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18.11.2008

Wie Löw seine Spieler diszipliniert

Die nette Warnung

Text: Thomas Hummel  Bild: Imago

In schönen Worten macht Bundestrainer Joachim Löw seinen Spielern begreiflich: Wer ihn künftig in der Öffentlichkeit kritisiert, fliegt achtkantig raus. Seine drei Neulinge benehmen sich schon mal vorbildlich.

Wie Löw seine Spieler diszipliniert - Die nette Warnung


In Deutschland gibt es ja einige basisdemokratische Errungenschaften. Mitbestimmungsmodelle in Betrieben, Rechte von Betriebsräten und Gewerkschaften. Bundestrainer Joachim Löw steht nun nicht im Verdacht, dies alles abschaffen zu wollen, aber innerhalb des von ihm geleiteten Betriebes wird er die Belegschaft am Montagabend darauf hinweisen, wo sein basisdemokratisches Verstehen eine Grenze findet.



Löw nutzt die Zusammenkunft seiner Nationalmannschaft anlässlich des Länderspiels am Mittwoch in Berlin gegen England, um letzte Zweifel auszuräumen, wer das Sagen hat. Er wird am Montagabend seine Spieler in einen Raum bitten, diese werden sich auf Stühle setzen und vorne wird Löw eine Ansprache halten. Dabei wird er, wie er sagte, den Profis »Informationen« zukommen lassen. Um sie »an manche Dinge zu erinnern«. Hinter den netten Worten des Herrn Löw steckt indes eine unmissverständliche Warnung: Wer ihn oder seine Entscheidungen künftig in der Öffentlichkeit kritisiert, fliegt raus.

Die neuen Regeln des »netten Herrn Löw«

Eine andere Interpretation lassen die Vorgänge in den vergangenen Wochen und Löws Worte nicht zu. Die öffentlichen Klagen von Michael Ballack und Torsten Frings, die Flucht von Kevin Kuranyi, das hat die innere Balance des Bundestrainers empfindlich gestört. Das alles habe ihn »maßlos geärgert«, aber er sei sich sicher, »dass dies nicht wieder passieren wird«.

Bis zur Europameisterschaft führte der Mann aus dem Schwarzwald ja den Beinamen »der nette Herr Löw«, die Ballack-Frings-Kuranyi-Affären haben ihn dazu veranlasst, den Ton erheblich zu verschärfen. Wer in der Nationalmannschaft spielen will, muss nach seinen Regeln spielen. So sind Ballack und Frings zur Ansprache nach Berlin einbestellt, obwohl sie gegen England nicht mitspielen.

Dabei räumt Löw ein, dass seine Entscheidungen »Spieler verletzen und enttäuschen können«. Es sei für einen Trainer schwer, weil es für jedes Spiel mehrere sinnvolle Lösungen gebe. Doch er müsse eben Entscheidungen treffen, und die müssten die Spieler akzeptieren. Er versuche dabei nach dem Leistungsprinzip vorzugehen, »alles andere wäre ja auch Schwachsinn«.



Süddeutsche@11Freunde


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Kommentare

  • User
  • 18.11.2008 15:03:56 hauoleman

    LÖW NERVT!!!
    Vielen der damaligen Beteiligten scheint der "Erfolg" der WM 2006 zu Kopf gestiegen. Klinsi, Jogi, Poldi,... alle meinen, sie müßten nur noch alles umkrempeln, dann wird schon ein XXX-märchen draus. Disziplin ist wichtig, aber der nette Herr löw mutiert zum Diktator und Selbstdarsteller!

  • User
  • 18.11.2008 15:09:59 Stinkbaer

    das schreibe ich in dieses Forum schon seit Wochen rein. Will aber keiner hören.

  • User
  • 18.11.2008 15:28:06 sgu07

    solch kritische töne. ich weiß nicht ob ich alle derartigen vorfälle in der nationalmannschaft zusammen kriege, aber wenn ich mir die vergangenen affären von schuster, stielike, stein, schumacher, etc. vor augen halte, dann ist löw der erste, der nicht wie ein diktator reagiert. was habt ihr bloß?

  • User
  • 18.11.2008 20:33:09 AntiMöller

    Gegendarstellung:
    Weil alle von Dir oben genannten hochkant rausgeflogen sind?!? Und der schwarze Abt? No way. DAS ist ja die Qualität des Jogis: von nix Ahnung + noch die Fresse aufreissen. Und er bleibt dabei.
    Jogi fing ungefragt an, seine Chefs zu duzen, zu duschen und auszubuhen. Und da hört`s doch schon mal auf. Jogi ist ein Instinkt-Beamter und ich finde es widerlich wie er mit dem Team umgeht. Das beherrscht er auch einfach nicht. + es hat noch niemand so diktatorisch reagiert, wie Jogi Löw.

  • User
  • 18.11.2008 20:34:16 AntiMöller

    Öhm: "regiert".
    Pro Editierfunktion!

  • User
  • 18.11.2008 20:35:01 unionchemiker

    aber anderen die mösenwitze verbieten....

  • User
  • 18.11.2008 23:44:41 Wer

    *prust*
    Es ist jetzt also diktatorisch, wenn man sich nicht öffentlich via Blöd-zeitung auf der Nase herum tanzen lässt, bloß weil der tanzende gestandener Nationalspieler ist? So ein Schwachsinn...
    Und wieso dieses Löw-Bashing, das hab ich noch nie gerafft.
    Der Erfolg gibt imhm recht.

  • User
  • 19.11.2008 02:55:41 AbteilungAttacke

    1. Eines vorweg, ich bin ein Fan des Schwarzen Abtes. Ich mag seine Philosophie und das System, dass ihm vorschwebt ist nach Jahren der Quälerei eine wahre Wohltat. Leider ist das menschliche Gedächtnis sehr kurz, denn anscheinend haben wohl schon zu viele die "Ära" Erich Ribeck und auch teilweise die Ära Rudi Völler vergessen... Gleichzeitig muss man allerdings einschränken, dass auch Lö noch keine Erfolge vorzuweisen hat - bei aller Euphorie um gelungene Qualifikationen, dass haben Nationalmannschaften auch schon vorher geschafft..

    2. Das Vorgehen Löws gegenüber Frings, Kuranyi und Ballack war absolut einwandfrei und 100% professionell.
    Doch die Ankündigung Löws, eine "Ansprache", keine "Aussprache" zu halten, befremdet selbst den eingefleischten Jogi-Fan. Nicht weil sich der Bundes-Jogi was rausnimmt, was irgendwas spezielles wär. Der Vorwurf des "Diktators" geht zumindest dahingehend fehl, weil der Bundestrainer, jedenfalls wenn er etwas von einer charakterstarken Figur innehatte, immer ein autoritärer Typ war. (Stichwort: Herberger oder Teamchef Beckenbauer)
    Aber der Sinn dieser Ankündigung wird nicht klar. Wem soll da Stärke demonstriert werden ? Den Medien, der Öffentlichkeit ? Oder den Aliens, die durch Uri Geller auf uns Aufmerksam wurden.

    3. In jedem Fall verspielt sich Löw - wenn auch in bescheidenem Rahmen - die mühsam erarbeitete Sympathiepunkte, wenn er selbst etwas macht (die Spieler rasieren bzw. ankündigen, dass er die Spieler rasieren will), was er den Spielern selbst nicht zugestehen will. Quod licet iovis... Dabei geht es nicht um die Autorität als Bundestrainer, sondern um Respekt und Vertrauen, Dinge, von denen Löw selbst sagt, dass sie auf Gegenseitigkeit vertrauen. Da wirkt sein Vergehen im bestenfall widersprüchlcih, im schlimmstenfall wie das Handeln von jemand, den die vergangenen Siege siegestrunken gemacht haben. Vermutlich eröffnet er die Ausprache mit dem berühmten Clemenceau-Zitat: "Die Stunde der Abrechnung ist gekommen..."
    Dass die ganze Sache quasi noch symbolhaft mit einem Besuch bei der Bundeschancelorette unterstrichen wird, macht die Sache auch net besser...

  • User
  • 19.11.2008 08:34:11 Tobi123

    Löw ist der beste Trainer seit vielen Jahren. Endlich mal einer der durchgreift und sich nicht von Ballack & Co auf dem Kopf rum tanzen lässt. Was habt ihr alle gegen ihn?

    Ich glaub wer sich benimmt kommt prima mit ihm klar. Und ich kann mir nicht vorstellen dass man unter vier Augen mit ihm nicht auch mal Kritik äußern kann.

  • User
  • 19.11.2008 09:39:18 oberhofer

    Was wäre wohl passiert, wenn Jogi

    - den Fringser trotz fehlender Topform aufgestellt hätte, wegen seiner Verdienste
    - dem Capitano eine Stammplatzgarantie gegeben hätte, wegen seiner Verdienste
    - den Kevin nicht rausgeschmissen hätte
    - oder auch nur auf die öffentlichen Angriffe seines Personals nicht-öffentlich reagiert hätte

    ???

    Selbstverständlich demonstriert der Jogi jetzt für die Öffentlichkeit seine Autorität, er hat ein quasi öffentliches Amt inne, zumindest eins von überragendem öffentlichen Interesse. Er war es nicht, der die Auseinandersetzung in die Öffentlichkeit getragen hat, im Gegenteil, er wurde in die Enge getrieben und von den Spielern gezwungen, den Fall öffentlich zu lösen. Das macht er jetzt, und jeder, der mit den armen Spielern mitweint hat es meiner Meinung nach nicht gerafft, sondern geht den armen Spielern voll auf den Leim. Und, wie schon richtig erwähnt, der Bild-Zeitung gleich mit (die, by the way, wahrscheinlich der eigentliche und einzige Gewinner dieser Farce ist, Umsatz, Umsatz, Umsatz).
    Wäre ich Rolfes, Hitz oder Helmes, würde ich jedes andere Verhalten meines Bundes-Jogi nicht verstehen, mit entsprechendem Verlust an Motivation. Der Mann denkt in die Zukunft, denn nur in der Zukunft kann er was erreichen, EM-Finale ist Schnee von gestern. Alles richtig gemacht, Jogi, bist ein Guter!

  • User
  • 19.11.2008 11:11:37 monssolis

    "Quod licet Iovi, non licet bovi."

    So viel Zeit muss sein. Man dankt.

  • User
  • 19.11.2008 12:47:16 sgu07

    den hauptgrund für seine ansprache sehe ich darin, dass alle mitglieder der mannschaft darüber informiert werden mussten, wie löw in den gesprächen mit den delinquenten umgegangen ist und welche konsequenzen er mit denen besprochen hat.
    bisher haben lahm, schweini, klose und co alles nur aus der presse erfahren, will heißen, offiziell wussten die soviel wie du und ich.
    da war eine klärung dringend nötig, damit nicht hinter vorgehaltener hand die affäre weiter schwelt oder ein neue heraufbeschworen wird.
    ganz normaler, professioneller vorgang.
    hierbei nochmal klar zu machen, was er von den allen spielern erwartet gehört einfach dazu.
    von wegen nullblickender, fresse aufreißender diktator. lächerlich.

  • User
  • 19.11.2008 12:55:24 unionchemiker

    ich bin högscht erstaunt, wieviel hier jeder weiß zu dem thema. wann was öffentlich wurde. oder ob es dies überhaupt je war. und wer wann was erfahren hat oder nicht. und wie daraus meinungen gebildet werden. hüben wie drüben.
    worum es hier im kern geht ist doch die frage, findet man löw scheiße, so rein wie er rüberkommt, oder findet man ihn nicht scheiße. denn ein exaktes urteil abzugeben, was da alles lief, ob im hintergrund oder öffentlich, kann sich keiner von uns anmaßen. weder die pro- noch die contralöwfraktion.

    ich find ihn scheiße. ich mag ihn nicht sehen, ich kann ihn nicht reden hören und mir geht dieser kindergartenton gegenüber ebenfalls erwachsenen auf die eier. desweiteren GLAUBE ich, dass herr löw wenig kritikfähig ist. wie übrigens sein vorgänger auch. nur halte ich mich tunlichst zurück, die fälle frings, ballack und kuranyi schlußendlich zu bewerten.

  • User
  • 19.11.2008 13:10:22 Tobi123

    Tja, so hat jeder seinen Glauben. :-)

    Fakt ist, dass unter ihm die Mannschaft so gut und erfolgreich spielt wie seit 1996 nicht mehr. Dass du ihn unsymphatisch findest verstehe ich zwar nicht, aber sowas ist ja Geschmackssache.

    Aber was meinst du mit Kindergartensprache?

    Im Übrigen bin ich der Meinung dass du ihn sehr wohl bewertest, so wie es hier jeder tut, natürlich innerhalb des eigenen, bescheidenen Informationsrahmens.

    Gegenfrage: Wie wärst du mit den drei "Sündern" umgegangen?

  • User
  • 19.11.2008 13:32:16 gygax

    Warum gibt's denn ueberhaupt "3 Suender"? Klar gab's schon immer welche, die rumstinkstiefelten wie Effenberg oder Stein. Das waren aber zumindest nicht einfache Charaktere und Einzelfaelle. Kann man von den "Suendern" so jedoch nicht behaupten. auch ich bin an der N11 nicht so nah dran, dass ich die Weisheit haette das alles aufzuklaeren, auffaellig scheint mir aber dennoch eine gewisse Fuehrungsschwaeche bei Loew. Was immer er auch intern kommuniziert, er scheint die Ebene seiner Untergebenen nicht immer zu erreichen. Auessert jemand dann ueber die Oeffentlichkeit kritische Toene, packt er den harten Mann aus, wahrscheinlich wohlwissentlich um andere Unzufriedene abzuschrecken. Das mag funktionieren, zumindest solange es einigermassen erfolgreich laeuft (und fachliche Qualitaete hat er ja unbestritten), mein Ideal von einem Trainer ist das allerdings nicht. Was an Fuehrungsqualitaet, eine der Haupteigenschaften eines Trainers, fehlt wird mit Macht ausgeglichen. Mag ich nicht, nervt mich, kotzt mich an, vor allem wenn man sich so aalglatt praesentiert

  • User
  • 19.11.2008 13:46:07 monssolis

    Auf jeden Fall sollten wir deutlicher zwischen Inhalt und Form unterscheiden.

    Inhalt:
    1. Kuranyi ist sauer. Wie es dazu kommt, ist erst mal egal, aber er haut einfach ab und tritt zurück. Nun will er zurück, und Jogi sagt "nein".
    Bewertung: Kuranyis Reaktion ist überzogen, auch weil er damit respektlos seinen Mitspielern gegenüber handelt. Andere wollen auch spielen. Löws Reaktion ist inhaltlich verständlich.
    2. Frings spielt seit langem nicht mehr so gut wie früher, Löw verzichtet auf ihn, die Nationalelf gewinnt ohne ihn gegen Russland und Wales. Frings beschwert sich.
    Bewertung: Inhaltlich hat Löw Recht.
    3. Ballack, einerseits Kapitän, andererseits zufällig stets bei DFB-Freundschaftsspielen verletzt, kritisiert Punkt 2. Aus der Ferne macht es genauso viel Mühe, über die Medien zu kommunizieren, wie den Trainer direkt anzurufen.
    Bewertung: Kritik ist unangebracht, inhaltlich hat Löw wohl Recht.

    Form:
    1.
    2.
    3.
    Bitte ergänzen.

    ;-)

  • User
  • 19.11.2008 13:49:06 sgu07

    noch vorher noch kurz an
    @uschi: wies magst du ihn nicht? der hat dir doch nicht etwa mal ´ne braut ausgespannt??

  • User
  • 19.11.2008 13:58:34 schappi1848

    wieso...steht uschi auf kerle?

  • User
  • 19.11.2008 14:00:32 gygax

    Form:
    1.arrogant
    2.unbeholfen
    3.armselig

  • User
  • 19.11.2008 14:04:59 monssolis

    Bitte nicht so ausführlich!

  • User
  • 19.11.2008 14:17:18 gygax

    Ich wollte nicht beleidigend werden

  • User
  • 19.11.2008 14:36:26 teckenbrauro

    Ich finde, dass die Erwartungshaltung hinsichtlich der Lösung der Konflikte zwischen Löw und den unzufriedenen Spielern Frings, Ballack und Kuranyi viel zu hoch angesetzt wird. Es wird vorausgesetzt, dass es eine perfekte Lösung gibt, bei der weder Löw noch die Spieler an Ansehen einbüßen.

    Kuranyi ist hier kein wirklicher Problemherd, denn der hat sich durch seine kindische Trotzreaktion selbst disqualifiziert. Mittlerweile hat er es reflektiert und scheint zur Vernunft gekommen zu sein.
    Ballack und Frings hat er recht harsch zurechtgewiesen, was sicher auch nachvollziehbar auf einige Irritation stösst. Daraus aber Arroganz, Führungsschwäche und schlechten Stil zu schliessen finde ich gelinde gesagt: mutig.
    Hier war die Rede von einem "Kindergartenton". Lieber wenige, klare Worte als rhetorische Meisterstücke, Fussballer benehmen sich manchmal auch wie Kinder Stichwort verletzter Stolz, beleidigte Leberwurst) .

    Es ist ja auch nicht klar, ob Löw sich nach aussen hin bewusst so hart gibt, damit die diskussion endlich mal beendet wird.
    In meinen Augen hat sich Löw richti verhalten.

    Um es mal mit den abgewandelten Worten von Johannes Rau zu sagen:
    Wer zu uns in die Nationalelf kommt, der muss sich an die Regeln halten. Kein Fussballprofi kann sich darauf berufen,dass öffentliche kritik am trainer nicht sanktioniert wird.

  • User
  • 19.11.2008 15:06:18 penalty

    wäre jeder der beteiligten nicht so hochgradig eitel, gäbe es die ganzen disskussionen gar nicht.

  • User
  • 19.11.2008 15:20:24 sgu07

    @schappi, achso, dann ist mir alles klar. dann kann ich uschi doch verstehen.

  • User
  • 20.11.2008 08:07:18 Tobi123

    Zitat Gygax: "auch ich bin an der N11 nicht so nah dran, dass ich die Weisheit haette das alles aufzuklaeren, auffaellig scheint mir aber dennoch eine gewisse Fuehrungsschwaeche bei Loew."

    Du bist nicht nah dran (so wie wir alle), attestierst ihm aber intern eine Führungsschwäche. Interessant. :-) Meine Frage an dich: wie hättest du dich an seiner Stelle verhalten? Maul abwischen und einfach weiter? Das kanns doch auch nicht sein.

    Im Endeffekt läuft doch allea auf die Frage hinaus: Kann man ihn leiden, oder nicht? Alles andere ist im Prinzip Spekulation.

    Man kann natürlich darüber diskutieren ob seine Reaktion richtig und angemessen war und wie seine Art allgemein ist. Ich sage: Ja, es war richtig, und ich finde ihn sehr symphatisch und komeptent. Was an ihm armselig, arrogant oder unbeholfen sein soll verstehe ich nicht. Da fallen mir im deutschen Fussball ganz andere Namen ein...

  • User
  • 20.11.2008 08:33:37 Stinkbaer

    Da war er wieder, der unsägliche "Maul abwischen und weiter"-Spruch. Schrecklich.

  • User
  • 20.11.2008 08:39:06 Tobi123

    Genau. Deswegen hab ich ihn ja gewählt.

  • User
  • 20.11.2008 17:17:27 gygax

    Ja siehste mal, Tobi (schoener Name uebrigens), so laeuft das in Fussballforen. Keiner is direkt beteiligt, aber jeder "weiss" woran, wann, wozu. was und weshalb. Wuerde man nur dazu was schreiben woran man direkt beteiligt is, wuerde ausser "Besoffen am Bierstand", dem Witzfred und Eufis Beitraegen zu Jens Lehmann (die ja beide eine lange dentale Freundschaft) nicht mehr viel uebrig bleiben in diesem Forum.
    Klar is seine "Fuehrungsschwaeche" Spekulation, aber es gibt eben gewisse Hinweise, die sich in diese Richtung interpretieren lassen. Und aus persoenlicher Erfahrung mag ich solche Menschen nicht, die so etwas ueber andere Wege kompensieren und Mitarbeiter fuer die sie Verantwortung tragen spueren lassen wer die Hosen an hat. Die Frage wie ich mich verhalten haette stellt sich mir nicht, da meine Fuehrungsqualitaet andere sind und vondaheraus eine solche Situation nie entstanden waere (auch hier muss ich spekulieren, da ich kein Bundestrainer bin, nie einer war und wahrscheinlich auch nie werde)

  • User
  • 20.11.2008 17:18:33 gygax

    Hm, editieren waere wirklich eine guite Funktion. Denkt euch Woerter, die vergessen habe einfach dazu

  • User
  • 20.11.2008 18:36:58 oberhofer

    Dadurch wirds aber nicht besser ...

    *Duckundweg*

  • User
  • 21.11.2008 17:52:52 monssolis

    Benutze einfach mehr Kommata, dann kannste schon mal ein Wort weglassen, GYX.

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