Die Geschichte der Fußballfans

11FREUNDE-Spezial: Nr. 1

Die Geschichte der Fußballfans

Neu hier? Alle Infos zu 11Freunde Community
27.10.2011

RCD Mallorcas Investor Dr. Utz Claassen im Interview

»Ich will den Ballermann-Touri und den Millionär«

Interview: Thorsten Schaar  Bild: Imago

Utz Claassen (im Bild rechts) gehören etwas mehr als zehn Prozent des RCD Mallorca. Er will Touristen und Millionäre ins Stadion locken. Der Transfer von Owen Hargreaves scheiterte aber am Trainer. Wir sprachen mit ihm über Ballermann-Urlauber und internationalen Fußball.

RCD Mallorcas Investor Dr. Utz Claassen im Interview - »Ich will den Ballermann-Touri und den Millionär«


Utz Claassen, Sie waren mit 14 Jahren, vor mehr als drei Jahrzehnten, zum ersten Mal auf Mallorca. Wann sind Sie erstmals zum Fußball gegangen?

Utz Claassen: Erst vor etwa zehn Jahren, nachdem ich mich durchgefragt hatte. Im Hotel wusste man nicht einmal, wo und wann der eigene Erstligaverein spielt. 
Geschweige denn, wie ich an eine Karte komme. Ich musste mir letzten Endes einen Mietwagen besorgen und auf eigene Faust hinfahren. Das macht man natürlich nur als Hardcore-Fan.



Woran erinnern Sie sich, wenn Sie an Ihr erstes Spiel denken?

Utz Claassen: Damals spielte der junge Samuel Eto’o im Sturm, er war noch völlig unbekannt. So einen direkten, geradlinigen Angreifer hatte ich noch nie gesehen. 
Zurück in Deutschland sprach ich zufällig mit einem Entscheidungsträger eines großen Bundesligavereins. Er suchte gerade einen Mittelstürmer – und ich empfahl ihm Eto’o.

Mit welchem Ergebnis?

Utz Claassen: Man hat sich seinerzeit gegen den Transfer entschieden, weil Eto’o fünf Millionen Ablöse kosten sollte. Kurz darauf kaufte ihn der FC Barcelona – dem Vernehmen nach für 43 Millionen. Wann immer ich diesen Mann heute treffe, sage ich im Spaß zu ihm: »Sie haben 38 Millionen veruntreut, als Sie nicht auf mich hörten.«

Im November 2010 sind Sie als Investor bei Real Mallorca eingestiegen, haben etwas mehr als zehn Prozent übernommen. Wie schreitet die Sanierung voran?

Utz Claassen: In dem Geschäftsjahr, bevor ich eingestiegen bin, hatte der Klub einen Verlust von 16 Millionen Euro gemacht. Im letzten konnten wir hingegen einen Gewinn von elf Millionen ausweisen, eine geradezu sensationelle Entwicklung. Wir sind damit einer der wenigen Vereine in Spanien, die jemals ein positives Ergebnis erwirtschaftet haben.

Wie ist Ihnen das gelungen?

Utz Claassen: Wir haben überall im Verein gespart, sowohl in der Verwaltung als auch im sportlichen Bereich. Wir haben ganz einfach gesagt: Wir geben nicht mehr Geld aus, als wir haben und uns leisten können. Wir wollten zeigen, dass man nicht nur »als Ferrari« in der spanischen Liga sportlich überleben kann.

Sie sprechen aus Ihrer Zeit bei Seat Spanisch, waren damals Hauptsponsor des spanischen Fußballverbandes und der Nationalmannschaft. Zu welchem Thema haben Sie bislang Ihren längsten Monolog gehalten bei der montäglichen Verwaltungsratssitzung des RCD Mallorca?

Utz Claassen: Bei der Präsentation meiner Strategie zur Internationalisierung habe ich sicherlich am längsten in einem Stück geredet, musste allein 70 Schaubilder erklären. Ich war wirklich positiv überrascht, dass es bei den anderen Verwaltungsratsmitgliedern im Grunde keine Bedenken oder Widerstände gab. Die Mallorquiner unterschätzen nämlich manchmal die einzigartigen Stärken und Chancen ihrer Insel – obwohl man von hier aus innerhalb von etwa zwei Stunden zu fast jeder wichtigen Stadt in Europa gelangt.

Damit wir es einmal richtig verstehen: Warum haben Sie geschätzte 500.000 Euro Privatvermögen in einen Klub gesteckt, der mit 60 Millionen verschuldet ist?

Utz Claassen: RCD Mallorca hat ein unglaubliches Markenpotenzial. Dem FC Barcelona ist es auch erst gelungen, an Real Madrid vorbeizuziehen, als er von einer katalanischen zu einer globalen Marke wurde, ein mehr als 30-jähriger Prozess. Als ich 1977 in Lloret de Mar Urlaub machte, war Barça insbesondere in Katalonien beliebt, aber Real Madrid war nach wie vor national dominant. Unser Ziel ist es, von einer mallorquinischen Marke zu einer paneuropäischen zu werden. Aber das ist ein Prozess von mindestens 10 Jahren. Der Club ist allerdings heute sicher schon deutlich mehr wert als vor einem Jahr.

Wer hat sich denn bislang für den Klub interessiert?

Utz Claassen: Primär die 400.000 Menschen in der Inselhauptstadt Palma. Wir haben hier aber jedes Jahr zehn bis zwölf Millionen Touristen. Wenn jeder zehnte in seinem Urlaub einmal zum Fußball ginge, müssten wir die Kapazität des Stadions schon fast verdreifachen. Und wenn nur jeder fünfzigste käme, wäre das Stadion immer voll.



Ergänzung zu Heft#120 11/2011

Das große Interview mit Bernd Schuster


weiterlesen [1] [2] [3]





Ähnliche Artikel

Kommentare

  • User
  • 27.10.2011 10:19:02 PsyCom2002

    Sehr interessant - ich mag es ja immer wenn man alle Seiten des Fussballs betrachtet - aber was ist mit den Club wenn der "feine" Herr Claassen kein Interesse mehr hat? Seine Anteile an einen x-beliebigen Geschfäftsmann verkauft? Er ist ja sowieso etwas wankelmütig und gierig wie die Prozesse gegen seinen früheren Arbeitgeber Solar Millenium zeigt. Man könnte fast sagen opportunistisch. Leider ist das Interview für meinen Geschmack zu unkritisch - Für mich sind Typen wie Claassen die aktuell größste Bedrohung des Fussballs - immer dieses "Event" im Vordergrund. Am Ende muss ich sagen das Classen - genau wie dieser andere aud Hoffenheim - für mich nur "der Sohn einer herzenguten Frau" ist! By the way warum hängen die 50+1 "Freunde" eigentlich alle immer in Hannover rum?

  • User
  • 27.10.2011 10:24:16 rumpler

    So ekelhaft der Typ äußerlich wirkt, so ekelhaft ist seine herangehensweise an den Fußball.

  • User
  • 27.10.2011 10:43:27 Rasti

    Der Mann geht gar nicht, was er mit diesem Interview mal wieder zeigt. Er gehört zu dieser Riege an deutschen Managern, die sich als Elite und große Macher sehen, aber leider nur arme Opportunisten und Egoisten sind.

  • User
  • 27.10.2011 10:45:07 rumpler

    ... aber leider nur arme Opportunisten und Egoisten sind

    , die mit ihrer Ignoranz leider dem Rest der Gesellschaft gefährlich werden können.

  • User
  • 27.10.2011 11:24:11 giselher

    Der Einfachheit halber die alten Geschichten der Hackfresse nur rauskopiert:

    Claassen war im Jahr 1997 für einige Monate Präsident von Hannover 96. Bei Trainer, Spielern und Fans stieß Claassens Sanierungsplan für den Fußballverein auf starken Widerstand. Nachdem Claassen den Manager des Vereins, Franz Gerber, gegen den er auch erfolgreich verschiedene einstweilige Verfügungen erwirkte, fristlos entlassen hatte, wurde er aus dem Vereinsumfeld heraus massiv bedroht; es kam sogar zu Morddrohungen. Claassen selbst kam auf Empfehlung der Sicherheitsbehörden fortan mit Personenschützern ins Stadion. Zudem gab es dabei massiven Polizeischutz. Im Herbst 1997 trat Claassen nach einer mit großer Spannung erwarteten Rede auf der Mitgliederversammlung zurück. Sein Nachfolger Martin Kind führte den in der Regionalliga verharrenden zweimaligen deutschen Meister auf Anhieb in die 2. Bundesliga und später im Jahr 2002 in die Bundesliga.

    Unter Claassen veranlasste die EnBW im Januar 2005 den Karlsruher SC, seinen neuen Cheftrainer Reinhold Fanz zu entlassen. Der Cheftrainer war erst eine Woche zuvor berufen worden. Die EnBW hatte damit gedroht, den laufenden Sponsorenvertrag nicht mehr zu erneuern, falls Fanz weiter für den KSC tätig bleibe. Den Hintergrund bildet eine sieben Jahre zurückliegende Auseinandersetzung zwischen Fanz und Claassen bei Hannover 96: Fanz war damals Trainer und Claassen der Präsident des Fußballklubs. In einem Interview der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung hatte Fanz dem Klubpräsidenten sämtlichen Fußball-Sachverstand abgesprochen und der Lüge bezichtigt.


    Insbesondere die Geschichte mit dem Elefanten-Gedächtnis ist ekelig ...

  • User
  • 27.10.2011 11:31:03 GTEvo

    Heute 10:24:16 von rumpler
    So ekelhaft der Typ äußerlich wirkt, so ekelhaft ist seine herangehensweise an den Fußball.


    Bravo rumpler

  • User
  • 27.10.2011 11:34:20 mehmetwirdankendir

    Warte bald kommt sally und erklärt uns, dass das alles doch nicht so schlimm ist...

  • User
  • 27.10.2011 11:40:05 Picco

    Ogottogott, welch wohlgefaellige Empoerung. Da fuehlen sich doch alle mit der aufrechten Gesinnung doch gleich besser. Ich hoffe, Ihr werdet von Eurem "Ekel" nicht ad nauseam geschuettelt. Und natuerlich - der Mann hat ein Sakrileg begangen, dass er nicht auf Knien ins Stadion gerobbt ist, sondern sich einen Mietwagen genommen hat und dann das Wort Hardcorefan in den Mund nimmt. Da habt Ihr natuerlich die Definitionshoheit und einer mit einem Privatvermoegen von > 1 Mio ist schon mal generell hoechst verdaechtig.

    Und Psycom - was passiert, wenn der Mann seine Anteile verkauft? Nix. Solange er nicht wie Abramowitsch oder die Scheichs staendig privates Geld in den Verein pumpt, ohne das dieser nicht leben koennte, ist ein Gesellschafterwechsel erstmal unschaedlich. Aber Hauptsache empoert sein.

  • User
  • 27.10.2011 11:43:12 mehmetwirdankendir

    Und für den Scheiß hast dich extra angemeldet?
    Wegen mir hätts nicht sein müssen...

  • User
  • 27.10.2011 12:07:53 rumpler

    @Picco

    Du begreifst es nicht.
    Hier geht es nicht um "wohlgefällige Empörung" (wem auch?), noch geht es um "aufrechte Gesinnung" (welche wäre diese denn?).

    Es geht um bornierte und auch makabre Art und Weise, wie ein (weiterer) selbsternannter "Fußballfan", pardon! - "Hardcorefan" versucht, sich seine postatomare Langeweile mit Monopolyspielen auf "seiner" (natürlich schon vor 40 Jahren "entdeckten") Ferieninsel zu vertreiben. Und wie er es gewohnt ist, beginnt er dieses Mitspielen indem er erst einmal allen anderen die (neuen und richtigen, nämliche seine) Regeln erklärt und dazu definiert, wie das Spielbrett ausschaut und wie lange das Spiel dauert. Er fängt natürlich an, weil weiß beginnt.

    ABER:

    1.) hat er sich blöderweise auch "unser" Spiel und Spielfeld rausgesucht und
    2.) sind die Regeln auch schon klar und
    3.) schwarz gewinnt, wenn weiß beginnt.

  • User
  • 27.10.2011 12:10:37 rumpler

    Das Übrige hat blablub99 dazu bereits treffend formuliert.

    ZUsammengefasst ergibt sich bei mir (und offenbar auch anderen) der beschriebene EKEL.

  • User
  • 27.10.2011 12:39:41 Picco

    @rumpler
    O.k., dann mal ernsthaft:
    wohlgefaellig - entspricht dem Forumsgeist
    aufrechte Gesinnung - dito

    Warum darf ein Herr Claassen nicht versuchen, einen Fussballclub zu leiten und wirtschaftlich erfolgreich zu machen?
    Was ist daran schlimm, es auf Mallorca zu tun, wenn er es da nett findet?
    Der Club scheint wirtschaftlich nicht zu funktionieren, also muss man versuchen etwas daran zu aendern, er muss also "neue Regeln" fuer den Club einfuehren, das ist sogar gerade seine Aufgabe. Ob es funktioniert - keine Ahnung. Hier kann aber keiner behaupten, dass er es schonmal besser gemacht hat oder bist Du Uli Hoeness?
    Und "Monopoly" - wenn jemand mit eigenem Geld ins Risiko geht, dann ist das generell ein gutes und kein schlechtes Zeichen, erst reicht bei einer Minderheitenposition.
    Nas - selbst wenn er kein Fussball"experte" ist: Es reicht, wenn er in der Lage ist, den richtigen Fachmann anzuheuern.

    Fuer meinen Geschmack kommt er in dem Interview durchaus eitel herueber. Aber: Borniert, makaber, ekelhaft, Stueck S****, stundenlang Fresse polieren, gewalttaetig vor Wut etc. - ein bisschen arg in diesem Zusammenhang, oder? Kommt mal runter.

  • User
  • 27.10.2011 13:03:46 PittiTrueffelschwein

    Solange er nicht wie Abramowitsch oder die Scheichs staendig privates Geld in den Verein pumpt, ohne das dieser nicht leben koennte...

    Achso, Chelsea und ManCity existieren nur, weil sie Besitzer haben, die Geld in sie investieren? Verstehe...

  • User
  • 27.10.2011 13:15:01 Picco

    @Pitti, in der jetzigen Form: ja. Ohne die Kapitalmassnahmen der Gesellschafter (bei Chelsea sind es, glaube ich, Gesellschafterdarlehen gewesen, die neulich mal in EK umgewandelt wurden) wuerden die Clubs in der jetzigen Form nicht existieren. Aus dem operativen Geschaeft koennen die die Sause jedenfalls nicht finanzieren. Wenn Sugardaddy gehen sollten, ist die Party vorbei.

  • User
  • 27.10.2011 13:21:02 rumpler

    Ahhh, der Forumsgeist! So eine Art standardisierter Meinungsbrei, ja?

    Aber, da Du neu zu sein scheinst, will ich versuchen, es Dir nochmal zu erklären, wo meine Position ist:

    Warum darf ein Herr Claassen nicht versuchen, einen Fussballclub zu leiten und wirtschaftlich erfolgreich zu machen?

    Das darf er. Aber tut er das? Nein. Oder soll ich lieber sagen: Je nach dem.

    >>> "Ich bin kein Manager, nur Investor."


    Was ist daran schlimm, es auf Mallorca zu tun, wenn er es da nett findet?

    Vordergründig nicht, bei näherem Hinsehen bzw. gründlichem Lesen schon, denn er schwadroniert großmäulig von den "sich manchmal selbst unterschätzenden Mallorquinern", von "Sprachproblemen" (was in seiner Welt bedeutet, dass die Idioten zu blöd sind Englisch oder Deutsch zu sprechen), von "Super-VIPs" und, por supuesto, von Barcelona ...

    Der Club scheint wirtschaftlich nicht zu funktionieren, also muss man versuchen etwas daran zu aendern

    Ah ja, "muss" "man" das?

    er muss also "neue Regeln" fuer den Club einfuehren, das ist sogar gerade seine Aufgabe.

    dito - Muss "ER" das?

    Ob es funktioniert - keine Ahnung.

    Und genau hier liegt nämlich der Hase im Pfeffer. Der Utz hat nämlich auch keine Ahnung. Aber was solls? Mallorca ist ja nicht "too big to fail"!

    Hier kann aber keiner behaupten, dass er es schonmal besser gemacht hat oder bist Du Uli Hoeness?

    Ob dem so ist (1. Teil Deiner Aussage)? Weiß ich nicht.
    Und nein, ich bin nicht Uli Hoeneß.

    Und "Monopoly" - wenn jemand mit eigenem Geld ins Risiko geht, dann ist das generell ein gutes und kein schlechtes Zeichen, erst reicht bei einer Minderheitenposition.

    Ich sehe nicht, wo er wirklich mit eigenem Geld ins Risiko geht. Im Gegenteil, er lässt - soweit er überhaupt Transparenz durchschimmern lässt - eher darauf schließen, dass dort momentan - und ich sage: nur momentan, extrem "erfolgreich" eingespaart wird mit knallhartem "lean management".
    Fehler, die andere - vor allem kennt er das bestimmt aus seiner tollen Zeit bei SEAT - später auszubaden haben.

    Nas - selbst wenn er kein Fussball"experte" ist: Es reicht, wenn er in der Lage ist, den richtigen Fachmann anzuheuern.

    Nein, das reicht nicht. Wie schon unzählige Male die Realität gezeigt hat.


    Borniert

    Wenn ich Dir erzählte, dass ich gerne mal in eines dieser viel zu leeren Theater gehen würde, aber beim besten Willen nicht weiß, wie ich mir eine Karte besorgen soll und mir noch nicht einmal der Rezeptionist meines 5*-Hotels weiter helfen kann. Wie würdest Du das nennen?

    makaber

    Die Touristen werden jetzt systematisch über die Reiseleiter informiert. Es gibt verschiedene Pakete, vom einfachen Ticket mit Transfer bis hin zum VIP-Package mit Begleitprogramm. Der Tourist muss sich um nichts mehr kümmern. Das Angebot wird an ihn herangetragen, und er braucht nur noch »ja« sagen.

    Das nenne ich makaber.

    ekelhaft

    Wenn es nach mir ginge, würde ich jede dieser 126 Maßnahmen lieber gestern als heute umgesetzt haben. Das ist mit unserem begrenzten Personal und unseren begrenzten Ressourcen allerdings nicht möglich. Schon mit der Sprache gibt es immer wieder Probleme. Die wenigsten Mitarbeiter sprechen fließend Englisch oder Deutsch. Aber sie sind engagiert und motiviert.

    Und dies ist ein Beispiel für ekelhaft, weil unglaublich respektlos und sich selbst gleichzeitig maßlos überschätzend. Würde ihn dazu gerne mal spanisch sprechen hören, oder vielleicht Mallorquin?

  • User
  • 27.10.2011 13:33:02 PittiTrueffelschwein

    Indischer Fleiß, indische Löhne und indische Intelligenz, bilden eine unschlagbare Kombination.

    Hahahaha...schön! :D

  • User
  • 27.10.2011 13:45:22 rumpler

    Vielleicht haben ja die Fans von Hannover oder Karlsruhe bessere Adjektive für Herrn Claassen in petto?

  • User
  • 27.10.2011 14:02:50 calimero

    ich erinnere mich nur ungern an diese zeit

  • User
  • 27.10.2011 14:28:12 flow_loehne

    Mensch, welch Gutmenschenempörung! Da wird der böse Kapitalist mal wieder an den Pranger gestellt, ganz als ob er den spanischen Fußball enteignen möchte.

  • User
  • 27.10.2011 14:34:08 saloth sar

    der gutmensch und kapitalistenversteher flow_loehne kapiert leider noch nicht mal warum's geht.

  • User
  • 27.10.2011 14:37:52 noorange

    "der gutmensch und kapitalistenversteher flow_loehne kapiert leider noch nicht mal warum's geht. "

    Gutmensch gerochen, gleich zugebissen.

  • User
  • 27.10.2011 14:40:31 L3v3l0rd

    Endlich fällt das Wort!
    Habsch lange nicht mehr gelesen!

  • User
  • 27.10.2011 14:45:10 rumpler

    der gutmensch und kapitalistenversteher flow_loehne kapiert leider noch nicht mal warum's geht.

    Nach gerade mal 8-10 Jahren Politikwissenschaftsstudium kann man nicht alles wissen.

  • User
  • 27.10.2011 14:49:37 giselher

    ganz als ob er den spanischen Fußball enteignen möchte.

    Mal so versucht: Wenn so Leute ihren Dreck in großen Wirtschaftsunternehmen veranstalten, störts mich. Ärgert. Macht betroffen.

    Wenn sie den gleichen Dreck im Fußball veranstalten, kommt Herzblut ins Spiel. Meins. Da werden die Sichtweisen schon mal geschärft, die Kommentare härter. Z.B.: Ekelhaft.

    Verstanden?

  • User
  • 27.10.2011 14:51:24 saloth sar

    gib ihm noch ein zwei semester, dann versteht er's vlt

  • User
  • 27.10.2011 14:56:24 rumpler

    alle zeit, die er braucht!

  • User
  • 27.10.2011 15:01:31 Picco

    @rumpler.

    Muss man das? - Ja, auch als Fussballclub muss man seine Verbindlichkeiten bedienen, daher muss man entweder wirtschaftlich erfolgreich sein (schwarze Null) oder einen Sugardaddy haben. Ersteres finde ich besser.

    Muss er das? - Nein, kann auch ein anderer machen. Aber er darf das auch.

    Weiterhin habe ich den Eindruck, dass Du ueberhaupt nicht verstanden hast, was der Mann sagen will. Der erklaert naemlich nicht, dass er Hardcorefan ist, sondern er versucht, die Vertriebsprobleme des Vereins zu veranschaulichen:

    Borniert, makaber, ekelhaft So ein Quatsch, der Mann will folgendes erklaeren: jedes normale 5* Hotel organisiert Dir in Nullkommanix den Trip zu einer oertlichen Attraktion. Er will damit sagen, dass RCD Mallorca es nicht geschafft hat, als eine der Attraktionen Mallorcas wahrgenommen zu werden. Er will aber dahin, dass die zahlungskraeftige Kundschaft der oertlichen Luxushotellerie ihr Geld im Stadion laesst und sei es ueber einen Gelegenheitsbesuch, weil das Hotel es so nett anbietet (vgl. U. H.: Das sind die Leute, denen wir das Geld aus der Tasche ziehen....). Dieses Konzept setzt JEDER Erstligaverein heute um, mal mehr, mal weniger kompetent. Und dann passt auch auf einmal mit dem Mietwagen: Er will sich nicht als Hardcorefan bruesten, sondern veranschaulichen, dass die Notwendigkeit des Selbstorganisierens in einem Land, dessen Sprache man ev. nicht beherrscht, eine ganze Reihe von potentiellen Stadionbesuchern von eben dem abhaelt, sprich, die (auslaendischen) Gelegenheitsbesucher bleiben weg. Klingt doch als Tatsachenanalyse ganz vernuenftig.

    Sprachprobleme: HALLO, Du verstehst es echt nicht, er will nicht die Mallorquiner wegen fehlender Sprachkenntnisse anmoppern, er will bei seinem Konzept Touristen als zahlende Zuschauer gewinnen. Und die sprechen auf Mallorca hauptsaechlich was? Richtig. Und Du musst halt leider die Sprache des Kunden sprechen, wenn Du die Sprachbarriere beseitigen willst. Das hat mit respektlos aber mal gar nichts zu tun, er beschreibt eine simple Notwendigkeit. Wenn Du Japanern Deutschlandreisen verkaufen willst, solltest Du am besten Japanisch koennen. Angekommen?

    Du kannst ja gerne der Meinung sein, dass Du ein Logen/Luxus- und Eventkunden-Konzept Mist findest. Es aber Herrn Claassen im Speziellen vorzuwerfen, ist albern, das versuchen naemlich ALLE heutzutage. Sonst kannst Du halt nicht mithalten in der 1. Liga. Ist auch Fakt.

  • User
  • 27.10.2011 15:48:18 rumpler

    Du kannst ja gerne der Meinung sein, dass Du ein Logen/Luxus- und Eventkunden-Konzept Mist findest.

    Ist natürlich quatsch und auch nicht meine Meinung.

    Noch einmal, Picco: Dein Problem ist das selbe wie das von Utz Claassen und vielen anderen - hmm, ich nenne sie mal - Fußballfans mit marketingmigrativem Hintergrund.

    Der irrigen Annahme, man könne sportlichen Erfolg durch wirtschaftlichen Erfolg erreichen welchen man wiederum über vertriebliche Allgemeinplätze definiert, sind schon viele erlegen, weil sie schlicht die Reihenfolge verwechselt haben.

    Sonst wäre ja beispielsweise eine TSG Hoffenheim wirtschaftlich erfolgreich. Isse aber nich.

  • User
  • 27.10.2011 15:54:58 Autobahnkreuz

    Fazit, er will aus dem RCD Mallorca eine Touristenattraktion machen! Treten dann Micki Krause und Big Brother Jürgen im Rahmenprogramm auf? Ein Wet-Tshirt Contest als Halbzeitprogramm?

    Toll diese Marketingmenschen!

  • User
  • 27.10.2011 16:04:55 Picco

    @rumpler

    Du wirst es nicht glauben, aber ich bin ganz Deiner Meinung. Vielleicht mit der Nuance, dass natuerlich ein Scheck >500 Mio. (ManCity) schon helfen kann, man aber mit ein paar betriebswirtschaftlichen Kniffen aus einem haesslichen Vereinsentlein keinen Grossclubschwan machen kann. Vielleicht auch, weil ich gar keinen marketingmigrativen Hintergrund habe. Ich habe vielmehr - wie Du - einige Zweifel an dem vorgestellten Konzept.
    Bei Licht betrachtet sehe ich aber nichts in dem Interview, das die Hysterie und wilden Schmaehungen hier rechtfertigt, nur darum geht es mir.

  • User
  • 27.10.2011 16:32:32 rumpler

    O.K., der Punkt in dem wir dann eben nicht zusammen liegen, dürfte die Einschätzung von Herrn Claassen als Protagonist in diesem "Spiel" zu sein.
    Da würde ich gerne mehr Vertrauen aufbringen, aber seine bisherigen "Auftritte" in der Geschäftswelt lassen mich schlechtes ahnen.

  • User
  • 27.10.2011 16:33:14 rumpler

    sein ohne zu

  • User
  • 27.10.2011 20:19:51 wawerka

    @rumpler

    "Fußballfans mit marketingmigrativem Hintergrund."

    Absolut großartig...

  • User
  • 27.10.2011 21:58:35 Jim Panse

    Ballermann passt ... Utz utz utz utz

  • User
  • 28.10.2011 00:12:18 GTEvo

    Heute 12:39:41 von Picco
    Warum darf ein Herr Claassen nicht versuchen, einen Fussballclub zu leiten und wirtschaftlich erfolgreich zu machen?

    Weil "Utze der Bandit" erstmal 20 Jahre ins Zuchthaus von Dartmoor gehört.

    Lobbyisten die freigesprochen werden, hunderte Millionen in den Arsch gestopft kriegen haben mehr Dreck am Stecken als Zumwinckel,Hartz, Volkerts, Ackermann und wissealleheissen. Edgar Wallace hätte daraus nen Gasgroschen Roman gemacht,
    Das Geheimnis des grünen Gasmannes

    Es gibt Menschen denen kuckt man einmal ins Gesicht..
    Es gibt Menschen die kommen einmal vors Gericht..
    Wenn Beides zusammenkommt, dann weiss man mit welchem Lump man es zutun hat.

    Utze der Bandit hat diplomatische Immunität,..und dient "Dem großen Ganzen".
    Egal watte uns noch verklickern tuhs, dieser Typ issn PremiumKotzbrocken.
    Nur dass bewerten wir hier alle..uns doch scheissegal mit welchen Methoden er uns dass deutsche EnergieMonopol auf Malle sichert.

  • User
  • 28.10.2011 09:09:15 currygoi

    Picco IST Utz Claassen! Oder sein Rechtsanwalt... anders kann ich mir diese ständige Verteidigung eines Möchtegern-Bigplayers, mit einer laaaaangen List von Skandalen und Skandälchen, sowie einer echten Arschlochausstrahlung, nicht erklären.
    Claassen passt aber nach Mallorca. Bei ihm hab ich das selbe Gefühlr wie bei Michael Wendler: Voll auf die Fresse!

  • User
  • 28.10.2011 10:42:58 GTEvo

    Utz Claassen (im Bild rechts) gehören etwas mehr als zehn Prozent des RCD Mallorca.


    lol

  • User
  • 28.11.2011 17:29:09 rumpler

    Aus der SZ:

    Ex-Manager im Streit mit Solar Millennium
    Hässliche Vorwürfe stehen im Raum


    Claassen beziffert seinen Schadenersatzanspruch nach Angaben seines Sprechers auf bis zu 200 Millionen Euro. Es gehe ihm aber nur in zweiter Linie um Geld. Nach der Entschuldigung des Aufsichtsratsvorsitzenden Pflaumer im Gerichtssaal, fordere Claassen "in erster Linie eine Klarstellung, dass er professionell und in gutem Recht gehandelt hat", so der Sprecher.

    Schuld sind immer die anderen ...

zum Forum

Logge Dich ein, um einen Beitrag zu schreiben!

VON DEN LESERN EMPFOHLEN



DIE AKTUELLE UMFRAGE

Thema: Fußballfans. Eure Wunschgäste für Maischberger, Lanz, Plasberg und Co.?

Werner Schulze-Erdel
Charly Steeb
Alf
Bono
Frank Zander
Zini
Max Power
Johannes B. Kerner
Günter Wallraf
Campino
Andreas Elsholz
Alfred Biolek
Vera Int-Veen
Marius Müller-Westernhagen
Ich




Martin Jol über den HSV


Rekordtorschützen in der U21

  • Pierre Littbarski (21 Spiele, 18 Tore)
  • Heiko Herrlich (20 / 17)
  • Benjamin Auer (23 / 15)
  • Mike Hanke (26 / 14)

11Freunde Liveticker

11FREUNDE @ TWITTER