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Wie sich Trainer Babbel das Spiel schönredet - »Das Positive ist...«
GTEvo Offline
Dabei seit: 14.10.2008
Auch hierdran ist der ganze Wahnsinn, die Perversion des heutigen
Konzeptfußball Zeitalters zu erkennen.
Wenn ein Trainer nach dem allerersten Spiel der Saison, krampfhaft, aber
selbstsicher..eloquent aber aufgeplustert nach Erklärungen sucht, sich und
seine Truppe verteidigt und eigentlich jetzt schon Durchhalteparolen
ausgibt...
dann dokumentiert es nur dass die Branche ein Irrenhaus ist.
Jeder Verlierer nimmt für sich Anspruch eigentlich garnicht verlieren zu
können, man hat ja schliesslich alles vorher einstudiert, zugeordnet,
durchgekaut und is sowieso immer nen ganz toller Hecht.
Die haben Alle nen Lattenschuss.
Egal wo man hinschaut.
Niemand lässt auch nur den Hauch von Sport, im Sinne von Wettkampf zu.
Niemand kommt auf die Idee dass man einen Gegner zu bezwingen hat..dass da
Jemand auf dem Platz steht der auch gewinnen will und genauso alles vorher
einstudiert, zugeordnet und durchgekaut hat.
Was ist das doch für ein armseeliges Haifischbecken der Eitelkeiten
geworden.
Am allerersten Spieltag von Philosophieen umsetzen, von Automatismen die noch
nicht greifen, von Aklimatisierungen der Neuzugänge aus Schwellen und
3Welt-Ländern zu dozieren, ist schlichtweg Volksverdummung und das mediale
Borderline-Syndrom dieses Affenzirkus Namens Bundesliga geworden.
Das hat nix mit Babbel zu tun..Jeder Trainer verhält sich gleich.
Niemals Anerkennung für den Gegner, niemals mehr zulassen dass
Fußballspielen in allererster Linie immer Sport und Wettkampf bleibt, Zufall
und Tagesform, Können und Unvermögen niemals von Patenten, Konzepten und
mathematischer Wissenschaft beeinflussbar sein wird.
Der Ball ist -und bleibt- rund!
Holger