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16.06.2011

Heribert Faßbender im großen Karriere-Interview

»Wer viel macht, macht auch Fehler«

Interview: Andreas Bock  Bild: Imago

Heribert Faßbender kommt aus dem Feiern nicht mehr raus. Vor zwei Wochen wurde er 70 Jahre alt, wenige Tage später die Sportschau 50. Wir sprachen mit ihm über Kult, Kritik und warum man einen Schiedsrichter in die Pampa schickt.

Heribert Faßbender im großen Karriere-Interview - »Wer viel macht, macht auch Fehler«


Heribert Faßbender, Sie sagten einmal: »Ich will kein Bildschirm-Star werden.« Sind Sie einer geworden?

Heribert Faßbender: Ich hielt nie viel vom inflationären Gebrauch des Wortes Star. Die Zuschauer schalten die Sportschau ein, um Bundesligafußball zu sehen und nicht wegen des Moderators. Wenn du allerdings in 20 Jahren rund 400 Mal die Sportschau moderierst, lässt sich eine gewisse Bekanntheit nicht vermeiden.



Hatten Sie denn nie Idole?

Heribert Faßbender: Als Kind bewunderte ich Fritz Walter. Das ließ ich damals auch andere wissen. Ich erinnere mich noch an einen Disput im Toto-Laden vor dem Endspiel um die Deutsche Meisterschaft 1951 zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Preußen Münster. Der Toto-Mann war nebenberuflich Geschäftsführer des westedeutschen Fußballverbandes. Als ich ihm meinen Tippschein gab, meinte er gutmütig. »Junge, das musst du noch einmal machen, da hast du dich verschrieben.«

Sie hatten auf Walters Lauterer getippt.

Heribert Faßbender: Dabei ging Preußen Münster mit seinem 100.000-Mark-Sturm um Adi Preißler als Favorit in die Partie. Ich blieb aber bei meinem Tipp und behielt Recht – Kaiserslautern gewann mit 2:1. 1966, bei meiner ersten WM als Radioreporter, wohnten Fritz Walter und ich dann im selben Hotel. Fritz war eine große Persönlichkeit. Einmal haben wir gegen eine englische Journalistenauswahl Fußball gespielt, er als Spielmacher, ich als Linksaußen.

Für viele Fußballfans ist es kaum vorstellbar, dass Sie einmal nicht die Sportschau moderierten.

Heribert Faßbender: Zur Sportschau kam ich erst im August 1982. Vorher war ich Leiter der Düsseldorfer WDR-Landesstudios, dort moderierte ich die landespolitische Sendung »Blickpunkt Düsseldorf«. Die älteren der 11FREUNDE-Leser kennen mich vielleicht noch als Hörfunkreporter, der die Bundesliga vom Start an begleitete. Mein Lehrmeister Kurt Brumme hatte mir damals einen wesentlichen Tipp mitgegeben: »Sobald der Ball in Strafraumnähe ist, musst du umschalten und möglichst synchron schildern.«

Den Satz schienen Sie Mitte der Siebziger verinnerlicht zu haben. Niemand konnte damals schneller kommentieren als Sie.

Heribert Faßbender: Sie spielen auf das WM-Finale 1974 an, als ich das 2:1-Siegtor für Deutschland schilderte. Eine wissenschaftliche Arbeit der Universität Bonn fand später heraus, dass ich für meinen Satz, der das Tor beschreibt, nur 2,2 Sekunden benötigte. (Laut der wissenschaftlichen Untersuchung schaffte Faßbender bis zu 26,8 Phenomene (Laute) pro Sekunde, Anm. d. Red.)

Der Satz lautete: »Da kommt der Ball auf Müller, der dreht sich um die eigene Achse, schießt und Tor!«

Heribert Faßbender: Wenn Sie mich jetzt hören, wird es Sie überraschen, dass ich anno 1974 der schnellste Radioreporter gewesen sein soll. Und ganz ehrlich: Ich war selbst ein wenig erstaunt, als ich von dem Ergebnis hörte. Scheinbar hatte die Brumme-Schule ihr Gutes gehabt.

Ein anderer Mentor von Ihnen war Herbert Zimmermann. Was gab er Ihnen mit auf den Weg?

Heribert Faßbender: Der berühmteste Radioreporter Deutschlands war Sportchef des NDR und lud mich 1965 als Hörfunkreporter zum Deutschen Pokalfinale nach Hannover ein. Borussia Dortmund gewann damals gegen Alemannia Aachen. Danach konnte ich den BVB auch auf dem Weg zum ersten deutschen Europapokaltriumph begleiten. Eine WDR-Aufnahme zeigt mich nach dem Endspiel gegen Liverpool in einem Interview mit Willi Multhaup: Mit schwarzen Haaren und ohne Bart (siehe Foto, Anm. d. Red.). Als ich das jetzt beim Sportschau-Jubiläum sah, musste ich selbst zweimal gucken. (lacht)

Einige Jahre später, 1977, wurden Sie von den Bundesligakapitänen zum besten Fußballfachmann gewählt. Man lobte ihren Wortschatz und ihr Fachwissen. TV-Journalisten wie Ernst Huberty und Rudi Michel nörgelten, dass Sie diesen Preis als Radiomann einheimsten. Wie reagierten Sie auf den Neid der Kollegen?

Heribert Faßbender: Gar nicht. Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Natürlich freut man sich über Lob, auch ein Jahr später, als mir nach der WM 1978 von der Zeitschrift »Hörzu« das Goldene Mikrofon als bester WM-Reporter verliehen wurde. Grundsätzlich sind solche Umfragen immer Momentaufnahmen und Geschmacksache. Es gab natürlich auch andere Meinungen. Um es mit Kurt Tucholsky zu sagen: »Wer in der Öffentlichkeit Kegel schiebt, muss sich gefallen lassen, dass nachgezählt wird, wie viel er getroffen hat.« Und jeder zählt anders.

Den Start der Sportschau bekamen Sie aufgrund Ihrer Radiokarriere nicht mit. Wissen Sie denn noch, wo Sie am 4. Juni 1961 waren?

Heribert Faßbender: Bei der Bundeswehr. Eine brisante Zeit, zwei Monate vor dem Berliner Mauerbau. Beim Radio fing ich 1963 mit dem Bundsligastart an – parallel zum Jura-Studium. Ich erinnere mich noch an mein erstes Bundesligaspiel: Schalke 04 spielte in der alten Glückaufkampfbahn gegen den VfB Stuttgart, die Trainer hießen Georg Gawliczek und Kurt Baluses. Von da an war ich samstags bei der Bundesliga und sonntags bei der Regionalliga. Die Sportschau sah ich wirklich selten, meistens war ich zwischen 18 und 19 Uhr auf dem Rückweg von den Spielen.  

Wie begrüßten Sie Ihre Radio-Zuhörer?

Heribert Faßbender: Nicht mit »N’Abend allerseits«. Das entstand erst einige Jahre später, 1979 bei »Blickpunkt Düsseldorf«. Damals suchte ich nach einer Begrüßungsformel, die alle einschließt, Männer, Frauen, Kinder, Alte, Rheinländer und Westfalen. Im Rheinland hätte man gesagt: »N'Abend zusammen.« Das erschien mir zu salopp. Also sagte ich »N'Abend allerseits«. Ich habe nie behauptet, dass das eine besonders kreative Wortschöpfung ist, doch es gab von Anfang an bemerkenswerte Resonanz. Sogar der damalige Ministerpräsident Johannes Rau begrüßte mich nach einer der ersten Sendungen mit diesen Worten. Den Spruch habe ich dann mitgenommen in die Sportschau.

Die Sportschau moderierten Sie erstmals im August 1982. Die Münchener TZ attestierte Ihnen einen guten Job. Wie zufrieden waren Sie mit der Sendung?

Heribert Faßbender: Das war damals die erste Bundesliga-Sendung nach dem skandalösen Nichtangriffspakt zwischen Österreich und Deutschland bei der WM in Spanien. Dazu habe ich einige kritische Anmerkungen gemacht. Tenor: So was wollen wir in der Sportschau nicht sehen. Das kam offenbar gut an.

War Ihnen eine meinungsstärkere Ausrichtung der Sportschau wichtig?

Heribert Faßbender: Die Sportschau war vor meiner Zeit eine gut gemachte und populäre Sendung und sie ist es auch nach mir. Bei meiner Premiere bot sich dieser kritische Einstieg an. Manche haben das gar für eine Art Regierungserklärung gehalten. 

Nach dem Bundesligaskandal 1971 gingen die Zuschauerzahlen in den Stadien zurück. Wie populär war denn Anfang der achtziger Jahre die Sportschau?

Heribert Faßbender: Auch die Sportschau hatte unter dem Skandal zu leiden. Vorübergehend. Aber die Faszination des Fußballs war stärker, die Stadien bald wieder voll und die Sportschau-Quote ging wieder in die Höhe. Wir hatten danach 10 bis 15 Millionen Zuschauer. Dazu kamen noch die Zuschauer aus der DDR, die nicht erfasst werden konnten. Heute hat die Bundesliga-Sportschau durchschnittlich 5,7 Millionen Zuschauer, angesichts der Konkurrenz und eines anderen Mediennutzungsverhaltens immer noch eine erstaunliche Zahl.

15 Millionen Zuschauer sahen im schlimmsten Fall zwei Spiele, die 0:0 endeten.

Heribert Faßbender: Tatsächlich durfte die Sportschau anfangs nur zwei Spiele, zu meiner Zeit dann drei in Zusammenschnitten zeigen. Diese Spiele mussten wir schon am Wochenanfang auswählen. Der DFB war der Überzeugung, dass Fernsehfußball den Zuschauer vor dem Stadionbesuch abhalte. Wir haben dagegen argumentiert, dass gerade die Sportschau-Berichte Appetit auf den Stadionbesuch machten. Inzwischen ist das herrschende Meinung. Übrigens: Das erste Bundesliga-Live-Spiel im deutschen Fernsehen überhaupt konnte ich am 11. Dezember 1984 kommentieren. Borussia Mönchengladbach gegen Bayern München an einem Dienstagabend, es endete 3:2 für die Borussia.


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Kommentare

  • User
  • 14.06.2011 16:16:41 AntiMöller

    Die Reportergeneration vor mir hatte doch noch ganz andere Running-Gags.

    Welche?

    Heribert Faßbender: Die Kollegen haben einen Mann erfunden, den es gar nicht gab. Sie nannten ihn Arne Leibusch. Meistens war er Norweger, mal war er Mannschaftsarzt, mal Bob-Trainer, mal Letzter im Marathon. Ein wiederkehrender Jux, über den sich nie jemand groß aufgeregt hat.


    Köstlich! Erinnert mich an den großen Universalgelehrten Arnold Hau.
    Solche Männer machen sie heute nicht mehr....

  • User
  • 14.06.2011 17:33:48 Wirsching

    wer viel macht, der macht auch durch!

  • User
  • 14.06.2011 18:05:13 L3v3l0rd

    Solche Männer machen sie heute nicht mehr....

    Bei uns ist der mal unter dem Namen "Pepe Nietnagel" Klassensprecher geworden.

  • User
  • 14.06.2011 19:08:03 MarcRamone

    Prima Interview. Das ist mal einer der was zu erzählen hat.

    Kurioserweise mochte ich seine Art früher nicht so dolle, heute jedoch vermisse ich ihn. Ganz seltsam.

    Da war irgend wann in den letzten 4 Jahren eine Situation (WM? EM?) wo er befragt wurde zur Sachlage und er antwortete ziemlich kompetent und gar nicht langweilig und zeigte sehr deutlich, wieviel mehr er drauf hat im Vergleich zu z.B. Beckmann.

    Inetressant fand ich die Aussage, dass er selbst findet, dass ein Moderator polarisieren soll. Das hätte ich von ihm nicht gedacht. Sieh an, interessant, interessant.

  • User
  • 14.06.2011 20:32:15 Yvy

    In diesem Zusammenhang möchte ich den Herren ein sehr kurzweiliges Buch empfehlen:

    "So werde ich Heribert Faßbender"
    Grund-, Aufbau-, Meister- und Zukunftswortschatz Fußballreportage


    ("... verläßliche Hilfe zur Berufs- und Selbstfindung, als Boje im Chaos der zweihundert Fußballsender, ja als Brücke zwischen Orient und Okzident, al-Qaida und La ola..") steht noch hinten drauf. Das Buch enthält übrigens quasi nur Phrasen :-)

  • User
  • 14.06.2011 20:35:48 Yvy

    "Herr Stevens, ich bemerke, daß Ihr Bart länger geworden ist. Hat das irgendwas mit dem Pokalfinale zu tun ?"

    "Nein, das hat nicht mit der Pokalfinale zu tun. Das hat damit zu tun, daß ich mich diese Woche nicht rasiert habe"

  • User
  • 14.06.2011 20:42:23 gelsenkirchen

    haha, bei der von anti zitierten stelle musste ich umgehend an manni breuckmanns interviewaussage denken, als er bei einem länderspiel deutschland - türkei nie erkennen konnte wer gerade am ball war und deswegen immer einfach einen namen vom zettel willkürlich abgelesen hat!

    faßbender: super typ. unter anderem auch wegen seines auftrittes in "das millionenspiel"!

  • User
  • 14.06.2011 22:39:22 GTEvo

    »Wer viel macht, macht auch Fehler«, erinnert mich natürlich sofort an den Demagogen, "Wo Geld iss, da is auch Korruption"!

    Faßbender hat sich geoutet.DANKE!

  • User
  • 15.06.2011 00:58:09 Ganna

    Faßbender hat derart polarisiert, dass ich die Sportschau nur noch als „Establishment“ sah, welches es zu bekämpfen galt. Die Inkarnation von Biederheit, Spießertum und Volksverdummung! Totengräber des Sportkonsums, Erfinder der Langeweile, Anlass für den Kauf einer Mao-Bibel…
    Die WM 1990 war eine Tortur: Auf der einen Seite das Duo Faßbender („Sturmführer“)/Rummenigge („Selbstmord“) auf der anderen „Tschüss und bye bye, ihr Wolfgang Ley“. Diese Jungs haben (nicht nur) mich darauf gebracht, dass Kommentatoren auch störend für ein Spiel sein können. Wir haben so manches Spiel lange Zeit ohne Ton angeschaut und es war bedeutend besser!!!
    Da kann der Mann nun noch so nett daher kommen. Das mag er auch sein, aber er hat mir so viele Fußballspiele verleidet, dass ich ihm das einfach nicht verzeihen kann!

  • User
  • 15.06.2011 01:13:36 Ganna

    Hat auch Rehagel statt Rummenigge sein können, aber wo ist der Unterschied?

  • User
  • 15.06.2011 11:11:01 MarcRamone

    Biederheit, Spießertum

    So empfand ich das auch immer. Als es dann mit Anpfiff bzw. ran dann so richtig bunt wurde, gefiel mir das auch nicht.

    Die heutige Sportschau geht da eiegntlich noch. Das aktuelle Sport Studio ingegen empfinde ich als richtig steif und das obwohl die noch Publikum und die Torwand haben. Die könnten eine richtig angeneheme Sendung machen, aber ...
    Ich denke es ist Mentalitätssache, muss aber zugeben keinen Vergleich mit Sportsenungen anderer Länder zu haben. Ob die es besser machne und die Mitte finden zwischen Information und trotzdme eine gewisse Lockerheit zu bieten.

    Nicht einfach, man kann es ja niemanden recht machen.

  • User
  • 15.06.2011 11:51:04 Redondo71

    Nichts geht über Ernst Huberti.

    "Flohe am Ball" (gefühlte 10 Sekunden Pause)

    "Flohe zu Konopka" (gefühlte 10 Sekunden Pause)

    "Konopka führt den Ball" (gefühlte 10 Sekunden Pause)

    "Spielt zu Cullmann." (gefühlte 10 Sekunden Pause)

    "Pass auf Overath." (gefühlte 10 Sekunden Pause)

    So ging das bei Fernsehberichterstattungen 90 Minuten lang. Keine peinlichen Versuche, taktische Maaßnahmen zu erläutern, keine Vertikalpässe, keine Superlative. Herrlich! Aber ich bin auch bieder und spießig!

  • User
  • 15.06.2011 12:08:52 AbteilungAttacke

    Für mich als alter Konservengucker unvergessen, als Huberty mal "ausgerastet" ist, bei einem Spiel der BRD (Polen 1974 vielleicht ?). Da wurde ein deutscher Spieler recht übel gefoult und aus dem nichts kommt "So geht's aber nicht meine Herren..." (10 Sekunden Pause), dann exakt weiter kommentiert wie oben beschrieben. War richtig verstörend, weil man es nicht gewohnt war.

  • User
  • 15.06.2011 15:14:37 Hotte80

    ja ente, aber so ein kommentarstil war ja auch deswegen möglich, weil es damals noch nicht dieses scheissige one-touch-spiel gab. da wurde die pocke angenommen und erstma am fuß geführt und geguckt. heute hingegen kennt ja jeder die laufwege vom anderen, und wenn es der vom zeugwart zum dixiklo is und spielt den ball direkt weiter. da kann man doch gar nicht mehr so moderieren wie früher. was natürlich keine entschuldigung für die flachpfeifen am mikro heutzutage sein soll.

  • User
  • 15.06.2011 15:17:57 GTEvo

    Heute 11:51:04 von Redondo71
    Nichts geht über Ernst Huberti.

    "Flohe am Ball" (gefühlte 10 Sekunden Pause)

    "Flohe zu Konopka" (gefühlte 10 Sekunden Pause)

    "Konopka führt den Ball" (gefühlte 10 Sekunden Pause)

    "Spielt zu Cullmann." (gefühlte 10 Sekunden Pause)

    "Pass auf Overath." (gefühlte 10 Sekunden Pause)

    hahhaahhahahhaahhaaaaaaaa!!
    Sehr geil Redondo!Dejavu!

  • User
  • 15.06.2011 15:47:20 MarcRamone

    Danke für die Erinnerung Redondo! Früher fand ich das gar nciht so schlimm, irgendwie kannte man es nicht anders und durch die Pausen entstand gerade bei wichitgen Spielen Spannung, weil man nicht plattgeredet wurde und mehr ins Spiel eintauchen konnte. Aber da hat Hotte recht... es gab tatsächlich viel mehr "Ruhe" im Spiel.

    Was mir gerade noch einfällt zu "früher", da gab es auch noch nicht den konstant eingeblendeten Spielstand. Das waren ganz schön nervenzerrende Momente, wenn man etwas später oder gar erst zur 2. Halbzeit reinschalten konnte.

    Ich denke viele Kommentatoren hatten früher auch keine Idee was sie denn da kommentieren sollten. Etwas zu berichten was der Zuschauer eh sah war ja zunächst mal eine ungewohnte und an sich ungewöhnliche Situation.

    Heute finde ich es viel schwieriger als früher für Kommentatoren, weil die Ansprüche einfach enorm hoch sind.

  • User
  • 15.06.2011 17:31:52 Redondo71

    Natürlich ist das Spiel schneller geworden und eine Kommentierung wie von Huberty nicht mehr möglich und zeitgemäß, aber gegenüber den ganzen Dampfplauderern, die selbstverliebt nur um des Redens Willen reden, eine Wohltat.

    "Damals" wurde auch die Spielzeit nur alle 10-15 Minuten eingeblendet. Heutzutage guckt man ja alle 30 Sekunden nach der Spielzeit.

  • User
  • 15.06.2011 19:19:49 MarcRamone

    Was sagt uns das? Der Fußball von heute macht nervös!

    Nicht antreiben lassen...

    TikiTaka bei Zeitlupeneinblendung entspricht der normalen Geschwindigkeit von damals.

  • User
  • 15.06.2011 19:56:37 GTEvo

    Und Konzeptfußball hiess früher Konterfußball und Pressing^^

  • User
  • 15.06.2011 21:07:12 AntiMöller

    Ein Kommentator hat auf gar keinen Fall über die reine Berichterstattung hinauszuschwätzen. Ich will die Rückennummern der Anspielstationen.Was die jeweiligen Anspielstationen dann mit der Pille veranstalten sehe ich selbst.

    Faßbenders parteiischen Habitus habe ich immer geschätzt. Er entsprach mir und meinem Fußballgucken. Scheiß Italiener! (scusa Nonna!)

  • User
  • 15.06.2011 21:28:00 GTEvo

    ich würd gerne ma Pedda Urban Fußball kommentieren hören.
    SchackSchulz dürfte MareclReif Liga sein..sich einen Orgasmus nach dem anderen kommentieren.

    Radiomoderatoren dürfen gerne zugekokst sein..die habens echt schwer Emotionen zu transportieren.
    Wenn man kein entsprechendes Timbre mitbringt, dann musste datt sicha mit Hysterie ausgleichen.

    Der Anti bringts exakt aufn Punkt.
    Im TV sehen wir selbst wie geil odda ungeil der 5Meter Alibi Pass von Frings war..da muss Niemand watt beidichten, nur weil Schweinsteiger vom 60 Zuspielen, 55 mal quer geschoben hat, 3 mal steil gespielt hat, in die Bügeleisen von Mertesacker und 2mal übers Tor gedroschen hat.
    Daraus muss man keinen Supersechser machen..daraus muss man schlichtweg nen AlibiFußballer machen.

    Sehen wir alle selbst, wesentlich besser und deutlicher auf 40" plus X, SonyBravias.

    Nabend allerseits
    Holger

  • User
  • 15.06.2011 21:33:06 Jim Panse

    Heute 21:28:00 von GTEvo
    ich würd gerne ma Pedda Urban Fußball kommentieren hören.


    Ich würd gern Urban Priol Fußball kommentieren hören.

  • User
  • 15.06.2011 21:35:52 GTEvo

    lol

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