Das Nuller-Heft

11FREUNDE-Spezial: 00er

Das waren die Nuller Jahre

Neu hier? Alle Infos zu 11Freunde Community
04.03.2010

Savio Nsereko im Interview

»Es ist ein dreckiges Geschäft«

Interview: Dominik Bardow  Bild: Imago

Mit 16 ging er nach Italien, mit 18 nach England, ist einer der zehn teuersten Deutschen aller Zeiten. Der 20-jährige Savio Nsereko über den Traum vom Ausland, schnelle Wechsel und Vereine, die Kasse machen wollen.

Savio Nsereko im Interview - »Es ist ein dreckiges Geschäft«


Herr Nsereko, Sie haben kürzlich beim FC Bologna Ihr Erstliga-Debüt in Italien gefeiert. Ein gutes Gefühl?

Ein Supergefühl. Ich habe zwar schon ein paar Erstligaspiele in England gemacht, aber bin erleichtert, jetzt auch in der Serie A gespielt zu haben. Dass es gegen einen großen Verein wie Juventus Turin war, hat einen natürlich besonders motiviert.



Sie haben mit 20 schon eine ungewöhnliche Laufbahn hinter sich. Geboren sind Sie in Uganda. Haben Sie dort schon mit dem Fußball begonnen?


Nein, meine Eltern sind vor dem Bürgerkrieg nach Deutschland geflohen, als ich zwei war. Heute hat meine Mutter ein eigenes Geschäft in München, mein Vater ist gestorben, als ich noch klein war. Ich habe mit acht, neun Jahren beim SV 1880 München angefangen, bevor ich dann zu 1860 gegangen bin.



Bereits mit 16 sind Sie nach Italien gewechselt. Wie kam es dazu?

Damals haben einige italienische Vereine meine Familie kontaktiert. Das Angebot von Brescia Calcio war für mich das beste, weil Brescia schon damals viele Talente herausgebracht hat. Da habe ich nicht Nein sagen können.


weiterlesen [1] [2] [3]





Ähnliche Artikel

Kommentare

  • User
  • 06.03.2010 22:49:25 laufpass

    Der ist wirklich saustark^^

zum Forum

Logge Dich ein, um einen Beitrag zu schreiben!

VON DEN LESERN EMPFOHLEN



DIE AKTUELLE UMFRAGE

Kiel gegen Dortmund: Ein Duell wie...

David gegen Goliath
Regina Halmich gegen Mike Tyson
Klopfer gegen Godzilla
KSV Baunatal gegen Real Madrid
Angela Merkel gegen Gina Wild
Milhouse gegen Nelson Muntz
Wilfried Ditrich gegen Chris Taylor
Fünf gegen Willie




Eckhard Krautzun über Kenia, China und eine Gottheit


Sätze, die Uli Hoeneß sagt, wenn sein Klub gegen den FC St. Pauli verliert

  • »Die Paulianer sind gerannt, ich glaube, da liegen heute noch welche unterm Sauerstoffzelt. Und bei uns werden 30 Minuten nach Spielschluss schon wieder Sprüche geklopft und Karten gespielt. Die Spieler essen Scampis, und ich habe eine schlaflose Nacht.«

11Freunde Liveticker

11FREUNDE @ TWITTER