25 Dinge über José Mourinho
„Gott und nach Gott ich“
Text: Philipp Köster Bild: Imago

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Es geht hier nicht um irgendeinen Trainer. Um es José Mourinho selbst sagen zu lassen: »Bitte nennen Sie mich nicht arrogant, ich habe die Champions League gewonnen. Ich glaube, ich bin der Auserwählte.«
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Aber erst einmal die nüchternen Fakten: Am 6. Januar 1963 im portugiesischen Setúbal geboren, voller Name José Mário dos Santos Mourinho Félix, Sohn des Torhüters und Trainers Félix Mourinho. Mit 44 Jahren hat der Coach bereits alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt: den UEFA-Pokal und die Champions League mit dem FC Porto sowie sämtliche englischen Pokale mit dem FC Chelsea.
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Dass Mourinho später einmal der bestbezahlte Coach der Welt werden würde, war am Anfang seiner Karriere nicht abzusehen. Als der wenig polyglotte Bobby Robson 1993 Manager von Sporting Lissabon wurde, war Mourinho lediglich sein Übersetzer. Robson bemerkte jedoch schnell zwei Dinge: »Er sprach perfektes Englisch – und er sah verdammt gut aus. Etwas zu gut für meinen Bedarf.«
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Das hinderte Robson allerdings nicht daran, bei seinem späteren Wechsel zum FC Barcelona den Katalanen eine Bedingung zu stellen: Er wolle Mourinho als Übersetzer mitbringen. Der junge Portugiese war aber schon damals mehr als das, fand Robson: »Da war dieser Bursche, keine Spielerfahrung, selten als Trainer gearbeitet, und der bringt Analysen unserer Gegner, die mindestens so gut sind wie das, was mir die Profis geliefert haben.«
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Seine Vergangenheit als Dolmetscher wird von gegnerischen Anhänger heute noch gerne erwähnt. Als der FC Chelsea in Barcelona spielte, verhöhnten ihn die Barca-Anhänger als »El traductor!«, der Übersetzer.
Aus Heft #72 11 / 2007







