Die zehn kompromisslosesten Treter
Und es hat Rumms gemacht
Text: Lukas große Klönne Bild: Imago

10. Werner Liebrich
Deutschland – Ungarn, 1954
Anlässlich Ferenc Puskás’ Ansage, Werner Liebrich als Strafe für seine rabiate Spielweise zu tunneln, malträtierte Liebrich Puskás’ Sprunggelenk. Der Ungar kam erst zum Finale wieder auf die Beine. Fit war der beste Spieler der Welt da noch lange nicht.
9. Joe Simunic
Hertha BSC – Werder Bremen, 2007
Joe Simunic wähnte sich in einer Bruce-Lee-Verfilmung. Der Karate-Tritt ins Gesicht des Bremers Christian Schulz wurde von Schiedsrichter Fandel mit der Höchstnote und der roten Karte gewürdigt.
8. Francesco Totti
AS Rom – Bayer Leverkusen, 2003
Eigentlich ein harmloser Zweikampf, plötzlich aber sprang Totti per Schlusssprung hoch und perforierte mit beiden Beinen den Rücken des liegenden Ramelow. Ein weiterer Sprung, eine halbe Pirouette, und Totti war zurück auf dem Rasen.
7. Rüstü Reçber
Türkei – England, 2004
Mit der Gelassenheit eines Shaolin-Mönches erlegte Nationaltorwart Rü?tü via Scherenschlag den Engländer Kieron Dyer. Noch schöner allerdings, wie Rü?tü anschließend den herumirrenden Ball per missglückten Fallrückzieher entsorgte.
6. Lee Bowyer, Kieron Dyer
Newcastle United – Aston Villa, 2005
Mitten im Spiel gaben sich die Mannschaftskameraden Lee Bowyer und Kieron Dyer heftige Ohrfeigen und mussten von Mitspielern auseinander gezerrt werden. Für Bowyer, den Provokateur, gab es sieben Spiele Sperre und vom Klub zusätzlich 200?000 Pfund Geldstrafe.
Aus Heft #68 07 / 2007





