16.03.2007
Roberto Hilbert im Interview
„Bayern wird Meister“
Das Spiel am Samstag auf Schalke ist für den VfB Stuttgart wegweisend. Dabei wird es auf Roberto Hilbert ankommen, die große Konstante im Spiel der Schwaben. Doch der hat einen ganz anderen Meistertipp auf dem Zettel.
Roberto Hilbert, noch 2004 haben Sie für den 1. SC Feucht in der Regionalliga gespielt, jetzt sind Sie nah dran an Champions League und Nationalmannschaft. Das muss Ihnen doch unwirklich vorkommen.
Es ging in den letzten Jahren ziemlich schnell nach oben, und das ist mir in der Tat manchmal unheimlich, aber in erster Linie freut es mich natürlich sehr.
Wenn man sich Ihren Weg anschaut, kommt man nicht umher, das Wort Musterprofi in den Mund zu nehmen.
Ich habe sicherlich den Weg eingeschlagen, den ich über Jahre mit meiner Frau und meinem Berater angestrebt und geplant habe. Wir haben uns vorgenommen, das nach der Zeit in Feucht, Schritt für Schritt zu tun. Konkret also: erstmal zweite Bundesliga, und dann lag es auch nahe, dass ich irgendwann versuche, in der ersten Liga Fuß zu fassen. Über die Geschwindigkeit bin ich manchmal selbst überrascht.
Als Sie aus der Jugend von Greuther Fürth nach Feucht gingen, haben Sie den Fürthern das Versprechen gegeben, dass Sie noch einmal zurückkehren. Wie kam es dazu?
Ich habe mir damals mit meinem Berater Folgendes überlegt: Wenn ich das Zeug haben sollte, in der zweiten Liga zu spielen, und tatsächlich Profifußballer werden sollte, dann wird Greuther Fürth für mich der erste Ansprechpartner sein. Und daran habe ich mich gehalten.
Haben Sie sich denn manchmal geärgert, dieses Versprechen abgegeben zu haben? Schließlich hatten Sie auch noch andere Angebote vorliegen.
Ich bereue den Weg, den ich gegangen bin, in keinster Weise. Die beiden Jahre in Fürth haben mir unendlich viel gegeben. Die Zeit hat mich weitergebracht. Was kann ich mehr verlangen?
Sie sind also ein loyaler Mensch.
Ich stehe zu dem, was ich sage. Ich bin ein grundehrlicher Mensch und versuche immer, mein Wort zu halten.
Sie haben mal gesagt, dass sie gern für Arsenal London spielen würden. Würden Sie springen, wenn Arséne Wenger morgen anruft?
Nun ja, was heißt schon springen? Ich habe schließlich vier Jahre Vertrag in Stuttgart und fühle mich hier rundum wohl. Aber Arsenal ist seit meiner Kindheit mein absoluter Traumverein. Es ist zwar ein großer Verein, aber gerade, wenn man sieht, wie viele junge Spieler dort immer wieder spielen, ist das einfach toll. Und Arséne Wenger ist eben ein Coach, der auf die Jungen baut. Das imponiert mir. Und natürlich könnte man sich bei so einem Verein auch noch beträchtlich weiterentwickeln – das ist klar.
Sie sind neben Matthieu Delpierre der einzige VfB-Profi, der in dieser Saison in jedem Spiel aufgelaufen ist. Ist die Konstanz Ihre große Stärke?
Ich versuche in jedem Training, mein Bestes zu geben und mich für einen Platz in der Mannschaft zu empfehlen. Glücklicherweise habe ich relativ gute Fitnesswerte und bin deshalb körperlich noch nicht in ein Loch gefallen. Um aber über einen langen Zeitraum konstant am Limit zu spielen, fehlt mir noch Einiges.
Armin Veh hat nach dem 6. Spieltag über Sie gesagt, dass Ihnen im Grunde noch zwei Dinge fehlen: der entscheidende, letzte Pass und die Torgefährlichkeit.
Das ist sicherlich richtig, dass ich mich gerade da noch verbessern muss. Aber den perfekten Fußballer gibt es nun mal nicht. Ich kann und will nur immer wieder versuchen, an mir zu arbeiten.
Es ging in den letzten Jahren ziemlich schnell nach oben, und das ist mir in der Tat manchmal unheimlich, aber in erster Linie freut es mich natürlich sehr.
Wenn man sich Ihren Weg anschaut, kommt man nicht umher, das Wort Musterprofi in den Mund zu nehmen.
Ich habe sicherlich den Weg eingeschlagen, den ich über Jahre mit meiner Frau und meinem Berater angestrebt und geplant habe. Wir haben uns vorgenommen, das nach der Zeit in Feucht, Schritt für Schritt zu tun. Konkret also: erstmal zweite Bundesliga, und dann lag es auch nahe, dass ich irgendwann versuche, in der ersten Liga Fuß zu fassen. Über die Geschwindigkeit bin ich manchmal selbst überrascht.
Als Sie aus der Jugend von Greuther Fürth nach Feucht gingen, haben Sie den Fürthern das Versprechen gegeben, dass Sie noch einmal zurückkehren. Wie kam es dazu?
Ich habe mir damals mit meinem Berater Folgendes überlegt: Wenn ich das Zeug haben sollte, in der zweiten Liga zu spielen, und tatsächlich Profifußballer werden sollte, dann wird Greuther Fürth für mich der erste Ansprechpartner sein. Und daran habe ich mich gehalten.
Haben Sie sich denn manchmal geärgert, dieses Versprechen abgegeben zu haben? Schließlich hatten Sie auch noch andere Angebote vorliegen.
Ich bereue den Weg, den ich gegangen bin, in keinster Weise. Die beiden Jahre in Fürth haben mir unendlich viel gegeben. Die Zeit hat mich weitergebracht. Was kann ich mehr verlangen?
Sie sind also ein loyaler Mensch.
Ich stehe zu dem, was ich sage. Ich bin ein grundehrlicher Mensch und versuche immer, mein Wort zu halten.
Sie haben mal gesagt, dass sie gern für Arsenal London spielen würden. Würden Sie springen, wenn Arséne Wenger morgen anruft?
Nun ja, was heißt schon springen? Ich habe schließlich vier Jahre Vertrag in Stuttgart und fühle mich hier rundum wohl. Aber Arsenal ist seit meiner Kindheit mein absoluter Traumverein. Es ist zwar ein großer Verein, aber gerade, wenn man sieht, wie viele junge Spieler dort immer wieder spielen, ist das einfach toll. Und Arséne Wenger ist eben ein Coach, der auf die Jungen baut. Das imponiert mir. Und natürlich könnte man sich bei so einem Verein auch noch beträchtlich weiterentwickeln – das ist klar.
Sie sind neben Matthieu Delpierre der einzige VfB-Profi, der in dieser Saison in jedem Spiel aufgelaufen ist. Ist die Konstanz Ihre große Stärke?
Ich versuche in jedem Training, mein Bestes zu geben und mich für einen Platz in der Mannschaft zu empfehlen. Glücklicherweise habe ich relativ gute Fitnesswerte und bin deshalb körperlich noch nicht in ein Loch gefallen. Um aber über einen langen Zeitraum konstant am Limit zu spielen, fehlt mir noch Einiges.
Armin Veh hat nach dem 6. Spieltag über Sie gesagt, dass Ihnen im Grunde noch zwei Dinge fehlen: der entscheidende, letzte Pass und die Torgefährlichkeit.
Das ist sicherlich richtig, dass ich mich gerade da noch verbessern muss. Aber den perfekten Fußballer gibt es nun mal nicht. Ich kann und will nur immer wieder versuchen, an mir zu arbeiten.



