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23.07.2010

Benjamin Lauth im Interview

»Ich bin in ein Loch gefallen«

Interview: 11FREUNDE  Bild: Imago

Benjamin Lauth spielte einst ein miserables Halbjahr beim Hamburger SV. Wie das kam und wie er sich beim VfB Stuttgart endlich aus der Krise spielen wollte, erklärte er uns vor langer Zeit im Gespräch mit 11freunde.de.

Benjamin Lauth im Interview - »Ich bin in ein Loch gefallen«


Herr Lauth, ist der VfB Stuttgart Ihre letzte Chance?

Nein, das wäre übertrieben. Die Zeit in Hamburg war nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber auch nicht so dramatisch schlecht – mal abgesehen von dem letzten halben Jahr. In der vergangenen Saison sind wir mit dem HSV Dritter geworden, waren im UI-Cup und Uefa-Cup dabei und ich habe mehr als 30 Spiele gemacht. So schlecht lief es für mich also nicht.

Wie oft haben Sie sich während der vergangenen Hinrunde zur Aufmunterung Ihr Tor des Jahres 2002 angeschaut?

Gar nicht. Natürlich war es keine einfache Zeit. Aber ich hatte immer noch Spaß am Fußball und bin gerne zum Training gegangen. Meine Laune war natürlich nicht überragend, wenn ich am Wochenende nicht eingesetzt wurde oder auf der Tribüne sitzen musste.



Warum hat es beim HSV nicht geklappt?

Es waren verschiedene Gründe. Aber das ist für mich jetzt abgehakt. Ich bin einfach froh, dass ich den Verein wechseln konnte. Und etwas Besseres als den VfB Stuttgart hätte ich nicht erwischen können.

Warum hat der VfB, ein Champions-League-Aspirant, einen Ersatzspieler von einem Abstiegskandidaten verpflichtet?

Man muss ja erst einmal schauen, warum ich in Hamburg Ersatzspieler war. Da haben andere Gründe eine Rolle gespielt – und nicht nur meine Leistung. Ich habe trotz alledem immer meine Qualitäten unter Beweis gestellt. Beim HSV hat man das aktuell wohl anders gesehen, aber andere Vereine haben es erkannt. Ich habe mich sehr gefreut, dass der VfB Vertrauen in mich hat. Daher spielte es bei meinem Wechsel auch keine Rolle, ob die Stuttgarter Dritter oder Zwölfter sind.

In Hamburg wurde Ihnen vorgeworfen, es fehle Ihnen an Biss und Temperament.

Man darf halt nicht immer nur einen Namen kaufen. Wenn man einen Spieler verpflichtet, sollte man wissen, welchen Typen man unter Vertrag nimmt und wie man mit ihm umgehen kann. Das hat beim HSV leider nicht so geklappt und deswegen gab es dort ein paar Probleme. Aber wie ich es vorhin schon sagte, die vergangenen zweieinhalb Jahre in Hamburg waren ja nicht nur schlecht.

Der ehemalige HSV-Trainer Thomas Doll hat gesagt: „Diese Spielzeit ist Benny Lauths wichtigste Saison“. Hat er Recht?

Dem kann ich nicht zustimmen. Ich wüsste nicht, warum diese Saison wichtiger sein sollte als die nächste. Natürlich hat mir das letzte halbe Jahr überhaupt nichts gebracht. Jetzt bin ich einfach nur heiß darauf, wieder spielen zu dürfen.


weiterlesen [1] [2] [3]



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Kommentare

  • User
  • 23.07.2010 01:15:31 ceex73

    ...ins 11-freunde-sommerloch?

  • User
  • 23.07.2010 10:34:15 calimero

    nach seiner zeit in hannover bin ich der meinung, dass er die falsche sportart gewählt hat. tennis wäre was für ihn.

  • User
  • 23.07.2010 10:35:25 saloth sar

    was iwillst du uns damit sagen? etwa dass lauth schwul ist?

  • User
  • 23.07.2010 10:36:20 FrauBlack

    tennis = schwul?

  • User
  • 23.07.2010 10:36:45 Hotte80

    Benny Lauth... nnnngnnnmahahahaha!
    Ich bin ja der Überzeugung, das der Bennyboy 'nen Blutsverwandter vom größten erfolgslosesten Stürmer des HSV is: Niclas Kindvall! Höllenhunde, die Saison 94/95, wat war das für 'nen Traumsturm damals - für jede gegnerische Abwehrreihe. Zum Zungeschnalzen:

    Jörn Andersen
    Sergio Zarate
    Valdas Ivanauskas
    Frank Ordenewitz
    Niclas Kindvall

  • User
  • 23.07.2010 10:37:17 Hotte80

    Ach so, ja: Tennis ist schwul.

  • User
  • 23.07.2010 10:38:33 FrauBlack

    ich dachte lesbisch

  • User
  • 23.07.2010 10:42:01 S Block

    Wie sagte rudi einmal so klug: "Quatsch, nur schwul ist schwul."

    Ihr Langweiler.

  • User
  • 23.07.2010 10:45:12 calimero

    das hab ich nicht gemeint.
    der typ passt einfach zu tennis, wie.. ähh, z.b. eventfans zu inter härte.

  • User
  • 23.07.2010 10:57:50 nerd

    man koennte meinen das interview sei schon ein paar jahre alt.

  • User
  • 23.07.2010 11:13:54 gelsenkirchen

    Heute 10:57:50 von nerd
    man koennte meinen das interview sei schon ein paar jahre alt.


    --->
    erklärte er uns vor langer Zeit im Gespräch mit 11freunde.de.

    wer lesen kann und so... ;)

  • User
  • 23.07.2010 11:41:59 einrudithömmes

    Sagt einer, der noch nich mal nen Büchereiausweis hat!

  • User
  • 23.07.2010 11:48:07 gelsenkirchen

    nicht mehr! das ist ein unterschied!

  • User
  • 23.07.2010 15:45:51 wurstendbinder

    immerhin war er zur richtigen zeit am richtigen ort. da gibt es ja ganz andere spieler, die nie deutscher meister geworden sind.

    die frage, ob der vfb wegen oder trotz benny meister geworden ist, lassen wir mal dahingestellt. ein wichtiges tor hat er ja immerhin gemacht.

    benny_stats

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