Milan-Star beim Rauchen erwischt!

Auf eine Zigarette mit: Mario Balotelli

Es ist der Skandal des Wochenendes: Mario Balotelli vom AC Milan wurde bei einer Zugfahrt zum Auswärtsspiel in Florenz beim Rauchen erwischt! »Von einem Zugbegleiter«, wie es in den Nachrichten heißt. 11FREUNDE weiß: Dieser Zugbegleiter war nicht irgendwer.

Im Zug von Mailand nach Florenz. Milans Problemprofi Mario Balotelli schleicht sich auf die Toilette und raucht eine Zigarette. Plötzlich klopft jemand, einmal, zweimal, dann immer vehementer. Balotelli öffnet schließlich genervt die Tür, durch den Spalt drängt sich »Zeit«-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo in den winzigen Raum. Das Gespräch beginnt.

Lieber Herr Balotelli, als Sie 1975, zusammen mit Valéry Giscard d’Estaing, den ersten Weltwirtschaftsgipfel in Rambouillet einberiefen – hätten Sie sich damals vorstellen können, dass es mal zu Massendemonstrationen und Ausschreitungen kommen würde, ganz egal, wo der Gipfel stattfindet? 
Hä? Daran soll ich jetzt auch noch schuld sein, oder was? Why always me? Und wer bist du überhaupt, Kleiner? Haben wir einen neuen Trainer? Oder bin ich etwa schon wieder gewechselt? Wenn ja: wohin?

Ich bin Giovanni di Lorenzo, lieber Herr Balotelli! Chefredakteur und vielleicht bald Herausgeber der »Zeit«! 
Is ja toll. Dann gib mal raus, deine Rolex. Ich brauch eh gerade ’ne neue. Schickes Eisen, Giovanni!

Nein, Moment, das ist ein Missver…, ja, von mir aus, dann nehmen Sie sie halt. Aber bitte beantworten Sie im Gegenzug auch meine nächste Frage: Müssen die Deutschen Angst vor Nordkorea haben? 
Angst? Warum das denn? Gangnam-Style, Alter! (Beginnt, wie der südkoreanische Rapper Psy zu tanzen) Eh! Sexy lady! Op op op op! Eh eh eh eh eh eh!

Passen Sie auf, Sie schubsen mich ja gegen den Seifenspender! Und ohnehin: NORDkorea, lieber Herr Balotelli! Atombombe, Kim Jong-un. 
Die Antwort ist: Ich habe keine Ahnung. Ich will hier eigentlich nur in Ruhe eine durchziehen, Meister.

Verharmlosen Sie damit nicht die geopolitische Lage, lieber Herr Balotelli? 
Nein.

Doch. 
Nein.

Doch! 
Nein, Mann!

Sie weichen aus, lieber Herr Balotelli. Sie scheuen doch sonst keinen Zweikampf. 
Ich denke, dass Mario niemanden etwas beweisen muss. Ich habe den Arsch nicht in Nutella.

Was soll das bedeuten, lieber Herr Balotelli? Spielen Sie auf das an, was Außenminister Guido Westerwelle »spätrömische Dekadenz« nannte? 
Peter Pan lässt die Leute lachen, ich könnte also Peter Pan sein. Ich bin frei, ein bisschen anders, ich könnte Pan sein. Aber ich bin erwachsener als Peter Pan. (Nimmt die Jubelpose aus dem EM-Halbfinale ein)

Stichwort Peter Pan, lieber Herr Balotelli: Was halten Sie eigentlich von Beppe Grillo, dem Erfinder des »Vafankulos-Days?« 
Hast du gerade »Vaffankulo« zu mir gesagt, lieber Herr di Lorenzo? (Die Tonbandaufnahme reißt mit einem lauten Knacken ab.)

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