Nach dem Hunde-Unfall von Arnautovic: 25 Dinge über mysteriöse Verletzungen
»Er war einfach zu schnell«
Text: Dirk Gieselmann Bild: Imago
Bremens Marko Arnautovic hat sich beim Spielen mit dem Hund das Innenband gerissen. Er ist nicht der einzige Pechvogel: Köpfe steckten in Autotüren, Elche wurden gerammt. Was das alles noch mit Fußball zu tun hat? Wenig.
1.
Torhütern wird generell eine eher große Klappe zugeschrieben. Kaum einer übertrieb es allerdings so wie Alex Stepney von Manchester United. Der brüllte nämlich in einem Spiel 1975 seine Vorderleute derart heftig an, dass dem Keeper dabei der Kiefer brach.
2.
Beim Idiotentest wäre Mark Statham von Stalybridge Celtic wohl durchgefallen. Der gute Mann klemmte sich 1999 den Schädel in der Autotür ein und kam mit gehörigen Kopfschmerzen zu spät zum Spiel.
3.
Kaiserslauterns Pavel Kuka riss sich daheim an einer Scherbe die Fußsohle auf. Ihm war eine Sprudelflasche heruntergefallen, während er sich den Horrorfilm »Wolf« ansah. Der Zusammenhang erschließt sich allerdings auch uns nicht.
4.
Gustel Groß, Haudegen von Rot-Weiß Oberhausen, durch allzu grobes Einsteigen im Revierderby im Jahre 1948/49 mitschuldig am Karriereende von Schalkes Otto Tibulski, fiel nach einem Auswärtsspiel von Rot-Weiß beim Meidericher SV aus der Straßenbahn. Mehrere Spiele Pause.
5.
Ortstypische Verletzung beim norwegischen Nationalverteidiger Svein Grondalen. Der musste in den 70ern nach einem Unfall beim Jogging ein Länderspiel absagen. Der gute Mann war im Wald mit einem Elch zusammengestoßen.
Aus Heft #91 06/2009






