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03.02.2012

Presseschau: Terry nicht mehr englischer Kapitän, Ausschreitungen nach Stadionkatastrophe

Oh captain, my captain!

Text: Marius Gutowski  Bild: Imago

John Terry ist wegen Rassismusvorwürfen nicht mehr Kapitän der englischen Nationalmannschaft, in Kairo gab es nach der Katastrophe von Port Said schwere Ausschreitungen und Jupp Heynckes scheut den Vergleich mit dem BVB. Die Presseschau.

Presseschau: Terry nicht mehr englischer Kapitän, Ausschreitungen nach Stadionkatastrophe - Oh captain, my captain!


»Ja, ist schon wieder Feierabend?« Aber klar doch, sonst stünde an dieser Stelle wohl kaum die 11FREUNDE-Presseschau mit den wichtigsten Themen des Tages. Ob New York Times, Charly Dörfels geheimer Twitter-Account oder Alex Fergusons Fuchsbau: Unsere Nachrichten-Experten haben ihre Antennen überall und präsentieren, was die Fußballwelt wirklich bewegt. Ab heute in unserer auf Hochglanz polierten, spektakulären und alles überstrahlenden Bildergalerie.



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Terry nicht mehr englischer Kapitän
Oh captain, my captain!
John Terry ist aufgrund eines laufenden Gerichtsverfahrens wegen Rassismus nicht mehr Kapitän der englischen Nationalmannschaft: »Er wird das Team nicht führen, bis die Vorwürfe gegen ihn geklärt sind«, sagte Trainer Fabio Capello in einem Statement des Verbandes. Der Verteidiger des FC Chelsea soll Gegenspieler Anton Ferdinand bei der Partie gegen die Queens Park Rangers im vergangenen Jahr rassistisch beleidigt haben. Am ersten Tag des Gerichtsverfahrens plädierte Terry auf »nicht schuldig«. Die Hauptverhandlung beginnt erst am 9. Juli nach der Fußball-Europameisterschaft.
welt.de



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  • <em>Terry nicht mehr englischer Kapitän </em><br /><strong>Oh captain, my captain!</strong><br /><strong>John Terry</strong> ist aufgrund eines laufenden Gerichtsverfahrens wegen <strong>Rassismus nicht mehr Kapitän der englischen Nationalmannschaft</strong>: »Er wird das Team nicht führen, bis die Vorwürfe gegen ihn geklärt sind«, sagte Trainer Fabio Capello in einem Statement des Verbandes. Der Verteidiger des FC Chelsea soll Gegenspieler <strong>Anton Ferdinand</strong> bei der Partie gegen die Queens Park Rangers im vergangenen Jahr <strong>rassistisch beleidigt</strong> haben. Am ersten Tag des Gerichtsverfahrens <strong>plädierte Terry </strong>auf »<strong>nicht schuldig</strong>«. Die Hauptverhandlung beginnt erst am 9. Juli nach der Fußball-Europameisterschaft. <br /><a href="http://www.welt.de/sport/fussball/em-2012/article13849393/John-Terry-muss-englische-Kapitaensbinde-abgeben.html"><strong>welt.de</strong></a><br /><br />
  • <em>Unterwegs mit Al-Ahly-Anhängern in Kairo </em><br /><strong>Rache für die Märtyrer</strong><br />Die <strong>Stadionkatastrophe von Port Said</strong> bestimmt auch zwei Tage nach den Ereignissen weiterhin die Nachrichten. Für <strong>11freunde.de</strong> begleitete Autor<strong> Raphael Thelen</strong> die <strong>Anhänger von Al-Ahly</strong>, die zu Tausenden durch das Chaos der Hauptstadt zogen und den »<strong>Sturz des Militärregimes</strong>« forderten. Dabei traf Thelen aufgewühlte Fans, die der wütenden Menge in Kairo einheizten: »Entweder die <strong>Märtyrer von Port Said werden gerächt</strong>, oder wir sterben wie sie.« Während der vergangenen Nacht kam es zu <strong>Ausschreitungen zwischen Ultras und der Polizei</strong>. Dabei lässt sich noch nicht sagen, ob Ultras oder Sicherheitskräfte mit die Kämpfe begonnen haben. <br /><a href="/international/148863"><strong>11freunde.de</strong></a><br /><br />
  • <em>Heynckes will keinen Vergleich mit Dortmund</em><br /><strong>»Das ist kein Maßstab«</strong><br />Zwei Wochen ist es her, da fegte der BVB den Hamburger SV mit 5:1 aus dem heimischen Stadion. Am Wochenende kommen die <strong>Bayern</strong> ins Volksparkstadion. Deren Trainer Jupp Heynckes möchte <strong>nicht mit</strong> dem Gala-Auftritt der <strong>Dortmund</strong>er <strong>verglichen werden</strong> und erwartet ein gänzlich offenes Spiel: »Das ist kein Maßstab. Wenn die Gegner gegen den FC Bayern spielen, spielen sie viel engagierter, konzentrierter und manchmal auf defensiver«, sagte der 66-Jähriger. Sein Gegenüber, der ehemalige Bayern-Spieler, <strong>Thorsten Fink</strong> ist vor der Partie optimistisch: »Ich glaube, dass man im Moment die <strong>Möglichkeit hat, den FC Bayern zu schlagen</strong>, aber dafür muss alles passen.« <br /><a href="http://www.focus.de/sport/fussball/fussball-heynckes-bvb-sieg-beim-hsv-kein-massstab_aid_710262.html"><strong>focus.de</strong></a><br /><br />
  • <em>Blatter zum Rücktritt aufgefordert</em><br /><strong>Der Druck steigt</strong><br />Der ehemalige UEFA-Chef <strong>Lennart Johansson</strong> hat FIFA-Präsident <strong>Sepp Blatter</strong> stark kritisiert und dessen <strong>Rücktritt gefordert</strong>.<strong> Anstelle von Blatter</strong>, soll <strong>Michel Platini</strong> der neue mächtigste Mann im Weltfußball werden. Johansson sagte der BBC: »Ich mag einfach Blatters Diktatur nicht. Einige werden ihn respektieren, aber die Mehrheit wird sagen, dass er nicht gut ist.« Besser geeignet sei Johanssons Nachfolger <strong>Platini</strong>, da er das Amt <strong>demokratischer </strong>auslegen würde: »Er hat versucht fair zu sein, er ist unvoreingenommen, er lässt Diskussionen zu und er respektiert Entscheidungen, die von der Mehrheit getroffen wurden.«<br /><a href="http://www.zeit.de/news/2012-02/03/fussball-johansson-fordert-blatters-ruecktritt-03120602"><strong>zeit.de</strong></a><br /><br />
  • <strong>Video des Tages</strong><br />Während eine Kältewelle Europa derzeit fest im Griff hat, leidet im Fußball vor allem die <strong>Serie A </strong>besonders unter einem <strong>Schneechaos</strong>. Dass die meisten Partien trotzdem stattfinden, grenzt an Wettbewerbsverzerrung, wenn man sich das Spiel von Varese gegen den AS Livorno herausgreift. Dort trifft Magnus Troest von der Auswärtsmannschaft mit einem <strong>Fernschuss</strong> unter nahezu irregulären Bedingungen. Während des gesamten Clips ist der (weiße) <strong>Ball</strong> mit dem bloßen Auge <strong>nicht zu erkennen </strong>und als die Kugel im Netz zappelt, brauchen alle Beteiligten ein paar Sekunden, um das Geschehene zu realisieren. Ein Treffer, der dem Begriff <strong>»Phantomtor«</strong> eine ganz neue Bedeutung gibt. <br /><a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=ktjrZqs8gZc"><strong>youtube.com</strong></a><br /><br />
  • <strong>Happy Birthday</strong><br />Von den beiden <strong>Rummenige</strong>-Brüdern stand <strong>Michael </strong>immer ein wenig im Schatten des großen Karl-Heinz. Erst bei Borussia Dortmund konnte sich der Jüngere emanzipieren und wurde unter Trainer Ottmar Hitzfeld 1991/1992 Manschaftskapitän der Schwarz-Gelben. Beim eigenen Nachwuchs hinterließ das anscheinend keinen allzu großen Eindruck: Als sein Sohn Marco einmal gefragt wurde, ob er denn später einmal so erfolgreich wie sein Vater werden möchte, entgegnete er: »Nein, das nicht, lieber so wie mein Onkel. Man muss immer nach dem Höchstmöglichen streben.« Heute steht Michael alleine im Mittelpunkt, er wird <strong>48</strong> Jahre alt. Wir gratulieren!


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