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15.02.2012

Der FC Barcelona ist zu stark für Leverkusen

Ballbesitz: 80 Prozent

Text: Sebastian Stier  Bild: Imago

Der FC Barcelona tritt in Leverkusen wie erwartet dominant auf und gewinnt das Achtelfinal-Hinspiel mit 3:1. Die Hausherren halten zwar phasenweise gut dagegen, sind für das Rückspiel aber bereits so gut wie chancenlos.

Der FC Barcelona ist zu stark für Leverkusen - Ballbesitz: 80 Prozent


In Leverkusen wollten sie ganz sicher gehen, um die Stimmung nicht zu gefährden. Bis zum Spiel gegen den FC Barcelona waren es noch einige Minuten, da erschien Robin Dutt auf der Videowand. Bayers Trainer informierte die Zuschauer im Stadion noch einmal, dass der spanische Meister im Schnitt normalerweise zwischen sechzig und siebzig Prozent Ballbesitz habe und man als Gegner nur selten an das Spielgerät kommt. Dutt bat die Fans daher um Nachsicht, falls die eigene Mannschaft im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League mehr reagieren als agieren müsse.

 

Am Ende sollten sich Dutts Befürchtungen nur teilweise bestätigen, seine Mannschaft bot vor allem in der zweiten Halbzeit eine mutige Leistung. Trotzdem verlor Bayer Leverkusen gegen den FC Barcelona 1:3 (0:1) und ist damit vor dem Rückspiel in drei Wochen so gut wie ausgeschieden.

Bayers defensive Aufstellung

Robin Dutt hatte seine Mannschaft extrem defensiv aufgestellt, so als wolle er die zu erwartende Niederlage lediglich in Grenzen halten. Nur André Schürrle, dieses Mal als Mittelstürmer aufgestellt, hielt sich in Nähe der Mittellinie auf, alle anderen Leverkusener waren deutlich dahinter positioniert.

Und so kam, was kommen musste. Barcelona hatte nicht die von Dutt prognostizierten siebzig Prozent Ballbesitz, sondern achtzig. Der Titelverteidiger ließ den Ball gewohnt sicher durch die eigenen Reihen laufen und versuchte, die Leverkusener mit vielen Seiten- und Positionswechseln zu ermüden.

Nur Xavi und Gerard Pique fehlten

Im Vergleich zum verloren gegangenen Ligaspiel gegen Osasuna hatte Barcelonas Trainer Pep Guardiola die meisten seiner Schlüsselspieler in Leverkusen aufgeboten, nur Xavi und Gerard Pique fehlten.



Tagesspiegel@11Freunde


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Kommentare

  • User
  • 15.02.2012 11:05:14 Bestia Negra

    und so könnte das vorher gewesen sein, gestern in der Barca Kabine:
    "Gegen wen spielen wir heute, Carles?"
    "Leverkusen, Leo"
    "Können die was?"
    "Die waren Zweiter in Deutschland". Zwischenruf von Cesc: "...aber der Erste ist ja schon ausgeschieden."
    "Bayern?"
    "Nein, die anderen, die Gelben da."
    "Egal. Kennt man jemand von Dingsbumskusen?"
    "Ja, der Ballack spielt da manchmal."
    "Oh. Ballack. Hab ich als Kind im Fernsehen gesehen."
    "Also was meinst, Carles, 2:1?"
    "Ne, mach lieber noch das 3:1, Leo, dann ist Ruhe."

    Quelle:
    http://www.facebook.com/pages/Marc-Hindelang/15812 4484265394

  • User
  • 15.02.2012 11:10:53 saloth sar

    ein echter mario!

  • User
  • 15.02.2012 11:21:50 L3v3l0rd

    Schlechte Gags mit Quellenangabe.
    Gefällt mir!

  • User
  • 15.02.2012 16:26:22 Capocannoniere

    Der Facebook-Bubi hat selber nur als Kind, das er noch immer ist, den Ballack spielen sehen, sonst wüßte er, daß Guardiolas Männer den Ballack vom CL-Halbfinal-Hinspiel 08/09 in schlechter Erinnerung haben.

  • User
  • 16.02.2012 01:12:56 Lok10

    ..die Popularität deutscher Teams im Ausland beschreibt es aber recht treffend..

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