Die Geschichte der Fußballfans

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16.03.2012

Wie geht's eigentlich Yyyyyyyves?

»Ich habe gar kein Abitur«

Interview: Lucas Vogelsang  Bild: Imago

Er schaltete Ronaldo aus, war der Mann mit den meisten Ypsilons im Vornamen und arbeitete als Zeitungskolumnist. Was macht Publikumsliebling Yves Eigenrauch heute? Wir klingelten bei ihm in Wanne-Eickel durch.

Wie geht


Herr Eigenrauch, wo erwischen wir Sie gerade?

Ich bin gerade zuhause in Wanne-Eickel. Ansonsten arbeite ich in Düsseldorf für eine Firma für Sportstättenbau. Davor habe ich ein Projekt gegen Diskriminierung und Rassismus geleitet.



Am Ende Ihrer aktiven Laufbahn haben Sie auch als Kolumnist für die »taz« gearbeitet. Nicht nur deshalb galten Sie immer als der etwas andere Fußballer. Haben Sie dieses Image bewusst gepflegt?

Nicht direkt. Meine Interessen waren eben einfach vielfältiger gestreut. Aber die Darstellung war oft auch verklärend. Da wurden immer kleine Sachen rausgepickt, so dass sich das Bild des Fußballintellektuellen verfestigt hat. Ich habe zum Beispiel auch gar kein Abitur gemacht, obwohl das immer so kolportiert wurde.

Sie haben oft betont, dass Sie Fußball eigentlich nie so richtig interessiert hat. Wieso sind Sie dennoch Profifußballer geworden?


Ich war irgendwann einfach zum richtigen Zeit am richtigen Ort. Und gewisse Qualitäten konnte ich ja auch einbringen.

Heute treffen Ihr Ex-Verein Schalke 04 und Borussia Dortmund aufeinander. Werden Sie sich das Spiel anschauen?


Glaube ich nicht. Das wird nicht übertragen und ich habe kein Pay-TV. Ins Stadion gehe ich nur, wenn ein Freund eine Karte übrig hat. 

Als Spieler haben Sie fast zwei Dutzend Derbys miterlebt. War es für Sie als gebürtiger Ostwestfale etwas Besonderes, auf den BVB zu treffen?

Natürlich. Gerade weil man gesehen hat, wie die Menschen in Gelsenkirchen mitgefiebert haben, wie wichtig das für die ganze Region war. Da ist man automatisch mit einer ganz anderen Spannung ins Spiel gegangen.




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News, Interviews, Blogs, Statistiken und Service zu: Schalke 04






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Kommentare

  • User
  • 26.02.2010 21:34:06 AntiMöller

    Iyves! Legendärer Forums-Auftritt!

  • User
  • 27.02.2010 13:17:15 Donaldo

    Ins Stadion gehe ich nur, wenn ein Freund eine Karte übrig hat.

    Vor allen Dinge,,,als ob er als Ex-Spieler kein Kartenkontingent hätte...

  • User
  • 27.02.2010 13:36:05 gygax

    Das Foto, ähm ja....ich würd euch verklagen

  • User
  • 28.02.2010 19:34:57 Bash

    Ich find's süß, dass Fußballfans immer davon ausgehen, jeder Ex-Spieler bekäme Karten in den Hintern gesteckt, nur weil er mal für einen Verein gespielt hat.

    Wer dies Märchen verbreitet würde ich gerne mal wissen. Wenn Herr Eigenrauch sagt, dass er keine Karten hat, dann hat er keine Karten, und er ist da auch nicht der Einzige. Man kann als ehemaliger Spieler froh sein, wenn Vereine wie Hannover 96 dazu in der Lage sind, einmal alle paar Jahre ehemalige Spieler zu EINEM Spiel der derzeitigen Mannschaft ins Stadion einzuladen.

    Nichtmal das bekommen andere Vereine hin.

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