Die Geschichte der Fußballfans

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30.12.2010

Best of 2010: Der qualvollste TV-Marathon der Welt

Clockwork Bundesliga

Text: Titus Chalk (Übersetzung: Johannes Ehrmann)  Bild: Imago

Unser englischer Mitarbeiter Titus Chalk kam vollkommen ahnungslos aus England. Bundesliga-Konferenz? Nie gehört. DSF-Doppelpass? What the hell... Höchste Zeit für einen Selbstversuch: 48 Stunden in der deutschen TV-Hölle.

Best of 2010: Der qualvollste TV-Marathon der Welt - Clockwork Bundesliga


Sonntagabend. Nur noch eine Sendung, aber ich weiß wirklich nicht, ob ich durchhalte. Ich verwahrlose zusehends. Überall leere Bierflaschen und Krümel von Schweinekrusten, einer deutschen Spezialität, nach der ich inzwischen süchtig bin. Mir ist zum Heulen zumute. Mein rechtes Augenlid zuckt unkontrollierbar. Ich versuche verzweifelt, einen Freund zu erreichen, der von Fußball keinen blassen Schimmer hat. Denn wenn ich das F-Wort noch ein einziges Mal höre, breche ich zusammen.



Mit Debussy und einer Tasse Tee bringe ich mich wieder in die Spur. Der Gedanke daran, in einem Konzert zu sitzen und mich Kultiviertheit und Kunst hinzugeben, an einem Ort, wo meine Seele für einige Zeit losschweben kann, ist extrem reizvoll. An diesem Wochenende schwebt meine Seele nirgendwohin. Stattdessen wird sie entmündigt, durch permanente Zwangsfütterungen mit etwas, das sie vermeintlich geliebt hat. Die Katholiken nennen es die Hölle. Wir nennen es Fußballmarathon.

Alles hat mit einem zwanglosen Gespräch in der 11 FREUNDE-Redaktion begonnen, es ging um die Unterschiede zwischen englischem und deutschem Fernsehen. Plötzlich klopften mir die Kollegen auf den Rücken und teilten mir mit, dass ich in meiner Eigenschaft als englischer Sportjournalist auserwählt worden sei, mir an einem einzigen zermürbenden Wochenende sämtliche Fußballübertragungen deutscher Sender anzuschauen. Es solle eine existentielle Erfahrung im Stile von »Clockwork Orange« sein. Alle grinsten. Sehr witzig. Wie sagt man auf Deutsch? Kollegenschweine!

TUTTI FRUTTI UND DER DOPPELPASS

Schon bevor es losgeht, wird mir klar: Die Deutschen lieben Fußball – und sie lieben Fußballsendungen. Mein Sendeplan ist vollgepackt wie mein Koffer, als ich aus England hierher kam: Freitagabend Bielefeld
gegen 1860; samstags die Bundesligakonferenz, die »Sportschau« und das »Aktuelle Sportstudio«; sonntags der »Doppelpass«, Bayern gegen Leverkusen, danach HSV - Bochum, wenn möglich (ist es nicht, ich werde zusammenbrechen), zum Abschluss eine Auswahl der regionalen Abendshows. Das sind 52 Stunden Fußball mit ein bisschen
Schlaf dazwischen. Verstoßen meine Kollegen eigentlich gegen die Genfer Konvention? 

Ich halte mich an einer Kindheitserinnerung fest. Meine erste prägende Erfahrung mit der deutschen Fernsehlandschaft war durchaus positiv. Als Zwölfjähriger sah ich mir mit einem Freund heimlich »Tutti Frutti« auf RTL an – das zweifache Wunder des Satellitenfernsehens und der europäischen Integration verschmolzen zu einem markanten Eindruck von Deutschland. Als sich das Fußballwochenende hinzieht, hoffe ich inständig auf tanzende Girls in briefmarkengroßen Bikinis. Vergeblich. Würde das den »Doppelpass« nicht etwas aufpeppen?

Schon während des schwülstigen »Sky«-Vorspanns am Freitagabend wird mir klar: Hier geht es um Spannung. Ein Phänomen, das sich in der ganzen Welt verbreitet hat. Ein sexy Zusammenschnitt, mit einem epischen Filmsoundtrack oder einer Indierockhymne unterlegt, der erhitzt das Fußballevent des Wochenendes ankündigt. Man muss nicht mal Deutsch sprechen, um zu erkennen, dass der Typ, der das Voice-Over spricht, WIRKLICH SEHR GESPANNT auf das ist, was da kommen mag.

KEINE STUDIOS, DAFÜR TROMMELN

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Vorfreude des Voice-Over-Mannes wirklich gerechtfertigt war. Beide Spiele, die ich mir in voller Länge ansehe, beginnen gut, die Mannschaften bieten ansehnlichen Fußball mit hohem Tempo. Nach der Pause jedoch fällt das Niveau stark ab. In diesen Momenten kann der Kommentar das TV-Erlebnis ausmachen oder aber zerstören. Leider reicht mein Deutsch nicht aus, um alles zu verstehen, aber mir fehlt doch der Co-Kommentator, der in England bei wichtigen Spielen immer dabei ist – ein ausgebildeter Profikommentator auf der einen und ein onkelhafter Trainer oder Ex-Spieler auf der anderen Seite, der vernichtende Kritik und fachliche Analysen beisteuert. Eine Kombination mit Erfolgsgarantie.

In Großbritannien und Irland gibt es ungefähr 4,8 Millionen Menschen, die »Sky« abonniert haben. Hierzulande können es kaum so viele sein, denn anscheinend kann sich der Sender nicht mal ein Studio leisten. Fast alles findet am Spielfeldrand statt. Der erfreuliche Nebeneffekt ist, dass die Atmosphäre im Stadion vor dem Spiel dadurch gut übertragen wird. Die Stimmung in der Bundesliga ist sehr beeindruckend, und mir wird klar, wie gut die Partien besucht sind.

Die deutschen Fans sind zweifelsohne Marktführer im Trommeln, Fahnenwedeln und Ins-Megafon-Brüllen. Ein Studio bietet dagegen eine sichere Zuflucht für die Experten und einen Ort, um das Spiel zu analysieren. Ich habe nichts dagegen, Kluboffizielle in ein fettes schwarzes Mikro sprechen zu sehen. Aber in der Halbzeit will ich auch verlässliche und überzeugende Kritik von Leuten, die wirklich wissen, wovon sie reden. Das ist natürlich das Idealbild. Nicht alle sogenannten Experten können ein Spiel profund erklären, selbst wenn sie herausragende Spieler oder Trainer waren. Aber es bringt doch Substanz in das Sendeformat; Substanz, die den deutschen Übertragungen fehlt. 

Was mich hingegen beeindruckt ist die Tatsache, dass die beiden Trainer nach dem Spiel zusammen die wichtigen Szenen diskutieren. Ich halte das für einen äußerst zivilisierten Ausklang der Gegnerschaft auf dem Rasen. Ich kann zwar mangels Sprachkenntnis nicht beurteilen, ob sie irgendetwas außer Plattitüden von sich geben. Aber was ich weiß ist, dass man Sir Alex Ferguson und Rafael Benitez sicher nicht dazu bekommen würde, nach einem Duell zwischen Manchester United und dem FC Liverpool vergnügt miteinander am »Sky«-Tisch zu plaudern. Außer vielleicht, man erlaubt Rafa, das »Dossier«, das er angeblich über Fergies Entgleisungen angefertigt hat, von Anfang bis Ende vorzulesen. 



Aus Heft#98 01/2010

Fussballfans sind Verbrecher


weiterlesen [1] [2] [3]





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Kommentare

  • User
  • 01.03.2010 10:55:58 ColePorter

    Hab ich das nicht schon mal gelesen?

  • User
  • 01.03.2010 10:59:39 AntiMöller

    Naja, die Artikel zirkulieren hier gerne auch im 2-Jahresrythmus. Dagegen habe ich auch nix, aber ich finde generell, das gerade dann eine Datumsangabe wichtig wäre. Muss man ja einordnen können, sollte ja auch zitierfähig bleiben.

  • User
  • 01.03.2010 11:13:28 Schwatte

    Stimmt, das hat mich auch schon oft gestört.

  • User
  • 01.03.2010 12:09:03 sgu07

    dieser artikel ist, glaub ich, aus dem spätherbst 2009. noch gar nicht sooo lange her. bleibt aber immer aktuell.

  • User
  • 01.03.2010 12:12:00 AntiMöller

    Seltsam, das der Artikel gar nicht zeitgenössisch kommentiert wurde.

  • User
  • 01.03.2010 12:21:38 Buthelezi

    Also ich weiß ja nicht, wie das bei euch aussieht, aber bei mir steht unter dem Artikel: "Aus Heft#98 01/2010" - kann man durchaus als Datumsangabe durchgehen lassen, denke ich.

    Und oben links in der Ecke steht das Datum der erstmaligen online Veröffentlichung - das wäre der 28.2.2010. So bastel ich mir das jedenfalls zurecht.

    Aber vielleicht wurde das ja auch erst geändert, nachdem entsprechende Kommentare aufgetaucht sind.

  • User
  • 01.03.2010 12:22:29 derpanzer

    Der Gute hat Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs vergessen...

  • User
  • 01.03.2010 12:24:48 saloth sar

    Also ich weiß ja nicht, wie das bei euch aussieht, aber bei mir steht unter dem Artikel: "Aus Heft#98 01/2010" - kann man durchaus als Datumsangabe durchgehen lassen, denke ich.

    Und oben links in der Ecke steht das Datum der erstmaligen online Veröffentlichung - das wäre der 28.2.2010. So bastel ich mir das jedenfalls zurecht.


    dummerweise widersprechen diese beiden angaben

  • User
  • 01.03.2010 12:28:57 AntiMöller

    Mein Browser (Firefox) zeigt mir die Daten nicht an.

  • User
  • 01.03.2010 12:37:27 Buthelezi

    @ Anti

    Das ist natürlich unglücklich, ich benutze SeaMonkey, da zeigt´s das an.

    und Saloth - ich glaube kaum, dass die beiden Angaben SICH widersprechen, wenn man genau hinliest. Gestern ist halt das Datum der ersten ONLINE Veröffentlichung.

  • User
  • 01.03.2010 13:32:25 Danger_Dustin

    ohne Zeigler ist das nicht repräsentativ

  • User
  • 01.03.2010 13:44:54 Ether

    Da hat er aber auch die Perlen rausgesucht bekommen. Sportschau und Sportstudio... ich kann die Faszination der älteren Generation dafpür absolut nicht verstehen. Vielleicht war die früher mal gut, aber seit sie die Rechte von "ran" zurück gekauft haben, taugt die Sendung nichts. Sie ist in keinster Weise besser als "ran". Viel Werbung, Quizfragen, Tor der Woche und viel Laberei drum herum. Die meisten Spiele werden lieblos in maximal drei Minuten zusammengefasst, dann die Sonderstory über Klinsmann/ van Bommel / Ribery van Gaal / Ribery / Robbens Unterhose wahlweise durch andere FC ´Bayern oder Felix Magath Stories ausgetauscht und dann das Bayernspiel meistens zuletzt. Leider zieht sich das gleiche Niveau dann durch alle öffentlich rechtlichen Sportsendungen.

    Wenn ich Zusammenfassungen gucke, dann eigentlich nur noch "Bundesliga Pur" - Gute Sendezeit (Wiederholung Sonntag ab 13 Uhr) und dort wird tatsächlich halbwegs gehalten, was der Name verspricht. Vernünftige Zusammenfassungen ohne Brimborium drumherum.

    Jetzt hab ich doch tatsächlich eine Lanze fürs DSF gebrochen...

  • User
  • 01.03.2010 17:22:43 MarcRamone

    Ich denke die Sendungen sind schon richtig rausgesucht worden. Das sind nun mal die bekanntesten und auch maßgeblichen Sendungen.

    Was die Sportschau angeht, so kann ich die Kritik verstehen. Mir gefällt sie auch nicht mehr so wie früher. Allerdings muss man sagen, hatte man bis "ran" auch keinen Vergleich und die Sportschau war einfach "diese eine Sendung" und hat über viele Jahre für einen Gewohnheitsfaktor gesorgt.

    Was mich so nervt ist die künstliche Dramaturgie und das ewige Sezieren von Situationen. Da werden regelrecht Stories aus einem Foul, einer Schwalbe, Abseits und den ewig nervigen Rudelbildungen mit zig Wiederholungen aus verschiedensten Blickwinkeln gebracht.
    Das reine Nacherzählen eines Spiels findet nicht mehr statt. Das ist ist dann schon eher bei DSF Bundesliga pur, das stimmt.

    Aber ich denke auch, dass diese dramaturgische Darstellung der Sportschau u.a. für die hohen Zuschauerzahlen im Stadion sorgt. Oftmals haben so z.B. an sich schlechte Spiele, selbst bei Erwähnungen wie "das war ein schlechtes Spiel", in einer Zusammenfassung doch einem Erlebniswert und werten das alles auf.

    Im deutschen TV ist man relativ mutlos und wenn man doch mutig ist, kommen leider oft Sendungen raus, die das Wort Fremdschämen salonfähig gemacht haben. Schade.

    Aber trotzdem interessant, wie jemand aus einem anderen Land unsere Sendungen sieht.

  • User
  • 02.03.2010 17:02:51 Juern Kruse

    ähm...ich will nur ungern kleinlich sein, aber die Aussage "In Großbritannien und Irland gibt es ungefähr 4,8 Millionen Menschen, die »Sky« abonniert haben" ist extrem ungefähr. BSkyB hatte nach eigenen Angaben am 31.12.09 "ungfähr" 9,7 Millionen Abonnenten. (http://corporate.sky.com/documents/pdf/press_rele ases/4ad9b907f137492d998022a042ac035b/280110_Inter im_Results_Press_Release)

    "Hierzulande können es kaum so viele sein". Murdochs Sky-Ableger in Deutschland hat nur 2,47 Mio. Kunden. (http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/951678)

    ...jetzt zieh ich mich wieder zurück in die Klugscheißer-Ecke.

  • User
  • 02.03.2010 17:49:53 oberhofer

    Ich finde auch "Bundesliga Pur" erheblich besser und ganz untypisch fürs DSF. Die Sportschau lebt in erster Linie von ihrem Sendeplatz, in zweiter Linie von ihrer Vergangenheit, und sicher nicht von ihrer Qualität. Beckmann, Delling & Co. sind eitle Pfauen die sich erheblich wichtiger nehmen als unser Thema und damit Fehlbesetzungen schlechthin. Gleiches gilt leider vielfach für die Reporter aus den Stadien.

  • User
  • 02.03.2010 18:37:37 sgu07

    bundesliga pur ist, wenn so man solange warten kann/will, dann am besten, wenn man es um 9:30 uhr aufgenommen hat und dann zum sonntagsfrühstück anschaut und die werbung spult. zeitung nebendran, herrlich.

  • User
  • 02.03.2010 21:12:06 vokabelle

    Seit ich digital fernsehe, kann ich ja die Zeit vor- und zurückspulen. Als wäre das nicht schon abgefahren genug, zeigte sich folgendes Phänomen: Ausgerechnet vom DSF empfing der Tuner kein Signal. Ich also mal so'n bisschen durch die Freak-Foren gesurft, wo in irgendeinem Posting zu lesen war, dass sich das Signal vom DSF nicht mit einem DECT-Telefon verträgt. "Alda, zieh den Stegga vom Telefon, dann funzt DSF auch digital!" Was soll ich sagen... der Freak hat Recht behalten. Abgefahren...

  • User
  • 03.03.2010 14:34:06 AntiMöller

    Die Zeit vorspulen?? Ahem...

  • User
  • 03.03.2010 23:48:01 Mallot

    Der Auto spricht mir aus der Seele. Vor allem die deutschen Kommentatoren stören mich, da ich keinen Kommentator in Deutschland kenne, der durch Fachkenntnis auffällt. Es geht nur um einzelne Spieler, Trainer oder um nichtige Nebensächlichkeit. Fast nur Boulevard eigentlich. Dann noch zwanghafte Stänkereien bei angeblichen Tätlichkeiten, rütteln an Trainerstühlen, Stammtischparolen. Keinerlei fachliche Analyse der Spiele. Ich bin sehr frustriert von Fußball im deutschen TV.

  • User
  • 04.03.2010 10:21:27 noorange

    "Seit ich digital fernsehe"

    Du hast Talente.

  • User
  • 04.03.2010 12:43:04 vokabelle

    Der helle Wahnsinn.

  • User
  • 13.03.2010 21:31:09 Catilina

    Nun seien Sie doch nicht so geschmäcklerisch, Chalk !


    Wer zu dusselig ist, um zu erkennen, daß die sonntägliche Laberrunde auf DSF ein Gruselkabinett ist, in dem sämtliche vorhandenen Charaktermasken des Fußballgeschäfts versammelt sind (mit dem zum verbitterten Dipsomanen mutierten Ex-Erfolgstrainer als Hauptattraktion); ein solcher Mensch wäre mit einer anspruchsvolleren Berichterstattung ohnehin überfordert. Wer am Sonntagmittag nichts besseres mit sich anzufangen weiß, als vor der Glotze zu sitzen, hat nichts besseres verdient.

    Unter dem Eindruck Ihrer allerersten Beiträge auf 11freunde.de hatte ich die Prognose gewagt, Sie könnten es zum "P.G. Wodehouse des Fußball-Journalismus" bringen. Mag sein, daß es Ihnen gelingt, durch die Qualität Ihrer Beiträge ein paar gebildete ältere Damen aus der englischen Oberschicht für den Fußballsport zu interessieren. Der große Haufen aber - in seiner unveränderlichen Dumpfheit ein kosmopolitisches Phänomen - wird Sie für den Gebrauch von Nebensätzen mit Nichtachtung strafen.

    @ Mallot

    >>(...) da ich keinen Kommentator in Deutschland kenne, der durch Fachkenntnis auffällt.<<

    Wie wär`s mit dem, der Bremen gegen Valencia kommentiert hat ? Früher gab`s bei DSF einen guten Kommentator, der Sendungen wie Eurogoals und die Direktübertragungen der Spitzenspiele der Primera Division kommentiert hat. Ist allerdings schon eine Weile her. Auch frühere Profis sind keine Garantie für eine fachlich fundierte Berichterstattung. Viele Fußballprofis verstehen von ihrem Gewerbe genausoviel wie Vögel von Ornithologie.

    Die Qualität englischer Kommentatoren hat seit den 90er Jahren erheblich nachgelassen. Heutige englische Kommentatoren ergehen sich vorzugsweise in Superlativen. Was, bitte, ist "incredible" daran, daß Michael Owen kurz vor dem Schlußpfiff den Siegtreffer für Manchester United erzielt ?

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