Auch in der Regionalliga spielt ein Stürmer nicht für ein besseres Taschengeld. Wie viel Geld muss denn gesammelt werden, damit sich Trier einen Spieler leisten kann, der auch wirklich weiterhilft?Wir stehen in Kontakt mit Trainer Roland Seitz, der hat uns eine Summe genannt, mit der er arbeiten könnte. Die möchte ich aber nicht verraten. Was ich sagen kann: Wir haben in anderthalb Wochen bereits 6000 Euro gesammelt. Nur von Privatpersonen, nicht von Sponsoren. Wenn es so weitergeht, ist unser Ziel absolut erreichbar.
Da kann sich die Eintracht ja noch einen zweiten Spieler kaufen. (lacht) Vielleicht! Wobei ein richtig Guter schon reichen würde.
Die sportliche Leitung ist also informiert. Wie steht denn der Verein insgesamt zu der Aktion? Eintracht Trier weiß von der Aktion und findet das super. Allerdings hält sich der Verein bewusst raus, damit nicht der Eindruck entsteht, dass der Klub irgendetwas steuert. Die Aktion geht von den Fans aus und wird auch von den Fans durchgeführt. Auch die Ultras tragen die Aktion mit. Die Zusammenarbeit insgesamt läuft hervorragend.
Was sind die Reaktionen in Trier?Die Resonanz ist ausschließlich gut. Selbst Leute, die mit Fußball gar nichts am Hut haben, finden die Aktion toll. Auch Anhänger anderer Vereine haben sich positiv geäußert. Sogar von einigen Kaiserslautern-Fans habe ich schon Positives gehört - und die sind immerhin unser ärgster Lokalrivale.
Fällt denn schon der ein oder andere Name im Umfeld der Eintracht? Gibt es gar einen Favoriten?Gerüchte gibt es ja immer, aber ich möchte nur ungern Namen ins Spiel bringen. Die sportliche Leitung hat in Transferfragen schon viele gute Entscheidungen getroffen. Das wird bestimmt auch diesmal der Fall sein.
Und Ihr persönlicher Favorit? Den habe ich eigentlich nicht. In der Ersten und Zweiten Liga gibt es einige, die uns weiterhelfen würden. Die sind aber natürlich völlig utopisch. Ich vertraue voll und ganz unserem Trainer.