07.02.2007

Alexander Madlung im Interview

„Hier ist eine Menge los“

Der Wechsel von Berlin nach Wolfsburg war für Alexander Madlung ein Segen: Endlich hat er einen Stammplatz, ist seinen alten Freunden wieder nah und kann mit ihnen in der malerischen City-Galerie Kaffee trinken. Herrlich.

Interview: oliver zeyen Bild: Imago


In Berlin sollen Sie mehr als 300 Strafzettel bekommen haben.

Das Thema ist erledigt. Für mich geht es um das Jetzt und Hier. Und das heißt Fußballspielen beim VfL Wolfsburg.

Ist Wolfsburg für Sie dennoch nur eine Zwischenstation?

Mein Vertrag beim VfL läuft noch zweieinhalb Jahre und ich fühle mich sehr wohl hier. Außerdem wohne ich wieder in meiner Heimatstadt Braunschweig.

Welche Ziele verfolgen Sie mit Verein?

Mit Marcelinho hat der Klub einen sehr guten Kauf gemacht. Und unser Ziel bleibt der einstellige Tabellenplatz. Ich möchte einfach weiterhin konstant spielen und wieder bei der Nationalmannschaft eingeladen werden.

Sind Sie ein moderner Verteidiger?

Ja, klar. Als Abwehrspieler muss man sich dem heutigen Spielsystem anpassen. Einfach jeden Ball wegschlagen und dem eigenen Schuss hinterherzulaufen, ist schon länger nicht mehr zeitgemäß.

Wie bewahrt man einen kühlen Kopf, wenn man vom Gegenspieler unter Druck gesetzt wird?

Es ist wichtig, sich auf seine Stärken zu besinnen. Man muss sich im Training bemühen, alle Abläufe zu automatisieren, damit man in schwierigen Momenten nicht mehr soviel darüber nachdenkt. Jeder hat auf seiner Position die verschiedensten Situationen schon hundertmal durchgespielt. Diese sich immer wiederholenden Abläufe muss man einfach im Training üben.

Wie wichtig ist das Zusammenspiel mit dem erfahrenen Kapitän Kevin Hofland in der Innenverteidigung?

Wir unterstützen uns gegenseitig und ich nehme jede Hilfe an. Es hat sich ja auch schnell herausgestellt, dass wir beide gut zusammenpassen. Nicht umsonst waren wir in der Hinrunde mit die beste Abwehr der Bundesliga.


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