Bets of 2013: Peter Neururer über seine Donald-Duck-Imitation

»Flipper kann ich auch«

Die verrücktesten Transfers, die interessantesten Interviews, die schönsten Herzschmerz-Geschichten – zum Jahresende holen wir die besten Artikel des Jahres aus dem Keller. Diesmal: Peter Neururer als Donald Duck!

Grafik: 11FREUNDE

Peter Neururer, wir sind begeistert!
Prima. Weshalb denn?

Wir haben Ihre grandiose Donald-Duck-Imitation während des Fantalks auf Sport1 gehört!
Ach, du meine Güte. Wie habe ich euch gefallen?



Wie gesagt: Es war grandios. Wie kam es dazu?
Das lag an Buschi, diesem verrückten Hund. (Frank Buschmann, Moderator der Sendung, d. Red.) Dem muss irgendjemand erzählt haben, dass ich früher ein ganz passabler Stimmenimitator war.

Früher?
Mit 13, 14 Jahren war ich in einem katholischen Jugendferienlager in Österreich. Wir besuchten eine Walt-Disney-Show, einer der Animateure fragte, ob es in unserer Gruppe jemanden geben würde, der gut Stimmen nachäffen könne. Einer der Betreuer zeigte auf mich und rief: »Wir haben hier einen, der kann alles nachlabern!« Also wurde ich auf die Bühne geschickt.

Um sogleich mit Ihrem Donald-Duck-Gequake zu beeindrucken!
Unter anderem. Aber ich konnte damals so fast alles nachmachen. Von Heintje über Roy Black bis hin zu Flipper, dem Delfin.

Herr Neururer, Sie sehen es nicht, aber wir knien bittend auf dem Boden: Eine Kostprobe!
Tut mir leid, das habe ich alles im Laufe der Jahre verlernt. Selbst Flipper und den konnte ich richtig gut! Nur noch Donald ist mir geblieben.

Warum hat sich der Kreis dann ausgerechnet im Sport1-Fantalk geschlossen?
Irgendwann ging es um die Besetzung dieser Idiotensendung »Dschungelcamp« – nennen wir das ruhig mal so, ist ja fast schon offiziell – ein Format, das zeitgleich zu unserem Fantalk ausgestrahlt wird und uns auch noch die Zuschauer stiehlt. Da meinte ich: »Die einzige Fähigkeit, die man haben muss, um da als Prominenter zu gelten, ist, Karstadt zu beklauen.« (Einer der Camp-Insassen 2013 ist Arno Funke, alias Kaufhaus-Erpresser »Dagobert«, d. Red.) Und von Dagobert kamen wir zwangsläufig zu Donald Duck. Da sagte Buschi: »Dann mach uns doch mal den Donald Duck!« Also habe ich den Donald Duck gemacht.

Was haben Sie sonst noch auf Lager?
Wie gesagt, außer Donald ist alles weg.

Sport-Goofy?
Nein!

Alf?
Nie gekonnt. Tut mir leid, keine Chance.

Schade. Haben Sie diese Fähigkeit denn irgendwann einmal gewinnbringend in Ihrer Arbeit als Fußballtrainer einsetzen können?
Einmal schon. Die Bayern waren zu Gast im Ruhrstadion. Meine Mannschaft war wie immer vor Spielen gegen die Bayern ziemlich nervös. Da dachte ich mir, so eine kleine Auflockerung in der Mannschaftsbesprechung kann nicht schaden. Als die Jungs kurz vor dem Spiel in der Kabine hockten, alle mit angespannten Gesichtern, quakte ich einfach drauf los. Die Mannschaft war begeistert!

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