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20.04.2009

Über den Umgang mit Fallsüchtigen

Gnade vor Recht?

Text: Markus Hesselmann  Bild: Imago

In England ist der »Diver« das Feindbild der Fans, Trainer und Reporter. Anders in der Bundesliga: Selbst in der Berichtersttaung spielen Fairness und Stil keine Rolle. Unser Autor Markus Hesselmann regt sich auf.

Über den Umgang mit Fallsüchtigen  - Gnade vor Recht?


Wer gern Premier League und gern Bundesliga schaut, dem fällt als Vergleich nicht nur auf, dass die englischen Klubs in der Champions League erfolgreicher sind. Oder dass auf der Insel nun einmal schneller und härter gespielt wird. Lehrreich für uns könnte auch das unterschiedliche Muster bei Diskussionen über Elfmeterentscheidungen sein. Neuestes Beispiel: Grafites Faller im Spiel des VfL Wolfsburg gegen Leverkusen nach einem Gerangel mit Bayers Manuel Friedrich im Strafraum. Schiedsrichter Jochen Drees gab Elfmeter, Grafite verwandelte. Die typische Diskussion, wie sie deutsche Fernsehfußballexperten in so einem Fall führen, dreht sich vor allem um die Frage: Hat der Schiedsrichter richtig entschieden oder nicht?



»Premiere«-Moderator Dieter Nickles und Matthias Sammer – immerhin ja nicht nur »Premiere«-Experte, sondern auch durchaus in verantwortlicher Position beim Deutschen Fußball-Bund tätig – diskutierten genau darüber, ließen dabei eine wichtige Frage außer Acht: Hat sich Grafite fallen gelassen? Führte eine Schwalbe zur Führung des VfL Wolfsburg? Hat sich hier womöglich ein Wiederholungstäter einen weiteren Vorteil erschwindelt? Nichts davon. Als ob Fairness, Stil, Sportlichkeit überhaupt keine Rolle mehr spielten.

Der Fußball auf der Insel ist überkommerzialisiert und die legendäre englische Fankultur geht in der Premier League nach und nach kaputt. Doch die Elfmeterdebatte wird auf der Insel immer noch wohltuend anders geführt: Dort geht es nicht nur um den Schiedsrichter als oberste Autorität und um dessen Entscheidung, sondern immer zuerst um die Frage der Verantwortung des Spielers selbst: Ob da wohl wieder ein Schummler am Werk war? Der »Diver« (am ehesten übersetzt als »Schwalbenkönig«) ist das berechtigte Feindbild der Fans, Trainer und Reporter.

Das ist manchmal sogar ein bisschen ermüdend, zum Beispiel wenn englische Fans mit einer gewissen Selbstgefälligkeit pauschal ausländische Spieler zu »Divern« erklären (Jürgen Klinsmann wird sich erinnern, auch Michael Ballack kennt das). Doch bei uns in Deutschland wäre ein bisschen mehr Kritik an unseren notorischen Fallern in der Bundesliga doch angebracht.


Tagesspiegel@11Freunde






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Kommentare

  • User
  • 20.04.2009 15:16:26 Kobja

    regt sich auf? kann herr hesselmann überhaupt so etwas wie zorn empfinden?

  • User
  • 20.04.2009 18:09:19 wrdlbrmft

    ätzend sind auch die reporterkommentare in situationen, in denen eine schwalbe oder eine leichte berührung zu einem elfmeter oder einem freistoss (gerne in der nähe der strafraumgrenze) führt. wenn ich dann höre, dass der abwehrspieler selber schuld ist, weil er so blöd/ungeschickt an den gegenspieler rangeht, dann geht mir der hut hoch ... und wenn der kommentator dann noch die vermeintliche "bauernschläue" des sich windenden schwalbenkönigs schmunzelnd erwähnt, krieg ich ausschlag.

  • User
  • 20.04.2009 19:13:45 Haensgen vom Deich

    We love you England, we do, we love you England, we do....

  • User
  • 21.04.2009 03:00:54 Abbyprofi

    @ wrdlbrmft

    Kann deiner Meinung komplett zustimmen ; bei den Kommentatoren in den Fußball - Bundesligen ist zumeist der
    schwalben - schauspielernde Profi ein " echtes Schlitzohr " ,
    während der beteiligte Abwehrspieler oft genug angeblich
    einfach nur Pech hat , sich ungeschickt verhält oder auch ,
    für einen TV-Kommentar besonders dreist , einfach nur zu spät
    im Zweikampf ist.
    Für einen echten Fußball-Fan sind die Situationen einfach
    " klasse " , wenn der jeweilige Schwalbenkönig bereits im
    freien Flug in Richtung Schiri blickt , um zufrieden festzustellen ,
    daß die Bonusmeilen einen Elfer ermöglichen.
    War zwar grundsätzlich eine gute Idee des fränkischen Sportmagazins , die vorsätzlichen Fußball-Schauspieler mit
    der schlechtesten Spiel - Note zu bewerten ; allerdings wird
    ein Fußballprofi bislang nicht nach solchen Benotungen bezahlt.
    Ein Elfmeter oder durchaus gefährlicher Freistoß ist bislang
    eine Tatsachenentscheidung des jeweiligen Schiris ; man sollte
    trotzdem ernsthaft darüber nachdenken , die per TV nachweisbaren Schwalbenkönige nachträglich länger zu sperren.
    Wer dann öfter mit solchen Schauspielereien auffällt , hat dann
    hoffentlich nicht nur ein PR - Problem , sondern auch für eine gewisse Zeit einige Einkommensverluste.

  • User
  • 23.04.2009 07:24:57 de_henne

    Grundsätzlich rege ich mich auch sehr über Schwalben auf (nicht über die Hirundinidae), aber diese Verklärung des "englischen" Fußballs geht mir schon seit einiger Zeit sehr aufm Sack. Ich meine, ihr wisst schon, dass beispielsweise bei Chelsea mehr Portugiesen als Engländer unter Vertrag stehen (6:5)? Bei Liverpool gibt es 3 Engländer von 26 Spielern, beim - jetzt kommt's - FC Arsenal ZWEI (!) - im gesamten Kader, wohlgemerkt. Wenn ich mich recht erinnere, standen bei Chelsea gegen Liverpool im Halbfinale der Champions League nicht mehr als vier Engländer gleichzeitig auf dem Platz. Der einzige Verein, der von der Anzahl der englischen Spieler (8 im Kader, 4 Stammspieler) am ehesten einen englischen Verein repräsentiert, ist ManU. Und wer spielt da? Cristiano Ronaldo. C-R-I-S-T-I-A-N-O R-O-N-A-L-D-O! Eingefleischte Fußballfans kennen den als... na? Über wen meckert die Schwalbenpolizei am häufigsten? DER wird in England sehr, sehr selten Diver genannt, und wenn, dann nur von den gegnerischen Fans.
    Und bitte, was wird denn hier verglichen? Die Meinungen deutscher Kommentatoren mit der englischer Fans? Hinkt das nicht ein bisschen? Ich möchte noch etwas zu bedenken geben: In der gesamten Geschichte des englischen Fußballs wurde meines Wissens noch nie (korrigiert mich, wenn ich falsch liege) ein Spieler wegen einer Schwalbe via Fernsehbeweis im Nachhinein bestraft, im Gegensatz zu Deutschland: Hier war es auf einmal sogar möglich, eine Tatsachenentscheidung (der Schiri hatte ja eine Entscheidung getroffen - Elfer für Dortmund) zu "ergänzen", indem Möller gesperrt wurde, um dem Unmut der Fans in ganz Deutschland gerecht zu werden. Ich wiederhole: Der DFB hat damals Möller bestraft, weil die Fans es so wollten!
    Ich frage mich, wer von euch schonmal in einem englischen Stadion war, denn so wahnsinnig aufregend und anders geht es da auch nicht zu. Die Leute da sind genauso parteiisch und freuen sich über einen Elfmeter für ihr Team, ob der nun berechtigt war oder geschunden. Und die Spieler fallen da genau so häufig wie hier (ob jetzt durch Foul oder Schwächeanfall), und ich konnte auch nicht feststellen, dass englische Schiedsrichter mehr laufen lassen als andere. Auch das mit dem "schnellen Fußball" trifft doch nur auf die Big Four zu, wo ja kaum Engländer spielen. Als Paradebeispiel für "echten" englischen Fußball möchte ich an dieser Stelle mal die englische Nationalmannschaft nennen, da spielen ja ziemlich viele Engländer ziemlich lahmen Fußball. Hab auch schon mal versucht, einem Engländer das Wort "Rumpelfußball" zu erklären, die Engländer haben dieses Wort weitaus nötiger als wir...
    Ich verstehe auch kaum (ein bisschen OT jetzt, aber wo ich schon mal dabei bin), warum eine Mannschaft wie Hoffenheim in Deutschland als "zusammengekaufter Haufen ohne Tradition" bezeichnet und gleichzeitig die englische Liga als die beste der Welt gelobt wird. Erkennt hier jemand den Zusammenhang? Hoffenheim hat mehr oder weniger die englischen Verhältnisse auf D übertragen (immerhin kommt das Geld der Hoffenheimer von einem Mäzen und nicht einer von AG, einem Öl-Milliardär oder einem Scheich) - und in Wirklichkeit mögen das die meisten hier gar nicht.
    Schwalben sind scheiße, keine Frage, aber Fouls auch. Fouls können Karrieren kosten, Schwalben nur den Ruf. Aber nach härteren Strafen für Fouls kräht kaum jemand. Und seit wann halten Sanktionen Leute von der Straftat ab? 11freunde ist doch sonst auch ein Tummelplatz liberaler Geister, die sowas wissen.
    Ich finde den Artikel letzten Endes ein wenig unfair. Meiner Erfahrung nach (und nach zwei Jahren auf der Insel) wird von deutschen Kommentatoren mit gesunden Augen doch fast immer unterstellt, dass man jetzt nicht "hätte pfeifen müssen" - ganz im Gegensatz zu bspw. italienischen, türkischen oder spanischen Kommentatoren. Und nicht mal Engländer zitieren "die gesunde englische (bzw. internationale) Härte" nur annähernd so häufig (wenn es überhaupt nicht-deutsche Kommentatoren gibt, die so einen Schwachsinn erzählen), wie Rethy, Bartels & Co.

    PS: Ich als HSV-Fan finde Jarolim scheiße, und langsam glaube ich, dass seine Schwalben das Ergebnis eines Borderline-Sydromes ist, aber ich will hier an dieser Stelle keine Mutmaßungen anstellen...

  • User
  • 23.04.2009 11:07:50 Redondo71

    Jarolim ist eine linke Wehe...Aber ne Persönlichkeitsstörung würde ich ihm nun nicht direkt attestieren.

  • User
  • 23.04.2009 14:11:50 de_henne

    "Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (abgekürzt BPS), auch emotional instabile Persönlichkeitsstörung genannt, ist eine psychologische und psychiatrische Diagnose. Sie gehört zu den am häufigsten diagnostizierten Persönlichkeitsstörungen.

    Bei einer solchen Störung sind bestimmte Bereiche von Gefühlen, des Denkens und des Handelns beeinträchtigt, was sich durch negatives und teilweise paradox wirkendes Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen sowie im gestörten Verhältnis zu sich selbst äußert.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Borderline-Pers%C3%B6 nlichkeitsst%C3%B6rung

  • User
  • 23.04.2009 14:20:16 einrudithömmes

    Das Borderline-Syndrom ist mir, wenn auch ausführlicher, durchaus bekannt. Wenn ich den Begriff nicht gekannt hätte, wäre ich vielleicht auch auf die Idee gekommen, eine Definition im www zu suchen.

    Meine oben gestellte Frage ("Borderline-Syndrom?" ist als eher rhetorische zu verstehen, vielleicht mit einer hochgezogenen Augenbraue oder eine in Falten gezogenen Stirn ob der völlig am Thema eines Spielberichts vorbeigehenden Äußerung im PS, henne.

    Aber du willst ja keine Mutmaßung anstellen!

  • User
  • 23.04.2009 18:05:47 de_henne

    Natürlich weißt Du, was das Borderline-Syndrom ist. Ich ging auch richtig in der Annahme, dass Du nicht wissen willst, was das Borderline-Syndrom ist, sondern warum ich Jarolim für einen Borderliner halte. Ich habe aus der Definition lediglich den Teil herauskopiert, der m.E. auf jemanden passt, der soviele Schwalben produziert wie Jarolim. Sich im Kampf um den Ball hinzuschmeißen als ginge es darum, einen Luftangriff zu überleben, ist in meiner Welt ein paradoxes Verhalten, weil es doch schließlich beim Fußball primär darum geht, ein Tor schießen wollen oder zumindest einen Mannschaftskameraden dabei zu helfen. Hier sind doch sonst alle so ironisch. Und auch den eigenen Fans gegenüber ("zwischenmenschlich") ist es paradox, denn wir müssen diese Idiotie ja vor Anhängern anderer Mannschaften rechtfertigen, was mich dazu bringt, einen Spieler meiner Lieblingsmannschaft zu verachten.
    Und wenn man zitiert, aus welchem Grunde auch immer, muss man eine Quelle angeben. Das lernt man sogar als Nati auf der Uni.
    Ich allerdings verstehe diesen Teilsatz nicht: "[...] ob der völlig am Thema eines Spielberichts vorbeigehenden Äußerung im PS, henne."
    Und das ist nicht rhetorisch gemeint.

  • User
  • 23.04.2009 21:31:45 Haensgen vom Deich

    Das wahre Problem sind die Schiedsrichter. Die pfeiffen den Elfer nämlich nur, wenn der Spieler sich fallen lässt und bloß nicht versucht weiterzuspielen. So beispielsweise Naldo in Berlin, er wird über mehrere Meter festgehalten, rennt aber weiter und versucht das Tor zu erzielen, scheitert aber, durch das Festhalten etwas aus dem Gleichgewicht gebracht am Keeper -> kein Elfmeter. Wäre er sofort hingefallen hätte noch schön den Kopf in den Nacken geworfen und die Arme hochgerissen, ich wette es hätte Elfmeter gegeben. Es wäre zwar keine Schwalbe gewesen, weil er ja tatsächlich gefoult wurde, die Versuchung sich theatralische fallen zu lassen ist aber deswegen einfach groß und das nervt...

  • User
  • 24.04.2009 11:20:58 AntiMöller

    Sehe ich genauso. Nicht umsonst gab es die FIFA-Anweisung (vor der EM 2000?), auch das Trikothalten beim Eckstoß konsequent mit Elfmeter zu ahnden. Das ist Foul, basta!
    Und einzig Markus Merk pfiff das während des Turniers (ITA -Frankr.) konsequent und bekam dafür Schläge. Hätten alle Schiris den Arsch in der Hose gehabt, dieses ein paar Wochen, Monate durchzuziehen, dann hätte es sich heuer garantiert erledigt, diese enervierende Betrügerei.
    Aber mit den jährlichen Schiedsrichterleergängen, die jährlichen Zusammentreffen mit den Profis, dieses in Presseerklärungen verlautbarte "neue" Durchgreifen...lächerlich. Nix wird gemacht. Und jeder, der gespielt hat weiß, dass im Vollsprint ein Schubser ausreicht (wie vor Pepes Foul letztes WE) um den Angreifer zum Sturz zu bringen.
    Bei sowas scheisse ich auf das vielzitierte "Fingerspitzengefühl". Jenes sollten die Schiris eher bei verbalen Entgleisungen und sonstigen Formfehlern walten lassen, aber das Spiel haben die korrekt zu sehen und Situationen gnadenlos nach Einzelfall zu pfeifen und nicht das Spiel und den Tumult auf den Tribünen im Hinterkopf zu haben, bzw. hochzurechnen. Dann klappt`s auch wieder viel besser mit dem schönen Spiel.

  • User
  • 24.04.2009 11:22:55 AntiMöller

    Aber Schiri in den unteren Ligen möchte ich auch nicht sein.

  • User
  • 24.04.2009 11:42:24 einrudithömmes

    @henne - bis zum PS beschreibst du einigermaßen sachlich und präzise deine Meinungen zum Spiel respektive Thema. Dann lässt du dich zu einer solchen AUssage hinreissen. Die Unterstellung einer psychische Krankheit aufgrund von Beobachtungen im Fernsehen ist doch etwas zu grober Stoff.

  • User
  • 24.04.2009 12:43:36 de_henne

    War doch nur Spaß.

  • User
  • 24.04.2009 13:47:34 sgu07

    @ert
    komm mal runter. leuten, die man scheiße findet, denen hängt man gerne mal ´n psychischen schaden an. hast noch nie gesagt "der spinnt" oder "der ist durchgeknallt" ?

  • User
  • 24.04.2009 14:02:34 monssolis

    In welcher Saison soll das mit Naldo gewesen sein? Über den Herrn Rafati kann sich Werder Bremen jedenfalls wirklich nicht beschweren. Zu Recht eines der größten Pfeifkonzerte der letzten Jahre bezüglich des Schiedsrichters. Hab's ja neben dem Stadionbesuch auch noch mehrmals im TV gesehen. Naldo ist einfach ab und an arg ungeschickt. Da war, wenn überhaupt, das Foul an Raffael deutlicher.

  • User
  • 24.04.2009 14:12:12 einrudithömmes

    @sgu, geht so. Und gerne tue ich das sicher nicht. Schon gar nicht, das auf Nachfrage ernsthaft bestätigen.

    Runterkommen muss ich aber nicht, ich bin schließlich auch nicht oben, keine Sorge.

  • User
  • 24.04.2009 14:17:46 UrmelAusmEis

    Naldo war vor 5 Tagen, was nix daran ändert, dass die olle Hertha (gegen eine geschwächte Bremer Mannschaft) verdient gewonnen hat.

  • User
  • 24.04.2009 15:25:46 monssolis

    Die wissen halt, wann es sich lohnt abzuschenken. Z. B. wenn du eh keine Chance hast. Ein erfahrenes und gutes Team, diese Bremer.

  • User
  • 26.04.2009 10:07:11 Haensgen vom Deich

    AntiMöller spricht mit förmlich aus der Seele. Vor jeder Saison wird erzählt worauf "neues Augenmerk" gelegt werden soll. Es gibt unzählige Dinge die da erwähnt wurden, die mich so dermaßen aufregen, aber die einfach nicht konsequent geahndet werden:

    Z.B. verhindern eines schnelles Freistoßes, weil kein Abstand genommen, oder der Ball blockiert wird. Ich meine, was ist daran so schwierig? Schiedsrichter pfeifft, Füße und sonstige Körperteile weg vom Ball, so schnell wie möglich 9,15m Abstand und gut ist. Wer's nicht macht kriegt gelb? Warum wird das nicht durchgezogen?

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