Aktuelles Heft
Liebe Leser, Zlatan Ibrahimovic ist ein Mann der Extreme. Er spielte für Inter Mailand und den AC Milan, war zwischenzeitlich der bestbezahlte Fußballer der Welt, überwarf sich mit Pep Guardiola und legte sich mit Arrigo Sacchi an. Er wird als arrogant und eigensinnig gescholten, kann beidfüßig mit erstaunlicher Härte
schießen und er wagt bisweilen Dinge, die andere noch nicht einmal an der Playstation ausprobieren würden. Sein tollkühner Fallrückzieher im November 2012 über Englands Keeper Joe Hart hinweg rückte Ibrahimovic nun auch im Bewusstsein der deutschen Anhänger auf eine Stufe mit den Artisten aus Barcelona. Was langsam Zeit wurde. Wir erzählen die Geschichte eines Superstars, der vielleicht irgendwann auch mal in Deutschland spielen wird. Seit seinem Treffen mit Redakteur und Vollbartträger Dirk Gieselmann weiß er zumindest um die Temperaturen. Zlatan: »Kommst du aus Finnland? Du siehst finnisch aus.« Dirk: »Nein, aus Deutschland. Berlin.« Zlatan: »Da kann es ja auch kalt sein. Da braucht man einen langen Bart.«
Manni? Burgsmüller?
Wieder mal ins Wohnzimmer eingeladen waren die Kollegen Köster und Kirschneck, diesmal in Koblenz, wo zehn gutgelaunte Herren (und eine Dame) in Trikots deutscher Erfolgsklubs auf uns warteten. In Zahlen: vier Bayern-Anhänger, vier Dortmunder, ein Frankfurter. Als es aber galt, einen alten Haudegen im Bewegtbild zu erkennen, versagten die Borussen allesamt. Leere Gesichter, bis wir aufklärten: Manni Burgsmüller. Beim nächsten Mal muss das sitzen.
Schöner Wohnen
Für die Reihe »Der Fußball, mein Leben und ich« trafen wir den wohl begnadetsten Fußballer, den die DDR-Oberliga hervorgebracht hat: Peter Ducke aus Jena, gefürchtet wegen seines Torriechers, seiner genialen Einfälle und bisweilen auch wegen seiner Impulsivität. Ducke nahm es jedoch erstaunlich gelassen, dass unser Fotograf Volker Schrank gleich mal sein halbes Wohnzimmer umdekorierte: »Der Tisch, muss der hier stehen?« Musste er nicht.
Schnapsidee
Seit Jahrzehnten pendelt der VfL Osnabrück zwischen den Ligen und ist dabei ein Klub geblieben, der eine traditionelle, zu Herzen gehende Art des Fußballs verkörpert. Als wir für unser Porträt auch Coach Pele Wollitz trafen, verstrickten sich Wollitz und Kollege Kirschneck in ein Fachgespräch über die Eigenheiten norddeutscher Schnapssorten. Wollitz war indes von einem 150 Euro teuren österreichischen Produkt fasziniert: »Da musst du sogar die Flasche mieten!«



Zeitlupe
Die Bilder des Monats
Gehen Sie davon aus
Hans Meyers Wahrheiten
Kurzpass
Die irren 24 Stunden des Charlie Morgan,
Philipp und Sissi,
Vuvuzelas und Sex
Titelthema
Zlatan, der Unfehlbare – Eine unglaubliche Karriere
zwischen Genie und Wahnsinn
Frank Wormuths Fussballschule
Der DFB-Ausbilder über
Kommunikation auf dem Platz
Rattelschneck
Interview des Monats
Er ist der Bad Boy: Werders
Marko Arnautovic über sein Image und was dahintersteckt
Ein Fußballjahr
Maradona siegt, Magath managt,
Lerby trinkt: Das war 1986
Die Zehn
Profis hinter Gittern
Alte Schule
Der VfL Osnabrück kämpft um seinen Platz in der Moderne
Kreisliga B
Verrückte Amateure, diesmal:
1. FC Grevenbroich-Süd III
Rolle Rückwärts
Der Bundesligaaufstieg von
Fortuna Köln als Hobbyfilm
Twitter Connection
Wie sich Stars und Vereine im sozialen Netz präsentieren
Katja Kraus
Die frühere HSV-Vorständlerin
über den Verlust der Macht
Chris Kamara
Der Sky-Reporter wird geliebt, weil er ahnungslos ist
Kunstschuss
Im Wartesaal zum Glück: Fotos von Fans vor dem Stadion
Todfeinde
Die Nationaltrainer von Serbien und Kroatien haben keinen
Frieden miteinander gemacht
Nicht um jeden Preis
Der Kampf gegen überteuerte
Tickets in England
Länderpunkt
Groundhopping für alle,
diesmal: die Schweiz
Willkommen in der Hölle
Wie ein globaler Konzern:
die Fanszene von Galatasaray
Probetraining
Neue Bücher, Filme und Schuhe,
Fanzines und Blogs
Quiz
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Leserbriefe
Impressum
Der Fussball,
mein Leben und ich
Das jähzornige Genie des
DDR-Fußballs: Peter Ducke
Auswärtsspiel
Stadionbesuche weltweit
Schweigeminute
Nachrufe
Günter Hetzer
Etwas mit Pep für Jupp




