Bodo Rudwaleit stand 33 Mal im Tor der DDR-Nationalmannschaft und über 20 Jahre im Kasten des BFC Dynamo. Ein Gespräch über »Stasi«-Rufe im Stadion, seinen Mercedes 280 und das Schweineschlachten.
Herr Rudwaleit, wo haben Sie den Mauerfall erlebt?
Beim Schlachtefest! Wir waren gerade bei meinen Schwiegereltern in Heiligenstadt in Thüringen. Am frühen Morgen ging es los, wir haben das Schwein und das Bolzenschussgerät geholt, das Schlachten zog sich über den ganzen Tag hin. Nachmittags kamen Kumpels meines Schwippschwagers und sagten: »Wir waren im Westen, wir kommen gerade von drüben!«
Wie war Ihre Reaktion?
Abends, als alles angerichtet war, schalteten wir den Fernseher an. Und tatsächlich: Die Grenzen waren offen. Wir konnten es gar nicht glauben.
War es speziell als Spieler des »Stasi-Klubs« BFC Dynamo ein Spießrutenlauf bei den Spielen nach dem Mauerfall?
Anfeindungen von den Rängen waren wir ja schon gewohnt. Durch die sich ändernde Atmosphäre im Land hat sich das dann weiter hochgeschaukelt.
Was mussten Sie sich als BFC-Spieler anhören?
Rufe wie »Stasi-Schweine« gab es regelmäßig. Die Aggressionen begannen aber schon, als wir zwei, drei Mal Meister geworden waren. Mich als Torwart haben sich die gegnerischen Fans als besonderes Feindbild aufgebaut. Ich war nur »Bodo Eierkopp« für die. Aber das kennt man ja, Olli Kahn hat man ja auch ohne Ende beschimpft. Ich habe daraus eher zusätzliche Motivation gezogen.
Alle DDR-Profis hatten auch einen zivilen Beruf. Wer war Ihr Arbeitgeber?
Ich hatte einen Dienstgrad bei der Volkspolizei, andere waren auch direkt beim Ministerium für Staatssicherheit angestellt. Das bedeutete natürlich nicht, dass sie automatisch Leute bespitzelt haben. Ich wäre auch gerne bei der Stasi angestellt gewesen – da gab es nämlich mehr Geld. Da meine Oma im Westen wohnte, hatte ich kadermäßig keine weiße Weste, mir war deshalb dieser Weg verbaut.
Ende 1989 verließen Sie den BFC Dynamo nach über 20 Jahren. Warum?
Nach dem Ausscheiden im Europapokal in Monaco erfuhr ich, dass ich beim Pokalspiel in Halle nicht spielen sollte. Mich hat gestört, dass keiner es für nötig hielt, mir das vorher zu sagen. Es hatte schon längere Zeit Strömungen gegen mich in der Mannschaft gegeben. Für mich war der Punkt erreicht, wo ich mich dem Druck nicht mehr unbedingt stellen wollte.
So, da die Spiele in Cardiff und Hamburg nach sehr
gutem Beginn in Cardiff momentan so
dahinplätschern, ein paar Worte zu Bodo
Rudwaleit.
Ich weiß gar nicht mehr zu 100% warum gerade er,
aber was der Mann abkönnen musste. Das war schon
extrem. Dabei war er-im Gegensatz zu Rainer Ernst
z.B.-gar nicht so unbeliebt. Ich denke, es war
seine Größe, die Tatsache, dass er immer wieder
für einen Schnitzer gut war bzw. mitunter recht
tolpatschig wirkte bei seinen Aktionen und
legendärerweise sämtliche Bahnschranken in der
ehemaligen DDR schneller fielen als er. Damit war
er aber auch so etwas wie ein Sinnbild, es war
nichts wirklich schlechtes und funktionierte
irgendwie-aber es wirkte alles zweitklassig.
Hmm, Leicester hat gerade das 2:1 in Cardiff
geschossen bzw. own goal, mann du!-Go
bluebirds!
Und immerhion kam er ja auch auf 344
Oberligaspiele, davon lediglich 31 im
Eisenhüttenstädter Exil-überhaupt hatte er mir
damals ziemlich leid getan, als er quasi
abgeschoben wurde. Davor bestritt er auch 33
DDR-Länderspiele, wie auch immer er auf die kam-na
ja, war größtenteils vor Rene Müller-Time.
Fakt ist, dass er an einem starken Tag ein Spiel
quasi alleine entscheiden konnte. Ebenfalls fakt
ist, dass von dem Menschen Bodo Rudwaleit gar
nichts, aber auch überhaupt nichts bekannt war.
Ich denke, damit war es eben einfacher ihn als
Symbol, für was jeweils auch immer, her zu
nehmen.
Halbzeit in Cardiff, so da hoffe ich jetzt aber,
dass in der Kabine aufgewacht wird, obwohl besser
sind se ja schon, nur treffen nicht bzw. stochern
im Abseits...
Ja, Bodo Rudwaleit gehört für meine Generation zur
DDR Oberliga unbedingt dazu und ist sowas wie
Inventar der 80er Oberliga Saisons und war nun ja,
wie erwähnt gar nicht so unbeliebt wie er denkt,
nur eben Sinnbild/ Gesicht eines Vereins, den aus
bekannten Gründen nicht viele mochten-obwohl sie
auch gut und gefällig aufspielen konnten. In
keinem Fall aber ist das mit der bekannten
"Antipathie" den Bayern gegenüber zu
vergleichen.
Bodo Rudwaleit hat ja dann noch 64 Spiele bei TeBe
gemacht, was seinem Geldbeutel hoffentlich
zuträglich war, aber irgendwie nicht zu seinem
Status passt. Man kann eben über den Mann
streiten. Aber seine Ehrlichkeit ist entwaffnend
positiv und lässt ihn wahrscheinlich als den
erscheinen, der er ist: ein bodenständiger,
ehrlicher und positiver Typ...der Rest ist
Geschichte.
So, da die Spiele in Cardiff und Hamburg nach sehr
gutem Beginn in Cardiff momentan so
dahinplätschern, ein paar Worte zu Bodo
Rudwaleit.
Ich weiß gar nicht mehr zu 100% warum gerade er,
aber was der Mann abkönnen musste. Das war schon
extrem. Dabei war er-im Gegensatz zu Rainer Ernst
z.B.-gar nicht so unbeliebt. Ich denke, es war
seine Größe, die Tatsache, dass er immer wieder
für einen Schnitzer gut war bzw. mitunter recht
tolpatschig wirkte bei seinen Aktionen und
legendärerweise sämtliche Bahnschranken in der
ehemaligen DDR schneller fielen als er. Damit war
er aber auch so etwas wie ein Sinnbild, es war
nichts wirklich schlechtes und funktionierte
irgendwie-aber es wirkte alles zweitklassig.
Ach ne, Leicester hat gerade das 2:1 in Cardiff
geschossen bzw. own goal, mann du!-Go
bluebirds!
Und immerhin kam er ja auch auf 344
Oberligaspiele, davon lediglich 31 im
Eisenhüttenstädter Exil-überhaupt hatte er mir
damals ziemlich leid getan, als er quasi
abgeschoben wurde. Davor bestritt er auch 33
DDR-Länderspiele, wie auch immer er auf die kam-na
ja, war größtenteils vor Rene Müller-Time und
Olympiaauswahl.
Fakt ist, dass er an einem starken Tag ein Spiel
quasi alleine entscheiden konnte. Ebenfalls Fakt
ist, dass von dem Menschen Bodo Rudwaleit gar
nichts, aber auch überhaupt nichts bekannt war.
Ich denke, damit war es eben einfacher ihn als
Symbol, für was jeweils auch immer, her zu
nehmen.
Halbzeit in Cardiff, so da hoffe ich jetzt aber,
dass in der Kabine aufgewacht wird, obwohl besser
sind se ja schon, nur treffen nicht bzw. stochern
im Abseits...
Ja, Bodo Rudwaleit gehört für meine Generation zur
DDR Oberliga unbedingt dazu und ist sowas wie
Inventar der 80er Oberliga Saisons und war nun ja,
wie erwähnt gar nicht so unbeliebt wie er denkt,
nur eben Sinnbild/ Gesicht eines Vereins, den aus
bekannten Gründen nicht viele mochten-obwohl sie
auch gut und gefällig aufspielen konnten. In
keinem Fall aber ist das mit der bekannten
"Antipathie" den Bayern gegenüber zu vergleichen.
Es waren andere Zeiten und es ist gut, dass sie
rum sind.
Bodo Rudwaleit hat ja dann noch 64 Spiele bei TeBe
gemacht, was seinem Geldbeutel hoffentlich
zuträglich war, aber irgendwie nicht zu seinem
Status passt. Man kann eben über den Mann
streiten. Aber seine Ehrlichkeit ist entwaffnend
positiv und lässt ihn wahrscheinlich als den
erscheinen, der er ist: ein bodenständiger,
ehrlicher und positiver Typ...der Rest ist
Geschichte.
Das kann nicht sein-Leicester 3:1 und in lead in
aggregate-damned bluebirds, jetzt aber! Wenigstens
ist das Cardiff City Stadium jetzt wach.
Apropos Geschichte, da war ich ja stehen
geblieben...Es war ja nicht so, dass der BFC
Dynamo IMMER gleich in der ersten Runde des EC I
rausgeflogen wäre, nein! Und da spreche ich ganz
besonders zwei der 43 EC Spiele Bodo Rudwaleits
an. Nachdem der BFC Dynamo in der Saison 1983/ 84
nach Ausschalten von Jeunesse Esch und Partizan
Belgrad (bei denen Falko Götz und Frank Schlegel
selbständig über Österreich abreisten) wiederholt
erst im Viertelfinale trotz 2:1 Sieg gegen AS Rom
ausschied, war in Nyon eine ganz besondere Losfee
am Werk, die Aberdeen-immerhin amtierender
Europapokalsieger der Pokalsieger einer Saison in
der man die Bayern und Real besiegte- in der
Ersten Runde dem BFC zuwies.
11er Cardiff: Goal! 2:3 Leicester. Und...jetzt
Latte Bluebirds. Cardiff ist wieder da! Yes.
Die FuWo bereitete also thematisch schon einmal
das Ausscheiden vor, wies aber darauf hin, dass
man sich die Jahre vorher in Nottingham und
Birmingham (gegen Aston) auf der Insel gar nicht
schlecht schlug und durchaus schon gewann und
verwies stolz auf Alex Ferguson, der in Dynamo den
neuen EC I Favoriten auszumachen glaubte. Sonst
widmete sie sich lieber den Chancen der anderen,
ungleich beliebteren, Starter. Doch natürlich
sollte alles anders kommen.
Und schon wieder Latte für Cardiff-und somit ach
für deren Fans, hm...so jetzt geht es in die
30minütige Verlängerung bei Gesamtstand 3:3 unter
Nichtanwendung der EC Regel.
Zunächst also wurde in Aberdeen gespielt,
selbstverständlich war das Pittodrie Stadium mit
seinerzeit 24000er Fassungsvermögen ausverkauft.
Es lief eigentlich auch alles nach Plan: 2x Black,
2:0 Anfangsrunde überstanden, dann aber kam Bernd
Schulz, Doch seht selbst:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Zur Spielstatistik:
FC Aberdeen - Berliner FC Dynamo 2:1 (1:0)
Zuschauer: 24 000 im Pittodrie Stadion
Referee: van Langenhove (Belgien)
Linesman: Gernay, Goethals (Belgien)
Tore: 1:0 Black (34.) 2:0 Black (68.) 2:1 Schulz
(83.)
FC Aberdeen Trainer: Alex noch ohne Sir
Ferguson
Leighton - Miller - McKimmie, McLeish, McQueen -
Stark, Bell (88. Simpson), Cooper, Angus -
Black,
Hewitt (64. Falconer)
BFC Dynamo Trainer: Jürgen Bogs
Rudwaleit - Trieloff - Ksienzyk, Troppa, Maek -
Backs, Rohde, Schulz, Pastor (78. Grether) - Ernst
(73. Terletzki), Thom
Kein Tor mehr! Die Verlängerungen in Cardiff sind
auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Die
Teams bereiten sich aufs Elferschießen vor und
Leicester wird wohl anfangen.
Nur wenige überraschend kam es am 03.10.1984, dem
späteren Tag der Deutschen Einheit, in Berlin vor
25000 Zuschauern im Jahn Sportpark zum Rückspiel.
Es war das beste Spiel, was ich je vom BFC sah
(insgesamt zwei) und mit ihm von Bodo
Rudwaleit.
Nachdem Thom den BFC in lead schoss, glich der gut
spielende Angus aus und brachte damit Aberdeen in
die nächste Runde. Doch dann geschah etwas, womit
keiner rechnete, ja keiner rechnen konnte:
Rainer-ich treffe nur in der Oberliga, versiebe
dafür in der Nationalmannschaft und im EC jede
Chance-Ernst (ja der Name war so lang) knallte der
noch jungen späteren schottischen Torwartlegende
Leighton in der 84. Minute den Ball ins Netz.
Damit kam es zur Verlängerung, die blieb torlos:
Bodo Rudwaleit musste ran und hielt, 2mal, doch
seht selbst:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Zur Statistik:
Berliner FC Dynamo - FC Aberdeen 2:1 (0:0) n.V.,
5:4 n. E.
Zuschauer: 25 000 im
Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
FC Aberdeen Trainer: Alex Ferguson
Leighton - Miller - McKimmie, McLeish, McQueen -
Stark, Cooper, Simpson, Angus (101. Porteus) -
Black,
Falconer (61. Hewitt)
Und als wenn es die Kommentatoren des Hin- und
Rückspiels geahnt hätten, so ehrfurchtsvoll wie
sie Norbert Trieloff immer erwähnten, so war es
eben dieser Trieloff, der die Dons mit der
Interflug zurück auf die Insel schickte-Trieloff,
der weder davor noch danach je einen Elfmeter in
einem Pflichtspiel für den BFC schoß.
Damit war der BFC im Achtelfinale, wo er sang und
klanglos gegen die Wiener Austria ausschied, auch
weil Rainer Ernst zu alter Treffsicherheit
zurückkehrte. Da man davon noch nicht genug hatte,
folgte in der Saison 85/86 dann gleich das
Erstrundenaus eben wieder gegen die Wiener
Austria. Und die Fußballfans im Osten konnten sich
wieder ihren Lieblingen aus Dresden, Leipzig, usw.
widmen und in den sonntäglichen Stammtischen wurde
wieder kräftig über den BFC, Bodo Rudwaleit,
Rainer Ernst...abgelästert, wie ich irgendwann mal
in meiner Akte nachlies. So war das-war, zum
Glück.
Cardiff hat es dann jetzt auch geschafft, nachdem
Leicester zweimal vergab ist Cardiff nach
Elfmeterschießen weiter...war ein schönes
Spiel.
@gruni: In Heiligenstadt war er bestimmt in
der Messe...
Übrigens wurde ich dereinst in Rostock Zeuge
diverse Schmährufe gegen Bodo und seine Mannen vom
BFC. Was mich als etwa 9jährigen Knaben, der neben
Papa in der Kurve stand, sicher am meisten
beeindruckte war, als aus tausenden Kehlen "Bodo
hat kein' Puller!!" erklang. Rangierte damals noch
vor "Hi-Ha-Ho! Bodo in den Zoo!". Warum jede
Freistoßausführung mit "Die Mauer muss weg!"
kommentiert wurde, war mir damals noch fast egal.
Und "Doll, du Sau!" durfte ich nicht gut finden,
denn es kam ein Schimpfwort darin vor.
jetzt mal im ernst, werter statistiker: deine
zusammenstellung ist großartig, erinnerungen
werden wach resp. aufgefrischt. nur, deine quasi
verklärende verehrung für den ex-torwart und
noch-taxifahrer geht dann doch ein büschen am ziel
vorbei. ich kenne keinen, außer meinem kumpel
andreas gläser und noch so nem bfc-kloppi, der
auch nur ein sackhaar sympathie für nen spieler
des zehnmalhinnernandermeisters aufbringt.
unbestritten die qualitäten der thoms, ernst`und
rohdes: scheiße war der bfc als komplettpaket.
schließlich haben wir gegen die zwostellig
verloren, jaha...
Und nicht zuvergessen ein Bernd Terletzky (hieß
doch so, oder?). Freistöße konnte der schon
schießen. Erinnere mich dunkel an ein Beispiel,
als er ein nochmaliges Ballhinlegen antäuschte um
dann aber im gleichen Moment den Ball in den
Giebel zu zimmern.
Spielen konnten sie schon und trotzdem waren sie
unsympatisch. Quasi der FC Bayern der DDR.
@lebowski: Wohlbekannte Klänge, die Du da
zitierst. Jetzt stell Dir das ganze noch mit
sächsischen Dialekt, der ja mehr oder weniger in
der ganzen Süd-DDR beheimatet war, vor, wenn
unionchemiker et. al. mal so richtig
loslegten...Und wie gesagt, ich kannte keine DDR
Bahnschranke, die den Sachverständigen im Stadion
nach nicht schneller gefallen wäre als Bodo
Rudwaleit.
@unionchemiker: Ich wollte nichts verklären
und verehren tue ich ihn auch nicht. Sollte das so
rübergekommen sein, dann hatte ich mich falsch
ausgedrückt und danke Dir für den Hinweis.
Vielleicht ist`s auch alles etwas lange her. Du
weißt ja, was man als erstes immer schnell
vergißt...
Denn letztlich war es so, wie Du schreibst: Der
BFC war als Gesamtpaket nicht akzeptiert, die
einzelnen Spieler hin oder her. Sonst hätten z.B.
Seier und Maeck ja auch keinen Eintrag bei
immerunion, oder? BTW: Was ich vom BFC genau
hielt, könntest Du, wie geschrieben, in meiner
Akte nachlesen. Aber gut, dass ist ja zum Glück
vorbei.
Dass Du jetzt aber das Erfurter Idol Jürgen Heun
ins Spiel bringst, weiß ich jetzt aber nicht so
ganz zu werten.
@karpfenluder: Er hieß Frank Terletztki und
warum er ab und zu für die Hertha-Oldies spielte,
weiß ich nicht.
Ich meine aber die Abneigung zum BFC in keinem
Fall mit der Antipathie zu Bayern vergleichbar.
Das war irgendwie was anderes und intensiver.
ähm, den heun brachte ich nur als fußnote zu
lebowskis verbalen ausbrüchen...schoss mir nur so
durch den kopp.
und ein zu olaf seier sag ich als besucher des
letzten spieltages bevor es das einzige
abstiegsrelegationsduell gab lieber nüscht. der
stachel sitzt immer noch wobei der showdown
weltniveau hatte, hansjörgleitzkefußballgott....
Ansonsten fand ich ein Gesang von lebowski noch
erwähnenswert: Wenn der all14tägig versammelte
Urologenkongress im Ostseestadion einstimmig
befand, dass Herr Rudwaleit keinen, na Du weißt
schon hatte. Dann sei darauf hingewiesen, dass er
irregulär im 1. Herrenteam spielte-denn
gemischtgeschlechtliche Mannschaften waren gemäß
DFV Statuten nur bis einschließlich Schüler
erlaubt. Der nächste Skandal rund um den BFC? Man
weiß es nicht...
was meinste, warum gesungen wurde "der riediger,
der riediger, der iss ein selbstbefrie...!" kam
doch nur daher, dasser von bodo nich rangenommen
wurde (aus ermangelung an äußeren, männlichen
geschlechtsorganen)
@Heute 09:55:22 von unionchemiker: Mal ohne
Schmarrn: was ich mich bis heute frage ist, wie
sie das im DDR Fernsehen gemacht haben. Denn Ton
gab es ja, aber Gesänge jedweder Art kamen nie.
Ansonsten: dem Olaf Seier fehlten dem in diesem
entscheidenden Moment vielleicht "Eier" (Zitat:
O.Kahn: Naturphilosoph) in mehrfacher Hinsicht?
Außerdem hatte er doch eigentlich auch nur eine
gute Saison, oder?
Gut ich will das jetzt nicht alles wieder
aufwärmen. Aber wohin sendet man Dir denn nun
Grüße-ich dachte bisher immer, nach Leipzig?
Zweitens: Nicht alle im Süden der ehemaligen DDR
sprechen einen sächsischen Dialekt!!! Ein kleiner
und tapferer Volksstamm im westlichen Thüringen
pflegt seit dem Neolithikum ein ordentliches
Hochdeutsch!
1. der heun war ein guter, es ging lediglich um
den kreativen ostler an sich.
2. schickte man damals grüße nach leipzig. und der
seier, die sau, hat vieles kaputtgemacht in meiner
pubertären seele.
3. heutzutage und seit jahren schloss ich frieden
mit union. einen dank an seier für das ermöglichen
dieses finals vor über 25 jahren und "mein tor des
lebens".
4. wenn ich alte radiorreportagen höre, kommt mir
die frage gar nicht in den sinn: der gemeine
ostler hatte die klassische fanfare am start, der
vuvuzela in seiner nervigen form und
dauerbenutzung nicht unähnlich, und unterband
somit jegliche melodei-erkennung. des weiteren
musst du ja mal sehen: es gab im prinzio keine
"rasenmikrofone" sondern das mikro war beim
reporter IN der kabine! und wo die kabinen
teilweise standen, wissen wir aus diversen reisen
durch die fußballhochburgen ostdeutschlands...
Gestern 09:55:32 von unionchemiker
zu 1.: Ja, war er.
zu 2.: Verstehe ich. War so ein bischen wie Harald
Mothes, der in den unmöglichtsen Momenten traf
oder eben auch nicht.
zu 4: Aber es gab doch die Ahh`s und ooh`s als
Hintergrundgeräusche-dabei hat die doch nichtmal
einer im Rentnerblock auf der Halde rausgehauen!?
War da der Knabenchor des Rundfunks der DDR
anwesend bei jeden Spieltag, oder musste das auch
die Armee besorgen?
Ansonsten fasse ich zusammen: Herr Rudwaleit hatte
ein, streng genommen anatomisches, hier
implizierendes urologisches Problem, was vor allem
der Herr Riediger-der aber zum Glück nicht
katholisch war-auszubaden hatte und letztlich auch
Jürgen Heun in Erfurt für exakt 400 Pflichtspiele
bei RWE bleiben ließ und er aus Frust darüber 131
Tore schoß. Was aber trieb Bodo R. ins Taxi?