Die Geschichte der Fußballfans

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20.04.2012

Carsten Jancker zieht Bilanz

»Es war die harte Schule«

Interview: Alex Raack  Bild: Imago

Fast zwei Jahrzehnte ackerte ein 1,93 Meter großer Glatzkopf in den Strafräumen dieser Fußball-Welt, jetzt ist die Karriere von Carsten Jancker beendet. Ein Gespräch über Champions League, Fußball in Österreich und Neonazis.

Carsten Jancker zieht Bilanz - »Es war die harte Schule«


Mannschaftskapitän, sieben Tore in der laufenden Saison – eigentlich wollte Carsten Jancker im Spätherbst seiner Karriere noch einmal zur Höchstform auflaufen. Doch Trainer Franz Lederer befand den deutschen Hünen für »zu alt« und stellte Jancker vom Spielbetrieb frei. Obwohl sein Vertrag erst am 31. Juli 2011 endet, ist Carsten Janckers Laufbahn beendet. Er sagt: »Der unschöne Abschied wiegt schwerer, als die erfolgreichen Jahre in Mattersburg.« Den ersten Gesprächstermin muss Jancker noch verschieben, eine seiner Töchter ist krank. Erst als sie versorgt ist kann das Interview beginnen.



Carsten Jancker, warum mögen Sie Deutschland nicht?

Das habe ich doch nie gesagt. Aber ich wollte mit meiner Familie sesshaft werden und das haben wir nun auch gemacht: In Österreich.

Warum nicht in Deutschland? Hier sind Sie Champions-League-Sieger geworden, haben den Weltpokal geholt, sind Nationalspieler geworden...


Meine Frau kommt aus Wien und wollte auch dort wohnen bleiben. Jetzt leben wir in Neusiedl, das ist 40 Autominuten von Wien entfernt.

Mit seiner Entscheidung hat Mattersburg-Trainer Franz Lederer Ihre Karriere früher beendet, als angedacht. Wann wäre denn Schluss gewesen, wenn Sie das entschieden hätte?

Ich bin bald 36, im Sommer wäre es also ohnehin so weit gewesen. Langsam spüre ich die Jahre.

Valerien Ismael hat erzählt, dass er irgendwann vor Schmerzen nicht mehr aufstehen konnte.

So schlimm ist es nicht, nur der Rücken zwickt. Aber das tut er eigentlich schon seit ich in Rostock auf das Jugendinternat gegangen bin.

Weil Sie zu viel trainiert haben? Immerhin waren Sie damals erst 12 Jahre alt.

Nein, solche Probleme haben andere auch. Und die sind nicht durch die harte Schule gegangen, die ich durchlaufen habe.

Harte Schule?


Sechs Uhr aufstehen. Sieben Uhr Schulbeginn. Halb elf Training. Mittagessen. Zu Fuß zur Schule. Wieder Training und dann bist du um sechs Uhr zu Hause und musst noch Hausaufgaben machen. Und das alles alleine.

Hört sich nach harter Arbeit an.


Das müssen Sie heute mal mit einem Zwölfjährigen versuchen und den am Wochenende noch motivieren Fußball zu spielen. Dafür braucht man eine gewisse Einstellung.

Warum tut man sich das an?


Ich hatte die einmalige Chance mein Hobby zum Beruf zu machen.

Das ist alles?


Das ist Motivation genug.


weiterlesen [1] [2] [3]



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»Gestatten, Jancker!« – Am 9. Spieltag der Saison 1993/94 gibt der 1974 in Grevesmuehlen (DDR) geborene Carsten Jancker sein Bundesligadebuet, damals noch für den 1. FC Köln. Gegend en VfB Leipzig gelingt ihm gleich der Treffer zum 3:1. Unser Bild zeigt ihn allerdings Jahre spaeter im DFB-Pokalfinale 1999 gegen Werder Bremen.


Fotostrecke

  • »Gestatten, Jancker!« – Am 9. Spieltag der Saison 1993/94 gibt der 1974 in Grevesmuehlen (DDR) geborene Carsten Jancker sein Bundesligadebuet, damals noch für den 1. FC Köln. Gegend en VfB Leipzig gelingt ihm gleich der Treffer zum 3:1. Unser Bild zeigt ihn allerdings Jahre spaeter im DFB-Pokalfinale 1999 gegen Werder Bremen.
  • In einem aeusserst erfolgreichen Jahr bei Rapid Wien empfiehlt sich Jancker nach der Saison 1995/96 für den FC Bayern München. 143 Spiele und 48 Tore später darf man sagen, dass sich diese Investition gelohnt hat. Auch, weil der grosse Mann mit dem blanken Haupt die Liga um einen weiteren kuriosen Jubler bereichert: Der Kuss des Ringfingers wird zum Markenzeichen.
  • Gross. Boese. Laut. Gar ein Neonazi? Optisch die perfekte Besetzung für jeden halbgaren Skinhead-Film, muss sich Jancker Zeit seiner Karriere gegen die Vorwuerfe wehren, er sympathisiere mit Rechtsradikalen.
  • Für die Sportfotografie bedeutet die Erscheinung des Bayern-Huenen allerdings Anlass zum Jubel. Hier sucht Andreas Moeller Trost in seinen Armen.
  • Und noch eine Umarmung: Unter Trainer Ottmar Hitzfeld gewinnt Jancker alle grossen Titel seiner Kariere: DFB-Pokal, Deutsche Meisterschaft, Champions League, Weltpokal. Als Hitzfeld sich verabschiedet sagt Jancker: »Hitzfeld ist wohl einer der besten Trainer aller Zeiten.«
  • Keine Zeitmaschine, sondern das Abschiedsspiel von Lothar Matthaeus: Carsten Jancker und Mannschaftskollege Diego Armando Maradona.


Kommentare

  • User
  • 24.02.2010 10:32:54 misterkite

    das sind ja TENDENZIÖSE fragen herr raack!!

  • User
  • 24.02.2010 10:59:55 felixander

    und grevesmühlen liegt also in der ddr, ja?

  • User
  • 24.02.2010 11:12:30 Karpfenluder

    Und 1977 auch noch..........

  • User
  • 24.02.2010 11:22:20 saloth sar

    aber 79 wurde es dann gegen sylt eingetauscht.

  • User
  • 24.02.2010 11:38:00 Hotte80

    Das Gleis auffem Hindenburgdamm wurde dann auf russische Breitspur verändert.

  • User
  • 24.02.2010 11:58:20 Wer

    Optisch die perfekte Besetzung für den halbgaren Skinhead-Film, muss sich Jancker Zeit seiner Karriere gegen die Vorwürfe wehren, er sympathisiere mit Rechtsradikalen.
    Und Skinheads und nazis sind immer noch nicht das gleiche, aber das kapiert anscheinend keiner, und solange es die Medien weiter so rum trompeten ...

  • User
  • 24.02.2010 12:01:00 Karpfenluder

    Das ist doch sowas von scheißegal!!!!! Ich mache bei dieser braunen Brut auch keine Unterschiede!!!!!!!!

  • User
  • 24.02.2010 12:05:12 SVNiederemmel

    Wie schade das dieser Große Fussballer die Weltbühne verlässt. Wieso eigentlich? Dachte der spielt noch ein paar Jährchen - ich meine das Niveau der letzten zehn Jahre hätte er doch noch locker zehn weitere halten können...

  • User
  • 24.02.2010 12:05:56 saloth sar

    und schon wieder kapiert's der ossi nicht!

  • User
  • 24.02.2010 12:16:17 Hotte80

    Hihihihi!

    Oder sollte ich sagen: oioioioioi?

  • User
  • 24.02.2010 12:17:05 Karpfenluder

    Da brauch`ich nichts kapieren. Beide Gruppierungen sind dermaßen überflüssig, naiv und dumm. Aber von mir aus könnt Ihr da auch noch nach links- und rechtsdrehenden Nazi- oder Skinheadkulturen unterscheiden. Ist mir sowas von Latte!!!
    Ende!

  • User
  • 24.02.2010 12:19:49 saloth sar

    luder, du reitest dich immer weiter rein, nichts, aber auch gar nichts kapiert! in solchem falle, besser mal die fresse halten!

  • User
  • 24.02.2010 12:37:07 Karpfenluder

    Eben! Hatte ich eh vor. Für dieses Thema ist mir die Zeit auch viel zu schade. Trotzdem auch für Dich gilt: Der Ton macht die Musik!

  • User
  • 24.02.2010 12:40:49 saloth sar

    das sagt der richtige, scheisse laut rausposaunen und dann den empfindlichen markieren, unglaublich.

    Eben! Hatte ich eh vor

    waerste zu dieser einsicht doch schon vor mittag gekommen.

  • User
  • 24.02.2010 13:18:35 Hoss

    Den Carsten hab ich gemocht - war mit Elber zusammen irgendwie ein Klasse Duo :)

    Und richtige tradionelle Skins sind weder links noch rechts. Es entstand als Bewegung der Arbeiterklasse ohne politische Ausrichtung.

  • User
  • 24.02.2010 13:39:51 pandrodor

    Das mit den Skinheads wird glaube ich auch nie wieder aus den Köpfen der Leute gehen. Hauptsache irgendwas mal irgendwo aufgeschnappt und dann sagen: He, dass müssen Nazis sein!! Oh, da bin ich total dagegen." Jepp und Metalfans opfern Katzen auf ihren Konzerten.


    Das mit der Glatze zeigt doch auch schön die Verlogenheit der Öffentlichkeit. Wenn jemand kurze Haare trägt oder eine Glatze, dann ist er ein Nazischwein. Und sich im gleichen Atemzug über Leute aufregen, die sagen alle Araber sind Terroristen. Dass das so ziemlich genau das gleiche ist, kapieren sie nicht.

  • User
  • 24.02.2010 13:50:01 Hotte80

    Wenn ichs recht überlege, so habe ich noch nie einen Araber mit Glatze gesehen. Also echt jetzt. Kann mich nicht dran erinnern. Kann das sein? Kriegen Araber im Allgemeinen keine Glatze? Und wenn ja, wieso nicht? Is das genetisch bedingt?

  • User
  • 24.02.2010 13:51:25 saloth sar

    hab schon ein paar araber mit glatze gesehen (sind dass dann nazi-terroristen?), weiss aber nict, ob die vom haarschwund kam oder rasiert war

  • User
  • 24.02.2010 13:57:06 Hotte80

    Echt? Ich habe wohl schon Türken mit durch Haarausfall bedingter Glatze gesehen. Zwar sehr sehr selten, aber immerhin.

    Arabische Terror-Nazi-Skins... Gefährliche Mischung, masagn

  • User
  • 24.02.2010 14:12:07 Atatenango

    Mir kommen bei so'm Namen wie Jancker (man könnte auch Ramelow oder Hamann dafür einsetzen) immer die schlechtesten Zeit der jüngeren deutschen Fußballgeschichte vor Augen. Was für ein elendes Rumgebolze...also ich brauch das nicht mehr und bin über jeden froh, der aus dieser Spielergeneration abtritt.

    Dass Skins und Nazis nicht das gleiche ist dürfte glaub ich jedem klar sein. Ist aber auch nicht die Aussage gewesen von Karpfenluder (glaub ich zumindest). Der sagt nur, ob Skinheads nun rechts oder links sind, ihm scheißegal...er kann auf alle verzichten, weil er sowohl das eine als auch das andere scheiße findet, und wenn ich ihn da richtig interpretiere kann ich den guten Mann da voll und ganz unterstützen. Mit ist es nämlich auch Latte, ob die links oder rechts sind, gehen mir alle auf den Sack (die Rechten natürlich noch mehr).
    Dass ein Glatzkopf allerdings gleichgesetzt wird mit einem Skinhead ist natürlich völliger Blödsinn, ich kenn -zig Leute mit Glatze, hat meistens was mit fortgeschrittenem Alter und ausfallen Haaren zu tun und weil alles andere einfach scheiße aussieht. Die sind aber weder links noch rechts, und dem Janker würde ich da auch keinerlei Tendenz vorwerfen!
    Ich kenn auch genügend Araber mit Glatze...um das auch nochmal zu sagen!

  • User
  • 24.02.2010 14:28:28 Karpfenluder

    @Atatenango: Für mich war das Thema zwar schon durch, muß hier aber noch was richtig stellen, damit hier nicht jemand was Falsches in den Hals bekommt. Das mit linken oder rechten Kulturen war eher ironisch gemeint. Und ich habe nirgendwo erwähnt, daß alle, die eine Glatze haben, Skinheads sind. Wenn das bei mir haartechnisch nämlich so weiter geht, bin ich in 3 - 5 Jahren auch einer.........soviel dazu.

  • User
  • 24.02.2010 14:29:45 saloth sar

    mann, mann, mann, da geht mir schon wieder der hut huch!
    es gibt auch voellig unpolitische skins!

    und galopper, dieser glatzen-nazi zusammenhang gilt natuerlich meist nur fuer juengere glatzen. klar bei aelteren kommt der verdacht nicht so schnell auf.

  • User
  • 24.02.2010 14:33:34 Atatenango

    Ob Dir der Hut hochgeht oder nicht ist mir gänzlich egal...man könnte fast sagen, dass geht mir ähnlich am Arsch vorbei, als ob in Kambodscha nen Sack Reis umfällt!
    Unpolitische Skins...aha...und warum sind das dann Skins? Und erzähl mir jetzt keinen von Ursprung in England und so, Arbeiterbewegung und so...weiß ich alles...aber wenn das nicht politisch ist, was dann? Und dann reduzierst Du Skins anscheind doch wieder darauf wie kurz oder lang die Haare sind!

  • User
  • 24.02.2010 14:36:53 Catilina

    Hochnotpeinlich, der TAGESSPIEGEL-Artikel. Typisches Produkt jener hysterischen Zeit, als Oberproll Schröder den Anstand der Aufständigen ausrief.

  • User
  • 24.02.2010 14:38:54 CoachD

    Vielleicht sollte man den ein oder anderen ruhig Scheisse labern lassen; Es geht ja nicht um Skinheads sondern um Carsten Jancker. Der ist des Skinheads- oder Naziseins nie überführt worden. Er ist aus dem Osten und hat ne Glatze und war und das ist sein Problem, nie einer,der mit den Medien auf Schmusekurs war. Das ist sein gutes Recht oder. Und auch wenn er kein Bravoposterboy war, hat er nicht unwichtige Tore für den Fc Bayern gemacht. Sein Fussball war nie so schlecht wie sein Image.

  • User
  • 24.02.2010 14:46:07 saloth sar

    galopper, die ganze rocksteady, ska skins sind gaenzlich unpolitisch

  • User
  • 24.02.2010 15:47:12 rwerfurt

    tschüss fussballgott, ich werde dich und deine zaubertricks vermissen.

  • User
  • 24.02.2010 16:09:29 Alex Raack

    Liebe Leser,

    Danke an dieser Stelle für die Jancker-Abschiedsgrüße, eine Auswahl haben wir Ihm zugeschickt, deshalb auch aus Neusiedl bei Wien: »Dankeschön«.

  • User
  • 24.02.2010 16:19:17 L3v3l0rd

    ???

    Wäre das nicht HIER besser aufgehoben?

  • User
  • 24.02.2010 16:36:02 pandrodor

    Es ging hier nur einigen darum die typischen Ansichten über Skinheads vielleicht mal etwas zu erweitern. Eben, dass Skinhead= Nazi falsch ist. Außerdem ist nicht Glatze = Skinhead :)

    Und auch mal zu sagen, dass nur weil jemand eine Glatze hat kein Nazi ist. Mein Beispiel bezog sich darauf, wenn man jemandem aus dem Nahen Osten als Terroristen bezeichnet ist es ein ungeheurer Skandal, wenn aber jemand nur allein aufgrund seiner Frisur bewertet und abgestempelt wird ist es das gleiche wie mit der Hautfarbe. Und ich bin nicht der Meinung, dass man immer klar machen muss dass man kein Nazi ist, nur weil man eine Glatze hat oder in der DDR geboren ist.

  • User
  • 24.02.2010 16:40:26 Atatenango

    Ist zumindest bei mir angekommen...
    Ob allerdings diese ganz Ska-, Rocksteady Fraktion unpolitisch ist...ich weiß nicht...und selbst, wenn sie es nicht sind, sie gehen mir trotzdem auf den Sack...ich find Uniformierung grundsätzlich scheiße!

  • User
  • 24.02.2010 16:40:57 Atatenango

    ...das "nicht" war zuviel

  • User
  • 24.02.2010 18:47:40 raoul_duke

    Gottogottogott was is denn hier los?
    @Atatenango: Wo ist denn bitte die Uniformierung bei der "Ska-,Rocksteady Fraktion"? Sind dann im Stadion auch alle "uniformiert", weil sie nen Bayern-Bremen-Dortmund-Köln-wasauchimmer-Schal tragen? Und eigentlich sind wir doch alle "uniformiert", weil wir zwei Schuhe anhaben und Pullover die alle oben ein Loch haben zum Kopfdurchstecken?!
    Bedenke: Verallgemeinerungen sind was sehr unschönes. Und nicht jeder Hip-Hopper trägt Baggypants und nicht jeder Metalfan hat lange Haare und nicht jeder Ska- bzw. Rocksteadyfan hat ne Glatze oder keine.

  • User
  • 25.02.2010 13:33:35 Atatenango

    Alter, was willst Du denn von mir? Hab ich das behauptet, dass (um bei dem Beispiel zu bleiben) jeder Skafan ne Glatze hat? Nee, hat er eben nicht, und genau deswegen find ich's halt auch völlig bescheuert, wenn irgendwelche Glatzen (ob nun politisch oder unpolitisch...in diesem Zusammenhang auch egal) sich auf ihre Art versuchen zu uniformieren, und alle anderen, die sich so nicht anziehen als doof empfinden (so war's zumindest früher mal z.B. bei den Busters).
    Und um Deine Frage zu beantworten: ja, ich empfinde auch die Leute im Stadion als uniformiert, genauso wie den Punk mit dem Iro, oder den Anzugsträger, der auf der Kö mittags schnell nen Espresso trinkt. Macht für mich keinen Unterschied...ich schätze halt Individualität!

  • User
  • 25.02.2010 13:47:06 saloth sar

    also eigentlich wollte ich es dabei belassen, aber ata, du zwingst mich geradzu noch was zu sagen. auch wenn das eigentlich viel zu weit geht fuer ein fussballforum.
    die iuniformitaet spiegelt die dazugehoerigkeit einer gruppe wieder und um sich als gruppe von anderen abzugrenzen. ich kenne dich nicht, behaupte aber, dass du auch eine uniform traegst. vlt nicht so auffaellig wie skins oder punks, aber der mensch ist in der gruppe zu hause und kleidet sich dementsprechend und du wirst wahrscheinlich (nimm's nicht persoenlich und mir nicht uebel) zu denen gehoeren die sich "ganz individuell" wie hundert andere individuell in funktionskleidung oder aehnlichem kleiden um sich so von den "uniformierten" abzugrenzen, ohne zu merken, dass hunderte deines schlages rumlaufen und eben "ganz individuell" sind.
    ich find's in deinem falle "individuell" scheinheilig

  • User
  • 25.02.2010 16:05:06 Atatenango

    @saloth: ganz ehrlich? Das ist so ungefähr das erste sinnvolle Post, was ich von Dir hier seit Monaten lese. Und nein, ich nehm's nicht persönlich, und ich geb Dir noch nicht mal unrecht. Ist wirklich so eine Sache mit dem individuell sein, und natürlich bin ich nun auch nicht so individuell, dass man mich nicht wiederum irgendeiner Gruppe zuordnen könnte, das kann wahrscheinlich niemand von sich behaupten.
    Ich bin aber kein Freund von Gruppendynamik. Wenn ich Bock hab ins Stadion zu gehen, geh ins Stadion, egal ob die 20 anderen, die ich kenne auch ins Stadion gehen, irgendwen treff ich da sowieso. Ähnlich ist das mit Konzerten oder irgendwas. Ich kann's nur immer nicht leiden, wenn sich irgendwelche Leute toller vorkommen, weil sie irgendeine "Uniform" anhaben...Ich muss mich durch tragen von bestimmter Kleidung auf jeden Fall keiner Gruppe zugehören, ich find sowas funktioniert viel besser über Meinung, Geschmack oder irgendwas...und dass sich dann wieder Leute zusammen finden, die irgendwie gleich ticken und auch irgendwie eine ähnliche Art von Kleidung tragen ist nicht zu vermeiden. Also...und da geb ich allen recht...bin ich natürlich auch nicht so individuell, wie ich's viellleicht gerne sein würde.

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