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England: Klub dementiert Offerte aus Asien. Konsortium plant Rekordübernahme des FC Arsenal
Walter Baseggio Offline
Dabei seit: 15.03.2007
Quelle: kicker.de

Großer Wirbel um den FC Arsenal: Englischen Medienberichten zufolge plant
ein anonymes Konsortium aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten die
Übernahme des FC Arsenal für die Rekordsumme von umgerechnet rund 1,7
Milliarden Euro. Auch wenn der Klub bislang ein Angebot dementiert: Würde
Hauptaktionär Stan Kroenke schwach werden?



Für viele Fans des FC Arsenal klingen die Pläne des asiatischen Konsortiums
zu schön, um wahr zu sein - und das sollen sie wohl auch: Laut "Sunday
Telegraph" sieht die Agenda der finanzstarken Interessenten unter anderem
vor, eine beträchtliche Summe für Transferausgaben bereitzustellen, die
Schulden des Klubs auf einen Schlag zu tilgen und gleichzeitig die horrenden
Ticketpreise im Emirates Stadium zu senken.

Hauptaktionär Stan Kroenke, der für seinen Anteil von 66,83 Prozent etwa
500 Millionen Euro ausgab, soll mit einem Gebot über rund 960 Millionen Euro
zum Verkauf bewegt werden - einer Wertsteigerung von fast 100 Prozent.
Mittelfristig ist der Erwerb aller 62.217 Aktien geplant. Arsenal will von
einem Angebot bislang allerdings nichts wissen. Weder offiziell noch
inoffiziell sei jemand an Kroenke mit einer Offerte herangetreten, teilte der
Klub via "Sunday Times" mit.

Der US-Amerikaner hat Arsenal zu einem der finanziell gesündesten
Premier-League-Klubs geformt, sich damit inzwischen aber längst auch den
Unmut der Fans zugezogen. Gegenüber den finanzstarken Chelsea, Manchester
City oder Manchester United gerat Arsenal von Jahr zu Jahr weiter ins
Hintertreffen, seit 2005 wartet der Londoner Traditionsklub auf einen Titel.
Während sich in dieser Zeit ein Star nach dem anderen verabschiedete,
stiegen die Ticketpreise mit jeder Saison. Kein anderer Verein in Europa
lässt seine Zuschauer so tief in die Tasche greifen.

zum Thema
Wohin führt der Arsenal-Weg?
Was würde aus Wenger werden?

Das Credo der wirtschaftlichen Vernunft haben viele satt, auch Arsene Wengers
Popularitätswerte befinden sich auf Talfahrt. Ob der Trainer bei einer
erfolgreichen Übernahme eine Zukunft bei den Gunners hätte? Unter Kroenke
und Mitbesitzer Alisher Usmanov, der 29,96 Prozent der Aktien hält, genießt
Wenger vollstes Vertrauen. Dem "Sunday Telegraph" zufolge ist Wenger bei den
Bewerbern aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten jedoch ebenfalls
"hoch angesehen".

Arsenal dementiert, doch das Konsortium, das bislang anonym bleiben will,
gibt sich zuversichtlich: Ein solch hohes Angebot würden Kroenke und Usmanov
"nie wieder" bekommen. "Wir glauben, dass eine Offerte zum jetzigen Zeitpunkt
der Schlüssel ist, weil sie jedem Aktionär den maximalen Wert zusichert."
AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

Sei kein Narr, mach et Stan!

Wengers Nachfolger? Den werden sicher die Scheichs aussuchen, und dieser wird einen großen Namen tragen, da es der Wüstensohn gewohnt ist, rein nach Marke zu kaufen. Außerdem stehen sie auf "made in Germany" (Militärtechnik!) und deshalb macht es...

...aber Lothar sagt sicher ab. Er will ja in die Bundesliga.