21.07.2011

Mario Götze im 11FREUNDE-Interview (#1)

»Ein gottgegebenes Talent«

Das Warten hat ein Ende: Ab sofort ist das neue 11FREUNDE Bundesliga-Sonderheft im Handel! Darin u.a.: Ein Portrait von Tim Jürgens über den Shootingstar der abgelaufenen Saison: Dortmunds Mario Götze. Teil 1 des exklusiven Begleitinterviews.

Interview: Tim Jürgens Bild: Katrin Binner
Mario Götze, was für Ziele hat ein Jungprofi wie Sie nach so einer grandiosen Spielzeit. Besser geht es doch nicht, oder?

Mario Götze: Und ob. Zunächst mal möchte ich schleunigst meinen linken Fuß und mein Kopfballspiel verbessern. Und ich muss zusehen, wie im letzten Jahr verletzungsfrei zu bleiben. Sie sehen, es gibt einiges zu tun.

>>> Die schönsten Fotos von Mario Götze – in der Bildergalerie!



Vor einigen Monaten sagten Sie, es sei schwer zu realisieren, was gerade um sie herum passiere. Ist es Ihnen mit etwas Abstand gelungen?

Mario Götze: Nicht wirklich. Nach der Meisterschaft bin ich direkt wieder zur Nationalmannschaft gefahren, da blieb wenig Zeit zur Besinnung.

Beschreiben Sie doch mal das Grundgefühl, das Sie in dieser Saison begleitet hat. Totale Freude über das was abläuft oder auch ein bisschen Unsicherheit?

Mario Götze: Es ist nicht so einfach, das klar zu sortieren. Aber generell ist es perfekt gelaufen, denn ich habe mein Umfeld behalten. Ich wohne nach wie vor zu Hause, muss dort wenig machen und kann mich voll und ganz auf Fußball konzentrieren. Gerade weil ich neben dem Fußball kaum Stress habe, fällt mir alles ziemlich leicht.

Was heißt: wenig machen?

Mario Götze: Meine Mutter macht nach wie vor meine Wäsche, und ich werde auch bekocht.

Und Sie gedenken auch nicht, daran was zu ändern?

Mario Götze: Ich habe mir zumindest noch keine Gedanken über einen Auszug gemacht.  

Was hat sich in Ihrem Leben in den vergangenen 365 Tagen grundlegend verändert?

Mario Götze: Wenn man in die Stadt geht oder generell in die Öffentlichkeit tritt, ist es schon alles anders. Natürlich bemerke ich die Blicke und werde oft angesprochen.

Und der körperliche Verschleiß? Selbst Spieler aus der Kreisliga wissen, dass der Sprung aus der A-Jugend in den Herrenbereich der schwierigste ist.

Mario Götze: Mein Glück war, dass ich bereits in der vorletzten Saison fünf Einsätze für den BVB in der Bundesliga hatte, bei denen ich den extremen Unterschied bemerkte. Deshalb habe ich in der zurückliegenden Saison täglich an meinem Körper gearbeitet, um verletzungsfrei zu bleiben. Das hat ganz gut geklappt.

Und sonst?

Mario Götze: Ich empfinde relativ wenig Druck. Wenn etwas klappt, dann klappt's, und wenn nicht, dann beim nächsten Mal. Natürlich wird es nicht so einfach sein, gleich an die vergangene Saison anzuschließen, aber wir werden sehen. Ich bin ganz zuversichtlich.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden