Klaus Augenthalers WM 1990

»Auge, jetzt rauchen wir eine richtige Zigarette!«

Wie Genussmittel die Gier der Nationalelf auf den Titel steigerten. Klaus Augenthalers Erinnerungen an die WM 1990 in Italien.

imago
Heft: #
151

Klaus Augenthaler, was ist der gravierende Unterschied zwischen den Vizeweltmeistern 1986 und den Weltmeistern 1990?
Diese Kader kann man nicht vergleichen.

Warum nicht?
Die Mannschaft in Mexiko bestand aus zerstrittenen Lagern, aus Kölnern, Münchnern und Stuttgartern. Da gab es viele Scharmützel. Beckenbauer legte sich bei der WM zudem mit den Journalisten an, die damals noch bei uns in der Hacienda lebten. Wir haben in Mexiko viele Fehler gemacht, die wir 1990 in Italien vermieden haben.

Zum Beispiel?
In Italien kamen die Journalisten nur noch zwei, drei Mal in der Woche zu abgesteckten Terminen zu uns ins Quartier. Ansonsten hatten wir unsere Ruhe. Und die Harmonie in der Mannschaft war sehr ausgeprägt.

Woran lag das?
Ein Vorteil war sicher, dass etliche Spieler damals in Italien spielten. Die Italiener mochten uns, wir wurden mit offenen Armen empfangen. Lothar hatte ein Boot auf dem Comer See, auf dem wir Ausflüge machen konnten. In Mexiko hatten sie uns in die Savanne verfrachtet, in Italien erlebten wir Lebensfreude. Und Franz ließ uns fast alle Freiheiten.

Wie müssen wir uns Ausflüge auf dem Boot von Matthäus vorstellen?
Wir schipperten entlang der Uferpromenade und sahen die Häuserfassaden vorm Sonnenuntergang. Das war romantisch. Weniger romantisch waren die Fahrten zur Anlegestelle. Lothar hatte einen Peugeot 205. Da bin ich nur ein einziges Mal mitgefahren, weil er so riskant die Küstenstraßen entlangbretterte.

Wurde im WM-Quartier in Erba viel gefeiert?
Nach den Spielen – die ja ausnahmslos erfolgreich für uns liefen – gab es immer ein Bankett. Die Räumlichkeiten waren herrlich. Gerhard Mayer-Vorfelder kam nach dem Essen immer zu mir und sagte: »Auge, jetzt rauchen wir mal eine richtige Zigarette!«

Eine richtige Zigarette?
MV rauchte damals ohne Filter, also bot er eine von seinen Reval oder Roth-Händle an.

Wie stand Teamchef Franz Beckenbauer zu rauchenden Profis?
Das war ihm im Prinzip wurscht, wie gesagt, er ließ uns sehr viel Freiheiten. Bis zu diesem Turnier hatte ich es nie erlebt, dass Spieler sich nach dem Essen im Restaurant eine anzündeten. Aber zur italienischen Lebensart passte es, und so wurde eben auch schon am Tisch gequalmt.

Klingt alles sehr entspannt.
Nicht, dass hier ein falscher Eindruck aufkommt. In den Trainingseinheiten ging es schon zur Sache. Gerade Berti Vogts, der für viele Trainingsinhalte verantwortlich war, sorgte am Tag nach gewonnen Spielen schnell dafür, dass wir wieder bei der Sache waren. Da wurde auf keinen Rücksicht genommen.

Wie würden Sie Beckenbauer als WM-Trainer beschreiben?
Er war in jeder Hinsicht eine Respektsperson.

Mehr Zuckerbrot als Peitsche?
Beides. Speziell nach dem Viertelfinale gegen die Tschechen haben wir die Peitsche pur zu spüren bekommen.

In der Kabine soll einiges zu Bruch gegangen sein.
Alles, was in seiner Nähe war. Wie ein Wirbelwind ist er auf jeden los. Ich habe zugesehen, so schnell wie möglich aus den Klamotten und ab ins Entmüdungsbecken zu kommen. Aber selbst da kam er hinterher und wütete. Zum Glück war es im Bad so heiß, dass er es dort nicht lange aushielt.

Was warf er konkret Ihnen vor?
Fragen Sie mich was Leichteres! Ich hatte wohl bei einem Angriff aus seiner Sicht nicht den direkten Weg zum Tor gewählt. Keine Ahnung. Ich glaube, ihm stank es einfach, dass wir das Spiel nach dem 1:0, obwohl die Tschechen in Unterzahl waren, nur mit minimalem Aufwand nach Hause gebracht hatten.

Er soll in diesem Spiel den Befehl erteilt haben, Jürgen Klinsmann den Ball nicht zuzuspielen, weil der aus seiner Sicht keinen Pass richtig annehmen konnte.
Ob das Beckenbauer gesagt hat oder ob dieser Befehl vom Platz kam, kann ich nicht mehr genau rekapitulieren. (Lächelt.)

In den Medien kursierte das Gerücht, der damals 44-jährige Beckenbauer würde die Nationalspieler im Training noch locker ausspielen.
Wenn wir Sechs gegen Zwei spielten, musste er mit Abstand am seltensten in die Mitte. Am Ball machte ihm keiner etwas vor.

Wie unterschied sich die Trainingslehre im Gegensatz zur WM 1986?
In Mexiko wurden wir auf die Gegner in furchtbar ermüdenden Videovorführungen vorbereitet, indem wir uns komplette Spiele anschauen mussten. Bei wichtigen Szenen wurde mühsam zurückgespult, was die neunzig Minuten teilweise auf fast drei Stunden ausdehnte. Hinterher hätte ich aus dem Kopf die Augenfarbe jedes Gegners aufsagen können und habe gewusst, welcher Ersatzspieler Bartträger ist. So langwierig waren diese Vorführungen. 1990 lief das zum Glück gestraffter ab. Wir bekamen die Stärken und Schwächen des Gegners in Zusammenschnitten präsentiert.

Trotz zwischenmenschlicher Probleme kamen Sie auch bei der WM 1986 in Mexiko bis ins Finale.
Auf dem Weg dahin hatten wir aber viel Glück. Im Elfmeterschießen gegen Mexiko im Achtelfinale und gegen Frankreich im Halbfinale waren wir die klar schlechtere Mannschaft. In Italien aber haben wir jedes Spiel dominiert und letztlich verdient gewonnen.

Nach der WM 1986 verloren Sie Ihren Platz im Kader der Nationalmannschaft und kamen erst im September 1989 zurück.
Ich hatte vor der WM 1990 mit der Nationalelf eigentlich abgeschlossen. Mit Paul Steiner hatten wir einen Mann, der die Libero-Rolle spielen konnte. Doch dann kam eines Tages ein Anruf von Franz.

Der Sie nach Ihrer Verletzung 1987 zunächst nicht mehr in den DFB-Kader berufen hatte – und auch regelmäßig Kritik an Ihnen als Bayern-Spieler übte.
Er stand grundsätzlich jedem Abwehrspieler kritisch gegenüber. Als langjähriger Libero wusste er schließlich, wovon er spricht.

Wie lange mussten Sie überlegen als Beckenbauer anrief?
Wenn der Kaiser anruft, überlegt man nicht lang.

Sofort zugesagt?
Ja, aber in der WM-Vorbereitung bekam ich extreme Achillessehnenprobleme. Als wir in Kaiserau waren, kamen noch Leistenprobleme hinzu. Es war so schlimm, dass ich drauf und dran war, hinzuschmeißen. Letztlich hat Franz mich überredet, indem er meinte, dass wir es mit der Unterstützung der Masseure und Physios schon irgendwie hinbekommen.

Sie haben die WM unter Schmerzmitteln gespielt?
Nicht das Turnier, nur die Vorbereitung. Zwei Wochen lang lag ich jeden Tag zwei Stunden bei den Physios auf der Bank und grübelte, ob ich nicht doch nach Hause fahren sollte. Aber in Italien ging es wieder halbwegs.

Den unbedingten Willen, nach 1986 noch mal eine WM zu erleben, hatten Sie gar nicht?
So ein Turnier ist schon ein Kraftakt, besonders wenn man Beschwerden hat. Ich erinnerte mich gut an Mexiko: Damals war ich eher zufällig in den Kader reingerutscht. Wir gewannen nach der Meisterschaft auch den DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart. Nach dem Pokalfinale feierten wir beim »Käfer« in München und um Viertel nach neun abends standen die Fahrer im Restaurant, um uns WM-Reisende abzuholen.

Am Abend des DFB-Pokalfinals?
So war das damals. Wir fuhren zum Flughafen und flogen nach Hamburg, weil am nächsten Tag unser Trainingslager in Malente begann.

Wie nah kam der Kader 1990 noch dem Mythos von den elf Freunden?
In der Truppe herrschte ein guter Geist, wir waren eine Einheit. Schauen Sie auf Günter Herrmann, der keine Minute gespielt hat, Frank Mill, Paul Steiner oder Uwe Bein, die während des Turniers nur wenig Einsatzzeiten hatten. Die waren abseits des Platzes ständig mit dabei.

Wer war der Spaßvogel der Mannschaft?
Gemeinhin gilt Sepp Maier oft als der, der für gute Laune sorgt. Aber Sepp hatte auch ein sehr feines Gespür dafür, wie man aufkommenden Ärger schlichtet. Als Franz nach dem Spiel gegen die CSFR tobte wie ein Taifun, ging Sepp zu ihm und holte ihn auf den Boden zurück. Und er hat auch die Spieler besänftigt, wenn sie sich zu sehr von Franz angegangen fühlten.

Als Libero mussten Sie in der Nationalelf mit Thomas Berthold, Andreas Brehme, Jürgen Kohler, Stefan Reuter und Guido Buchwald eine andere Abwehr organisieren als beim FC Bayern. Lief das komplikationslos?
Wir haben uns das erarbeitet. Das waren alles Spieler, die um jeden Preis Erfolg haben wollten. Da gab es keine Eifer­süchteleien wie 1986.

Ab wann ahnten Sie, dass Sie in Italien den Titel holen könnten?
Der Sieg im ersten Spiel hat uns enormes Selbstbewusstsein gegeben. Jugoslawien war ein Mitfavorit. Die mit 4:1 zu düpieren, hat eine ungeheure Euphorie freigesetzt.

Wann wären Sie im Elfmeterschießen im Halbfinale gegen England dran gewesen?
Ich wollte schießen. Als Franz fragte, wer es sich zutraut, habe ich mich gleich gemeldet. Aber er hat nur abgewunken: »Du nicht!«

Warum?
Da müssen Sie ihn fragen. Er ist eben ein Bauchmensch. Gehen wir davon aus, dass er sich richtig entschieden hat, wir haben das Spiel ja gewonnen.

War Argentinien ein dankbarer Finalgegner?
Ich weiß nicht, wie unsere Chancen gestanden hätten, wären wir im Finale auf Gastgeber Italien getroffen. Ich glaube nicht, dass wir in dem Spiel Weltmeister geworden wären.

Warum war das Finale 1990 so unglaublich langweilig?
Beide Teams haben sehr abwartend gespielt. Jeder wusste, wer ein Tor fängt, für den wird es schwer. Also haben wir zugesehen, dass wir Maradona aus dem Spiel nehmen, was Guido grandios gelungen ist, und haben uns dann langsam in die Partie gekämpft. Und je länger das Finale dauerte, desto sicherer waren wir, dass wir es packen können.

So sicher, dass Sie plötzlich im gegnerischen Strafraum auftauchten und prompt zu Boden gingen.
Das war nach einem Eckball, sonst hätte ich mich nie da hingetraut.

Ein Foul?
Das war ganz sicher ein Elfmeter. Auf jeden Fall eher als die Situation, in der Rudi Völler zu Boden ging.

Nie Angst gehabt, dass es mit dem Titelgewinn schiefgeht?
Angst nicht. Ich würde eher von positiver Anspannung sprechen, die sich auf der Fahrt ins Stadion steigerte. Ich hoffte, dass das Spiel so schnell wie möglich beginnt. Wenn wir in der Kabine saßen und die Musik von Gianna Nannini aus dem Stadion hörten, wurde es fast unerträglich.

»Un’estate Italiana«.
Ich höre sowieso gerne italienische Musik, aber wenn ich diesen Song höre, kommen all die Erinnerungen von 1990 wieder hoch.  

Wie haben Sie die Aufnahmen des DFB-WM-Songs »Wir sind schon auf dem Brenner« mit Udo Jürgens in Erinnerung?
Wir hatten bei den Aufnahmen alle Kopfhörer auf, da hört sich das ja immer ganz gut an. Aber ich habe das Ding während der Aufnahmen mal kurz abgenommen. Buah, da klangen wir wie ein sehr trauriger Gefangenenchor.

Franz Beckenbauer führte ein, dass Sie als Nationalspieler auch wieder die Hymne mitsingen sollten.
Wir haben sogar den Text bekommen, um ihn auswendig zu lernen.

Sie waren nicht der große Sänger, oder?
Wenn die Kamera bei der Hymne langsam auf mich zukam, fing ich an, die Lippen zu bewegen. Solange, bis der Kameramann an mir vorbei war.

Welchen Gegenspieler fanden Sie bei der WM richtig unangenehm?
(Überlegt.) Als Libero hatte ich keinen direkten Gegenspieler, aber wenn ich einen nennen muss: Carlos Valderrama.

Warum?
Sein Auftreten war schon provozierend. Ein Schauspieler. Im Gruppenspiel gegen Kolumbien habe ich ihn in einer Szene, sagen wir mal, erwischt. Da lag er dann minutenlang, ließ sich mit der Trage vom Platz tragen und kaum war er über die Linie, sprang er runter und kam zurück ins Spiel.

Die legendärste Party bei der WM 1990?
Wie gesagt, nach jedem Spiel haben wir im Quartier die Siege gefeiert. Es war durchgehend eine schöne Zeit.

Weißbier?
Alles war erlaubt. 

Ist Ihre Vorliebe für teuren Rotwein ein Relikt der WM 1990?
Auch. Und wenn Mayer-Vorfelder mit seinen Kippen kam, gab es öfter einen Grappa dazu. Aber um 23 Uhr war Bettruhe.

Keine nächtlichen Ausflüge?
Ein einziges Mal haben wir nach einem Essen den Zapfenstreich verpasst. Da kamen wir gegen Viertel vor zwölf zurück. Franz wohnte in einem Türmchen, schon von Weitem sahen wir, dass bei ihm noch Licht brannte. Alle hatten ein schlechtes Gewissen, weil wir die Freiheiten, die er uns gab, ohne Not ausgenutzt hatten. Wir nahmen also den Hintereingang, um ihm nicht über den Weg zu laufen. Doch im Reinkommen empfing uns Beckenbauer zusammen mit den Masseuren – alle mit einem Pils in der Hand.

Und es gab Ärger?
Franz sagte: »So kommt ihr mir nicht ins Bett. Jetzt trinkt ihr zur Strafe noch ein Bier mit uns.«

Wie haben Sie die Feier nach dem Finale in Erinnerung?
Sehr gut, auch wenn ich nur einen kleinen Teil davon erlebt habe.

Warum?
Weil ich nach dem Spiel zur Dopingprobe musste – und dort dreieinhalb Stunden verbrachte.

Dreieinhalb Stunden?
Nach dem Spiel drehten wir unsere Ehrenrunde, ich sah Franz Beckenbauer gedankenverloren im Halbschatten über den Rasen schlendern und dachte: Warum kommt er nicht einmal rüber und feiert mit uns? Als wir uns dann in der Kabine trafen, Helmut Kohl uns allen die Hand gedrückt hatte und ich auf die Schnelle ein Glas Sekt heruntergestürzt hatte, stand da aber ein älterer Herr von der FIFA und sagte: »Augenthaler, Buchwald und Aumann, mitkommen zur Dopingkontrolle!«

Wie kann es sein, dass man so lange nicht zu Potte kommt?
Sie können sich vorstellen, das ich nach drei, vier Litern, die in der Situation in mich hineinschüttete schon einen Wasserbauch hatte. Aber kommen Sie mal in die Pötte, wenn Ihnen zehn, fünfzehn Mal bei dem Versuch zu pinkeln ein 75-Jähriger zuschaut. Da tröpfelt es eben nur. Was meinen Sie, wie viel warmes Wasser ich mir über die Hände habe laufen lassen. Irgendwann habe ich einem der Kommissare dann mein Deutschland-Sweatshirt angeboten, damit er sich mit der vorhandenen Flüssigkeitsmenge zufriedengibt. Er hat sich auf den Deal eingelassen, dem wurde wohl auch schon langweilig.

Und als Sie dann endlich bei der Feier im Quartier auftauchten …
waren die Ansprachen gelaufen und die anderen schon bester Laune. Dazu kam, dass meine Frau mit unserer zwei Monate alten Tochter angereist war, so dass wir uns gegen drei Uhr schlafen legten, weil wir wussten, dass sich die Kleine gegen sechs Uhr melden würde. Als wir am Morgen im Restaurant auftauchten, saß da ein Großteil der Mannschaft schon wieder beim Weißbierfrühstück.

Wie ist es, nüchtern zwischen sternhagelvollen Weltmeistern zu sitzen?
Beim Aufwachen schaute ich aus dem Fenster und traute meinen Augen nicht: Sepp Maier schob Icke Häßler im nagelneuen Kinderwagen meiner Tochter um den Rasensprenger. Der Buggy war hin.

»Weltmeister bleibt man für immer«, sagt Rudi Völler.
In Italien war mir das gar nicht so bewusst, aber was dann in Deutschland ablief, war enorm. Ein paar Tage nach dem Finale kam die Freiwillige Feuerwehr Vaterstetten mit Blaulicht vor unserem Haus vorgefahren. Bierbänke und Fässer wurden ausgepackt. Und dann haben wir auf die WM angestoßen.

Sind Freundschaften aus dieser WM geblieben?
Bei der WM 1986 waren wir eine Clique: Dieter Hoeneß, Ditmar Jakobs, Uli Stein und ich. Wir haben uns viele Jahre noch gegenseitig besucht, das waren richtige Freundschaften. Bei den 90ern ist eher so ein grundlegendes Zusammengehörigkeitsgefühl geblieben. Egal, wen ich aus der Mannschaft treffe, wir freuen uns immer, auch ohne dass wir enger befreundet sind.

Ditmar Jakobs und Sie waren bei der WM 1986 allerdings Konkurrenten.
Als ich mich im zweiten Spiel verletzte, hat er mich ersetzt. Aber wir haben es uns gegenseitig gegönnt, wir haben ständig zusammengehangen.

Kann es sein, dass Sie und Jakobs auch die Vorliebe für Zigaretten vereinte?
Ganz sicher. Auch Dieter Hoeneß und Uli Stein waren starke Raucher.

War der Kader 1990 spärlicher mit Rauchern besetzt?
(Überlegt.) Es gab zumindest nicht mehr so auffällig viele.

Womöglich sind die Freundschaften langlebiger, die man in der Raucherecke schließt.
Da mag was dran sein.

Klaus Augenthaler, was muss zusammenkommen, damit Deutschland in Brasilien Weltmeister wird?
Ich glaube, dass die Mannschaft sich schwer tun wird. Ich habe es in Mexiko mitbekommen, wenn man dort in der Prärie hängt. Nach den letzten Bayern-Spielen frage ich mich auch, ob die Spieler überhaupt noch die Gier aufbringen können, sich als einer der WM-Favoriten mit allen Mitteln durchzusetzen.

In einem Satz: Ihr Team wurde 1990 Weltmeister, weil …
alles gestimmt hat und wir eine Einheit waren: die Spieler, der Stab und alle Leute im Umfeld der Mannschaft.

Hinweis: Wenn Du feststellst, dass hier rechtes Gedankengut verbreitet wird, Nutzer diskriminiert werden oder die Diskussion einen unschönen Ton annimmt, dann informiere uns bitte per Mail! Wir werden dann gegebenenfalls eingreifen. Diskussionen bei 11FREUNDE sollen sportlich und sauber ablaufen!