21.02.2011

Die besten Tore aus den Tiefen der Ligen

Hartplatzhelden 2010

Jedes Jahr kürt hartplatzhelden.de das beste Tor der deutschen Amateurszene. Gewinner in diesem Jahr ist ein Treffer, den man ähnlich schon als Returnschlag beim Tennis gesehen hat. Wir sprachen mit dem Schützen Patrick Rölle.

Interview: Andreas Bock Bild: Imago


Eine achtköpfige Jury hat entschieden, Hansi Küpper, Günther Jauch, Manni Breuckmann, Marco Bode, Dirk Gieselmann (11FREUNDE), Alexander Marx (spox.com), Voegi (spox-User) und Oliver Fritsch als Gastgeber meinen: Hartplatzheld 2010 ist Patrick Rölle vom Rheinlandligisten TuS Mayen.

PLATZ 1
Patrick Rölle (TuS Mayen)


Der Rheinlandligist TuS Mayen gewann das Derby gegen die SpVgg. Burgbrohl mit 2:1. An beiden Toren war der Mayener Routinier, Patrick Rölle, maßgeblich beteiligt. Den Siegtreffer markierte er in der 70. Minute aus 45 Metern, als er einen Abschlag des Gästekeepers, Maximilian Loth, volley ins Burgbrohler Gehäuse hob.

Manni Breuckmann verneigt sich: »Reaktionszeit nahe Null und präzise Fernschusstechnik. Ganz oben wegen unmittelbarer Abfolge von Idee und Realisierung.« Alexander Marx stimmt ein »Flipper-Tor! So was habe ich noch nie gesehen. Und dann war das auch noch der Siegtreffer. Platz 1, keine Frage!« Voegi attestiert dem Schützen »Burgmüllersche Kaltschnäuzigkeit«, und Hansi Küpper schließt: »Wer seine grandiose Schusstechnik trotz allerkürzester Reaktionszeit aufblitzen lässt, hat den Titel verdient.« Upload: mykTV.

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PLATZ 2
Eric Häßler (SV Blau-Weiß Crottendorf)

Eric Häßler
vom SV Blau-Weiß Crottendorf, einem sächsischen Bezirksligisten. Im Spitzenspiel gegen Marienberg gelang ihm das 2:0. »Ballannahme und Abschluss sind eine fließende Bewegung«, schwärmt Hansi Küpper. »Und dann noch genau in den Knick. Fast wie Bergkamp damals gegen Argentinien, nur noch schöner.« »Eine bessere Schusstechnik geht einfach nicht«, ergänzt Manni Breuckmann.

Dirk Gieselmann ordnet Häßlers Tor fußballhistorisch anders ein:» Eric trägt einen großen Namen, doch genaugenommen führt der in die Irre. Diesem Treffer nach müsste er Matt Le Tissier heißen. Wie der englische Großmeister des Gewaltschusses zieht er ab und trifft in den Winkel. Erstaunlich, wie cool die Steppjackenrentner am Spielfeldrand das Ereignis hinnehmen.« Und Oliver Fritsch findet: Großartig, wie man aus dieser Situation ein Tor machen kann! Hochgeladen hat das Video Torsten Oeser, die beiden haben schon woanders was gewonnen.

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