Die Geschichte der Fußballfans

11FREUNDE-Spezial: Nr. 1

Die Geschichte der Fußballfans

Neu hier? Alle Infos zu 11Freunde Community
13.03.2012

Starfriseur Udo Walz über Fußballerfrisuren

»Länge spielt keine Rolle«

Interview: Dirk Gieselmann  Bild: Imago

Es ist nicht zu leugnen: Die Frisur von Mario Gomez ist noch peinlicher als die Doktorarbeit von KT zu Guttenberg. Doch wie muss eine ordentliche Kicker-Frisur eigentlich aussehen? Darüber sprachen wir mit Starfriseur Udo Walz.

Starfriseur Udo Walz über Fußballerfrisuren - »Länge spielt keine Rolle«


Herr Walz, Wettereinflüsse, Schweiß, häufiges Duschen: Fußballerhaar ist arg strapaziert. Zu welchem Haarschnitt raten Sie?

Udo Walz: Es kommt nicht auf die Länge an. Ich empfehle ein mildes Shampoo.  

Der Trend geht zur Lack-Skulptur auf dem Kopf. Sind sie damit zufrieden?

Udo Walz: Ja, sehr! Die Spieler sind eitel geworden und achten auf ihr Äußeres – das begrüße ich. 



Unseren Lesern wird aber beim Anblick der Haarhelme aus den 70er Jahren immer noch warm ums Herz.

Udo Walz: Verschonen Sie mich! Schrecklich! Zum Glück ändert sich die Mode.  

Wer hat die Wende zum Guten gebracht?

Udo Walz: Ich würde Bastian Schweinsteiger nennen. Der Junge hat einfach eine gute Frisur. Auch Joachim Löw muss man lobend hervorheben.  

Verblüffend ist, dass die Frisur von Joachim Löw beispielsweise immer gleich aussieht. Es hält sich das Gerücht, er trage eine Perücke.

Udo Walz: Nein, nein. Das würde ich sehen, dann wäre das Haar stumpfer. Er ist ein eitler Mensch, benutzt wahrscheinlich ein gutes Haarspray.  

Ist schon mal ein verzweifelter Fußballer, vielleicht ja gar Mario Gomez, zu Ihnen gekommen und hat gesagt: »Udo, hilf mir! Ich weiß nicht, was ich mit meinen Haaren machen soll.«

Udo Walz: Da kommt schon der eine oder andere. Aber meistens wissen die Jungs genau, was sie wollen. Bloß von Strähnchen rate ich ab. Das hätte was von einem Manta-Fahrer.    

Wollen Fußballer über ihre Frisuren Botschaften vermitteln?

Udo Walz: Ja, ohne Zweifel. Denken Sie an David Beckham, er hat hat jenseits von Kampfgeist und Heldenmut sogar eine neue Botschaft erfunden: Seht her, ich bin metrosexuell! Er ist nicht nur ein Macho, er hat eine modisch-feminine Seite. Das Verblüffende: Jedes Mal, wenn er eine neue Frisur hat, kommen die Leute zu mir und wollen so aussehen wie er. Beckham hat also dazu beigetragen, dass die Männer lockerer geworden sind.  

Es heißt, wenn eine Frau eine Lebenskrise durchmacht, geht sie zum Friseur. Vermuten Sie bei Beckham einen ähnlichen Hintergrund?

Udo Walz: Nein. Ich denke, das hat in erster Linie mit seinen Werbeverträgen zu tun. Er ist wie Madonna: Ab und an erfindet er sich neu.

Der Schweizer Alain Sutter trug seine langen, blonden Haare zumeist offen. Hat er sich damit unnötig schwer gemacht im Männersport Fußball?

Udo Walz: Er hätte sie zumindest sich zum Pferdeschwanz binden sollen. Und das nicht nur wegen eventueller Sprüche in der Kabine, sondern auch, weil die Haare ihm doch sonst beim Schuss oder Pass die Sicht nehmen.  

Vereine beschäftigen Masseure, Psychologen, Ernährungsberater. Wann kommt der Mannschaftsfriseur?

Udo Walz: Das halte ich für übertrieben. Jeder hat den Friseur seines Vertrauens. Dabei soll es bleiben.  

Herr Walz, der Frauenfußball ist auf dem Vormarsch. Ein neuer Markt für Sie?

Udo Walz: Vom Frauenfußball habe ich keine Ahnung. Und ehrlich gesagt: Frauen sollten nicht Fußball spielen. Da bin ich altmodisch.  

Fehlt Ihnen die Athletik?

Udo Walz: Da fehlt mir alles.



Ergänzung zu Heft#96 11/2009

Die große Freiheit Wende und Fußball






Ähnliche Artikel

Kommentare

  • User
  • 27.10.2009 14:01:31 misterkite

    sowas will ich hier nicht lesen...

  • User
  • 27.10.2009 14:08:20 Jothan

    KEINER[/u]

  • User
  • 27.10.2009 14:08:38 einrudithömmes

    Da! DA ISS EINER! Einer dieser Beiträge, der gegen die Nutzungsbedingungen verstößt!!!

    Di... irk!?

  • User
  • 27.10.2009 14:10:46 Matzator

    "Frauen sollten nicht Fußball spielen. Da bin ich altmodisch."

    Zum Glück ändert sich die Mode

  • User
  • 27.10.2009 14:35:41 Big Chrome

    Pfui Deibel.Männer müssen immer mehr wie Schwuchtel aussehen,und Frauen hinter den Herd.Um den Mann kümmern geht ja nicht mehr,der ist ja schwul und lebt bei seine Detlev.


    Walz,bleib dem Fussball vom Hals!

  • User
  • 27.10.2009 14:40:40 Jothan

    Ab in die BUNTE oder GALA

  • User
  • 27.10.2009 16:25:37 markanter

    Wi - der - lich.

  • User
  • 27.10.2009 16:44:53 GTEvo

    11Freunde-Magazin für Fußballkultur

    Starfriseur Udo Walz im Interview - »Es kommt nicht auf die Länge an«

  • User
  • 27.10.2009 17:44:56 Hoss

    Erst Jan Delay, dann Afrob (wobei das Interview recht interessant war) und jetzt WALZ. Bin gespannt wann das Interview mit dem Metztger von uns ummer Ecke kommt, der weiß bestimmt was zur Länge der Stadionwürste zu sagen...

  • User
  • 27.10.2009 17:54:39 Hotte80

    Das ist...
    ... absolut belanglos und langweilig und Scheiße und sowieso ist die Haarethematik langsam echt abgenudelt. Aber sowas von!

  • User
  • 27.10.2009 22:06:50 tafelrunde

    Er! Hat! Die! Haare schön er hat die Haare schön. Er hat. Die Haare schön. Er! Hat! Die! Haare schön er hat die Haare schön. Er hat. Die Haare schön. uswusf.

zum Forum

Logge Dich ein, um einen Beitrag zu schreiben!

VON DEN LESERN EMPFOHLEN



DIE AKTUELLE UMFRAGE

Thema: Fußballfans. Eure Wunschgäste für Maischberger, Lanz, Plasberg und Co.?

Werner Schulze-Erdel
Charly Steeb
Alf
Bono
Frank Zander
Zini
Max Power
Johannes B. Kerner
Günter Wallraf
Campino
Andreas Elsholz
Alfred Biolek
Vera Int-Veen
Marius Müller-Westernhagen
Ich




Joachim Hopp im Interview


Rekordtorschützen in der U21

  • Pierre Littbarski (21 Spiele, 18 Tore)
  • Heiko Herrlich (20 / 17)
  • Benjamin Auer (23 / 15)
  • Mike Hanke (26 / 14)

11Freunde Liveticker

11FREUNDE @ TWITTER