbys zusammen zu schauen, dann gab es natürlich Sticheleien… Aber ich denke, das gehört dazu.

Rüdiger (betritt den Raum): Noch nie in die Quere gekommen? (lacht) Als wir 1999 zusammen das Champions League-Finale geschaut haben und du nach dem Abpfiff lachend durch die weinenden Bayern-Fans gestapft bist…

Peter: …das habe ich bis heute nicht verstanden! Wie man das feiern kann, wenn etwas so Krasses passiert!

Aber es gibt doch auch sicherlich immer wieder Streitpunkte. Uli Hoeneß, zum Beispiel, muss doch eine Hassfigur für dich sein, Flo.

Flo:
In einem Büchlein, das ich mal geschrieben habe, ist »Hoeneß« als das schlimmste Schimpfwort deklariert, das es gibt. Mittlerweile habe ich meine Ansicht aber ein wenig geändert. Ich habe viele Bayern-Spieler kennen gelernt, die gesagt haben, er sei ein guter Typ. Denen schenke ich jetzt meinen Glauben, denn sozial engagierte Menschen gibt es eindeutig zu wenig.

Peter: Ich war auch so scheiße (schlägt die Hände über dem Kopf zusammen). Auf der Filmpremiere von »Freigespielt«, dem Film von Mehmet Scholl, hatte ich die Chance, Uli Hoeneß die Hand zu schütteln und mich vorzustellen. Und dann gehe ich auf ihn zu und plötzlich vergeht mir der Mut und ich war einfach zu schüchtern.

Flo: Was hast du gemacht?

Peter: Ich bin einfach vorbeigegangen…

Flo: …und hast gesungen: »Uli Hoeneß – homosexuell« (lacht)?

Peter: (niedergeschlagen) Ich habe mich nicht getraut, ihn anzusprechen.

Wird Mehmet Scholl sein Nachfolger als Manager bei den Bayern?

Flo: Das habe ich auch gelesen. Der Mehmet soll lieber eine Band aufmachen!

Peter: Mit Tanne am Bass!

Flo: Ich würde dem FCB raten, einen sehr kompetenten Mann zu holen. Es kursiert ja auch immer wieder Oliver Kahn als möglicher Kandidat, der wäre für mich ebenso wie Scholl ein nicht kompetenter Nachfolger. Du kannst da eigentlich nur einen geschulten Wirtschaftsmann hinsetzen.

Dann hätte Mehmet Scholl endlich Zeit, mit Euch auf Tour zu gehen.

Flo: Eigentlich dachten wir, er würde uns 2007 auf unserer Tour mal besuchen, aber das hat dann aus verschiedenen Gründen nicht geklappt.

Peter: Kegeln?! (lacht)

Was ist Euer Ausgeichssport?

Flo: Der Peter reitet ganz gerne (lacht).

Peter: Du lachst – aber ich würde echt gerne reiten können.

Ihr seid Fußballfans – und Ihr seid Musiker. Habt Ihr irgendwann einmal gedacht, dass Ihr aufpassen müsst, keine »Fußball-Band« zu werden?

Peter: Für uns war immer klar: Fußball ist ein Thema – und soll auch Thema sein, aber nur so nebenbei. Und nach dem krassen Erfolg mit unserem WM-Song waren wir natürlich plötzlich diese Fußball-Band. Darüber mussten wir uns dann schon Gedanken machen.

Und wie geht es Euch damit?

Peter: Grundsätzlich ist das für mich ja okay. Ich finde es nur immer blöd, wenn plötzlich unsere anderen Sachen gar nicht mehr gesehen werden. Das ist natürlich immer das Problem, wenn man so ein Lied hat, das über allem strahlt.

2000 hat Peter zum Spiegel gesagt, es sei Euer Traum, 2006 den WM-Hit zu schreiben, bevor ihn ein Depp wie Bon Jovi schreiben würde.

Peter:
Tut mir übrigens leid. Nichts für ungut, Jon (lacht).

Wie groß war für Euch die Gefahr, zum Deppen zu werden?

Peter: Die Gefahr ist natürlich jederzeit gegeben. In jeder Situation. Wenn ich jetzt zum Metzger herein gehe und vergesse »Hallo« zu sagen...

Flo: Wir wussten natürlich nicht, was kommt. Uns war es wichtig, nicht das offizielle WM-Lied zu schreiben, es sollte etwas von uns sein, für unsere Leute. Interessanterweise wurde uns ja auch der Song »Schwarz und weiß« angeboten, das der Pocher dann gesungen hat. Wir wollten aber nicht über so eine offizielle Schiene gehen und das mit dem DFB machen, wir wollten unser eigenes Stück selbst herausbringen und dann mal schauen, was passiert.

Habt Ihr viel Kritik einstecken müssen für diesen kommerziellen Erfolg?

Peter: Der Song hat mit Sicherheit polarisiert und zu vielen Diskussionen geführt. Ich denke, es wenden sich immer Leute ab, wenn plötzlich so ein großer Hit da ist. Andererseits haben uns dadurch auch viele neue Leute kennengelernt. 

Flo:
Ich bereue nichts. Es war ja auch überhaupt nicht geplant, es kam alles so locker, flockig, alles easy. Dieser Song hat uns so viele schöne Momente beschert. Danke, Song (lacht).

Wenn Ihr euch jetzt so anschaut: Hat Euch der Erfolg verändert?

Flo: Rein äußerlich?

Peter trägt jetzt Bart.

Peter: (lacht) Plötzlich starker Haarwuchs im Gesicht… Natürlich haben wir uns über die Jahre verändert. Man verändert sich durch alles, was man macht. Da gibt es das Erlebnis des krassen Erfolgs und das Erlebnis als sich kein Mensch für uns interessierte. Wir sind jetzt schon saulange zusammen unterwegs – und das ist einfach etwas Besonderes.

Haltet Ihr Euch 2010 bewusst zurück mit einem WM-Hit?

Flo: Von uns wird nichts kommen. Die Zehnerversion gibt es ja, damals, aus einer Weitsicht heraus aufgenommen. Entweder singen es die Leute – oder nicht.

Ihr habt gerade eine Auswahl eurer besten Stücke als Unplugged-Album mit musikalischen Gästen wie Meret Becker und Udo Jürgens aufgenommen. Warum nicht auch mit einem Fußballspieler?

Peter:
Es ging uns um musikalische Qualität (grinst).

Flo: Wir haben wirklich ganz kurz überlegt. Zu dem 54er-Lied haben wir eine Drehorgelversion geschrieben, die sehr lustig und zirkusartistisch rüberkommt. Da wollten wir einen Chor zusammenbauen, drei ehemalige Spieler aus den jeweiligen Mannschaften, die Weltmeister wurden, also Horst Eckel, Beckenbauer oder Breitner und dann noch Matthäus. Aber wenn du dann den Eckel einfliegen lässt und der bricht dir auf der Bühne zusammen, musst du dich um so etwas auch noch kümmern.

Warum haben Fußballer eigentlich immer einen sehr »bescheidenen« Musikgeschmack?

Flo: Lars Ricken hat mal einen sehr harten Sampler veröffentlicht, und Thomas Häßler ist Besitzer eines Hardrock-Labels. Aber es stimmt schon: fast alle hören ja wirklich nur diesen Standard-R‘n‘B, nichts anderes. Ich weiß auch nicht, woran das liegt. Vielleicht fehlt ihnen die Zeit, sich mit Musik zu beschäftigen.

Peter: Aber gerade Fußballspieler haben doch Zeit. Wenn die unterwegs sind, könnte Musik doch eigentlich eine große Rolle spielen.

Flo: Bei einem Spiel meines Dorfklubs gegen Harthof, ein gefürchteter Stadtteil in der Nähe vom Hasenbergl, haben die Spieler in der Kabine Pantera oder Slayer in voller Lautstärke gehört – wir sind dann ganz klein auf den Platz, gegen diese tätowierten Bullen. Wir haben zwar 2:1 gewonnen, aber uns hat das schon sehr beeindruckt. Ich würde für mehr Heavy Metal im Fußball plädieren. Ich kann doch nicht R‘n‘B hören und dann in einen Bundesligafight gehen.

DJ Asa ist also nicht Euer Ding?

Peter: Kann man es sich noch schwerer machen und »Steiniger Weg« vor jedem Spiel auflegen? Dann musst du auf dem Spielfeld doch scheiße drauf sein. Hätten die unser Lied gehört… (lacht)

Peter, Flo, wie weit reichen Eure ersten Erinnerungen an Fußball zurück?

Peter: Ich erinnere mich noch, dass früher an jedem Sonntag morgen italienische Nachrichten auf irgendeinem dritten Programm liefen. Als kleiner Bub lag ich dann eine Stunde lang vor dem Fernseher, ohne auch nur ein Wort zu verstehen, und habe gewartet, bis am Ende die zweiminütige Zusammenfassung der italienischen Liga kommt.

Flo: Du hast doch auch Autogramme gesammelt, oder?

Peter: Ja, das war ja mein größtes Hobby. Bitte schicken Sie fünf Originalautogramme an einen treuen Fanklub!

Du hattest einen Fanklub?

Peter:
Nein, das war nur ein Trick. So haben die Vereine immer zügig geantwortet und mir gleich fünf Autogrammkarten geschickt. Von Toni Turek sogar mit Widmung: Für Peter.

Welche Fußballspiele haben Euch geprägt?

Flo: Das Finale ‘86, Deutschland gegen Argentinien! Diese Ohnmacht während der 0:2-Rücklage, dann dieser unglaubliche Aufbäumversuch der Deutschen… Ich weiß noch genau wie Rudi Völler nach dem Ausgleich gejubelt hat: mit dem linken Knie auf dem Rasen, mit dem rechten schon auf der Aschenbahn. Und dann… (überlegt) der Todesstoß von Buruchaga. Brutal! Ich habe noch die Worte von Kommentator Rolf Kramer im Ohr: »Toni, halt den Ball...! Nein.«

Peter: Ich erinnere mich noch an die WM ‘82 in Spanien, Halbfinale, Deutschland gegen Frankreich: Schumacher und Battiston, Verlängerung, Fallrückzieher Klaus Fischer, Elfmeterschießen, Hrubesch! Einfach Wahnsinn!

Flo: Ich dachte eigentlich, jetzt käme Champions League-Finale ’99 noch einmal auf den Tisch.

Peter: Nein, nein. Eines meiner ersten Spiele im Olympiastadion war das 5:1 gegen Köln, ein Abendspiel, Flutlicht, zweimal Rummenigge, zweimal Janzon, einmal Niedermeyer. Und das 0:3 gegen Leverkusen ist auch noch hängen geblieben.

Flo: (springt auf) Da war ich doch auch! Das war mein erstes Spiel im Olympiastadion! Zweimal Götz und einmal Hausmann!

Peter: Ja, der Hausmann, der so schnell war.

Flo: Das war mein erstes Spiel im Olympiastadion! Da durfte ich zum ersten Mal mit dem Pulk ins Stadion!

Ist Fußball gucken noch immer ein Erlebnis für Euch?

Flo: Leider nicht – und ich bereue es grundsätzlich auch, Löwenfan zu sein (wundert sich über sich selbst). Aber man kann es sich ja nicht aussuchen und jetzt auch nicht mehr wechseln. Also passiert es oft, dass ich denke, Herrgott, das war jetzt schon wieder eines dieser furchtbaren Spiele, die man sich hätte sparen können. Aber das ist nun mal so: Fußball ist immer wieder irgendwie okay.

Peter: Ich denke mir auch oft, wieder nicht, wieder zwei Stunden verplämpert! Aber dann freue ich mich auch sofort wieder auf die nächste Möglichkeit – und bin wieder dabei (lacht).

Vermisst Ihr die alten Stadien?

Peter: Das Olympiastadion war einfach scheiße…

Flo: Ich schon (lacht). Es hat nichts Schöneres gegeben, als damals ins Stadion zu gehen. Bei den Sechziger Heimspielen haben wir uns immer zwei Blöcke neben den Gästeblock gesetzt, da war immer nichts los, wir hatten den ganzen Block für uns. Ich habe das mehr genossen, als jetzt zur Allianzarena hinaus zu fahren – und ich fahre da diese Saison auch nicht mehr hin. Beim Spiel gegen Freiburg habe ich mir geschworen, ich gehe diese Saison nicht mehr zu den Löwen. (Stimme wird lauter) Jetzt reicht‘s! Die sollen erst einmal wieder was liefern! Jetzt haben sie wieder bloß Unentschieden gespielt, der Aufstiegszug ist nun endgültig abgefahren.

Wie wird man in München eigentlich Löwen-Fan?

Flo: Ich bin damals geprägt worden durch den Freund meiner Schwester. Ich habe dann von meiner Oma  einen blauweißen Schal bekommen, und Löwe sein fand ich auch ganz gut. Aber mittlerweile verteufele ich diesen Freund dafür, dass er mich damals mitgeschleppt hat.

Und Bayern-Fan?

Peter: Ich glaube, ich wollte einfach glücklich sein.

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