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Sirre Offline
Dabei seit: 12.09.2007

Hi Trifon,

da habe ich ein anderes Verstaendnis davon, wie sich ein Vorstandsvorsitzender zu praesentieren hat, und was er nach Aussen darzustellen hat.

Es wird eine fuer die "Unternehmens"-zukunft kritische Entscheidung getroffen; wenig Tage spaeter kommentiert der wesntliche Entscheidungstraeger diese Entscheidung mit Distanz (neben den Flsokaln zum "kalkulierten Risiko") und weisst darauf hin, dass alle Transfers (eben ausser VDV) tatsaechlich langfrsitig Wert fuer den Verein schaffen; VDV Transfer erhoeht lediglich die Kosten.

Gesnudabsteigen bezieht sich sicher nicht auf die wirtschaftliche Seite, die Fuehrungsstruktur dieses Vereins scheint schlicht nachhaltig durcheinander zu sein, Entscheidungen scheinen nicht in Gremien, sondern in irgendwelchen anderen Zirkeln zu fallen. Es wird also Zeit, dass da mal ein paar Leute das Interesse verlieren, sich vom Opernbalkon immer wieder einzumischen.

In Frankfurt 2012, Gladbach 1998 hat ein Abstieg da z.B. geholfen

Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009

Sirre, sprichst du grundsätzlich die Struktur an, gebe ich dir recht. Leider ein müßiges Thema.

Ansonsten: Katastrophe. Warum? Weil sich nichts, wirklich nichts, geändert hat. Mich würde mal interessieren, mit welcher Marschroute das Team in das Match gegangen ist. Wurden beim Kreis vor dem Spiel noch schnell wirkende Schlaftabletten verteilt? Wieder einmal war von der ersten Minute an beim HSV Zurückhaltung, Passivität und Schläfrigkeit zu sehen, es dauerte schon fast zwei Minuten bis zur ersten Ballberührung. Da war es fast logisch, dass nach 15 Minuten das Spiel im Grunde schon entschieden war. Entschieden, weil es diesem HSV nicht gelingen wird, einen Zwei-Tore-Rückstand aufzuholen. Rot für Jiracek war zwar eine klare Fehlentscheidung, was ich nicht als HSVer, sondern als Fussballer sage, doch es war auch nicht spielentscheidend.

Den eigentlich in der Defensive so anfälligen Franfurtern reichte ein entschlossenes Zweikampfverhalten und Laufstärke, um den HSV zu leichten Fehlern zu zwingen und zu den Toren zu kommen. Was zu verhindern wäre, würde man selbst agieren und aggressiv nach vorne spielen.

Nach dem 2:3 waren die Frankfurter derart angeschlagen, dass es auch in Unterzahl einem vollständig an sich glaubenden HSV gelungen wäre, noch etwas mitzunehmen. Doch nach der Diekmeier-Chance haben sich die Frankfurter recht souverän über die Ziellinie gerettet, somit die Gunst der Stunde genutzt und sich zunächst vom Abstiegskampf entfernt.

Van der Vaart war neben den Standards eigentlich erst in der zweiten Hälfte zu sehen, als er sich mehr Freiheiten nahm, häufig fallen ließ und von hinten versuchte, das Spiel anzukurbeln. Zuvor war er in ein zu enges Schema gepresst mit zwei Sechsern im Rücken. Das muss sich noch einspielen.

Viel wichtiger wäre aus meiner Sicht, nicht erst in der eigenen Hälfte den Ballgewinn zu versuchen, sondern viel früher mit einem komplett nachgerücktem Team. Setzt bei Ballgewinn erst in der eigenen Hälfte der Gegner sofort und aggressiv nach, werden zu viele Fehler gemacht, die das eigene Tor in Gefahr bringen. Und ebenso wichtig die in den letzten Monaten, oder fast schon Jahren, nur ganz selten gesehene Aggressivität von der ersten Minute an. Ich vermute, Fink setzt auf andere Ideen.

Zum Glück haben wir nächste Woche einen leichten Gegner.

Zottelkralle Offline
Dabei seit: 02.05.2011

und danach gladbach und hannover...könnt heftig werden.

Redondo71 Offline
Dabei seit: 19.11.2008

Das Defensivverhalten des HSV ist nach wie vor erscheckend schwach, und wird es auch bleiben. Außen können weder Diekmeier, Bruma oder Aogo und Lam überzeugen, in der Mitte ist Mancienne der schlechteste IV der Liga, Westermann ist halt Westermann (immer für einen Katastrophenfehler gut) und Scharner traue ich auch nicht zu, für Stabilität zu sorgen (eher für Unruhe und rote Karten).
Wer sich von momentan guten, aber spielerisch sicher nicht überragenden Frankfurtern in der ersten Halbzeit so rund spielen lässt, dazu immer und immer wieder haarsträubende individuelle Fehler macht, wird in den nächsten Wochen sicher nicht "den Bock umstoßen". Da kann das Offensivspiel durch van der Vaart an Qualität gewinnen, wer hinten so anfällig und verunsichert spielt, einfache Bälle in der Vorwärtsbewegung verschenkt, kann kaum ein Spiel gewinnen. Dass nach Spielen gegen Nürnberg, Bremen und Frankfurt Null Punkte zu Buche stehen, ist schon überraschend, denn eigentlich alles Mannschaften, gegen die man punkten kann. Leichter wird´s nun nicht.

Die rote Karte gegen Jiracek ist hart, aber keine Fehlentscheidung - war eine rücksichtslose und wilde Aktion. Wer mit Anlauf Richtung Ball und Gegner springt, und den "Socken drauf hält", darf sich m. E. nicht beklagen.

Hotte80 Offline
Dabei seit: 11.07.2007

Es ist für mich absolut unverständlich, das mancienne erneut n der Startelf stand. So langsam fräge ich mich, ob er eine stammplatzgarantie im Vertrag hat. Zwar ist bruma auch nicht gerade einer der stärksten IV der Liga - im Gegensatz zu Ente bin ich sehr wohl überzeugt, das Scharner für Besserung sorgt, nicht nur, weil es schlechter ohnehin kaum werden kann - aber die bessere Lösung im Gegensatz zu mancienne ist er uf alle Fälle. Und er muss dann nicht für Unsicherheit auf rechts sorgen, das kann Diekmeier genauso gut machen. Ernsthaft frage ich mich, wieso bruma dem gelernten rechtsverteidiger vorgezogen wird. Auf links war Lam nicht schlecht, dennoch habe ich bis kurz vor Anpfiff auf eine André Lösung gehofft: Jansen zurückgezogen auf eben diese Position, vor ihm Illicevic.

Redondo71 Offline
Dabei seit: 19.11.2008

Da hast du recht, besser als Mancienne wird es mit Scharner oder Bruma im Zentrum, aber ob auch gut genug für Stabilität? Da habe ich Zweifel. Lam fand ich auch ok, wenn er auch unsicher wirkte (optischer Eindruck/ Körpersprache). Jansen hinter Ilicevivc hat Fink zum Schluss doch versucht, oder?
Mein Eindruck war, dass der HSV nach dem 1:3 mausetot war und erst durch Zambranos Fehler wieder ins Spiel kam, dann recht gut.

penalty Offline
Dabei seit: 05.04.2004

diese diskussion ist doch müssig. ALLE ENTLASSEN!

Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009

So, mal eben die Tabelle studiert. 7 Punkte Rückstand auf einen EL-Platz, 5 Punkte Rückstand auf einen wahrscheinlichen EL-Platz, 93 Punkte noch zu vergeben. Noch alles drin.

Gegen den BVB geht es jetzt allerdings erst mal um etwas anderes. Um unsere Rekord-Serie. Denn klammheimlich haben sich die Dortmunder mit 31 ungeschlagenen Spielen angeschlichen. Das ist zwar gar nichts gegen die Serie der Bayern, in Spielen “die bessere Mannschaft” gewesen zu sein, die läuft ja seit, tja, ich weiß nicht, seit wann darf Lahm Interviews geben? Doch bleiben wir lieber bei harten Fakten, denn der Blick auf die aktuelle Tabelle verrät, wie sehr der BVB aufgeholt hat:

1. HSV 36
2. BVB 31
3. Bayern 27

Die HSV-Serie begann am 30.01.82. Nur einer verhinderte, dass das Kalenderjahr 82 komplett ohne Niederlage blieb, ein Rekord-Nationalspieler. Ronnie Worm, 12 Spiele für die B-Nationalmannschaft, und damit am häufigsten eingesetzt in dieser längst vergangenen Epoche, traf kurz vor Schluss für die Braunschweiger Eintracht zum 2:1 im Spiel zuvor. Ihm gelang auch ein besonderes Kunststück. Innerhalb von zwei Tagen traf er als jeweils eingewechselter Akteur zweimal für unterschiedliche Nationalmannschaften.

Im Februar 78 war es, zu einer Zeit, als häufig das B-Team einen Tag vor dem A-Team antrat, und Worm gegen Englands B-Team, das erstmals seit 21 Jahren wieder formiert wurde, in folgendem Team:

Burdenski, Lameck, Zewe, Kh. Förster, W. Bierofka, Hadewicz, Bongartz, H. Müller (46. Lienen), Seliger, Beer (46. Worm), Seel

zum zwischenzeitlichen Ausgleich (54.) traf, die 1:2 Niederlage durch Mc Dermott (51.) und Fairclough (57.) jedoch nicht verhindern konnte. Neben den Liverpoolern Europacupsiegern Terry McDermott und Rotschopf Fairclough in Englands Team auch deren aktueller Kollege Phil Thompson und deren künftiger Alan Kennedy sowie Ipswich-Legende Paul Mariner, der unter Bobby Robson mit Terry Butcher und dem Schotten John Wark 81 den UEFA-Cup gewann. Und auch mit Arnold Mühren, der sieben Jahre nach dem Cup-Sieg eine Flanke für die Geschichts-Bücher schlug. Mit der van Basten nichts anderes anzufangen wusste, als ins Netz zu dreschen, die Niederlande waren Europameister. Nochmal zu Butcher. So stelle ich mir einen englischen Innenverteiger vor. Bei dessen Anblick der Gegner schon Angst bekommt. Butcher...Und wir finden den einzigen englischen Innenverteidiger, der im Zweikampf so robust agiert wie Pitroipa.

Anfang 78 war einzig Klaus Fischer im deutschen Sturm gesetzt, der mittlerweile in neun Spielen neunmal traf, einen Tag nach dem B-Spiel aber für das A-Spiel gegen England angeschlagen ausfiel, und so setzte der Lange in seiner Not Ronnie Worm auf die Bank, brachte ihn beim Stand von 0:1 und tatsächlich überwand er Ray Clemence zum Ausgleich. Kurz vor Schluß traf noch Bonhof per Freistoß zum Sieg.

Die A-Elf: Maier, Vogts, Rüßmann, Schwarzenbeck, Zimmermann, Bonhof, Neumann (72. Dietz), Flohe (33. Burgsmüller), Abramczik, Rummenigge, Hölzenbein (75. Worm)

Es war Worms fünftes Tor im vierten Länderspiel, danach folgten nur noch drei Kurzeinsätze.

Aber ich war bei der Serie. Hier ist sie:

1: 30.01.82 Borussia Dortmund - HSV 2:3
2: 02.02.82 HSV - Fortuna Düsseldorf 6:1
3: 06.02.82 HSV - 1.FC Nürnberg 6:1
4: 13.02.82 1.FC Köln - HSV 1:1
5: 27.02.82 HSV - Eintracht Frankfurt 2:0
6: 06.03.82 HSV - VfL Bochum 2:2
7: 09.03.82 KSC - HSV 2:2
8: 13.03.82 MSV Duisburg - HSV 1:2
9: 31.03.82 HSV - VfB Stuttgart 1:1
10:03.04.82 Gladbach - HSV 1:3
11:17.04.82 HSV - Arminia Bielefeld 3:1
12:24.04.82 Bayern - HSV 3:4
13:27.04.82 HSV - Bayer Leverkusen 0:0
14:30.04.82 HSV - 1.FC Kaiserslautern 4:0
15:08.05.82 Darmstadt 98 - HSV 1:1
16:15.05.82 HSV - Werder Bremen 5:0
17:22.05.82 Fortuna Düsseldorf - HSV 3:3
18:29.05.82 HSV - KSC 3:3
19:21.08.82 1.FC Nürnberg - HSV 2:2
20:25.08.82 HSV - Werder Bremen 1:1
21:04.09.82 HSV - KSC 4:0
22:07.09.82 Fortuna Düsseldorf - HSV 0:6
23:10.09.82 Bayer Leverkusen - HSV 0:1
24:18.09.82 HSV - Arminia Bielefeld 3:1
25:25.09.82 Eintracht Frankfurt - HSV 1:1
26:02.10.82 HSV - VfL Bochum 0:0
27:09.10.82 Bayern - HSV 2:2
28:23.10.82 HSV - Eintracht Braunschweig 4:0
29:30.10.82 HSV - Gladbach 4:3
30:06.11.82 VfB Stuttgart - HSV 1:2
31:13.11.82 HSV - Hertha BSC 1:1
32:20.11.82 1.FC Köln - HSV 1:1
33:27.11.82 HSV - 1.FC Kaiserslautern 1:1
34:04.12.82 Borussia Dortmund - HSV 1:3
35:11.12.82 HSV - Schalke 04 6:2
36:22.01.83 HSV - 1.FC Nürnberg 3:0

Nach der Niederlage in Bremen am 29.01.83 titelte das Fachblatt: “Die Liga hat ihr Trauma verloren.“ Erzählt mir heute nichts von Trauma.

Mir fehlt das Vertrauen, dass ein Liga-Mitbewerber den BVB schlagen kann, also müssen wir dieses Thema selbst regeln. Wir müssen nur gewinnen. Und das geht, auch wenn es schlecht läuft, wenn wir zur Halbzeit noch nicht getroffen haben und wenn wir tief in der zweiten Hälfte mit zwei Toren zurück liegen, wie zum Beispiel am 21.05.88:

34. Spieltag 87/88

HSV - Borussia Dortmund 4:3

HSV: Koitka, Kaltz, Plessers, Jakobs, Homp (76. Möhlmann), Spörl, Bein, Okonski, von Heesen (76. Jusufi), Kastl, Labbadia, Coach: Willi Reimann

BVB: Meyer, Storck, Pagelsdorf, Helmer, Kutowski, Kleppinger, Zorc, Raducanu (87. Simmes), Spyrka (77. Wohlert), Möller, Mill, Coach: Reinhard Saftig

0:1 Storck (54.), 0:2 Zorc (58.), 1:2 Kaltz (66., Elfmeter), 1:3 Mill (74.), 2:3 von Heesen (75.), 3:3 Kaltz (81., Elfmeter), 4:3 Jakobs (89.)

Danach stand zum Abschluss Platz 6 für den HSV. Hinter dem punktgleichen Club, der uns nur durch das Torverhältnis den UEFA-Cup-Platz wegschnappte. Und warum? Der alte Zabo wird sich sicher an sein Dankes-Telegramm an die Kobra erinnern. Denn Jürgen Wegmann war es, der im Supercup vor Saisonstart unseren Uli Stein mit einem zweiten Tor kurz vor Schluss nervte, worauf dieser mit seiner ganz eigenen Art und Weise reagierte, kurze Zeit später in Frankfurt anheuern musste, während Happel-Nachfolger Skoblar uns den “besten Torhüter Osteuropas” präsentierte. Nicht nur Lew Jaschin, Ivo Viktor, Jevgeni Rudakov und Jan Tomaszewski schlugen ob ihres angeblichen Nachfolgers die Hände vors Gesicht, nein, wir alle bei Betrachtung der Pralija-Aktionen, und unser Torverhältnis war schnell im Eimer. Mit dem Kieler Köpke im Tor kassierte der Club unter Heinz Höher 28 Gegentreffer weniger als der HSV.

Heute haben wir einen Top-Mann im Tor. Aber das reicht noch nicht. Es reicht auch nicht, wenn ich der einzige Dussel bin, der an einen Sieg gegen den BVB glaubt. Der ganze HSV muss dran glauben. Wir gewinnen. Wir sind doch nicht Ajax.

alterzabo Offline
Dabei seit: 18.02.2010

Danke, Trifon. Tatsächlich hatte ich vergessen, dass das damals so knapp war.

saloth sar Offline
Dabei seit: 23.09.2004

ihr st.ellinger aufgepasst, morgen um 17:30h auf dradio kultur kommt ein habstuendiges feature ueber euren verein. die erfahrung sagt mir, dass die dradio features meist sehr gut sind

mehmetwirdankendir Offline
Dabei seit: 19.12.2010

Der HSV sucht sich halt die Spiele aus...

alterzabo Offline
Dabei seit: 18.02.2010

Heute haben wir einen Top-Mann im Tor. Aber das reicht noch nicht. Es reicht auch nicht, wenn ich der einzige Dussel bin, der an einen Sieg gegen den BVB glaubt. Der ganze HSV muss dran glauben. Wir gewinnen. Wir sind doch nicht Ajax.

Trifon, bade Dich im Glück, suhle Dich im Triumph. Mein Nachbar hat schon schwer einen sitzen, sein fettes Grinsen reicht von hier bis nach Sansibar.

Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009

@ Sally

Danke für den Tipp.

@ Zabo

Bidde...Bidde.... Es geht doch. Und heute war ich nicht der einzige Dussel. Aber viel wichtiger war, dass die Mannschaft an den Sieg geglaubt und sogar einen guten taktischen Plan hatte. So sehr ich Fink zuletzt kritisiert hatte, heute gingen seinen Maßnahmen auf.

Ich habe selten ein solch extremes Verschieben zum Ball gesehen wie heute in der ersten Halbzeit. Um dies derart umzusetzen, war jeder Spieler gezwungen, konzentriert und wachsam zu sein. Dadurch hatte der HSV fast ständig Überzahl in Ballnähe und der BVB konnte sich nicht durchkombinieren. Ohne Risiko war es nicht, denn die Dortmunder Außenspieler auf der ballentfernten Seite blieben meist fast blank. Aber es wurde nicht ausgenutzt und wenn man den BVB schlagen will, muss man auch mutig sein.

Dazu rückte Son in der ersten Hälfte bei Ballbesitz häufig in die Spitze nach, machte rechts die Bahn für Diekmeier frei und wurde in der Rückwärtsbewegung einige Male von Rudnevs abgelöst. Hat sich ausgezahlt.

Und ein Volltreffer war Arslan auf der 6 neben Badelj. Dadurch waren nur spielstarke und offensiv denkende Akteure im Mittelfeld, die in der Lage waren, den Ball auch aus der Bedrängnis sicher und schnell nach vorne laufen zu lassen. Jansen ist der momentan beste Linksverteidiger im Kader und Ilicevic, ja, nach dem zweiten van-der-Vaart-Assist, wie einst Burruchaga nach Maradona-Pass. Da tat uns Weidenfeller den Gefallen und machte, zwar anders, aber im Ergebnis gleich, den Toni.

Das zweite Dortmunder Tor fiel natürlich viel zu schnell. Danach war nichts mehr mit Taktik, es war ein Fight. Die eine oder andere Chance zum Ausgleich war noch da, aber der HSV hat sich als Mannschaft überzeugend gewehrt und so den Rekord behalten. Wir sind wieder da.

AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

André Lösung? Völlig überbewertet!

AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

Huch, das individuelle Antworten auf postings scheint hier nicht zu klappen. Vielleicht auch besser so...

Obige Antwort auf Hottes " ...dennoch habe ich bis kurz vor Anpfiff auf eine André Lösung gehofft."

AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

DANKE HSV!

Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009

Und schon sind es nur noch vier Punkte bis zum sicheren Champions-League-Platz. Bei noch 90 zu vergebenen Punkten. Immer noch alles drin.

Die Zigarette und das Bier danach ist genossen. Es folgt das Spiel danach, welches bekanntlich das schwerste ist. Aber so lange ich jetzt auch nachdenke, mir fällt kein Grund ein, warum Punkte liegen gelassen werden sollten. Die guten Gladbacher sind zur Zeit nicht stabil, das will ausgenutzt werden.

Möglicherweise wird diese Saison ein breites Mittelfeld bieten, wie wir es lange nicht hatten. Ok, vielleicht nicht so breit wie 68/69, als am Ende zwischen dem Zweiten und dem Sechzehnten gerade acht Punkte (Zwei-Punkte-Regel) lagen, doch durchaus könnte sich der Kampf um die EL und gegen den Abstieg annähernd oder auch knapper entwickeln.

68/69 lagen wir drei Spiele vor Schluß auf Platz zwei, es blieb uns am Ende nur Platz sechs, einen Punkt hinter den drittplatzierten Gladbachern. Doch auch damals schon, am 05.10.68, haben wir vom Bökelberg die Punkte mitgenommen.

9. Spieltag 68/69

Gladbach - HSV 1:2

Gladbach: Danner, Vogts, Bleidick, Spinnler, Milder, Wimmer, Netzer, Dietrich, Köppel, Laumen, Ackermann (70. Winkler), Coach: Hennes Weisweiler

HSV: Özcan, Sandmann, W. Schulz (89. Horst), H. Schulz, Kurbjuhn, Diekmann, Krämer, Dingelstein (55. Pötzschke), Hönig, Seeler, Dörfel, Coach: Kurt Koch

1:0 Netzer (1., Elfmeter), 1:1 Hönig (13.), 1:2 Seeler (35.)

Es war eine gute HSV-Mannschaft in jener Saison, die zuvor fast unverändert das Europacup-Finale der Pokalsieger erreichte und gegen Milan mit Trapattoni, Scala, Schnellinger, Rivera und Kurre Hamrin, der zweimal traf, 0:2 verlor. Hinten mit dem erfahrenen World-Cup-Willi, der 66 im Finale stand und 70 im Halbfinale stehen sollte und mit Kämpe Jürgen Kurbjuhn, schon 62 WM-Teilnehmer, davor mit dem flinken Eia Krämer und dem schussgewaltigen Bubi Hönig, Ex-Kieler und späterer Kapitän. Und natürlich mit Uwe und Charly.

Der eigenwillige Charly Dörfel, der drei Wochen später beim 2:0 gegen Sechzig kaum zu beruhigen war, als sich kurz vor Schluß folgender Dialog mit Schiedsrichter Edgar Deuschel ereignete. “Ich verwarne Sie. Wie heißen Sie?”, “Meier”, “Wie?”, “Meier”, “Ich stelle Sie vom Platz.”

In Gladbach war es das 84. Bundesligator von Uns Uwe, der bis 72 137mal traf. Vor Einführung der Bundesliga in 237 Oberliga-Spielen 267mal, dazu in 43 Endrundenspielen um die Deutsche Meisterschaft 40mal. Macht 444 Erstliga-Treffer in 519 Spielen. Natürlich bleibt er der größte HSVer aller Zeiten.

Im Fachblatt heute schreibt Sebastian Wolff in einer Story zum HSV-Geburtstag von 587 Ligaspielen und 507 Toren. Wieder mal nur Kopfschütteln. Nicht mal bezüglich Pflichtspieltoren ist dies korrekt. Lieblos von einer schlechten Statistik übernommen, die neben einigen Buchstaben- auch Zahlendreher aufweist. Passt zu den Schreibereien von HSV-Redakteur Wolff. Häufig unpräzise und manchmal einfach nur Unfug. Aber das ist meine persönliche Meinung und nur am Rande.

Zu den 444 Toren kamen aber noch zwei hinzu, zwei Erstliga-Treffer. In der League of Ireland traf er im April 78 zweimal, für Cork Celtic FC. Wie schon zuvor George Best und Geoff Hurst verpflichteten die Iren Uwe für ein Gastspiel. Und so trat er, nicht wie erwartet für einen Spaß-Kick, sondern für ein richtiges Meisterschafts-Spiel an, und schoss beide Treffer beim 2:6 gegen Shamrock Rovers. Der letzte Höhepunkt für Cork Celtic. Denn der irische Meister von 74 wurde in der folgenden Saison Liga-Letzter und dann aufgelöst.

Für die Gladbacher Fohlen reichte es 69 noch nicht zur Meisterschaft. Warum aber in den beiden Folgejahren? Weil der Club 69 abstieg. Denn nur so gelang es, den Clubberer Abwehrrecken Luggi Müller an den Bökelberg zu lotsen, der die Defensive stabilisierte und so die Meisterschaften sicherte.

Und wer wird in dieser Saison Meister? Alles offen. Und wir, wir holen jetzt erst mal die Punkte aus Gladbach.

alterzabo Offline
Dabei seit: 18.02.2010

... als am Ende zwischen dem Zweiten und dem Sechzehnten gerade acht Punkte (Zwei-Punkte-Regel) lagen...
und der 17. hatte noch einen Punkt weniger und kam nach diesem Abstieg so lange nicht mehr auf die Beine.
Danke Trifon.

Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009

Die Erleichterung war groß in Dortmund, auf Schalke, in Hannover. Nachdem es dann doch einen Grund gab, genauer gesagt zwei, der den HSV veranlasste,
Punkte in Gladbach liegen zu lassen, und dazu führte, dass der bei der Konkurrenz gefürchtete Marsch durch die Tabelle nun doch mit kleineren Schritten vonstatten geht.

Zwar ärgerlich, jedoch nicht tragisch. Denn die Richtungsänderung in der Spielanlage beim HSV ist gut anzusehen, wie auch weitestgehend das dominant geführte Spiel in Gladbach. Der fehlende Killerinstinkt und das Relikt der Standardschwäche sorgten für das nun schon als Mißerfolg eingestufte Remis. Diese Punkte werden wir uns im Laufe der Saison irgendwo wiederholen.

Nicht gegen Hannover. Denn der Sieg ist ohnehin fest eingeplant. Und nicht nur, weil Geburtstag ist. Tja, 125 Jahre. Ein knappes Drittel davon, 39 Saisons, bin ich nun bekennender HSVer. Eigentlich erschreckend. Also die Jahre jetzt. Zeit, wo bist du hin. Und treu war er immer, der HSV, als Begleiter durch alle Lebensphasen.

“But what else can we do when we're so weak? We invest hours each day, months each year, years each lifetime in something over which we have no control; it is any wonder then, that we are reduced to creating ingenious but bizarre liturgies designed to give us the illusion that we are powerful after all, just as every other primitive community has done when faced with a deep and apparently impenetrable mystery?”

Danke HSV und Herzlichen Glückwunsch.

Und irgendwann kam Peter Krohn. Einige Alte hatten aufgehört, der Uwe, der Charly und der Willi. Die ganz Jungen kamen, der Rudi, der Manni und der Cappi, alle drei noch keine zwanzig und schon Stammspieler vor der WM 74. Nach Jägermeister in Braunschweig zierte Campari als zweite Trikot-Werbung der Bundesliga die Brust. Und kontinuierlich kam der Erfolg. Nach Platz 12 und Platz 4 roch der HSV 75/76 am Triple, ohne, dass damals mit diesem Begriff irgendjemand etwas hätte anfangen können, zumindest nicht im sportlichen Bereich. In der Liga waren nur die Gladbacher nicht zu bezwingen, Ritter Kuno führte das Team also zum Vizetitel, auf dessen Weg Absteiger Hannover 96 am 17.02.76 im Volkspark keine Hürde darstellte.

21. Spieltag 75/76

HSV - Hannover 96 3:0

HSV: Kargus, Ripp, Nogly, Blankenburg, Hidien, Zaczyk, Björnmose, Ettmayer, Memering, Reimann, Volkert, Coach: Kuno Klötzer

96: Dittel, Meyer, Anders, Damjanoff, Blumenthal, Stiller, Weber, Holz, Wunder, Stegmayer, Hayduk, Coach: Hannes Baldauf

1:0 Nogly (48.), 2:0 Volkert (58.), 3:0 Volkert (82.)

Peter Krohn holte auch den technisch starken Buffy Ettmayer aus Stuttgart, der eine gute Saison spielte, sich im UEFA-Cup gegen Roter Stern mit einem Tor des Monats verewigte. ( http://www1.sportschau.de/sportschau_specials/tordesmonats/tor_des_monat... ). Im UEFA-Cup scheiterte der HSV erst im Halbfinale knapp am FC Brügge, der wie zwei Jahre später im Landesmeister-Finale den Reds aus Liverpool unterlag.

Kapitän war die Eiche, Peter Nogly. Mit 9 Toren als Innenverteidiger bester Torschütze der Saison, auch im Pokalfinale gegen Lautern traf er beim 2:0-Sieg. In der Nationalmannschaft weniger erfolgreich, kam er nur auf vier Einsätze, sein Debüt 77 an der Seite von Franz, bei dessen 103. und letztem Spiel in Frankreich.. Und dann natürlich die Frohnatur, der immer sympathische Horst Blankenburg. Der schon Deutscher Meister war. Mit wem? Mit dem Club. Zwar nicht eingesetzt als 20-jähriger, aber im Kader. Später ein Jahr bei 60, danach Mitglied des legendären Ajax-Teams mit drei Siegen im Landesmeister-Cup.

Bei Hannover auch ein ehemaliger Clubberer im Team, Roland Stegmayer, 15 Regionalliga-Tore 70/71. Das reichte zur Regionalliga-Meisterschaft, und zur Aufstiegsrunde. Nach dem Fehlstart war dort aber nichts mehr zu holen, Fortuna Düsseldorf stieg auf. Sein größtes Spiel machte Stegmayer allerdings für den 1.FC Saarbrücken 76/77, wo er gemeinsam mit Linksaußen Peter Hayduk nach dem 96-Abstieg den Erfolg suchte. Gegen die Bayern, traf viermal beim 6:1. In jenem Jahr, in dem die Bayern so häufig den Ball aus dem Netz holen mussten, gegen Schalke siebenmal, gegen den HSV und Duisburg fünfmal und, jaja, auch gegen Bochum fünfmal.

So. Nun gut. Die 96er werden dies am Samstag auch machen und sich damit als guter Geburtstagsgast erweisen.

tuberkulose Offline
Dabei seit: 27.09.2012

hä?

alterzabo Offline
Dabei seit: 18.02.2010

Moin, Trifon,
natürlich denkt man in unserem besonderen Verhältnis zuerst an Volkert, Reimann, Klötzer und Kargus, der Kenner noch an Stegmayer, aber Blankenburg hatte ich nicht mehr auf der Rechnung.
Danke, HERVORRAGENDE Arbeit.

mal

AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

Galt Blankenburg nicht sogar als der bessere Kröif (Crujif?)?

DANKE Trifon! Und jetzt sowas über den GFCB, büddö!

Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009

@ AntiMöller

Zumindest wusste Cruyff, dass er ohne Blankenburg nicht Weltmeister werden konnte. Und versuchte daher ihn zu überreden, sich vor der WM74 in den Niederlanden einbürgern zu lassen.

Es blieb beim Versuch. Und jetzt wissen wir endlich, warum wir 74 Weltmeister wurden. Wegen Horst Blankenburg. Weil er nicht für die Oranjes spielen wollte.

Heute gibt es ganz andere. Nämlich solche, die in diesem Jahr für den HSV spielen wollten und das jetzt auch machen. Milan Badelj zum Beispiel. Was für ein feiner Fussballer. Oder Rudi Rudnevs. Der bringt alles mit, was ein guter Mittelstürmer haben sollte.

Und heute traf er als einziger. In einem nicht guten Spiel des HSV. Entweder war das Brimborium um den Geburtstag ablenkend im Vorfeld oder die körperliche Verfassung ist nicht optimal. Denn es war der letzte Tropfen Sprit, der gebraucht wurde, um gegen die Hannoveraner, die ich auch schon deutlich besser gesehen haben, das Gegentor zu vermeiden. Aber die Einstellung stimmt, die Spielanlage und der Kampf.

Und die Tabelle stimmt jetzt auch, gemessen am Katastrophen-Start. Wir mischen mit und haben alle Chancen, wird eine spannende Saison.

AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

Ne? Hatte ich auch so über Horst Blankenburch in Erinnerung!

Rudnevs = Ivanauskas. Nicht mehr und nicht weniger.

..und diese Punkte der letzten Tage: kniet nieder und danket dem Herren (Adler)!

AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

Achso: herzlichen Glückwunsch zum 125ten! Womöglich schafft Ihr das sogar über diese Saison hinaus, wenn Kühne 2013 über VdV seine 10 Millionen zurückhaben will.

Wieso ist der HSV eigentlich so dämlich, per-ma-nent über seine Verhältnisse zu leben? Irgendwann muß man es doch raffen, daß man sich aus sich selber finanzieren sollte. Und: die Abermilliarden aus den Transfers von Boateng, Kompany, De Jong...wollt Ihr solche Leute zukünftig nicht mal selber finanzieren? Ich frage nur nach, weil mich die UEFA-Fair play-Kommision kürzlich fragte...

Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009

Also Anti, du sprichst mit Verbands-Kommissionen? Habe ich dich da falsch eingeschätzt?

Naja, hatte ja bisher gedacht, dass wir die Bayern am 10. Spieltag in die Krise schießen. Aber die brauchen den HSV gar nicht für die Krise.

Und nun? Fürth, Stuttgart, Augsburg. Die nächsten Gegner. Nein, wir fantasieren noch nicht. Stepp by Stepp. Erstmal Fürth. Das wird womöglich ein ganz anderes Spiel als die letzten erfolgreichen gegen Mannschaften, die über die Spielstärke kommen. Fürth nun eher über den Kampf. Das bleibt eine große Herausforderung. Und danach, na ja, Englische Woche war kräftezehrend, bald zwei Länderspiele, Herbst, Zeit der Verletzungen. Es bleibt jedes Spiel offen.

Tja, 50. Bundesligajahr, hinsichtlich Rückblicke können wir beim HSV aus dem Vollen schöpfen. Aber nur, wenn der Gegner mitspielt. Die Fürther sind Neuling, trotzdem gab es ein Duell zu Bundesliga-Zeiten, im DFB -Pokal.

10 Tage vor dem allerersten Bundesliga-Spieltag 63/64 wurde noch das Pokalendspiel 63 ausgetragen. Der HSV schlug den amtierenden Deutschen Meister, den BVB, durch drei Seeler-Tore klar mit 3:0. Daran konnte auf BVB-Seite auch Franz Brungs nichts ändern, der später den Club mit 25 Toren zur Meisterschaft schoß.

Im Europacup nahm der HSV dann Revanche an Barca, die drei Jahre zuvor noch im dritten Spiel des Halbfinals im Landesmeister-Cup knapp gewannen. Nun kam es im Achtelfinale des Pokalsieger-Cups wieder zum dritten Spiel, nachdem einem grandiosen Spiel, dem ersten legendären Europacup- 4:4 im Camp Nou, ein 0:0 im Volkspark folgte. In Lausanne gewann der HSV durch zwei Seeler-Tore und Harry Bähre nach zwei Kocsis-Gegentreffern dann 3:2.

Warum hole ich soweit aus? Als Pokalsieger traf der HSV 63/64 in der ersten DFB-Pokalrunde auf die SpVgg Fürth, die seinerzeit in der zweitklassigen Regionalliga Süd spielte. 1:1 nach Verlängerung hieß es im Volkspark, sodass es eine Woche später, am 15.04.64 zum Wiederholungsspiel im Ronhof kam.

DFB-Pokal 63/64, 1. Runde Wiederholungsspiel

SpVgg Fürth - HSV 2:1 n.V.

Fürth: Toth, Gußner, Schmid, Fiedelak, Emmerling, Ehrlinger, Brzuske, Knopf, Schneider, Tauchmann, Perras, Coach: Jenö Vincze

HSV: Schnoor, Stapelfeldt, Kurbjuhn, Bähre, Giesemann, D. Seeler, Dehn, Wulf, Vogler, U. Seeler, Dörfel, Coach: Martin Wilke

1:0 Brzuske (39.), 1:1 U. Seeler (52.). 2:1 Knopf (98., Elfmeter)

Im HSV-Team Tille Giesemann. AntiMöller wird seine Geschichte kennen. Der linke Läufer von den Bayern, der vergeblich versuchte, mit seinem Team sich in den letzten Oberliga-Jahren für die Bundesliga zu qualifizieren. Es wurde nichts. Der Club und die Sechziger waren stärker. Und so war es logisch, dass er sich zur Einführung der Bundesliga zum HSV verbesserte. Zu Bayern-Zeiten war er bereits Nationalspieler, WM-Teilnehmer 62, und beim HSV auf bestem Wege auch in den WM-Kader 66 zu rücken, bis, ja bis, der große Pele ihm beim Freundschaftsspiel im Maracana das Bein brach.

http://www.welt.de/print-welt/article678526/Pele-und-die-tragische-Oper-...

Fürth-Coach Jenö Vincze folgte dann seinem ungarischen Landsmann Jenö Csaknady zum Club, trainierte die zweite Mannschaft, und löste dann seinen Vornamens-Vetter 66/67 als Bundesliga-Coach nach dem 12. Spieltag ab, weil die Tabelle nur den zehnten Platz auswurf. Er durfte nur bis zur Winterpause bleiben, zwei Punkte aus vier Spielen waren zu wenig, es kam Meister-Coach Max Merkel.

Unter Merkel geriet der Club zunächst in akute Abstiegsgefahr, was sich erst änderte, als der Coach Jule Toth, ein in Jugoslawien geborener Ungar, oben noch in der Fürth-Aufstellung, als Retter ins Club-Tor stellte. In der nächsten, der Meister-Saison, kam Toth noch einmal zum Einsatz, durfte sich aber natürlich Deutscher Meister nennen.

Auch diesmal wird es eine harte Nuß in Fürth. Aber bei vier Punkten Rückstand auf Platz drei und der Tatsache, dass es in dieser Saison sehr eng zugehen wird, gibt es keinen Anlaß, auch nur einen Punkt zu verschenken. Auf gehts.

alterzabo Offline
Dabei seit: 18.02.2010

Hochachtung, werter Trifon, und vielen Dank für die Erhellungen.
Darf man sich nebenbei nach der Verbindung zu Trifon Ivanow erkundigen, der zwar mithalf, die Hotelkosten der deutschen N11 in den USA geringer zu halten als geplant, aber keinen mir bekannten Bezug zum HSV aufweist?

Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009

Zabo, du darfst dich natürlich erkundigen.
Genau genommen, meinst du den Ivanov, oder je nach Breitengrad, den Iwanow. So gesehen ist die Verbindung ja nur angenähert. Und natürlich gibt es einen Bezug zum HSV: Ich hätte ihn dort gerne spielen gesehen.

Habe ein Faible für Spieler, denen "state of the art" im weitesten Sinne nicht interessiert. Stattdessen gehörte Ivanov zu den Akteuren mit dem Prädikat "worthy of the stage".

alterzabo Offline
Dabei seit: 18.02.2010

sowas wie der Zeltinger des Musikbetriebes, der Grupe des Interviewwesens, der Assad der internationalen Diplomatie???

Hotte80 Offline
Dabei seit: 11.07.2007

Zum 125. noch ein kleines ständchen:
http://m.youtube.com/#/watch?v=PSzbUpavA6I&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DPS...

NUR DER HSV!

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