Friedrich und Wieschemann im Interview

„Atze, du wurdest zerstört“

Der FCK droht ins Bodenlose zu fallen. Nicht wenige geben den ehemaligen Vereinsbossen Jürgen „Atze“ Friedrich und Dr. Robert Wieschemann die Schuld. Wir sprachen mit ihnen über Größenwahn, Rufmord und das schmutzige Fußballgeschäft. imago
Heft #76 03 / 2008
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Jürgen Friedrich, Herr Dr. Wieschemann, begann mit der Deutschen Meisterschaft 1998 der Abstieg des 1.FC Kaiserslautern?

Friedrich: Ja, natürlich. Wenn du Erster bist, kann es nur nach unten gehen. Oder sieht das jemand anders? (lacht)

Heute steht der Verein am Abgrund. Tut Ihnen dieser Absturz aktuell in irgendeiner Weise noch leid?

Friedrich: Ich bin jetzt 47 Jahre dabei und kann nur immer wieder sagen: »Der Sport ist gerecht«. Das soll nicht boshaft klingen. Der Fritz Fuchs (Nachfolger von Klaus Toppmöller als Teammanager Mannschaft und Sport, Anm. d. R.) ist mein Freund, und ich wünsche ihm, dass er die Talfahrt des Vereins noch stoppen kann. Aber eigentlich sehe ich keine Notwendigkeit für meine Person, mich noch in irgendeiner Art und Weise zu diesem Verein zu äußern. Es ist so, wie es gekommen ist. Wir mussten viel hinnehmen, und das haben wir auch hingenommen.

Fritz Fuchs ist einer der letzten verdienten Spieler des Vereins, der jetzt noch im Klub ein Amt bekleidet.


Friedrich: Es gibt in Kaiserslautern keinen einzigen, der jemals hier im Verein aktiv war und ungeschoren davon gekommen ist. Keinen einzigen! Weltmeister, Europameister, Meister-Trainer - bis auf Kalli Feldkamp sind hier alle rasiert worden.

Es ist in der Bundesliga eigentlich üblich, ehemalige Spieler, die sich dem Verein verbunden fühlen nach Beendigung der Karriere in die Vereinsarbeit einzubinden - in Kaiserslautern seltsamerweise nicht. Provokant gefragt: Ist das vielleicht Teil der Provinzialität, die hier in Kaiserslautern eine Rolle spielt?

Friedrich: Provinzialität ist keine Begrenzung auf Örtlichkeit. Für mich sind die Menschen nicht dümmer und einfältiger, je kleiner ihre Gemeinde ist, in der sie wohnen. Provinzialität herrscht nur in den Köpfen der Menschen. Und sind die Leute so, dann sind sie auch überall so.

Auf der anderen Seite hätte es jeder verstanden, wenn Sie nach Ihrer letzten Amtszeit als Präsident nicht nur den Verein, sondern auch die Stadt verlassen hätten. Sie sind geblieben.

Friedrich: Ich wohne seit 1968 in dieser Stadt. Meine Frau und ich haben uns in Kaiserslautern schon immer in völliger Freiheit bewegt. Wir fühlen uns hier leider immer noch sehr wohl. (lacht) Freunde aus Frankfurt fragen mich auch ständig, was ich hier eigentlich noch will. Hier bleiben - hier bei den Bauern.

Sie waren dreimal Präsident des Vereins. Was waren Ihre Visionen für den FCK?

Friedrich: Ich wollte jedes Jahr Deutscher Meister werden! Da hatten nur immer 17 andere Vereine etwas dagegen. (lacht) Am Ende war ich natürlich immer mit dem jeweiligen Tabellenplatz zufrieden - ohne zufrieden zu sein.

Haben Sie irgendwann den Überblick verloren?

Friedrich: Ich habe noch nie einen gehabt. (lacht)

Dr. Wieschemann: Ach komm, jetzt erzähl doch keinen Unsinn.

Friedrich: Ja, was für einen Überblick?

Wenn man als Vorstand Geschäfte führt, sollte man den Überblick haben.

Dr. Wieschemann: Natürlich haben wir den gehabt.

Friedrich: Wann sollten wir den verloren haben? Ich weiß es nicht.

Sie wurden zusammen wegen Lohnsteuerhinterziehung verurteilt. Ihnen wurde vorgeworfen, die Einkommenssteuer der Spieler über den Verkauf von Persönlichkeitsrechten umgangen zu haben. Herr Dr. Wieschemann sagte, aufgrund beruflicher Verpflichtungen habe er zum Beispiel bei der Verpflichtung von Taribo West den Überblick verloren.

Dr. Wieschemann: Ja, das stimmt. Im Spätjahr 2001 war ich out of order.

Friedrich: Die Verpflichtung von Taribo West war ein ganz normales Geschäft, das war gang und gebe. Haben Sie ein einziges Mal gehört, dass ich irgendwo gesagt habe: »Ja, Moment mal: die, die, die«? Keinen einzigen Ton habe ich gesagt. Habe ich irgendwann einmal Leverkusen erwähnt? Nichts, gar nichts habe ich gemacht! Weil es Unrecht gewesen wäre. Jeder soll seinen eigenen Kram machen. Unserer Meinung nach haben wir ganz saubere Verträge gemacht. Taribo West war doch informiert und hat es auch unterschrieben: „Nach Paragraph IV erhält der Spieler von diesen Zuwendungen nichts.“
Aber es ist gerichtlich verfügt, dass Zahlungen dem Finanzamt vorenthalten wurden. Ganz konkret: Welche Fehler haben Sie begangen?

Friedrich: Wir waren immer der Meinung, nach »unserem« rechtlichen und kaufmännischen Empfinden das Richtige gemacht zu haben - und das war ein Irrglauben. Vielleicht muss man sich wirklich bei solchen Verträgen immer direkt beim Finanzamt absichern. Franz Beckenbauer hat in den siebziger Jahren dem Robert Schwan seine Persönlichkeitsrechte in der Schweiz übertragen. Das ist also nichts Außergewöhnliches. Sind wir doch froh, dass wir Persönlichkeitsrechte haben. Wenn Sie jetzt ein Buch schreiben und da kommt einer und sagt, das bekommen Sie von mir, ich möchte gerne Ihre Persönlichkeitsrechte haben, weil ich das und das damit machen möchte. Sie sagen entweder ja oder nein, und dann haben Sie ein Geschäft gemacht, und mit den von Ihnen übertragenen Rechten macht er sein Geschäft.

Und dennoch kann man nie ausschließen, dass die Gelder für die Persönlichkeitsrechte an die Person selbst zurückgeführt werden.

Friedrich: Man hat zu mir gesagt: »Mensch, Atze, das hättet ihr doch prüfen lassen müssen«. Aber die Spieler haben das doch unterschrieben! Ich kann doch nicht jedem Hansel einen Detektiv ins Ausland hinterherschicken.

Dr. Wieschemann: Sonst kann ich nicht mehr handeln.

Friedrich: Am letzten Prozesstag sagte der Richter zu mir: »Herr Friedrich, was machen Sie sich denn jetzt noch Gedanken? Das ist doch ein Freispruch zweiter Klasse. Sie haben Steuern für Dritte hinterzogen«. Das ist doch toll, oder? (lacht) Ich dachte nur: »Moment mal, wir sind hier hingestellt worden wie Verbrecher, die Unterschlagungen betrieben haben.«

Sie fühlten sich verschaukelt?

Friedrich: Hätte ich etwas gemacht, dann hätte ich es auch eingesehen. Ich bin wirklich der Meinung, ich hätte nichts Böses gemacht. Und dann sitzt dir der Staatsanwalt gegenüber, hält sein Plädoyer und beantragt plötzlich drei Jahre und neun Monate. Das müssen Sie sich einmal vorstellen! Das hat doch mit Rechtsempfinden nichts mehr zu tun! Der hat sie doch nicht alle. Ich lese auch Zeitung. Wenn Sie heute angezeigt werden, dass Sie einem jungen Mädchen auf den Po gehauen hätten, mein lieber Mann, dann müssen Sie aufpassen, dass Sie gut über die Runden kommen. Dann können Sie dreimal sagen: »Na, hören Sie mal. Ich bin verheiratet, habe drei Kinder«. Das nützt nichts! Wenn Sie mal so in der Mühle drin sind, dann müssen Sie ganz gewaltig aufpassen.

Sie spielen auf die Selbstanzeige Ihres Nachfolgers René C. Jäggi an, der den Prozess gegen Sie anschob?

Friedrich: Ich gehe eigentlich davon aus, dass die meisten Menschen niemandem etwas Böses wollen. Aber wenn der Chefjustiziar von der DFL (Deutschen Fußball Liga, d. Red.) vor Gericht aussagt, er wäre nur aufgrund der Selbstanzeige des 1.FC Kaiserslautern tätig geworden, dann kann etwas nicht stimmen. Hätte sich der FCK nicht angezeigt, wäre rein gar nichts passiert! Deswegen habe ich dieses profane Beispiel mit dem jungen Mädchen gebracht. Liegt eine Anzeige erst einmal vor, kommt es auch zu einer Verhandlung. Nicht, dass wir darauf gesetzt hätten, aber das Finanzamt hätte sich vielleicht wegen nur Unklarheiten gemeldet und es schließlich bei einem Versagen der Betriebsausgaben belassen.

Jäggi wurde sich mit dem Finanzamt Kaiserslautern in einer »Tatsächlichen Verständigung« über die Begleichung der Steuerschuld in Höhe von rund 9 Millionen Euro einig.

Friedrich: Gerhard Mayer-Vorfelder kam damals auf mich zu und sagte: »Was, Atze? Der Jäggi hat 8,9 Millionen freiwillig gezahlt? Da wäre ich als Finanzminister vor Freude auf den Tisch gesprungen«. Hier sind Dinge passiert, die hat es vorher noch nicht gegeben. Und jetzt ist der Verein zu feige, die 8 Millionen zurückzufordern...

Dr. Wieschemann: ...obwohl das Finanzgericht Rheinland-Pfalz inzwischen festgestellt hat, dass etwa die Steuerforderungen gegen die Eheleute Djorkaeff nicht berechtigt war.

Jemand wollte Ihnen also doch etwas Böses?

Friedrich: Ich weiß, dass der Herr Jäggi von der vielen Arbeit erschrocken war, die hier herrschte. Er wurde angesprochen: »Herr Jäggi, der Friedrich hört auf, wäre das nicht etwas für Sie? Das ist gar kein Problem. Wir tauschen den Trainer aus, und dann sind wir wieder unter den ersten Fünf«. Und dann kommt der dahin und sieht, dass er Tag und Nacht arbeiten muss. Er musste sich irgendetwas einfallen lassen: Wie könnte ich das jetzt eventuell machen? Es ist in der Wirtschaft Regel, möglichst den Erfolg nach unten zu treten.

Wie geht man mit diesem Schicksal um?


Friedrich: Da vergeht Ihnen das Lachen, kann ich nur sagen! Da bist du schön am pfeifen. Ich muss mich jeden Tag vor meiner Familie rechtfertigen. Überlegen Sie mal, mein Sohn ist daraufhin ausgewandert, lebt seit vier Jahren in Brasilien. Du musst sofort abschließen mit der ganzen Scheiße.

Aber Sie leben immer noch hier in Kaiserslautern.

Friedrich: Ich gehe ins Kino, auf den Markt, ich gehe in Gaststätten. Ab und zu gibt es immer ein paar Blödmänner, aber das passiert Ihnen auch, wenn Sie jetzt einen Artikel verhauen. Wenn Sie so etwas erlebt haben, müssen Sie einen Cut machen.

Sie arbeiten weiterhin in der Fußball-Branche. Ist der 1.FC Kaiserslautern für Sie zu einem Bundesliga-Klub wie jeder andere geworden?

Friedrich: Ich arbeite jeden Tag im Fußball. Mich interessiert Fußball. Aus diesen Gründen interessiert mich natürlich die Zukunft des FCK, aber ich bin nicht mehr mit soviel Herzblut wie damals bei der Sache. Alles andere wäre ja auch hirnverbrannt. Hier gibt es einfach keinen Respekt vor Traditionen. Und das ist eigentlich das, was ja gerade schön ist. Deswegen liebe ich die Engländer so. Wenn Sie mal Nick Hornby lesen: Da kann einer noch so viel Scheiß gemacht haben, er ist unser Mann gewesen. Diese brutale Respektlosigkeit finde ich hierzulande schon ein wenig eigenartig. Ich will keine Anerkennung oder so etwas, das ist mir egal.

Aber es fehlt Ihnen an Respekt seitens des Vereins für Ihre Person?


Friedrich: Das sage ich unumwunden: Ich habe zwanzig Jahre lang für den Verein gearbeitet. Ich war hier fünf Jahre lang Spieler und fünfzehn Jahre lang in verantwortungsvollster Position. Das kann nicht sein.

Sie arbeiten inzwischen als Vorstandsmitglied der Spielervermittlung »Rogon«, die zu Ihrer Amtszeit beim FCK in dem sogenannten Beraterstreit eine bedeutende Rolle einnahm. Spieler wie Mario Basler versuchten damals, andere Spieler aus der Mannschaft für »Rogon« abzuwerben. Böse Zungen behaupteten sogar »Rogon« habe versucht, den Klub aufgrund der Vielzahl seiner Spieler zu unterwandern.

Friedrich: Das sind die natürlichen Hahnenkämpfe in diesem Beruf. Aber ich kenne keinen Spieler, der in dieser Zeit von einem anderen Spielervermittler zu »Rogon« gewechselt wäre. Es passiert alle Nase lang, dass Spieler wie Basler in der Kabine mit anderen Spielern über ihre Berater sprechen. Aber es stimmt, dass zu meiner Amtszeit sehr viele Spieler von »Rogon« bei Kaiserslautern unter Vertrag standen - allerdings sind es bei Schalke 04 momentan noch weit mehr.

Ist es unter diesen Vorrausetzungen jedoch clever gewesen, ausgerechnet zu »Rogon« zu gehen?

Friedrich: Ich sehe in dieser Arbeit keine Verwerflichkeit. Ein Gerhard Schröder darf doch auch für »Gazprom« arbeiten. Ich hätte ja auch zu »Boss« gehen können. Mein Textilgeschäft in Kaiserslautern hat 34 Jahre lang bei »Boss« eingekauft. Nun ist »Rogon« von den Spielervermittlungsfirmen einfach am besten aufgestellt in Deutschland - sonst hätte ich das auch nicht gemacht. Und ich sage Ihnen eins: Ich verdiene nicht eine müde Mark! Diese Arbeit gehört zu meinen Bewährungsauflagen und sämtliches pfändbares Einkommen fließt an meinen Insolvenzverwalter.

Die rückhaltlosen Fans des FC Schalke sind mit ihrem Verein auch durch die Talsohle gewandert, die dem 1.FC Kaiserslautern nun bevor steht. Ist der FCK denn ein anderer Verein als Schalke 04?

Friedrich: In seiner Ursprünglichkeit nicht. Doch solange die Giftwolke nicht verschwindet, wird dieser Verein große Probleme behalten.

Was für eine Giftwolke?


Friedrich: Die Giftwolke ist dieses auseinander dividieren von Vergangenheiten, von Erfolgen, von Misserfolgen. Ich will gar nicht, dass sich hier alle lieb haben, aber entweder habe ich den Verein gern oder ich habe ihn nicht gern. Und dann zählt für mich nur die Institution - dann kann ich nicht alles vernichten.

Albert Camus hat einmal gesagt, alles, was er über die Moral der Menschen gelernt hat, hat er auf dem Fußballplatz gelernt.

Friedrich: Wir haben einfach ein anderes Gefühl zum Fußball - und das ist ehrlich. Wir hauen uns auf die Köpfe, aber nach dem Spiel geben wir uns die Hand, egal, ob gewonnen oder verloren.

Dr. Wieschemann: Atze, du wurdest zerstört oder massiv beeinträchtigt durch das Verhalten von Leuten, die sich nicht so verhalten wie Fußballer. Das ist richtig. Es gab ja auch nie einen richtigen Arbeitsvertrag zwischen dem FCK und Jürgen Friedrich.

Friedrich: Doch! Drei Zeilen! Wenn ich keine Lust mehr habe, höre ich auf. So läuft es eben. So habe ich auch meinen Freund Otto Rehhagel damals angerufen. Erst war seine Frau Beate dran und fragte: »Was, du willst den Otto sprechen, du brauchst ihn? Für Autogrammstunden, oder was«? Ich sagte: »Du spinnst wohl, der sitzt doch bestimmt hinten und hat seine Löffel gespitzt«. Zu ihm sagte ich dann: »Pass auf, Otto, ich mache dir jetzt einen ganz genialen Vorschlag. Ich weiß, du bist gerade rasiert, und wir spielen nur 2. Liga, aber ich sag dir, das wird gut. Ruf mich in `ner Stunde an«. Ruft an, sagt er: »Du, ich habe mit Beate gesprochen, klingt gar nicht so schlecht«. »Sag ich doch. Otto, jetzt müssen wir nur noch über deinen Vertrag sprechen. Wir treffen uns in Frankfurt«. Sagt er: »Ach, Atze, das machst du schon«! So sind Fußballer. Das gibt es sonst nicht! Wir lachen uns kaputt, wenn wir heute zusammen sitzen. Was damals los war! Alle zwei Tage würde einer im Gefängnis sitzen! (lacht)

Jürgen Friedrich, Herr Dr. Wieschemann, ist der Fußball ein schmutziges Geschäft?

Friedrich: Nein. Überhaupt nicht.

Dr. Wieschemann: Wenn Sie in Deutschland dem Finanzamt auffallen, dann sind Sie verloren! In den Mühlen der Finanzverwaltung sind alle Rechte preisgegeben. Und wenn die Staatsanwaltschaft dann noch richtig Dampf macht, glaubt es auch die Öffentlichkeit. Das ist das Geheimnis dieser Prozesse.

Friedrich: Ein ehemaliger Klient von Herrn Dr. Wieschemann sagte einmal zu mir: »Mensch, Atze, lass uns doch aus diesem Stoff einen Roman schreiben«. Dann nimmst du noch einen kleinen Schuss Sex dazu - das wäre nicht schlecht!

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Im neuen 11FREUNDE-Heft (ab heute im Handel!) analysieren wir den Niedergang des FCK.

Morgen an dieser Stelle: Der umstrittene Sanierer René C. Jäggi im Interview


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