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Spanischer Club mit nur (baskischen) Spielern ?
bazillus Offline
Dabei seit: 09.06.2004
Entgegen allen Entwicklungen im Fußball soll es in
der 1. Spielklasse Spaniens noch einen Verein
geben der nur Spieler unter Vertrag hat die aus dem
heimischen Umfeld / Kulturkreis, (evtl. Basken)
kommen. Weiß jemand um welchen Verein es sich
handelt ?
UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004
Bei Athletic de Bilbao ist jeder Spieler "van Basken". Ironischerweise ist der Trainerposten der einzige, bei dem dieser Codex nicht gilt.
bochumfanatic Offline
Dabei seit: 20.05.2004
Athletic de Bilbao war glaub ich auch in 11F Nr.32 (mit der Beckham-Visage...) ein Thema, daß da nur Basken spielen.
Ich weiß ja nicht, ob ich jetzt einen Trend verpasst habe, oder nur kleinlich bin, aber ich finde das schlicht zum Speien, wenn ein Verein es zu seinem Credo macht, keine Ausländer oder auch nur Landsleute aus anderen Ecken des Königreichs/der Republik aufzunehmen. Rassismus in Reinkultur!!
Kann sich denn wer einen Verein z.B. in München vorstellen, der offen sagen könnte/würde: Wir wollen keine Italiener, Türken, Rumänen etc. im Club, und auch alle Westfalen, Sachsen, Württemberger sollen woanders spielen, und Franken ab Besten auch! Das wäre untragbar. Ich wär´ da selbst bestimmt auch betroffen: der Stammbaum meiner Familie verzweigt sich nach Schlesien, Rheinland, Westpreußen und Warthegau (Großeltern), Thüringen, Berlin, Westfalen, Franken (Geburtsort, bzw. Wohnorte der Eltern), in Bayern geboren und aufgewachsen, dabei Bochum-Fan. Gesamtdeutsch, fürwahr!
Aber auf Spanisch ist solches Denken offenbar salonfähig, zumindest kam in dem Artikel keine Kritik an dieser Sache vor.
Nichts gegen einen gewissen Lokalpatriotismus, aber das geht zu weit; auch wenn man die Unterdrückung der regionalen spanischen Eigenheiten unter Franco berücksichtigt. Wo sind eigentlich hier die "linken" Fns?
Krassnaldo Offline
Dabei seit: 20.04.2004
Normal ist das nicht.Was in Glasgow funktioniert,sollte auch in Bilbao klappen.Glaube aber mich erinnern zu können,das die auch mal einen nicht Basken unter Vertrag hatten,oder? Gruß Manolo
sgu07 Offline
Dabei seit: 07.03.2004
@ bochumfanatic: in deutschland gibt´s sowas auch, allerdings nicht in deutschen-clubs. aber die türkischen, kroatischen oder griechischen kulturveine mit rein landsmännischen fußballmannschaften sind in unserem raum schon verbreitet.
im übrigen fände ich eine profimannschaft aus lauter schwaben, bayern oder pfälzern echt attraktiv, zumal man eine gewisse idendifikation der akteure mit dem club sicher spüren könnte.
rassismus ist es nur dann, wenn man sagt: wir nehmen alle außer berliner (z.B.).
stan_the_man Offline
Dabei seit: 10.04.2004
Ich finde man sollte nicht über einen Verein, eine Volksgruppe oder ein Land urteilen von dessen Kultur und Geschichte man so gut wie nichts weiß. Aber prinzipiel finde ich sollte ein Verein seine Spieler nach ihren Fähigkeiten und nicht nach ihrer Herkunft beurteilen.
Holstin Offline
Dabei seit: 16.04.2004
Natürlich kann man es aus der Perspektive "Rassismus" sehen...auf der anderen Seite:
Die meisten Bundesligavereine haben was ihre Spieler angeht doch keinen echten Bezug zu ihrer Stadt mehr. (1954 konnte man noch am Dialekt des Spielers hören für welchen Verein er spielt) Man kauft sich halt die Talente von irgendwoher ein. Mich würde echt mal interessieren wie es wäre, wenn jedes "Talent" bei "seinem" Heimatverein bleiben würde, und wie dann wohl die Tabelle aussähe...???
bazillus Offline
Dabei seit: 09.06.2004
Bilbao - ein Club mit Tradition + Identität ?
Sportlicher Wettstreit war einmal ein organisierter
Wettkampf zwischen Vereinen aus verschiedenen
Städten oder Ländern. Atletico Bilbao steht so in der
Tradition des eigentlichen sportlichen Gedankens.
Wie oft wird doch der regionale Geist auch in der 1.
Bundesliga beschworen.
@bochumfanatic: Was macht eine
Nationalmannschaft nicht rassistisch, aber einen
Verein wie Bilbao ?
Die Aufhebung des Charackters der
Nationalmannschaft wurde ja vor kurzem durch das
Verbot an Ailton verhindert. Es gibt auch noch eine
Reihe anderer Beispiele, wo die Zugehörigkeit zu
einer Gruppe die Basis für die Mitgliedschaft in
einem Verein bildet und so andere ausgrenzt.
Werks - und Unimannschaften sind gute
Beispiele. (Wo kommt Bayer Leverkusen her ?)
carsten04 Offline
Dabei seit: 18.02.2004
Ich kann Bochumfanatic nur zustimmen und sehe es letztlich auch als Rassismus.
Nationalmannschaften haben ja, anders als Vereinsmannschaften, qusi als Auflage, einen deutschen Pass; in den eigenethnischen Vereinen dagegen gibt es das Ausschlusskriterium der Nationalität nicht. Man entscheidet sich als Spieler mit z.B. türkischer Herkunft aus unterschiedlichen Gründen dafür, zu einem türkischen Verein in D. zu wechseln. Grund könnte z.B. sein, dass man in einem Stadtviertel wohnt, in dem man sowieso vieles mit den türkischen Landsleuten unternimmt ( Kulturverein,Kirchen-Besuch,...)Nationalmannschaften haben als kleinsten und einzigen gemeinsamen Nenner die Staatsbürgerschaft, Vereins- Clubs nicht ( denn der Türke könnte ja auch bei einem deutschen Club spielen, ein Deutscher auch beim türkischen Club)
Bei Werks- oder Uni-Teams wäre das eben die Arbeit im Werk oder das Studieren and der Uni.
Nationalmannschaften haben also einen anderen Charakter und sind automatisch per definition exklusiv. bilbao ist aber keine nationalmannschaft und verstärkt durch solche Aktionen völlig unsinnige Rivalitäten, denn der sportliche Gedanke ist hier vielmehr unnötiges Trennen.
Pichichi Offline
Dabei seit: 23.09.2003
Oh mein Gott, was hat das bitte mit Rassismus zu tun? Rassismus ist wohl ein ganz anderes Kaliber, als das, was der Athletic Club de Bilbao praktiziert. Aus der Tradition (und geschichtlicher Ursprünge)heraus hat sich der Club dazu entschlossen nur mit Spielern zu spielen die baskische Wurzeln haben. Das dabei der, nach der Anzahl der Titel, erfolgreichste Verein Spaniens außerhalb Madrids und Barcelonas herausgekommen ist, verdient meineserachtens auch gehörigen Respekt!

Beim Nachbarn San Sebastian werden auch nur Basken und Ausländer verpflichtet, hier müssten jetzt auch alle mit ihrem Rassismus-Argument kommen. Letztendlich ist das eine Sache, die wir als Nicht-Basken nie verstehen werden. Das beruht auf der schwierigen politischen Vergangenheit dieser Region.

Ich jedenfalls habe kein Problem damit, immerhin sorgen die beiden Clubs so für exzellente Jugendarbeit, von denen schone viele den Sprung in die Primera Divison geschafft haben. Da kann der deutsche Nachwuschs nur von Träumen...
UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004
Ist denn die Tatsache, dass Fußballprofis inzwischen gehandelt werden wie Güter, eine großartige Errungenschaft des antirassisitischen Fußballsports? Sollen wir Vereine lobpreisen, die sich ihren gesamten Kader aus wirtschaftsschwächeren Ligen zusammenkaufen, weil sie damit Toleranz und Gastfreundschaft beweisen? Ist jeder drittklassige Ausländer, der in die Bundesliga wechselt, ein erfreulicher Nachweis unserer Offenheit?

Oder ist es nicht vielmehr so, das der wirtschaftliche Ertrag für leider immer mehr Vereine an alleroberster Stelle steht und diesem Ziel alles, auch die Identifikation, untergeordnet wird? Und ist ein Verein, der 80 % seiner Spieler aus den eigenen Jugendmannschaften rekrutiert, nicht der beste und schönste Beweis, dass man alternativ mit Bodenständigkeit auch Erfolg haben könnte?

Es gibt vieles, auf das die Basken nicht stolz sein können. Ein Verein wie Ath. Bilbao jedoch ist IMHO etwas sehr wertvolles, und solange der Club mit seiner Idee sportlichen Erfolg hat, können seine Fans zurecht stolzer sein, als jeder "Bayern"-Fan es jemals wird sein können.

Glückwunsch, Athletico!
carsten04 Offline
Dabei seit: 18.02.2004
@ Pichichi:
wenn wir das als Nicht-Basken nie verstehen werden: warum verstehst du es dann? Außerdem meine ich Rassismus im eigentlichen Sinne, was nix mit der von vielen immer bemängelten politischen Korrektheit zu tun hat und anprangert, dass man überall immer Rassismus vermutet. Ein bißchen zu differenieren kann hier nicht schaden.
Und Bodenständigkeit vs. wirtschaftliches Denken ist wieder eine andere Diskussion,Urmel.
Pichichi Offline
Dabei seit: 23.09.2003
Rassismus
[lateinisch Rassendiskriminierung,

die Benachteiligung oder Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer Rasse. Dem Rassismus liegt eine Rassenideologie zugrunde, d. h. die Auffassung, dass es Menschenrassen von höherem und geringerem Wert gebe. Die Rassenideologie ist mit dem Begriff Rasse im 18. Jahrhundert aufgekommen; sie beruht auf der wissenschaftlich unhaltbaren Annahme einer genetischen Verschiedenheit der Menschenrassen. Hauptsächlich äußert sie sich als Überzeugung von der Überlegenheit der weißen Rasse.
Quelle: www.wissen.de

So lieber carsten04, jetzt erklär mir doch bitte noch mal, was Du mit Rassismus im eigentlichen Sinne meinst. Danke.
Das ich das verstehen würde, warum Athletico das so macht habe ich nie behauptet. Ich habe nur versucht zu erklären(soweit es mir mit meinen Kenntnissen über die Region mögich ist), woher das kommt.
UltraBretzenheim Offline
Dabei seit: 24.04.2004
da die basken keine eigene nationalmannschaft haben müssen sie sich halt anders helfen.
der vorwurf des rassismus ist schon ziemlich absurd.
die spanischen vereine sind halt nen bisschen spleeniger , siehe barca , die keine reklame auf der brust haben.
ich bin auch stolz auf jeden spieler meines teams der einen regionalen background hat , z.B passt doch auch altintop nach schalke.
so ein regionalismus hat doch was.
abgesehen davon gelten die fans von bilbao als links , da soll es auch kontakte zu pauli gegeben haben.
panTau Offline
Dabei seit: 28.06.2004
An alle die hier mit dem Rassismus-Vorwurf kommen sollten wissen, dass sich der baskische Nationalismus nicht ausgrenzend rassistisch gebärdet.
Wer Baske ist und wer nicht, war eine oft diskutierte Frage im Baskenland.
Bei Athletic sieht es so aus das, dass nur der spielen darf, der auch schon als Kind im Baskenland Fußball gespielt hat oder dessen Vorfahren Basken sind.
Anders definieren es nationalistische Parteien, für die nur der ein Baske ist, der auch baskisch spricht.
Und noch anders definiert es die ETA, für die sind Basken, Menschen die im Baskenland ihre Arbeitskraft verkaufen.
Also ich kann aus diesen drei Definitionen nichts rassistisches ableiten.
Und in der Tat sollte man die spezielle Geschichte der Basken kennen, bevor man sich darüber eine Meinung erlaubt, denn das Problem liegt nicht, wie viele glauben, im baskischen Nationalismus,sondern im spanischen. Und dieser gebärdet sich im Gegensatz zum baskischen als rassistisch und faschistisch.
Pichichi Offline
Dabei seit: 23.09.2003
Kaixo panTau, extra für diesen Beitrag angemeldet? :-)
Zitat: Und noch anders definiert es die ETA,
für die sind Basken, Menschen die im
Baskenland ihre Arbeitskraft verkaufen.
demnach war ich mal Baske für die ETA, weil ich im Baskenland gearbeitet habe? kann nicht sein oder?
Egal, ich schweife vom Thema, aber das kam mir irgendwie (Achtung Kalauer!) spanisch vor...
Gast (nicht überprüft)
@ carsten04:

Unternimmst Du viele Kirchen-Besuche mit Deinen türkischen Mit-Kiezbewohnern? Sorry, habe aber nicht schlecht geschmunzelt.

Zum Thema an sich: Eigentlich wäre es doch super, wenn alle Vereine irgendwie in dieser Richtung handelten (danke, Urmel). Bestimmt wären mehr Leute im Stadion (oder in der Arena...), wenn das so wäre, als um den Super-Star von anderswo zu sehen. Und da stimme ich auch zu: Altintop paßt besser zu Schalke als zu bspw. Besiktas. DAS ist der wahre Fortschritt unserer zeit.
panTau Offline
Dabei seit: 28.06.2004
Egunon Pichichi,
irgendwann ist immer das erste mal, oder?
Aber ich versteh dich nicht, warum kann es nicht sein das du Baske bist.
Weil du da traditionelle Nationalistische Vorstellungen hast?
Wenn ich in einer Region lebe und arbeite und mich mit dieser Region identifiziere, dann bin ich ein Teil davon und es ist völlig egal wo ich geboren wurde.
Aber dies ist in vielen Ländern ähnlich,
solange man dort seine Steuern zahlt, ist Hautfarbe, Herkunft oder Rasse juristisch egal.
Angemerkt sei, dass dieses Zitat aus einem Kommunique stammt, indem sich ausführlicher mit dem Thema beschäftigt wird.
In deinem Fall hast du natürlich recht, dass es nicht sein kann, dass du Baske bist, denn ein Baske würde niemals den Namen Athletico gebrauchen. So hieß der Verein während der Diktatur als Athletic verboten war. Ist mir allerdings auch schon passiert.
Agur
Pichichi Offline
Dabei seit: 23.09.2003
Aupa panTau,

ja, das ist mal ein peinlicher Fehler. Wusste gar nicht, dass die während Franco ein o dazubekommen hatten. Kenn mich da aber auch ehrlich gesagt nicht aus.
Nichtsdestotrotz bin ich immer noch der Meinung, kein Baske zu sein, auch wenn ich mal 2-3 Jahre vor Ort arbeite. Selbst wenn ich jetzt theoretisch da hinziehen würde, würde mich niemand als Basken sehen, auch nach 10 Jahren nicht. Glaube ich zumindest.
Aber lassen wir diese interessante Diskussion, dafür ist das Forum hier nicht geeignet.

Gero arte (bonaparte!)
panTau Offline
Dabei seit: 28.06.2004
Zer moduz Pichichi?
Muss es nochmal ansprechen.
Habe selbst in mehreren Fällen erlebt wie die Leute im Baskenland sagten: "der Typ ist Baske", nur weil sie mehrere Jahre dort lebten, die Sprache halbwegs konnten und die Kultur kannten.
Aber um mal ein bißchen zurück zum eigentlichen Thema zu kommen, hier eine Frage deren Lösung ich recht interessant finde:
Wer war mexikanischer Meister 1938/39 ?
Na, eine Idee?
Hurrena arte!
reggae24 Offline
Dabei seit: 14.05.2004
Komisch, dass hier über den angeblich rassistischen Club Athletic Bilbao diskutiert, der meiner Meinung nach nicht rassistisch ist. Ich persönlich finde es lobenswert, dass sie nur Spieler aus der Region nehmen. Aber was ist denn Lazio Rom, wenn Athletic schon rassistisch ist? Immerhin haben die Ultra-Fans den Verein so weit gebracht, dass die Vereinsführung seit Jahren keine farbigen Spieler mehr engagiert hat. Da regt sich auch schon keiner mehr drüber auf. Falls es sich natürlich geändert haben sollte, ist dieser Post gegenstandslos.
Tomas Razanauskas Offline
Dabei seit: 30.03.2004
@bazillus:
so viel ich weiß spielt auc real san sebastian nur mit basken oder "ausländern", aber nicht mit spaniern, die nicht baskisch sind.


penalty Offline
Dabei seit: 05.04.2004
erstmal zustimmung an die herren UAE
und Tau (der sich als kenner baskisch-
regionaler besonderheiten outet;)).
frage an TRK und BZL:
wieso beruft sich real san seb. auch
auf diese klausel? ich dachte immer,
das ist eher ein klub mit gesamtspanschen
also königlich-kastillischen traditionen,
wie der name "real" vermuten lässt.
oder gabs da auch namensänderungen?
Tomas Razanauskas Offline
Dabei seit: 30.03.2004
gute frage, ich habe keine ahnung! ich erinnere mich nur, daß der namenszug "real" einen eher profanen hintergrund hat, kann mich an details aber nicht erinnern!

ehrlich gesagt weiß ich nicht mal mehr, ob san sebastian diese regel noch praktiziert. aber vor drei oder vier jahren war das noch so.
Pichichi Offline
Dabei seit: 23.09.2003
Mmh, ihr sprecht hier Leute an (Bazillus), die seit über einem Monat nicht mehr gepostet haben. Wird wohl auch keine Antwort mehr kommen.

Dies Sache mit Real Sociedad San Sebastián hatte ich übrigens auch schon angesprochen!

Es gab keine Namensänderung, seit 1910 darf sich die Sozietät "königlich" nennen, hat damals König Alfonso 13. so entschieden. Warum, wieso, weshalb: keine Ahnung,. Fakt ist aber, dass nur Basken und/oder Ausländer im Kader stehen, keine Spanier.

Euer PCC
penalty Offline
Dabei seit: 05.04.2004
hab gerad selbst nochmal über die
suchmaschine nachgeforscht.
gegründet wurde der club 1903 als
radclub und hat dann mit nem fc
fusioniert zu sociedad de futbol.
zwischen 1931 und 1940 gabs dann
doch eine namensänderung. er hiess
da donostia (der baskische name für
san sebastian) fc san sebastian. hat
wohl ziemlich eindeutig etwas mit
diversen unabhängigkeiten und
autonomie-befugnissen von
regionen zu zeiten der ersten
spanischen republik zu tun.
mit der machtübernahme durch
franco und das militär wurde der
name wieder in real umgeändert.
Pichichi Offline
Dabei seit: 23.09.2003
Verdammt, ich habe es geahnt, dass des Änderung des Namens während der 2. Republik doch noch kommt. Nach dem Bürgerkrieg wurde der Name dann wieder geändert. Davon wusste ich natürlich, jedoch ging es bei der Frage nach Namensänderung aber um den ursprünglichen Namen und der ist halt seit 1910 Real Sociedad San Sebastián. Im übrigen hieß der Club 1903 noch San Sebastián Recreation Club. Sehr englisch geprägt der Name genauso wie bei Athletic Club de Bilbao.
penalty Offline
Dabei seit: 05.04.2004
stimmt, hast recht, war natürlich
die 2.(!) spanische republik;).
aber mit san sebastian recreation
club schienst du den fussballclub
zu meinen mit denen der radclub
(club ciclista) fusioniert ist, oder?
Pichichi Offline
Dabei seit: 23.09.2003
Ja, die mussten unter dem Namen Club Ciclista antreten, weil sie selber nicht im Zivilregister eingetragen waren. Und ohne Eintragung keine Teilnahme an der Spanischen Meisterschaft, Pokal etc. So gewannen sie 1909 auch gleich im Finale gegen Espanyol de Madrid (gibt es heute wohl auch nicht mehr) mit 3:1. Sie haben sich aber auch danach gleich wieder aus dem Club Ciclista gelöst, um den Club selber zu "legalisieren" und wurden Anfang 1910 dann vom König mit dem Titel "Real" bedacht. So war das.
panTau Offline
Dabei seit: 28.06.2004
Real Sociedad hat im Jahr 2002 seine Politik aufgegeben nur Basken und Ausländer zu verpflichten, mit Sergio Boris von Real Oviedo wurde der erste Spanier unter Vertrag genommen.
Spielte man bis dato eher gegen den Abstieg, ging es in dieser Saison steil Bergauf. Nachdem Real SS fast die gesamte Saison die Tabelle anführte wurde man am Ende aber nur zweiter an.
Muss jetzt aber nochmal meine Frage auflösen, nur weil ich es eigentlich recht interessant finde. Also mexikanischer Meister 1938/39 war die baskische Nationalmannschaft
Gast (nicht überprüft)
Das ist allerdings mal eine lustige Sache. Weißt Du mehr darüber, wie es dazu kam?

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