Presseschau: Katastrophe in Ägypten, Rudi regt sich auf
Geplantes Massaker?
Text: Erik Peter und Julia Orso Bild: Imago
In Ägypten sterben mindestens 71 Menschen nach einem Fußballspiel, beim Afrika-Cup ziehen Ghana und Mali als letzte Mannschaften ins Viertelfinale ein und Rudi Völler wütet im Fall Ballack. Die Nachrichten des Tages in der 11FREUNDE-Presseschau.
»Ja, ist schon wieder Feierabend?« Aber klar doch, sonst stünde an dieser Stelle wohl kaum die 11FREUNDE-Presseschau mit den wichtigsten Themen des Tages. Ob New York Times, Charly Dörfels geheimer Twitter-Account oder Alex Fergusons Fuchsbau: Unsere Nachrichten-Experten haben ihre Antennen überall und präsentieren, was die Fußballwelt wirklich bewegt. Ab heute in unserer auf Hochglanz polierten, spektakulären und alles überstrahlenden Bildergalerie.
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Katastrophe in Port Said
Geplantes Massaker?
In Ägypten starben bei Ausschreitungen im Anschluss an das Spiel zwischen Al-Masri und Al-Ahly Kairo mindestens 71 Personen, Hunderte wurden verletzt. Unmittelbar nach Spielschluss wurden Spieler und Fans des Hauptstadtklubs angegriffen. Während Al-Ahlys Spieler bereits ankündigten, nie wieder Fußball spielen zu wollen, wird über die Ursachen gerätselt. »Die ägyptischen Fanszenen sind eigentlich friedlich«, sagt Rainer Zobel, der lange Jahre Trainer in Ägypten war. Doch die wichtige Rolle, die die Ultras Al-Ahlys während der Revolution spielten, lässt andere Interpretationen zu. Spekuliert wird, dass es sich um eine Rache von Anhängern des alten Regimes oder eine geplante Aktion der jetzigen Militärregierung handeln könnte.
spiegel.de; Zobel: 11freunde.de; Ultras: 11freunde.de; Liveticker zu den Ereignissen: guardian.co.uk




