22.07.2011

Mario Götze im 11FREUNDE-Interview (#2)

»Keine Zeit zum Durchdrehen«

Das neue Bundesliga-Sonderheft von 11FREUNDE ist ab sofort im Handel. Darin u.a.: Ein Portrait über Mario Götze, den Nachwuchsstar der Dortmunder Meistermannschaft. Lest hier Teil 2 des großen Begleitinterviews mit Mario Götze.

Interview: Tim Jürgens Bild: Imago


Dennoch ließ Jürgen Klopp den Medien mitteilen, sie sollten sich hinsichtlich Ihrer Person beherrschen und hat Ihnen zwischenzeitlich eine Mediensperre auferlegt.

Mario Götze: Da passierte auf meine Initiative hin, weil mir bewusst wurde, dass es besser ist, mal keine Interviews zu geben. Durch diese Sperre hatte ich Zeit, mich langsam an das Interesse der Öffentlichkeit zu gewöhnen.

Die Presse zieht immer wieder Vergleiche zwischen Ihnen und Lionel Messi. Haben Sie konkrete Vorbilder?

Mario Götze: Zinedine Zidane, Cristiano Ronaldo, Lionel Messi – das sind auf jeden Fall Vorbilder. Was sie leisten, ist außergewöhnlich. Zu sowas schaut jeder Spieler auf. Aber auch wenn ich zur Nationalmannschaft komme, stelle ich fest, dass es da Profis gibt, bei denen ich mir noch einiges abgucken kann. Ich treffe auf Leute, die ich bisher nur aus dem Fernsehen kannte – und denen begegne ich natürlich mit viel, viel Respekt.

Auf wen haben Sie sich bei der DFB-Elf besonders gefreut?

Mario Götze: Auf die Bayern-Spieler, die 2010 im Champions-League-Finale gestanden haben, oder auch auf Mesut Özil oder Sami Khedira, die bei Real spielen. Das ist natürlich schon etwas Besonderes.

Haben Sie Buddies bei der Nationalelf?

Mario Götze: Ich verstehe mich gut mit den jungen Spielern: Toni Kroos, Marco Reus, André Schürrle.

Auf Ihrer Facebook-Seite zählen Sie auch Pep Guardiola zu Ihren Lieblingssportlern.

Mario Götze: Er war eher Defensivspieler, so gesehen ist er vielleicht nicht als Aktiver ein Vorbild, aber natürlich als Trainer. Die Philosophie, die er der Mannschaft gibt, seine Statistik mit zehn Titeln in drei Jahren. An so einem Erfolg hat ein Trainer einen großen Anteil.

Das heißt, Sie waren beim Champions League Finale auf Seiten des FC Barcelona?

Mario Götze: Eindeutig, ja.

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