Frank Rost im Interview

„Ich habe Schalke abgehakt“

Eben noch auf dem Schalker Abstellgleis, ist Frank Rost nun dabei, sich und den HSV aus dem Abstiegssumpf zu befreien. Turbulente Zeiten, aber der ruhige Typ war Rost ja noch nie. Wir sprachen mit dem streitbaren Keeper. Imago
Heft #65 04 / 2007
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65

Man sagt immer, Torhüter und Linksaußen hätten ’ne Macke.

Den klassischen Linksaußen gibt's ja nicht mehr.

Das heißt, alle die eine Macke haben, müssen jetzt Torwart werden?


(lacht) So ungefähr. Das Problem als Torwart ist: Du trainierst wie ein Bekloppter, hast aber meist nicht viele Aktionen im Spiel, und wenn dir ein Fehler unterläuft, anschließend zu viel Zeit, darüber nachzudenken.

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Neulich haben Sie mit dem HSV 2:0 in Bremen gewonnen und konnten sich dabei kaum einmal auszeichnen. Sind das die Spiele, die einen Keeper verrückt machen?

Es ist nachgewiesen, dass du auch in so einem Spiel zwei, drei Kilo verlierst. Weil du angespannt bist, deine Abwehr coachen, den einen oder anderen aufwecken oder bei Spannung halten musst.

Müssen Torhüter heute ein anderes Aufgabenfeld abdecken als vor 20 Jahren?

Im Grunde ist es dasselbe. Außer, dass es 15 Kameraeinstellungen mehr gibt als früher und man über alles diskutieren kann.

Die mediale Präsenz erhöht die Anforderungen?


In erster Linie willst du als Torwart das Spiel gewinnen und nicht über Sachen reden, die Beiwerk sind. Man muss sich da eine gewisse Indifferenz aneignen. Heute prallt so etwas an mir ab, früher ist mir das schwerer gefallen.

Was zeichnet einen guten Torwart aus?

Es gibt viele Leute, die Talent haben. Um aber zehn, 15 Jahre auf hohem Niveau zu spielen, brauchst du noch andere Eigenschaften. Am Anfang Geduld, später Ausdauer, außerdem die richtige Mischung aus Biss und Gelassenheit.

Fehlt es jüngeren Profis an Willensstärke?

Was man oft beobachten kann, ist, dass es steil bergauf und dann relativ schnell wieder bergab geht. Es ist aber nicht die Schuld der jungen Leute, wenn sie schon nach drei guten Spielen mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht werden. Das hat oft mit wirtschaftlichen Interessen zu tun, von Seiten der Medien, die etwas Neues berichten wollen, oder der Vereine und Berater, die sich eine Wertsteigerung ihrer Spieler erhoffen. In diesem System fallen dann viele hinten runter. Der Fußball ist kälter geworden. Wo gibt es das noch, dass eine Mannschaft über fünf oder sechs Jahre zusammenspielt?

Daran sind die Spieler, denen das Bosman-Urteil neue Möglichkeiten eröffnet hat, nicht ganz unschuldig.


Wenn einer unbedingt zum FC Bayern will, kann ihn natürlich keiner daran hindern. Aber in den meisten Fällen haben die Vereine durchaus Möglichkeiten, ihre Leute zu halten. Werder Bremen macht es doch seit Jahren vor.

Warum sind Sie selbst nicht in Bremen geblieben?

Ob Sie es mir glauben oder nicht: Schalke war ein Verein, bei dem ich schon immer mal spielen wollte.

Aber das Angebot der Schalker wird auch finanziell nicht das Schlechteste gewesen sein…

Es war ein sehr gutes Angebot, aber nicht der Grund für den Wechsel. Über Schalke wird ja immer erzählt, dass Fußball dort Religion sei. Das ist schon etwas anderes als in Bremen. Ich glaube, es ist nicht verwerflich, einmal im Leben den Verein zu wechseln. Eigentlich sollte es dabei bleiben, aber nun hat das Leben noch etwas anderes mit mir vorgehabt.

Meinen Sie Schalke, wenn Sie davon reden, dass das Geschäft kälter geworden sei?

Es ist müßig, darüber zu reden. Zu vielen Schalker Fans und Spielern habe ich noch engen Kontakt. Was ich meine, ist eine grundsätzliche Entwicklung bei den Vereinen: aus den Augen, aus dem Sinn. Ist einfach so. Natürlich gibt es immer noch Ausnahmen. Wenn ich in dem Zusammenhang etwa Otto Rehhagel nennen darf, der seit 15 Jahren immer mal wieder anruft.

Er ruft Sie an? Auch heute noch?

Gerade jetzt wieder, als es für mich nicht so gut lief, war er einer der ersten, der sich gemeldet hat. Und das macht er ja nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen Spielern.

Sie sagten, Sie wollten ihre Laufbahn auf Schalke beenden.

Es ist halt anders gekommen. Und die Mannschaft hier in Hamburg ist spielerisch und charakterlich in Ordnung.

Wobei man ihr gerade letzteres in der Hinrunde oft abgesprochen hat.

Das sehe ich anders. Es haben zwar viele zu mir gesagt: »Mach das nicht, du bist blöd.« Aber mir war klar, dass die Spieler auch vorher alles gegeben haben. Nur vielleicht jeder für sich und nicht alle zusammen.

Was hat die Wende zum Besseren gebracht?

Viele kleine Sachen. Der Trainer hat seinen Anteil, hinzu kommt die eine oder andere personelle Veränderung. Außerdem musste sich die Mannschaft erst an den Abstiegskampf gewöhnen. Bei uns spielen drei Leute von niederländischen Spitzenteams, woher sollen die so etwas kennen? In Holland abzusteigen ist ja fast unmöglich.

Sie haben die Arbeit von Huub Stevens gelobt. Hat der Verein zu lange an Thomas Doll festgehalten?


Der Klub hat dadurch viele Sympathien gewonnen, das muss man auch mal sagen.

Finden Sie es schade, dass diese Treue nicht belohnt worden ist?

Der Thomas wird wieder Erfolg haben, da bin ich mir sicher. Und er wird seine Lehren aus dieser Zeit ziehen. Es macht doch den Menschen aus, dass er nicht nur Höhen, sondern auch Tiefen erlebt.

Sie möchten also nicht mit Franz Beckenbauer tauschen?

Nein, möchte ich nicht. Sind mir auch zu viele Frauen, die er gehabt hat (lacht).



Huub Stevens und Sie haben fast zeitgleich in Hamburg angefangen. Hat man da zwangsläufig ein besonderes Verhältnis?

Stevens hat mich ja schon damals zu Schalke geholt. Nur hat er mich nicht mehr erlebt, weil er dann nach Berlin gegangen ist. Als wir uns hier getroffen haben, hat er gesagt: »So schließt sich der Kreis.« Ich bin davon überzeugt, dass Stevens hier etwas aufbauen wird. Er hat den Punch und die Qualität dazu.

Welche Rolle hat Oliver Reck, der einst in Bremen ihr Konkurrent war und dann Co-Trainer in Schalke, in ihrer Karriere gespielt?

Der Olli hat bei meiner Verpflichtung durch Schalke bestimmt eine Rolle gespielt. Wir haben immer ein freundschaftliches Verhältnis gehabt und haben es übrigens auch heute noch.

Hat es durch Ihre Degradierung auf Schalke nicht gelitten?

Nein. Ich kenne ja Ollis Meinung zu dem, was passiert ist. Das reicht mir.

Der ehemalige Hamburger Trainer Ernst Happel hat mal gesagt: »Ein faules Ei vergiftet das ganze Nest.«

Heute wird bei den Transfers sehr auf die fußballerische Qualität geachtet. Es gibt Scouting und Datenbanken mit den Stärken und Schwächen der Spieler, aber was zu selten hinterfragt wird, ist, um was für einen Menschen es sich handelt. Ein Rehhagel, Schaaf oder Stevens achtet auch auf charakterliche Eigenschaften. Wie ist jemand als Person? Wie reagiert er, wenn es eng wird? Aus welchem Elternhaus kommt er? Fußball spielen können viele, aber leider gehört auch der Kopf mit dazu.

Wenn man mitten in der Saison zu einer Mannschaft stößt – übernimmt man dann sofort Verantwortung und präsentiert sich als Leitwolf?


Ich habe es zunächst mal vermieden, zu weit vorzupreschen. Nicht, dass die neuen Mitspieler sagen: »Was ist das denn für einer?« Wenn es schlecht läuft, musst du ohnehin deine Worte abwägen, weil jeder ziemlich empfindlich ist. Mir ging es in erster Linie darum, Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Es kann viel bringen, wenn man nach dem Spiel mal gemeinsam Karten spielt oder Bier trinkt.

Und das findet jetzt statt?


Es geht um Kleinigkeiten. Dass einer, der sein Bundesligadebüt feiert, einfach mal einen ausgibt. Wir haben jetzt eine ganz andere Stimmung, das ist etwas, was Außenstehenden nicht leicht zu vermitteln ist. Auf einmal erfährst du Dinge über deinen Mitspieler, die du vorher nie wusstest. Dass zum Beispiel jemand bedrückt ist, weil seine Kinder in Frankreich sind und er sie nie sieht. Oder dass es der Mutter schlecht geht. So etwas erfahre ich nicht auf dem Platz. Natürlich sind Fußballmannschaften Zweckgemeinschaften, aber je näher du an das Ideal von den elf Freunden heran kommst, desto positiver wirkt sich das auf die Leistung aus.

Warum wird diesem Aspekt dann so wenig Wert beigemessen?


Es liegt doch auf der Hand, dass ein Team mehr erreichen kann, wenn die Chemie stimmt. Wir reden hier über ein Business. Das finde ich etwa an Rafael van der Vaart so toll, dass er trotz seiner Popularität und der Tatsache, dass er in den Medien immer den Aufmacher bekommt, die anderen respektvoll behandelt. Er ist viel mehr ein Teamspieler als der Superstar, als der er in der Öffentlichkeit verkauft wird.

Wird heute im Fußball zu sehr das Individuum geschätzt und zu wenig das Kollektiv?

Das sehe ich so. Die Medien feiern die Individuen, es hängt ein Marktwert daran, da kommt eines zum anderen. Es ist die Kunst des Trainers und des Managements, dem entgegenzuwirken. Du musst auch den Leuten, die im Keller die Kohlen schippen, das Gefühl geben, ein wichtiger Teil der Mannschaft zu sein.



Nervt es Sie, dass Ihr Ex-Klub Schalke in diesem Jahr möglicherweise Meister wird?

Gar nicht, außerdem sind sie es ja noch nicht. Das wird noch ein langer Weg, die Presse spricht ja schon wieder von »Schlotter 04«. Wenn sie ihren Vorsprung, den sie zwischenzeitlich hatten, noch hergeben, sind sie natürlich der Depp der Nation, das ist einfach so. Und wenn du das als Spieler jeden Tag hörst und im Hinterkopf hast, kann es irgendwann mal Klick machen und du glaubst es selbst. Zumal bei Schalke die Emotionen extremer sind als bei anderen Klubs.

Ist es nicht bitter, die Mechanismen auf Schalke zu kennen und jetzt nicht mehr helfen zu können?

Ich habe das Thema abgehakt.

Ehrlich?

Ganz ehrlich. Ich freue mich für meine Freunde dort und den Verein, wenn sie es am Ende schaffen, aber ich beschäftige mich nicht mehr damit, welche Probleme es gibt. Man telefoniert mit dem einen oder anderen, aber um mich intensiv damit auseinanderzusetzen, ist dann doch zu viel hängengeblieben.

Haben Sie zwischenzeitlich gehofft, dass sich Ihre Situation noch positiv wendet, oder war Ihnen rasch klar, dass die Stunde geschlagen hat?

Für mich war das eigentlich schon zu Saisonbeginn klar.

Waren diese Monate die schlimmsten Ihrer Karriere?


Schön war es nicht. Deshalb habe ich mich ja letztlich entschlossen, den Schnitt zu machen. Zumal es auch für Manuel Neuer besser ist, dass er die Nummer 1 sicher hat und nicht gleich bei jedem Fehler eine neue Diskussion beginnt.

Hans-Jörg Butt hat in Leverkusen das gleiche Schicksal erlebt wie Sie. Fühlen Sie mit ihm?


Das liegt im Moment halt im Trend. Wahrscheinlich müssen demnächst noch drei Nationalmannschaften aufgemacht werden, um all die künftigen Nationaltorhüter unterbringen zu können.

Wie haben Sie die Sache verarbeitet?

Man muss loslassen können. Wenn du nicht loslassen kannst, gehst du kaputt. Das kann man schon von den Samurai oder den Shaolin-Mönchen lernen.

Beschäftigen Sie sich mit deren Philosophie?

Hin und wieder. Ich beschäftige mich allgemein mit Psychologie. Man muss lernen, Dinge loszulassen, die man nicht ändern kann. Ich bin der Typ, der dazu neigt, sich auf etwas zu versteifen.

Wie lange wollen Sie noch im Tor stehen?


Keine Ahnung. Im Moment fühle ich mich ganz gut.

Spüren Sie körperliche Abnutzungserscheinungen?

Dass du heute anders aufstehst als mit 21, ist normal.

Lässt sich nachlassende Reaktionsschnelligkeit durch Erfahrung wettmachen?

Ich bin ohnehin nicht der spektakuläre Typ, der ständig durch die Gegend fliegt, sondern eher jemand, der versucht, Situationen im Voraus zu erahnen. Ich halte nichts davon, mich fünfmal abzurollen, um zu zeigen, dass ein Ball unhaltbar war. Als erfahrener Torwart weiß ich meist sowieso, welche Bälle ich kriegen kann und welche nicht. Da bewundere ich einen wie Uli Stein, der vielleicht der Torwart mit dem besten Auge überhaupt war.



Sie engagieren sich mit dem Bündnis Aktiver Fußballfans bei einem Fonds für Leute, die gegen zu Unrecht verhängte Stadionverbote klagen (fanrechte.de, Anm. d. Red.). Warum?

Um eines klarzustellen: Es geht nicht darum, Gewalttätern zu helfen. Heutzutage gibt es auch Stadionverbote für Fans, die bei Ausschreitungen einfach nur in der Nähe waren, da muss man differenzieren. Im Fußball wird oft pauschalisiert, nach dem Motto: Wenn wir die alle wegsperren, haben wir Ruhe. Aber wir leben in einem Rechtsstaat, wo man auch Menschen, gegen die Stadionverbote verhängt werden, ihre Schuld erst beweisen muss.

Ein solches Engagement ist für einen Profikicker eher ungewöhnlich, ebenso wie ein Zitat, das wir von Ihnen gefunden haben: »Die Gefahr ist groß, dass man sich immer mehr von der Basis entfernt, weil man selbst im Goldenen Käfig sitzt.«

So empfinde ich es. Es gibt für mich nichts Schöneres, als in einem Stadion zu spielen, wo eine tolle Atmosphäre herrscht. Und dafür braucht es Fans, die dem Ganzen den entsprechenden Rahmen geben. Es wäre furchtbar, nur noch vor Champagnertrinkern zu spielen.

Ein gewisser Fanatismus gehört also zum Fußball dazu?

Ich finde das nicht so wild. Wer einen Sprengsatz bei Polizisten ins Auto schmeißt, gehört weggesperrt, da wird kaum ein Fan widersprechen. Ich habe es aber auch schon erlebt, dass Anhänger von Polizisten, die ja auch ihren Job rechtfertigen müssen, provoziert werden. Alles überspitzt – aber nicht falsch.

Haben Sie ein konkretes Beispiel?


Wenn ich mit einer Ultra-Gruppierung mitfahre, muss ich davon ausgehen, dass ich einer Leibesvisitation unterzogen werde. Ich werde auf der Autobahn angehalten und muss mich an den Bus stellen, obwohl ich gar nichts verbrochen habe. Das alles nur, weil vielleicht ein paar bekannte Gestalten mitreisen. In jenem Moment habe ich mich stark an die DDR erinnert gefühlt. Neulich in Bremen haben wir gesehen, wie unsere Fans wie eine Rinderherde vom Bahnhof zum Stadion getrieben wurden. Ich staune über die Leute, die da noch zum Fußball gehen. Ich würde es nicht machen.

In Deutschland haben sich die Krawalle eher in die unteren Ligen verlagert. Wie intensiv haben Sie die jüngsten Ereignisse in Ihrer Heimatstadt Leipzig verfolgt?

Ich kenne mich bei Lok ein bisschen aus. Man muss dem Präsidenten Kubald hoch anrechnen, dass er den Klub nach der Pleite wieder zum Leben erweckt hat und die Tradition Lok Leipzig weiterleben lässt. Nur: Dass man einige Fans nicht radikal ausschließt, hinterlässt einen faden Beigeschmack. Selbst manche Leipziger Ultras distanzieren sich inzwischen von diesen Leuten.

Was sind die Ursachen der Gewalt?


Um mal beim Beispiel Leipzig zu bleiben: Wer kein Geld und keine Arbeit und dann noch das Gefühl hat, dass sein Verein fallen gelassen wird wie eine heiße Kartoffel, der entwickelt ein gewisses Aggressionspotential. Da sollte sich auch die Stadt Leipzig fragen, ob sie alles richtig gemacht hat. Andere Städte würden sich die Finger danach lecken, den ersten Deutschen Meister zu beherbergen. Und was macht man in Leipzig? Schickt ihn in den Konkurs.

Oft wird auf die soziale Lage der Randalierer verwiesen. Macht man es sich damit nicht zu einfach?

Sehen Sie sich die Arbeitslosenquote in Dresden oder Leipzig an. Ich kenne viele Lok-Fans aus dem Umkreis. Fahren Sie mal nach Grünau. Die Leute dort haben nur ihren Klub und der wird in die 11. Liga geschickt. Davon abgesehen gibt es natürlich auch eine Klientel, für die Randale einfach Spaß und einen Adrenalinkick bedeutet.

Was kann man gegen die unternehmen?


Normalerweise musst du als Verein den Arsch in der Hose haben und diese Leute ausschließen. Aber die Vereine leben ja auch von ihnen und ihren Eintrittsgeldern, viel mehr als die Bundesligisten.

Wie stehen Sie im Rückblick zur DDR?

Ich würde nicht sagen, dass alles schlecht war. Insbesondere dem Sportfördersystem habe ich viel zu verdanken. Sicher war die Auslese hart und es wurde nicht viel Federlesen gemacht. Aber es wurde ja keiner gezwungen, Leistungssport zu betreiben. Ich habe mich dafür entschieden und habe es nicht bereut.

War es für Sie schwierig, der Sohn von zwei erfolgreichen Sportlern zu sein (Christina und Peter Rost waren Handballer, Anm. d. Red.)?

Würde ich ebenfalls Handball spielen, hätte das zum Problem werden können. Aber da ich eine andere Sportart gewählt habe, sind mir die dauernden Vergleiche erspart geblieben. Ich finde es sogar gut, dass meine Eltern auch aus dem Sport kommen, weil ich so von ihren Erfahrungen profitieren konnte.

Was haben Ihnen die Eltern im Fall Schalke geraten? Wechseln?


Wechseln, ja klar. Die kannten aber auch die ganzen Hintergründe.

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