Neuer Trend: Trikots verkehrt herum
Hinten ist das neue Vorne
Text: Thorsten Schaar Bild: Imago
Die Jubelgesten der Fußballprofis sind altbekannt und peinlich: Babywiegen, Bogenschützen, Begattung der Eckfahne. Und doch, es gibt immer wieder was Neues. Die 11FREUNDE-Trendscouts haben für euch ermittelt.
Die aktuellste Marotte der Profis: sich nach einem gewonnenen Finale das Trikot falsch herum anzuziehen, mit dem Namen nach vorne. So liefen beim Pokalendspiel die Bremer Diego und Sebastian Boenisch mit ihren gedrehten Shirts die Ehrenrunde. Und wieder war es Boenisch, der nur einen Monat später nach dem EM-Sieg der deutschen U 21-Auswahl seinen Namen gut sichtbar für alle Kameras und Objektive zeigte.
Nach dem Finale des Confed-Cup in Südafrika ahnte der Interessierte, woher dieser merkwürdige Trend kommt: Robinho, André Santos, Maicon, Felipe Melo, Gilberto Silva – beinahe die Hälfte des brasilianischen Teams präsentierte die Rückseite.
Jennifer Zietz, Nationalspielerin von Turbine Potsdam, sah offensichtlich genau hin. Denn nach dem EM-Gewinn der DFB-Frauen im September war sie sich nicht zu schade, den Blödsinn nachzuäffen – und das als einzige Feldspielerin, die beim Turnier nicht zum Einsatz kam.
Aus Heft#96 11/2009





