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Jim Panse Offline
Dabei seit: 22.10.2010
Immerhin hat Pitroipa getroffen.
Fix Offline
Dabei seit: 16.07.2010
ok, viel schlechter kann net mehr werden.
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Heute 18:47:26 von Fix
hsv ist so schlecht.

Nein, der HSV ist groß.

Bezogen auf das heutige Spiel muss man allerdings erst mal durchpusten. Junge, Junge...das ist hart. Aber das stehen wird durch.

Dass Drobny am Ende noch den Ball unterlief und damit zwei Punkte hergab, war nur die Krönung. Verloren haben wir im Zentrum. Nein, nicht verloren, nur gefühlt, zwei Punkte liegen lassen. Die fehlende Ballsicherheit im Zentrum. Westermann ist keine Sechs, er hat sich bemüht, irgendwo Löcher zu stopfen wie ein Innenverteidiger, aber keinen konstruktiven Paß gespielt. Und Skjelbred? Im ersten Spiel überfordert, kaum Ballkontakte, teilweise orientierungslos. Dachte, er wäre weiter. Er bekommt die Zeit. Und weil zudem Elia einmal mehr ein Ausfall war, blieb Töre, der sich mit Einzelaktionen verzettelte und sich schließlich anpasste. Und ohne Mittelfeld keine Bindung zwischen Defensiv- und Offensivspiel, da konnte Hertha das Spiel beherrschen.

Und doch. Zweimal in Führung. Die erste brachte nicht die fehlende Überzeugung ins eigene Spiel und auch keine Sicherheit, mit der zweiten kam auch Jarolim ins Spiel, und, ja, damit auch die beste Phase des HSV, mit einigen Chancen, allerdings ohne Ertrag. Tja, und der Standard am Schluss zum Ausgleich, der war zu verteidigen.

Ein Punkt. Den nimmt uns keiner mehr. Die Luft nach oben muss demnächst jedoch abnehmen. Jetzt zu Bayern. Jo...Nur die Ruhe...
gelsenkirchen Offline
Dabei seit: 05.05.2004
mit skjelbred würde ich mir die wenigsten sorgen machen, der wird noch. wie lange ist der jetzt wirklich da und hat mit der mannschaft gemeinsam trainiert und gearbeitet?
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
mit skjelbred würde ich mir die wenigsten sorgen machen, der wird noch. wie lange ist der jetzt wirklich da und hat mit der mannschaft gemeinsam trainiert und gearbeitet?

Zum Bayern-Spiel eine Woche länger als letzte Woche. Nicht ganz, er war krank, hat nicht voll trainiert, aber Sorgen machen wir uns um ihn nicht.

Alle anderen haben aber eine Woche trainiert, somit müssen wir nun auch eine Woche weniger Geduld aufbringen. Geduld? War es nicht der Bayern-Coach, der nach dem Zürich-Spiel um Geduld bat? Die haben wir mit Euch, liebe Bayern, die haben wir.

Eine Woche. Die wird vor allem Bruma geholfen haben, der fast die komplette Vorbereitung fehlte. Mit ihm und Mancienne, der im übrigen in beiden Spielen bisher die beste Zweikampfbilanz auf dem Platz vorweisen konnte, werden wir eine gute Innenverteidigung haben. Mit Verspätung kommen nun doch Jansen und Jarolim zurück, lieber spät als gar nicht. Aber bitte keine Experimente mit Elia, weder rechts, da ist er defensiv gegen Ribery und lahm keine Hilfe, noch in der Spitze als Konterspieler. Petric hat getroffen, also spielt er.

So ist Fussball. Schalke verliert in Helsinki, Hannover schlägt Sevilla und HSV verliert nicht bei den Bayern.

Das (http://www.11freunde.de/geschichtsstunde/108836?page=1größte und beste) Bundesligaspiel aller Zeiten, das hat noch jeder vor Augen.

Wir denken aber auch an eine legendäre Elf, die am 14.06.75 für den ersten HSV-Sieg bei den Bayern sorgte, die Elf von Ritter Kuno:

34. Spieltag 74/75

Bayern München - HSV 0:1

Bayern: Maier, Dürnberger, Beckenbauer, Schwarzenbeck (46. Förster), J. Weiß, Zobel, Roth, (71. Michelberger) G. Weiß, Torstensson, Müller, Kapellmann, Coach: Dettmar Cramer

HSV: Kargus, Kaltz, Nogly, Krobbach, Hidien, Zaczyk, Björnmose, Memering, Sperlich, Bertl, Volkert, Coach: Kuno Klötzer

0:1 Sperlich (35.)
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Was soll man sagen? Was wir befürchten mussten, ist in der Tat eingetreten. Da nutze auch das Muteinreden rein gar nichts.

Man könnte natürlich sagen, dass wir die schweren Spiele in Dortmund und München nun hinter uns haben, wo fast alle anderen Teams auch keine Punkte holen werden. Und alle anderen Spiele haben wir schließlich nicht verloren. Aber das wäre nichts als Galgenhumor.

Klar, im Spätsommer 2011 können wir uns nicht mit den Bayern messen. Das wissen wir. Das Erschreckende ist nur, dass in sämtlichen Auftritten, rechnen wir das Pokalspiel hinzu in vier, eine ähnliche Leistung geboten wurde. Keine Sicherheit, keine Überzeugung, keine Struktur im Spiel, die Laufwege passten nicht, kein Zweikampfverhalten, keine Spritzigkeit. Fast lethargisch und langsam, nein bräsig, wird sich ergeben. Dabei scheint es auch keine Rolle zu spielen, wer auf dem Platz steht. Die von mir geforderten Jansen und Jarolim gingen ebenso mit unter. Der Einzige, der im Ansatz noch eine vernünftige Körpersprache zeigt, ist nach wie vor Töre. Hoffe, er wird nicht verheizt.

Woran liegt es? Gut trainiert haben sie in der Vorbereitung. Fit wie nie, so äussern sich mehrere Akteure. Neben taktischen Fragwürdigkeiten, wie kann man in München mit einem 4-4-2 die Unterlegenheit im Mittelfeld durch Unterzahl noch erhöhen?, die aber die Bräsigkeit nicht erklären, kann es nur eine Kopfsache sein. Oenning ist Pädagoge. Überfordert er die Spieler durch Ansprachen, denen sie gar nicht folgen können oder wollen? Wurde zu sehr und zu oft über die Medien Geduld auf die falsche Art und Weise eingefordert (“Wir können noch gar nicht gut sein.”)?

Wie immer würde ein Erfolgserlebnis, ein Sieg, helfen. Allein, mit der Leistung aus den vergangenen vier Spielen wird man auch Köln nicht schlagen. Wünschenswert wäre eine klare Linie, ein taktisches Konzept, das konsequent durchgezogen wird, in dem die erfahrenen Spieler das Gerüst bilden, die jungen sich orientieren können und die Mannschaft sich entwickelt. Diese klare Linie, dieses Konzept, ist noch nicht zu sehen.

Bis Köln bleibt eine Woche. Was wir sehen wollen, ist ein Fortschritt.
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Wenn wir den Saisonstart nun bereits als erste Standortbestimmung betrachten, dann ist sie eindeutig. Und es folgt eine logische Frage. Darf man einen Coach nach drei Liga- und einem Pokalspiel grundsätzlich in Frage stellen? Natürlich nicht. Darf man Oenning grundsätzlich in Frage stellen? Zugegebenermassen kommt man ins Grübeln, obwohl es der vorherigen Antwort widerspricht. Und man fühlt sich ertappt, wenn man liest, dass Oenning als Coach von Team Austria ins Gespräch gebracht wird, und man unweigerlich denkt: “Was für ein Gedanke, ja“. Nein. Man mag ihm Fehler vorwerfen, aber es ist zu früh, um endgültig zu urteilen und damit noch nicht spät genug, um seine Ablösung zu fordern.

Was spricht für Oenning? Er war mal erfolgreich. 08/09 löste er nach dem zweiten Spieltag von Heesen beim Club ab und begann mit zwei Remis, dann zwei Niederlagen, dann wieder Remis. Nach dem siebten Spieltag stand der Club in der zweiten Liga auf Platz 14 mit sechs Punkten, und stieg am Ende auf. Mit Oenning. Wir legen ihm jetzt mal positiv aus, dass die Club-Mannschaft einiges an Zeit benötigte, um seine Spielidee umzusetzen. Der Zwang, Punkte zu holen, gibt ihm dieses Jahr allerdings nicht mehr viel Zeit.

Es werden auch lautstark neue Spieler gefordert, mit Rajkovic auch einer bereits verpflichtet, wobei ich hoffe, dass Arnesen ihn gut kennt und er kein neuer Rozehnal oder Gravgaard wird. Neue Spieler. Aber warum wechselte zum Beispiel Favre nur den Keeper aus, hielt ansonsten mit den gleichen Spielern des abgeschlagenen Letzten noch die Klasse und machte ihn nun zum Spitzenreiter?

Spieler. Einige melden sich zurück, Guerrero ist wieder fit, Petric auch, Castelen möchte wieder angreifen, Berg seine vielleicht letzte Chance suchen. Wir sind gespannt, wie Oenning gegen Köln spielen lässt.

Geht es schief, ist noch nichts verloren, natürlich nicht. Eine Steigerung muss jedoch erkennbar sein, sonst wird es für Oenning dann doch so früh sehr eng. Dabei sollte es nicht allzu schwierig sein, eine Steigerung erkennbar werden zu lassen.

Auf gehts, drei Punkte.

Drei Punkte holte Oenning bereits einmal für den HSV. Wir fordern das Omen heraus und erinnern noch einmal an seinen grössten Tag als HSV-Coach, den 19.03.2011:

27. Spieltag 10/11

HSV - 1.FC Köln 6:2

HSV: Rost, Diekmeier (55. Demel), Mathijsen, Kacar, Aogo, Ben-Hatira (60. Son), Westermann, Ze Roberto, Elia, van Niestelrooy (82. Torun), Petric, Coach: Oenning

Köln: Rensing, Brecko, Pezzoni, Mohamad, Eichner, Lanig, Petit (74. Makino), Peszoo (40. Chihi), Jajalo, Podolski, Novakovic (82. Clemens)

1:0 Petric (13.) , 2:0 Ben-Hatira (32.), 3:0 Petric (38.), 4:0 Petric (44.), 4:1 Jajalo (51.), 5:1 Kacar (52.), 6:1 Ze Roberto (58.), 6:2 Podolski (62.)
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Drei zu Vier. Der ausgeschüttete Sack voller Häme bereitet keine Sorgen. Sorgen macht die Bilanz mit nur einem Punkt. Aber das bleibt nach wie vor korrigierbar. Es war noch lange nicht alles gut, doch immerhin vieles besser. Und Zeit wird es nun, zwei offensichtliche Baustellen zu schliessen.

Die Entschlossenheit, gewinnen zu wollen, war heute schon in der ersten Minute erkennbar. Über gewonnene Zweikämpfe wurde druckvoll nach vorne gespielt, wobei das zentrale Mittelfeld mit Jarolim und Tesche, ja, überraschend Tesche, dominant wirkte, und wie Skjelbred davor, kaum Fehlpässe spielte, teilweise waren sogar gute Kombinationen zu sehen. Es klappte nicht alles, aber gemessen an den bisherigen Leistungen eine deutliche Steigerung. Auch nach dem Rückstand kurz nach der Pause kam man zurück und hätte deutlicher in Führung gehen müssen, was dem Spielverlauf entsprochen hätte.

Und wenn man vorne nicht mehr als dreimal trifft, aber immerhin dreimal, sollte dies trotzdem zum Sieg reichen. Womit wir bei der ersten akuten Baustelle wären, der rechten Abwehrseite. In den ersten Spielen fiel es nicht so ins Gewicht, weil gar nichts lief, diesmal jedoch konnte jeder sehen, dass Diekmeier seinem Vorgänger Demel noch in nichts nachsteht. Das erste Gegentor noch indirekt, der Konter zum zweiten allerdings fiel über seine Seite, und die Entstehung der beiden unnötigen Standards zu den Gegentoren am Ende muss er an seine Fahne heften. Durch einige gute Aktionen in der Offensive kann er seine Defensiv-Schwäche nicht kompensieren. Er muss sich dringend steigern.

Und leider, diese Baustelle wollte ich nie nennen müssen, steht nun zwingend der Keeper-Wechsel an. Ich hätte es dem sympathischen Tschechen gewünscht, dass er eine Stütze werden und als erfahrener Keeper der jungen Abwehr Halt geben kann. Er hat bisher nicht überzeugt und zu viele Fehler gemacht, bei der Aktion zum 3:4 musste ich unweigerlich an Pralija denken. Tom Mickel ist ein Guter und erinnert irgendwie an den jungen Rost. Jetzt sollte, nein, muss man ihn ranlassen.

Und so hat man sich durch unnötige Fehler selbst um den Lohn gebracht, um den ersten Sieg und um ein wenig Ruhe. Da helfen nur die alten Phrasen, hart daran arbeiten, die Fehler zu minimieren und weiterhin mehr Sicherheit und Routine in die eigenen Spielabläufe zu bekommen.

Aber nochmal Skjelbred. Vor zwei Wochen kam sein Einsatz offensichtlich zu früh, diesmal konnte er zeigen, warum er geholt wurde. Ballsicher und mit klugen Pässen ist er in der Lage, kompakte Deckungsreihen aufzureissen. Dass er noch zu viele Pausen einlegt, wird er mit der Zeit abstellen können. Und Rajkovic? Mit seiner ersten Aktion köpfte er den Ball über vierzig Meter, er ist die versprochene Kante. Lufthoheit wird er also haben, am Boden muss er noch zulegen. Und wenn er noch öfter am gegnerischen Fünfer gegen den Ball läuft, kann auch er ein Gewinn werden.

Dass wir jetzt mindestens zwei Wochen Letzter sind, halten wir aus. Es sind noch 30 Spiele. Einige Fortschritte machen Mut, die in den nächsten Spielen aber in Punkte umgewandelt werden müssen. Das werden sie auch, denn die Baustellen werden geschlossen. Ganz sicher.
AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008
Super. Alleine weil ich Aogo aufstellte, gibt es 4 Gegentore.

Meldet Euch ab!
AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008
....gegen Köln!!!
AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008
JEDER gewinnt gegen Köln!
AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008
...ZU NULL!
AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008
...nur Ihr nicht, IHR PENNER!
AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008
sorry...
Gast (nicht überprüft)
Umso mehr ärgert einen der Punktverlust beim 2:2. Beim HSV MUSS man gewinnen. Ich meine - es ist noch nicht so lange her, da haben wir die 4:0 aus dem VolksAOLpark geschossen. Sogar Piotr Reiss durfte mittun! Piotr Reiss, der hat sonst GAR NICHTS gerissen. Und einige Spiele gab's, wo wir denen sechs Dinger eingeschenkt haben. Und dann nur 2:2. Da hatten die Nordlichter echt verdammtes Glück, so 'ne Scheiße. Anscheinend wird's wohl für uns doch eine harte Saison, wenn man nicht mal bei dieser Graupentruppe gewinnt.

Aber nu macht mal weiter mit eurem Eufi-Gedächtnis-Fred hier. Wenn die Entwürfe für (http://primolo.de/archiv/Schlaubaer/hp_bilder/gigantic_impact.jpgeuer neues Maskottchen) fertig sind, schau ich aber mal wieder rein, versprochen!
vokabelle Offline
Dabei seit: 05.07.2006
Die Niederlagen deiner Bayern gegen Köln haben dich wohl schon immer besonders geärgert, was Anti? *kicher*
Madinho Offline
Dabei seit: 27.09.2005
es ist nicht mal 4 Monate her, da musste ich mir im Volksparkstadion beim Nordderby dauernd "Werder 2. Liga!" usw. anhören... ich zeige hiermit wahre menschliche Größe und werde dies nicht umgekehrt tun... :-)
Gast (nicht überprüft)
Ich saß gestern im Volksparkstadion und geb dir grundsätzlich Recht, Trifon. Vieles war besser im Vergleich zum desaströsen Auswärtsspiel bei den Bayern. Hätten die Hamburger die Chancen nach dem 3:2 konsequent genutzt ..bzw. sie hatten gestern die nicht kleine Chance als Sieger vom Platz zu gehen. Meiner Meinung nach war aber die größte Schwachstelle die Innenverteidigung v.a. bei hohen Bällen, die nahezu alle gefährlich von den Kölner umgesetzt werden konnten. Im Stadionheft stand das dies nun die 4. neue Formation war und diese hatte offensichtlich noch Abstimmungsprobleme.
Oenning hat ja jetzt 2 Wochen, danach muss die Defensive aber sicherer auftreten, sonst wirds eng für ihn.
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
Heute 07:12:08 von AntiMöller

Meldet Euch ab!

Das geht doch nicht, die Liga braucht uns.

JEDER gewinnt gegen Köln!

Naja, jeder? In 1428 Kölner Bundesligaspielen schafften das 486 Gegner.

...ZU NULL!

Das schafften gerade mal 198 Gegner.

...nur Ihr nicht, IHR PENNER!

Wir haben 36mal gewonnen, davon 13mal zu Null.

sorry...

Alles gut.


Heute 14:30:17 von monssolis

Anscheinend wird's wohl für uns doch eine harte Saison, wenn man nicht mal bei dieser Graupentruppe gewinnt.

Keine Sorge, den Klassenerhalt werdet ihr schaffen.

Wenn die Entwürfe für euer neues Maskottchen fertig sind, schau ich aber mal wieder rein, versprochen!

Ick freu mir druff.
AbteilungAttacke Offline
Dabei seit: 22.10.2008
Klar ist es nach dem 4. Spieltag arg früh zum unken.

Aber irgendwie erinnert das stark an die fast Abstiegshinrunde - nur diesmal fehlen irgendwie die Stars um diesen "Zu Gut um Abzusteigen"-Dingens, was solche Mannschaften dann immer packt.
Jim Panse Offline
Dabei seit: 22.10.2010
Der HSV ist unabsteigbar und wird es immer sein, da hat der DFB schon seine Hand drauf, dass der Dinosauerier niemals ausstirbt. Wenn die AUTOMATISMEN erstmal greifen, kommt das schon ins laufen. Die STRUKTUREN wurden ja schon geschaffen, das kommt alles nach und nach. Dieses Jahr Platz 8-11, danach ist auch ne PHILOSOPHIE zu erkennen, dann kann es langsam wieder ans erobern von Europa gehen.
Statistikfreund Offline
Dabei seit: 18.06.2009
Der HSV...tja: Ich meine es hapert an zweierlei.

1. Meine ich konditionelle Schwäche ausmachen zu können. Die Mannschaft mag ja "fit" sen, aber die anderen Teams erwiesen sich dann bisher eben als fitter.

Eklatantester Nachweis: Die Podolskivorbereitung.

2. Die Mannschaft ist nicht eingespielt, sie ist noch gar keine Mannschaft. Da stimmt momentan weder die Abstimmung untereinander, noch das Prinzip "einer für alle, alle für einen".
Gast (nicht überprüft)
Der 2. Punkt lässt sich wohl auch dem noch geöffneten und so für Unruhe sorgenden Transferfenster zuschreiben. Magaths ganz persönlicher Antipode: die Memmenhaftigkeit der heutigen profis, die es wagen sich unwohl zu fühlen in einem Kader, in dem du heute einem freudig die Hand schüttlest, der dir dann am Wochende von der anderen Seite her die Beine weggrätscht. Wolfsburg, Hamburg, Köln, Ballack, ich frage mich, ob das immer so laut war und auch solche Nebeneffekte hatte.
wojcicki Offline
Dabei seit: 24.12.2006
3. Dazu wird Oenning jede Woche offensichtlich genötigt, den nächsten Neueinkauf von Chelseas Reste-Rampe in die Anfangsformation einzubasteln. Da werden die Ansprüche geringer und man freut sich schon, wenn die "Kante" den Ball zu Not aus´m Stadion köpfen kann.
(http://www.youtube.com/watch?v=Tca-AkF2_6wDas Vorbild an Siegeswillen) , grobmotorische Vergleich mit dem großen HSV sind rein zufällig, aber beabsichtigt.
Wo wa grad bei Bewegungssport sind: Im Tor würd ich mal den Jarolim testen, der kommt wenigstens schnell runter ...
wojcicki Offline
Dabei seit: 24.12.2006
balabala Offline
Dabei seit: 26.04.2009
Sulbakkens Taktik zu kompliziert für HSV
Kölner stehen immer besser blöd im Raum rum.
Trifon Ivanow Offline
Dabei seit: 22.07.2009
29.08.2011 08:40:57 von Statistikfreund

1. Meine ich konditionelle Schwäche ausmachen zu können...


Eine konditionelle Schwäche sehe ich im Moment nicht als Grund für den letzten Platz, obgleich einige Akteure die Vorbereitung nicht komplett absolviert hatten.


2. Die Mannschaft ist nicht eingespielt...


Richtig. Dass die Mannschaft nicht als Mannschaft auftritt, daran ist schon Veh gescheitert. Oenning hat die Aufgabe, eine solche Mannschaft zu bilden, was leichter sein sollte, wenn die Zusammensetzung im grossen Rahmen erneuert wurde. Hierfür muss er aber eine Linie haben und konsequent verfolgen, um im täglichen Training die Abläufe einzustudieren.

Hilfreich sollten auch Testspiele sein, vor allem Siege wie das gestrige 8:0 beim Oberligisten FC Bremerhaven. Zu Null. Drobny ist für Tschechien unterwegs, so spielten Mickel und Neuhaus je eine Hälfte. Sollte Mickel am Wochenende beim weiteren Testspiel in Luzern gut halten, hat er die Argumente auf seiner Seite. Die Keeper-Frage ist für Oenning sicher noch nicht geklärt. Richtig war aber natürlich, dass er Drobny nach dem Köln-Spiel öffentlich zunächst in Schutz nahm.

Mancienne spielte hinten rechts vor, mag eine Überlegung sein. Neben Petric (3) und Guerrero traf auch Berg zweimal, Selbstvertrauen tanken.

So, Elia ist weg, das ist gut und richtig. Nach seinem guten Start vor zwei Jahren wurde er von einer Verletzung gestoppt und erreichte nie wieder die Form, die sein Talent vermuten lassen könnte. Zudem wirkte er wie ein Einzelkämpfer und war nicht in der Lage, sich genügend in die Mannschaft einzubringen. Auch Ben-Hatira ging, der unzufrieden war und nicht verknusen konnte, dass Töre, allerdings zu Recht, ihn zu Beginn der Saison verdrängte. Der Weggang war logisch. Nicht zwingend logisch, dass Demel noch einen Club fand. Viel Glück bei den Hammers. Ilicevic? Find ich gut, der hat was. Wir werden sehen.

Ansonsten halte ich nach wie vor die Mannschaft für stark genug. Nicht, um in diesem Jahr Meister zu werden, aber doch, um in der Liga ordentlich mitzuspielen. Und genau das werden wir in den nächsten Monaten auch sehen.
wojcicki Offline
Dabei seit: 24.12.2006
Das sind ja fast schon gaddafische Durchhalteparolen, aber Floskeln wie "Die Mannschaft hat mehr Potential, als der Tabellenplatz es ausdrückt." verheißen nie etwas Gutes!
Hotte80 Offline
Dabei seit: 11.07.2007
wenn schon, dann Comical Ali: I triple guarantee you, there are no American soldiers in Baghdad.
Redondo7 1 Offline
Dabei seit: 01.09.2011
@trifon

Hier stelle ich Dir die Frage, was Du unter ordentlich mitspielen verstehst. Ordentlich mitspielen kann auch eine Mannschaft, die absteigt. Eine ordentlche Platzierung wäre für den HSV in dieser Saison nach meiner Einschätzung ein Platz zwischen 9-12. Dafür muss ich aber Vieles verbessern. Wenn wir einmal unterstellen, dass es zum vorgenommenen "Umbruch" keine Alternative gab, bin ich doch erstaunt, mit welcher Vehemenz sich der HSV auf den wichtigsten Positionen selbst das Leben schwer gemacht hat, weil unnötig.
Die Baustelle Torwart war vermeidbar, denn Rost hätte sicher gerne noch ein Jahr dran gehängt. Die Baustelle Innenverteidigung hätte man jedenfalls weniger brachial angehen können. Es dort mit Bruma und Mancienne zu versuchen, die beide wenig Erfahrung haben, sich erst an die Liga und Umfeld gewühnen müssen, halte ich für sehr gewagt. Im heutigen Fußball sind die IV ganz wichtige Spieler, dort zwei Grünhörner einzusetzen, halte ich für verkehrt. Selbst bei Rajkovic weiß man nicht, ob er den Ansprüchen gewachsen ist, denn auf hohem Niveau durfte er sich bislang zu selten versuchen. Auch Westermann ist da keine Hilfe, da er viel zu viel mit sich selbst zu kämpfen hat. Das wird m. E. die Schwachstelle des HSV über die gesamte Saison bleiben. Auch dies wäre vermeidbar gewesen, wenn man Mathijsen gehalten hätte (wäre doch im bereich des möglichen gewesen, oder). Warum jetzt mit Jarolim auch noch eine der wenigen Konstanten der Mannschaft demontiert wird, ist mir schleierhaft! Nach dem Weggang von Ze Roberto sehe ich auch auf dieser Position ein Problembeim HSV. Mit Tesche, Kacar oder Rincon ist der HSV da unterdurchschnittlich besetzt. Die Außenverteidigerpositionen sind nominell gut besetzt, aber Diekmaier und Aogo sind bisher keine Impulsgeber, sondern Schwachstellen - da kann es aber am ehesten besser werden. Zentral kann ich Skjelbred nicht einschätzen. Ob er der Aufgabe gewachsen ist, bleibt abzuwarten, aber ohne Risiko ist die Sache auch nicht. Bleiben der Sturm und die Außenbahnen offensiv. Petric, Guerrero, Berg und Son - das klingt erstmal gut, aber was steckt dahinter? Petric spielt in 7 von 10 Spielen so unauffällig, dass man nicht merkt, dass er überhaupt dabei ist, eher eine Belastung für die Mannschaft, weil er auch läuferisch enttäuscht. Ob eine Quote von 20% guten oder brauchbaren Spielen reicht, will ich nicht beurteilen. Guerrero ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Er könnte der Spieler sein, der die verbindung zwischen Mittelfeld und Angriff herstellt. Dafür muss er aber gesund sein und Lust haben. Son muss sich bewiesen und fällt nun auch noch aus. Berg ist einmal nicht klar gekommen beim HSV. Warum sollte es nun besser werden. Auf Außen sind Elia und Pitroipa weg. Zwei Spieler, die für einen Überraschungsmoment sorgen konnten, auch wenn Pitroipa es dann selbst zunichte machte. Dem HSV fehlt ein Stück Unberechenbarkeit. Es bleiben Töre, Jansen und Ilicevic. Davon ist einer sehr jung und unerfahren, ein anderer nur bei jedem zweiten Spiel einsatzfähig und der andere muss erst zeigen, dass er auch außerhalb der Pfalz Leistung bringen kann. Das traue ich ihm aber zu!
Insgesamt sehe ich für den HSV eine Scheißsaison. Wenn er nicht ernsthaft unten rein rutscht, würde mich das wundern. Und zu Oenning nur so viel, vergeigt er in Bremen, ist er weg. Dafür sorgen schon die Hyperventilierer im Umfeld. Und Arnesens Transferpolitik zeugt nicht unbedingt von Fantasie, um es mal vorsichtig zu formulieren.
Eine weitere Frage habe ich noch: Welcher Spieler außer Jarolim könnte der sein, der das Ruder an sich reißt und der Mannschaft auf dem Platz den Rücken stärkt? Dass ich das mal über dieses Fallobst schreiben muss, hätte ich auch nicht gedacht. Und für den HSV hoffe ich, dass sich Westermann nicht zum Wachrüttler berufen fühlt, denn dann macht er allles nur noch schlimmer in seinem Übereifer.

Amen.

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