Fußball-Rebell Joey Barton über sein Image

»Du willst einen Kampf? Dann komm her!«

Allein gegen alle: Joey Barton, Fußballer und Ex-Häftling, scheut keinen Konflikt. Für unser 11FREUNDE-Spezial »Rebellen! Die wütenden Männer des Fußballs« sprachen wir mit dem Briten über den Arabischen Frühling, seinen Gefängnisaufenthalt und Mario Balotelli.

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Spezial-Nr. 3

Auf dem Trainingsgelände von Olympique Marseille hetzen Polizisten umher. Sie durchsuchen Büroräume und tragen mehrere Aktenordner heraus. »Die sind nicht wegen mir gekommen«, sagt Marseilles Mittelfeldspieler Joey Barton auf der Pressekonferenz. Und er ist wohl der einzige aktive Profi, bei dem sich bei einem solchen Satz in die Erheiterung der Zuhörer auch eine Prise Erleichterung mischt. Joey Barton. Sie nennen ihn »Enfant terrible« oder die »tickende Zeitbombe« und spotten, dass er es fertigbringe, in einem leeren Raum eine Schlägerei anzufangen. Tatsächlich werden die Sicherheitsbeamten nicht seinetwegen bei Olympique vorstellig, sondern weil sie mutmaßliche Verbindungen der Vereinsfunktionäre zur organisierten Kriminalität untersuchen. Barton allerdings ist durchaus schon häufiger mit dem Gesetz in Konflikt geraten, er saß während seiner Zeit bei Newcastle sogar 74 Tage lang im Gefängnis.
Wo soll man anfangen bei einem wie ihm? Ein Profi, der Nietzsche und Orwell zitiert. Der sich für die Hinterbliebenen der Hillsborough-Opfer einsetzt. Der einem Mann im Drive-in 20 Mal ins Gesicht schlug. Der seinen Aston Martin weggab und mit dem Mofa und der Bahn zum Training fuhr. Der einem Mitspieler eine Zigarre ins Auge drückte, weil dieser ihm das T-Shirt anzünden wollte. Der Galerien besucht und beim »Glastonbury«-Festival im Schlamm zeltet. Der als einer der talentiertesten Mittelfeldspieler Englands galt und trotzdem nur ein Länderspiel bestritt. Der sich mit dem englischen Verband und unzähligen Vereinsfunktionären anlegte. Ein Mann, dem fast zwei Millionen Menschen auf Twitter folgen und der im Netz regelmäßig politische Debatten anstößt. Für viele Fans ist Joey Barton der niederträchtigste Fußballer überhaupt – wenn sie es milde ausdrücken. Leute, die ihn kennengelernt haben, umschreiben ihn hingegen durchweg als den nettesten und angenehmsten Typ, den man sich vorstellen kann.

Joey Barton, wer ist in Ihren Augen ein Rebell?
Es gibt sehr viele Ikonen. Man kann Zidane dazuzählen, nach dem, was er im WM-Finale 2006 getan hat. Che Guevara natürlich. Aber auch jemanden wie Subcommandante Marcos – einen mexikanischen Revolutionär, der seine wahre Identität verborgen hält. Diese Leute faszinieren mich, weil sie eine Linie durchbrechen, sie sind keine Untertanen des Systems. In der Geschichte gab es immer wieder Versuche, die Menschen gleichzuschalten, wie Roboter. Beispiel Nordkorea. Der Kommunismus funktioniert nicht, doch auch in anderen Staatsformen geht es auch nur um Kontrolle über die Menschen – und weil wir in einer darwinistischen Welt leben, wehrt sich niemand mehr. Alle haben Angst, ihren Status zu verlieren.

2011 gab es jedoch den »Arabischen Frühling«.
Ja, doch dabei taten sich keine Ikonen des Widerstandes hervor, die Antriebsfeder waren die sozialen Netzwerke im Internet. Ohne sie hätte sich diese Revolte nie Bahn brechen können. Man konnte auch im amerikanischen Wahlkampf sehen, welche Bedeutung Twitter mittlerweile hat. Es ist zu einem Spielzeug der Macht geworden. Selbst die Unruhen in England 2011 waren ein Produkt des Internets. Plötzlich brannten überall die Shops. Doch das war das Problem: Ich hätte verstanden, wenn sie das House of Parliament angezündet hätten. Aber einem normalen Shopbesitzer von nebenan alles zu nehmen – das ist keine politische Botschaft, das ist einfach nur dumm.

Gibt es im Vergleich zu den Sechzigern in der westlichen Welt noch etwas, wogegen man rebellieren kann?
Natürlich, wir leben immer noch in einer Gesellschaft voller Tabus. Solange es Leute gibt, die anderen sagen, was sie tun oder lassen sollen, so lange wird es auch Auflehnung geben. Menschen, die sich wehren und sagen: »Leck mich!« Die Frage ist dann, wie sie die Gesellschaft ändern. Ich bin ein großer Fan von George Orwells Buch »Animal Farm«.

So bezeichnen Sie auch ganz gerne mal den englischen Fußballverband.
Ja, aber die haben auch keinen Humor und verstehen das gleich als Angriff. In diesem Jahr feiert der Verband sein 150-jähriges Bestehen, und niemand hat mich zur Party eingeladen. Dabei habe ich mit meinen ganzen Strafgeldern mindestens das Buffet alleine bezahlt. Ich liebe es, verbale Handgranaten nach den Krawattenträgern zu schmeißen und zu sehen, wie sie in Deckung gehen. Ich weiß auch nicht, das macht mich irgendwie lebendig.

Ihnen geht es also darum, zu provozieren.
Nicht nur, aber es ist wichtig. Manchmal sage ich in einer Diskussion einfach »Das ist kompletter Blödsinn« und nehme einen gegensätzlichen Standpunkt ein. Das regt die Leute zumindest an, sich mit den unterschiedlichen Sichtweisen auseinanderzusetzen. Das ist das eine, das andere ist meine Emotionalität. Ich haue die Sätze ungefiltert raus, frei von der Leber weg, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Ich bin anders – von Geburt an. Und damit habe ich kein Problem. Ich bin nun mal nicht David Beckham.

Sie bemängelten des Öfteren, dass die meisten Fußballer keine klare Meinung vertreten würden.
Die meisten wollen ihre Werbeverträge nicht aufs Spiel setzen. Fußballer sind meistens nur Handpuppen, aber wenn Sie sich mal anschauen, welche Menschen im Gedächtnis bleiben, ob im Sport, in der Kunst, in der Musik, in der Politik, dann sind das doch immer diejenigen mit den Eiern in der Hose. Wenn mir jemand sagt, ich solle dies oder jenes tun, dann können Sie sicher sein, dass ich genau das Gegenteil mache. In Newcastle redete mein Trainer Alan Shearer einmal vor dem Spiel auf mich ein, ich solle auf keinen Fall vom Platz fliegen. Prompt sah ich die Rote Karte. Und Shearer ging in der Kabine auf mich los.

Über Mario Balotelli kursiert eine ähnliche Geschichte. José Mourinho wies ihn in der Halbzeitpause eindringlich darauf hin, dass er mit Gelb vorbelastet sei. In der 48. Minute flog Balotelli mit Gelb-Rot vom Platz.
Ja, aber Balotelli ist nicht so wie ich, auch wenn uns viele miteinander vergleichen. Ich fühle mich ihm kein Stück nah. Er ist ein Faker, alles, was er macht, ist aufgesetzt.

Sein Badezimmer brannte nach einer Party mit Feuerwerkskörpern ab. Das war zumindest kein Fake.
Ja, aber das war einfach nur idiotisch, nicht rebellisch. Und am nächsten Tag steht er auf dem Platz mit einem vorher angefertigten T-Shirt, auf dem »Why always me?« steht. Das ist doch nicht spontan, sondern alles geplant! Ich sage Ihnen was: Als ich im vergangenen Jahr gegen Man City vom Platz musste, rannte er auf mich zu. Ich dachte: »Ok, du willst einen Kampf, dann komm her!« Doch plötzlich schreckte er zurück. Ich bin nicht stolz auf das, was ich getan habe, aber Balotelli ist nur ein Heuchler.

Am Tag vor dem Interview entschuldigte sich Barton bei Dietmar Hamann, weil er ihn in einem Twitter-Streit unter anderem eine »Made« genannt hatte und zu dessen Trainerambitionen meinte: »Dich würde ich nicht mal eine Tierhandlung leiten lassen.« Selbst seriöse deutsche Zeitungen echauffierten sich, was sich dieser bad boy da herausnehme. Marseilles Präsident hingegen ließ verlauten, Barton sei »mit seiner höflichen Art ein echtes Vorbild«. Barton kennt auf dem Trainingsgelände jeden, scherzt mit der Küchenangestellten und dem Stadionsprecher. »Der französische Kaffee ist eine Körperverletzung«, sagt Barton. »Der Unterschied zu euch Engländern ist, dass wir die Monarchie gekillt haben«, sagt der Stadionsprecher. »Ihr habt doch immer noch eine Königin: Angela Merkel. Sie regiert euch, ohne dass ihr es merkt«, kontert Barton. Er spricht in einer Sekunde vom Zweiten Weltkrieg, in der nächsten über Denzel Washington, dann über Bayern München. Hamann? »Ich könnte noch mehr sagen, aber ich lasse es besser.« Dann verfällt er in einen zehnminütigen, nicht zitierfähigen Monolog über Hamann.

Herr Barton, waren Sie in der Schule ein Raufbold?
Ich war kein schlechter Schüler. Das eigentliche Problem waren meine Freunde. Sie haben sich einen Dreck um die Schule geschert, sich besoffen und Drogen geraucht. Ich wollte kein Außenseiter sein, also habe ich mich auch ständig besoffen. Erst mit 16 sagte ich mich von ihnen los. Einige meiner Freunde wurden Kriminelle, ich wurde Fußballprofi.

Sie sagten einmal: »Wenn du in meiner Heimat ein falsches Wort sagst, dann zieht dir jemand ein Glas über den Kopf.«
Wenn man Glück hat. Aber solche Bezirke wie Huyton gibt es überall, in Berlin, London und auch in Marseille. An manchen Ecken knallen sie dich sogar ab.

Viele Beobachter erklären Ihre Überreaktionen auf und außerhalb des Platzes mit Ihrer Herkunft.
Das stimmt nicht ganz. Ich habe einfach ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. Wenn mir jemand etwas antut, dann reagiere ich direkt. Es ist schwierig zu erklären. Die Emotionen tragen mich davon, Adrenalin strömt durch meine Adern und ich denke nicht mehr klar. Ich vergesse auf dem Platz auch, dass Millionen Menschen zuschauen. Beobachten Sie mal den Straßenverkehr, besonders hier in Frankreich. Ein Autofahrer schneidet den anderen, und der flippt total aus, benimmt sich wie ein Tier. Das sind menschliche Reaktionen. Warum soll es die auf dem Fußballplatz nicht geben? Ich hoffe, meine Lektion gelernt zu haben. Aber wer weiß das schon.

Das klingt nicht, als würden Sie viele Ihrer Taten bedauern.
Doch, unendlich viele. Wir könnten hier den ganzen Nachmittag sitzen und sie durchgehen. Ich war dumm, hatte mich oft nicht im Griff. Dafür habe ich bezahlt. Aber es wird mir immer vorgehalten, selbst wenn ich zehn Jahre lang ruhig bin.

Im Internet gibt es ein Video mit ihren Ausrastern, unterlegt mit dem Lied »Barton – Fighting Round the World«.
Ich frage mich, warum sich manche Leute so viel Zeit nehmen, um so ein Video anzufertigen. Ich glaube, dass es eine Seite meiner Persönlichkeit gibt, die diese Leute insgeheim bewundern. Sie halten mich einerseits für einen Drecksack, aber ganz tief drinnen wünschen sie sich, meinen Mut zu haben. Die meisten Leute können eben ihrem Chef nicht einfach ins Gesicht sagen, was sie denken.

Gut und schön. Aber Sie sind Mannschaftssportler. Ihr Platzverweis im Mai 2012 hätte die Queens Park Rangers beinahe den Klassenerhalt gekostet.
Ja, dafür habe ich mich entschuldigt. Ich habe dem Verein und den Fans geschadet. Aber was noch dazukommt: Ich habe auch immer wieder mir selbst geschadet. Ich bin mir sicher, dass ich ansonsten viel mehr Trophäen gewonnen und viel mehr Länderspiele absolviert hätte. Fabio Capello sagte einmal, er würde mich gern in die englische Nationalmannschaft berufen, aber ich sei einfach zu gefährlich.

Macht Sie das nicht wahnsinnig?
Wen interessiert’s? Was bringt dir ein Länderspiel? Macht es dich zu einer besseren Person? Ganz bestimmt nicht. Ich kenne Spieler, die an die 70 Länderspiele gemacht haben und absolute Spinner sind. Die Trophäen und der Ruhm zählen doch am Ende einen Dreck. Mein Opa ist vor kurzem gestorben, ich habe ihn in seinen letzten Tagen begleitet. Als ich ihn so ansah, wurde mir bewusst, dass nur bleibt, welche Persönlichkeit man hatte, was man mit seinen Vertrauten zusammen erlebt hat.

War Ihnen das etwa vorher nicht klar?
Wir leben doch in einer Gesellschaft, die uns dazu verführt, etwas anderes zu glauben. Kinder hecheln heute den letzten Idioten hinterher, weil das Fernsehen sie als Stars betitelt. Kim Kardashian zum Beispiel. Die Botschaft ist: Verkaufe deine Seele, lass dich von einem anderen Idioten durchvögeln, stell es ins Internet und werde berühmt! Wie kann man solchen Leuten eine Plattform geben? Ich sage Ihnen: In zwanzig Jahren wird sich die Menschheit einer Epidemie der Idiotie gegenübersehen. Die Leute werden fetter, dümmer und immer häufiger krank. Alles ist gerade in Bewegung: Europa und Amerika hängen am Tropf, China und Brasilien sind die neuen wirtschaftlichen Mächte. Die Bevölkerung der Erde wächst, während die Ressourcen knapp werden. (Pause.) Seltsames Interview, oder? Ich schweife immer etwas ab.

Das ist kein Problem, aber zurück zu Ihnen. Sie saßen 74 Tage wegen schwerer Körperverletzung im Gefängnis. Wie wird man dort als Profifußballer aufgenommen?
Anfangs fragten mich alle aus: Wie ist dieser Spieler drauf? Wie ist dieses Stadion? Und, und, und. Aber mit der Zeit wurde ich ganz normal behandelt, weil ich mich auch nicht wie ein Star aufgeführt habe. Ich arbeitete in der Metallverarbeitung, ein einfacher Job, aber er gab meinen Tagen etwas Struktur. Meine Arbeitskollegen und Zellengenossen waren merkwürdig, einige waren auf Amphetaminen. Doch ich begegnete ihnen mit Respekt, schließlich waren wir in derselben Situation.

Hat die Zeit im Gefängnis Sie verändert?
Ich habe ein Gespür für das wahre Leben bekommen. Als Fußballer bist du abgekoppelt davon, doch der Knast, das ist die harte Realität. Bevor ich rein musste, hatte ich echte Bauchschmerzen. Meine Teamkollegen redeten darüber, dass sie in den Urlaub fliegen, nach Miami oder Dubai. Ich saß neben ihnen in der Kabine und sagte, dass ich in den Knast gehe. Ich verdiente zu dieser Zeit als Profi 75 000 Pfund in der Woche, im Gefängnis hatte ich für sieben Tage nur 7,50 Pfund zur Verfügung.

Wofür haben sie die 7,50 Pfund ausgegeben?
Dosenfraß, Nudeln, Tee, Kaffee – so was. Noch heute denke ich daran, wenn ich eine Fünf-Pfund-Note in der Hand halte. Für andere Fußballer ist das nicht mal Papier.

In der Folge unterzogen Sie sich einer Anti-Aggressionstherapie und wurden trockener Alkoholiker.
Ich habe gelernt, meine innere Stärke in einem positiven Sinne zu nutzen. Sehen Sie, ich wurde immer abgeschrieben, ob damals im Knast oder im vergangenen Jahr bei QPR. Das hat mich nie zurückgeworfen. Ich handelte immer nach dem Motto: allein gegen alle. Nach dem, was ich durchgemacht habe, wäre ich eigentlich der perfekte Trainer.

Streben Sie das ernsthaft an?
Ich weiß, das klingt absurd: Joey Barton als Trainer. Aber ich wäre ein unglaublicher Coach, im Ernst. Alles, was junge Fußballer falsch machen können, habe ich bereits hinter mir. Den falschen Umgang mit dem Ruhm, das Geld, den Alkohol, die Schlägereien. Manche Trainer sagen diesen Jungs einfach: »Macht es nicht!« Ich kann erklären, wohin es führen kann. Wie sagte Mao: »Um den wahren Geschmack einer Birne zu kennen, musst du sie selbst gegessen haben.«

Sie zitieren häufig große Denker auf ihrem Twitter-Account. Manche halten das für eine PR-Show.
Was ist denn Twitter? Twitter ist Propaganda, dort können die Menschen sich selbst eine zweite Identität geben. Das Netz ist meistens nur eine andere Version der Realität. Aber schauen Sie sich meinen Account an, meine Tweets sind so wahllos und so spontan, dass man es nicht erfinden kann.

Viele Ihrer Botschaften sorgen für Skandale.
Die Skandale entstehen, weil ich die Wahrheit sage. Und die Wahrheit ist etwas, was die meisten Menschen nicht mögen.

Joey Bartons Geschichte könnte die eines working class hero sein, der sich aus einfachen Verhältnissen und mit wenig Talent hochgekämpft hat zum Nationalspieler, während seine Freunde von früher an der Nadel hängen. Hätte er irgendwann die Attitüde abgelegt, dass es besser ist, andere dreimal so hart zu treffen, bevor man Gefahr läuft, selbst verletzt zu werden. Doch noch in seinem zehnten Profi- und 31. Lebensjahr genügen die simpelsten Sticheleien, um bei ihm den Impuls für den Vergeltungsschlag auszulösen. Bartons Gesichtszüge verfinstern sich dann, er beißt auf seine Unterlippe und in Sekundenbruchteilen wird aus einem smarten Jungen ein tumber Haudrauf.

In England haben sie ihm früh den Stempel des skrupellosen Rowdys aus der Unterschicht verpasst. Barton gefiel es, sein Image mit allerlei philosophischen Sprüchen zu konterkarieren. Er liebt den Widerspruch. Wohl kein Profi spricht derzeit so ungefiltert, keiner zeigt sich so vielfältig. Sein Interesse für Kunst, Musik und Bücher ist nicht geheuchelt, doch seine Systemkritik dient der Verteidigung: Wer will über einzelne wie mich urteilen in einer unmoralischen Welt? Twitter-Einträge als Feuerwerk zu Ehren seiner Nonkonformität. »Habe gerade eine Handgranate in die Twittersphäre geschmissen und genieße das Gemetzel«, kommentierte er einmal seinen Beitrag zur englischen Sozialpolitik.

Nach mehreren Stunden Small Talk und Interviews auf dem Gelände verabschiedet sich Barton herzlich von jedem einzelnen Mitarbeiter. Dann rauscht er vom Parkplatz. In einem alten Armeejeep.

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