Diego im Interview

»Ein Tor ist wie ein Orgasmus«

Van der Vaart, Ribéry, Diego – toll, dass dieses Triumvirat in der Bundesliga spielt. Doch ist Werders Zehner der Erste, der uns verlässt? Wir sprachen mit ihm über seinen Karriereplan, Thomas Schaaf und seinen schönsten Treffer. Diego im InterviewImago
Heft #76 03 / 2008
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Diego, was ist Ihre erste Erinnerung an den Fußball?

Als ich ein kleiner Junge war, habe ich immer die Trikots von meinem Vater angezogen. Er hat mit seinen Freunden gekickt und musste danach immer noch mit mir auf der Straße spielen. Ich war so verrückt nach dem Ball, dass ich ihn sogar nachts mit ins Bett genommen habe.

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Hatten Sie ein Idol?

Oh ja, das hatte ich. Sein Name war Rai. Er spielte in São Paulo, später bei Paris St. Germain und war Kapitän der brasilianischen Nationalelf bei der WM 1994. Ein offensiver Mittelfeldspieler, genau wie ich.

Was hat Sie an ihm fasziniert?


Alles. Seine präzisen Pässe, die eleganten Bewegungen, seine ganze Begabung.

Wie halten Sie es mit Pelé?

Ich hatte bis jetzt nur wenig Kontakt zu ihm, aber er scheint ein sympathischer Mensch zu sein, der mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben ist.

In Deutschland meinen ja viele, Franz Beckenbauer redet zu viel. Sagt man in Brasilien nicht dasselbe über Pelé?

(lacht) Das stimmt. Pelé hatte schon oft Probleme mit verschiedenen Spielern und Trainern. Mir persönlich ist es egal, ob er zu viel oder zu wenig redet.

Ihre Mutter hätte es lieber gesehen, wenn Sie Tennisspieler geworden wären.


So ganz stimmt das nicht. Sie spielt sehr gerne Tennis und ich habe als kleiner Junge Stunden mit ihr genommen. Aber sie hat auch nie etwas dagegen gehabt, dass ich Fußballer werde.

Warum ist Fußball besser als Tennis?

Was heißt besser? Es ist überhaupt kein Vergleich! Fußball macht viel mehr Spaß und ich bin viel besser darin.

Sie stammen aus der Mittelschicht und haben auf den Bolzplätzen Ihrer Heimatstadt Ribeirão Preto oft mit Kindern aus ärmeren Verhältnissen gespielt.

Es ist ja nicht so, dass wir reich waren. Ich bin nie in die gefährlichen Gegenden der Stadt gegangen, aber wir haben auch in unserem Viertel inmitten von einfachen Leuten gelebt.

Haben Sie damals trotzdem Sachen gelernt, von denen Sie heute noch profitieren? Zum Beispiel, so schnell zu sein, dass man kaum die Gelegenheit hat, Sie zu verletzen?


Klar. Neben der Technik gehört auch eine gewisse Gerissenheit dazu, ein großer Fußballer zu sein. Und das lernt man nirgendwo besser als auf der Straße.

Für viele brasilianische Spieler ist die größte Motivation der soziale Aufstieg. Wie war es bei Ihnen?


Die allererste Motivation ist die Freude am Spiel. Es ist ein bisschen traurig, wenn Leute sagen: »Ich spiele nur Fußball, um Geld zu verdienen.« Das Wichtigste sind Glück und Zufriedenheit, aber natürlich spielt auch das Geld eine Rolle. Ich hatte immer den Wunsch, meiner Familie zu helfen.

Hatte Ihre Familie denn Hilfe nötig?

Wie gesagt, wir haben zwar nicht in ganz schlechten Verhältnissen gelebt, aber auch meine Eltern haben Träume, die sie verwirklichen wollen. Und ich kann ihnen jetzt dabei helfen.

Wann war Ihnen klar, dass Sie Profi werden wollen?


Immer schon. Seit ich angefangen habe zu spielen.

Und wann war Ihnen klar, dass etwas daraus werden wird?

Das war erst sehr viel später. Wahrscheinlich erst, als ich mit 16 Jahren tatsächlich meinen ersten Profivertrag unterschrieben habe. Aber auch da war ich mir längst nicht sicher, dass es so laufen würde, wie es in den letzten Jahren gelaufen ist.

Sie sind mit elf Jahren ins Internat des FC Santos gekommen.

Damals hatte ich noch eine Menge Zweifel, was meine Karriere betrifft. Die Konkurrenz ist so unglaublich groß.

Gerade in Brasilien. Gab es in dem Alter schon ein Hauen und Stechen um die begehrten Plätze?

Das habe ich nie so empfunden. Ich habe mich innerlich dagegen gewehrt, meine Freunde als Konkurrenten zu betrachten. Ich war ja in meinem Alter froh, dass ich sie hatte.

Waren Ihre Eltern gleich einverstanden, dass Sie ins Internat gehen?

Mein Vater war der stärkere, rationalere Elternteil, der den Ausschlag gegeben hat. Für meine Mutter war es schwieriger, sie hat damals viel geweint.

Und Sie? Gab es Nächte, in denen Sie schlaflos im Bett gelegen und überlegt haben, alles hinzuschmeißen?

Nie. Natürlich war die erste Zeit schwer, aber ich wusste, dass sie vorbeigehen würde. Fußballspielen ist ein wunderschöner Beruf, der mit starken Emotionen verbunden ist. Und zwar mit so starken, dass man auch mal negative Gefühle unterdrückt, um das zu tun, was einem am meisten Spaß macht.

Gab es denn Jungs, die aufgegeben haben?


Nein, ich kann mich an keinen erinnern. Aber viele wurden nach Hause geschickt.

Was wäre gewesen, wenn man Sie nach Hause geschickt hätte?

Dann wäre für mich eine Welt zusammengebrochen.

Halten Sie es grundsätzlich für eine gute Idee, Kinder in diesem Alter in ein Fußballinternat zu stecken?

Für mich war es gut. Sowohl für die Karriere als auch für meine Persönlichkeit. Die Kinder lernen dort sehr viel und erfahren, was es heißt, Verantwortung zu tragen. Und dieser Schritt ist wichtig, um mit dem Leben als Profifußballer klarzukommen.

Sind Sie durch das Internat schneller erwachsen geworden?

In meinem Leben passierte alles sehr früh. Ich habe schon mit 16 Jahren als Profi gespielt, mit 17 war ich brasilianischer Meister. Das hat dazu geführt, dass ich viel mehr erlebt habe als ein normaler Junge und Verantwortung trug zu einem Zeitpunkt, als ich noch nicht im engeren Sinne erwachsen war.

Hat Sie der frühe Erfolg mit dem FC Santos unvorbereitet getroffen?


In dieser Zeit war meine Familie sehr wichtig für mich. Ich glaube, kein Kind von 16, 17 Jahren ist bereit für solch einen Erfolg und all das, was damit zusammenhängt. Meine Familie hat mir geholfen, mit dieser Situation umzugehen.

War die nicht genauso unvorbereitet?

Die brauchte nicht vorbereitet zu sein, weil sie es ja nur aus der Ferne mitbekommen hat. Der einzige, der mittendrin steckte, war ich. Die Familie hat das Ganze von außen betrachtet, das ist immer leichter.

Es gab schon damals einen großen Hype um Ihre Person. Wie war das Gefühl, quasi öffentliches Eigentum zu sein?

Man muss lernen, die Mechanismen zu begreifen. Wenn sie gut über dich reden, musst du diesen Moment genießen. Denn irgendwann werden sie auch schlecht über dich sprechen, werden dich kritisieren. Ich fand diese beiden Seiten der Medaille stets faszinierend, was auch daran liegen mag, dass ich bisher mehr gute als schlechte Zeiten erlebt habe.

Trotzdem muss es schwer sein, als Jugendlicher für das Glück so vieler fanatischer Fußballfans verantwortlich zu sein.

Ab dem Moment, in dem du in einer Profimannschaft spielst, interessiert sich niemand mehr dafür, dass du eigentlich noch ein Kind bist. Daran muss man sich erst mal gewöhnen.

Gab es Momente, in denen Sie den Fußball gehasst haben?

Natürlich gibt es Ungerechtigkeiten, Korruption und dergleichen. Aber nichts davon nimmt mir das Strahlen, das den Fußball umgibt, und die Lust zu spielen.

Sie sind im Sommer 2004, mit 19 Jahren, zum FC Porto gewechselt und haben dort den ersten Rückschlag in Ihrer Karriere erlebt. Haben Sie den Schritt ins Ausland ein oder zwei Jahre zu früh gewagt?


Ich mache mir deswegen keine Vorwürfe. Bis auf die letzten drei Monate war die Zeit in Porto ja gar nicht so schlecht. Ich hatte immer den Traum, in Europa zu spielen, und irgendwann muss man ins kalte Wasser springen.

Warum hatten Sie in Porto eigentlich solche Probleme mit Trainer Co Adriaanse?


Er mag ein knorriger Typ sein, aber den Fußballverstand darf man ihm sicher nicht absprechen. Es kann doch nicht sein, dass er Ihr Potenzial nicht erkannt hat. Er ist bestimmt ein guter Trainer, aber als er zum FC Porto kam, war er fast 60 Jahre alt und hatte noch nie irgendwo eine Trophäe gewonnen. Das Double mit Porto waren seine ersten Titel überhaupt. Ich hatte jedenfalls keine disziplinarischen Probleme mit ihm. In der Hinrunde 2005/06 habe ich ja auch zunächst noch gespielt. Ich bin mir sicher, dass das Problem nicht auf dem Platz lag. Es gab verspätete Zahlungen und grundlose Suspendierungen, dahinter steckte irgendetwas anderes.

Aber wie hat Adriaanse sein Verhalten Ihnen gegenüber begründet?


Gar nicht. Er hat mir nie eine Erklärung gegeben. Es war eine sehr seltsame Situation. Ich war ja einer der teuersten Einkäufe der Vereinsgeschichte, und plötzlich hat er mich nicht mehr spielen lassen.

Wie erklären Sie sich die Sache?


In der Rückschau macht es für mich den Eindruck, als hätten sie es drauf angelegt, dass ich den Verein verlasse. Vielleicht hatten sie nicht die finanziellen Mittel, um das einzuhalten, was sie versprochen hatten. Aber glücklicherweise liegt ja oft im Schlechten das Gute und ich habe einen wunderbaren neuen Klub gefunden, der viel besser zu mir passt.

Wie hat der SV Werder Sie denn überzeugt, nach Bremen zu kommen? Man sagt, dass Manager Klaus Allofs in solchen Fällen sehr einfallsreich ist und auch schon mal Blumen für die Gattin oder die Frau Mama mitbringt.

(lacht) Klaus Allofs war in meinem Haus in Santos, aber er hat nichts Spezielles mitgebracht. Außer einem Angebot natürlich.

War Ihnen Werder Bremen überhaupt ein Begriff?

Ich bin ja schon das erste Mal von Werder kontaktiert worden, bevor ich nach Porto gegangen bin. Auch wenn nichts daraus geworden ist, habe ich mich bereits damals über den Klub informiert.

Waren Sie denn begeistert von dem Gedanken, nach Deutschland zu gehen? Viele Brasilianer orientieren sich ja eher nach Italien oder Spanien.

Entscheidend war, wie Klaus Allofs und Thomas Schaaf mit mir gesprochen haben. Immer sehr freundlich, sehr direkt. Das hat mir Sicherheit gegeben.

War Ihnen bewusst, dass der Schritt zu Werder Bremen der bis dahin wichtigste Ihrer Karriere werden würde?

Ich wusste, dass ich hier eine Situation vorfinden würde, die mir weiterhelfen konnte. Ich konnte freilich nicht ahnen, dass es so schnell so gut werden würde.

Haben Sie in Bremen etwas gelernt, was Sie vorher noch nicht konnten?

Ein bisschen taktische Disziplin. Und ich habe hier viel mehr Tore geschossen als jemals zuvor in meinem Leben.

Haben Sie eine Erklärung dafür, warum das so ist?


Es hat mit der taktischen Ausrichtung der Mannschaft zu tun, ich bin näher am Tor. Aber dass ich mich hier akzeptiert fühle und glücklicher bin, spielt sicher auch eine Rolle.

Sie haben gerade bis zum Jahr 2011 bei Werder Bremen verlängert. Viele meinen dennoch, der nächste logische Schritt in Ihrer Karriere wäre, im Sommer zu einem großen europäischen Klub zu wechseln.

Das sind Optionen, über die schon länger geredet wird. Aber ich bin ein Mensch, der im Hier und Jetzt lebt. Und das sagt mir, dass ich bei einem fantastischen Klub spiele, der mir alles gibt, was ich brauche.

Was denkt ihr Vater darüber, der ja auch ihr Manager ist?


Mein Vater und ich sind immer der gleichen Meinung, und wenn es mal Differenzen gibt, finden wir stets einen Kompromiss. Manchmal erscheinen Zeitungsartikel, in denen steht, mein Vater wolle mich im Sommer zu Real Madrid vermitteln. Das sind aber alles Lügen und Spekulationen. Wenn es eines Tages Zeit ist, Bremen zu verlassen, werden wir den richtigen Moment dafür wählen. Doch im Moment verspüre ich nicht den Drang fortzugehen.

Können Sie nachvollziehen, dass einige Leute in der Fußballszene Vorbehalte gegen Ihren Vater haben?

Ich danke jeden Tag Gott, dass ich meinen Vater habe, und dass er mir hilft, meine Angelegenheiten zu regeln. Ich habe nichts gegen Berater, aber ich sehe es als Vorteil an, dass sich bei mir mein Vater um alles kümmert. Im Grunde trage sowieso ich die Verantwortung. Der Berater ist ja nur der Organisator der Karriere.

Dennoch glauben manche, dass er als Branchenfremder einen negativen Einfluss auf Ihre Karriere hat.


Ich verstehe diese Vorwürfe nicht. Wie könnte mein Vater meine Karriere kaputt machen? Er steht mir nicht im Weg, und ganz ehrlich: Ich würde ihn gegen keinen Berater der Welt eintauschen.

Müssen Sie zumindest mittelfristig den Verein wechseln, um eine feste Größe in der Seleção zu werden?

In der Nationalelf gibt es nun mal eine riesige Konkurrenz, und meine Position ist angesichts eines Kaká und eines Ronaldinho eine der umkämpftesten überhaupt. Der eine ist bald 26, der andere 28. Ich bin erst 22 und bin sicher, meine Zeit wird noch kommen. Egal, bei welchem Klub ich spiele.

Sind sich Kaká und Sie zu ähnlich in Ihrer Spielweise?

Nein, nein, wir haben ja auch schon zusammen gespielt. Vielleicht ist es ein Problem, wenn auch noch Ronaldinho und Robinho dazu kommen, weil dann die Planstellen für die echten Stürmer knapp werden. Aber drei von uns vieren können immer auf dem Platz stehen.

Wenn Sie eines Tages Deutschland verlassen: Was wird der Eindruck sein, den Sie mit nach Hause nehmen?


Ich mag Deutschland, und ich mag die Deutschen. Ein sehr sympathisches Volk, das mir viel Aufmerksamkeit geschenkt hat. Okay, das Wetter ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig?...

Die Qualität der Bundesliga wird oft kritisiert.

Ich sehe das nicht so negativ. Es ist eine spannende Meisterschaft, bei der eine Hand voll Teams um den Titel mitspielen können. Die Stadien sind fantastisch, die besten der Welt, sie sind immer voll und die Fans unterstützen ihre Mannschaft unglaublich und haben großen Respekt vor den Spielern. Die Bundesliga hat meiner Meinung nach alles, was eine große Meisterschaft braucht.

Dennoch haben die deutschen Vereine in der Champions League große Probleme.


Sehen Sie doch mal, was Klubs wie Real, Chelsea, Barcelona, oder Milan investieren, um in der Champions League zu bestehen. Und dann nehmen Sie Werder und Stuttgart und vergleichen das mal. Dann sehen Sie, warum die anderen vorne liegen.

Fühlen Sie sich als einer der wenigen internationalen Stars der Bundesliga manchmal wie Freiwild?

Auf meiner Position werde ich viel gefoult, doch ich bin nicht in Sorge um meine Beine. Wenn ich ständig darüber nachdenke, dass ich gleich gefoult werde, könnte ich nicht spielen. Es tut manchmal schon sehr weh, aber ich versuche nicht daran zu denken.

Wie wehren Sie sich gegen die vielen Fouls?

Alles was mich stört, ist, wenn der Schiedsrichter nicht pfeift. Man spürt, dass es ein Foul war, weil man Schmerzen hat, aber der Schiedsrichter gibt das Foul nicht. Das nervt. Ansonsten bin ich ein sehr geduldiger Mensch.

Können Sie den Wutanfall von Bayern-Manager Uli Hoeneß verstehen, der sich aufgeregt hat, seine Stars wie Ribéry würden nicht ausreichend geschützt?

Schwierig. Ich möchte auf gar keinen Fall eine Sonderbehandlung, das fände ich lächerlich.

Der ehemalige Pressesprecher der brasilianischen Nationalelf hat gesagt: »Diego sieht unschuldig aus, aber er ist ein Killer.«


Das ist doch ein Kompliment, oder? Aber ich denke, er hat einen Spaß gemacht.

Viele brasilianische Fußballer sind sehr religiös.

Ich bin auch religiös.

Aber Sie zeigen es nicht so offen wie andere.


Ich mache immer eine kleine Geste, um mich bei Gott zu bedanken, wenn ich ein Tor geschossen habe. Und ich bitte vor dem Spiel um Schutz und bedanke mich nach dem Match. Das ist aber alles.

Sie haben mal gesagt, ein Tor sei wie ein Orgasmus.

Ich finde wirklich, dass man das vergleichen kann. Ein Tor vor vollen Rängen in einem wichtigen Spiel?... Ich wüsste nicht, wie man das anders beschreiben könnte.

Und welches war der schönste?


(lacht)
Sie wollen also wissen, welches mein bester Orgasmus war? Nun, den richtigen behalte ich lieber für mich. Aber ein Tor, dass dem nahe kommt?... Ich nehme das gegen Aachen aus großer Distanz (Tor des Jahres 2007, Anm. d. Red.). Es hat nur ein paar Sekunden gedauert, bis der Ball ins Tor fiel, aber es gibt nichts, was mir solche Freude schenken könnte wie diese Sekunden.

Wussten Sie von dem Moment an, als der Ball den Fuß verließ, dass er reingehen würde?


Nein. Ich wusste zwar, dass die Richtung stimmt, aber er hätte ja aufspringen und über das Tor gehen können. Also habe ich gelitten und erst gefeiert, als ich sah, dass der Ball wirklich drin war.

Sie sind 50 Jahre älter, haben Ihren Enkel auf dem Schoß und erzählen ihm von Ihrem Leben als Fußballer. Wie werden Sie Ihre Laufbahn in einem Satz zusammenfassen?


Ich würde gerne sagen: »Diego war ein glücklicher Spieler, der seine Träume verwirklicht hat.«

Was wäre Ihnen wichtiger? Zu sagen: »Ich bin Weltmeister und habe dreimal die Champions League gewonnen.« Oder doch lieber: »Es hat verdammt viel Spaß gemacht.«

Das ist fies. Und es ist auch nicht ganz richtig. Wenn ich all diese Titel gewinne, habe ich automatisch Spaß.


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