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Zottelkralle Offline
Dabei seit: 02.05.2011

mmh, hab ich auch nicht so wahrgenommen.

Atatenango Offline
Dabei seit: 12.02.2008

Am geilsten fand ich ja noch, dass die Bayern Fans am Samstag im Stadion mit Gesängen Uli Hoeneß gehuldigt haben (nachdem sie zuvor Heynckes besungen haben). Also bei aller Liebe und dem Verständnis dafür, dass man zu seinem Verein hält...aber wie kann man jemanden besingen, der nachweislich eine Straftat begangen hat, der nachweislich eigentlich jeden einzelnen von uns beschissen hat, weil er geldgeil war/ist, statt das zu tun, was jeder zu tun hat, nämlich Steuern zu bezahlen. Egal, was der Mann für Bayern geleistet hat (was er zweifelsohne getan hat), wie doof kann man sein, den mit minutenlangen Gesängen zu huldigen. Leute...der hat auch Euch bischissen, ob Bayern Fan oder nicht...wie kann man so jemanden durch minutenlange Gesänge hochleben lassen? Unglaublich dämlich!

h_g_bruns Offline
Dabei seit: 07.09.2004

Das ist sicher so eine Art "Stockholm Syndrom für Fussballfans" ...

AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008

Ata: wennste das mit dem "geldgeil" streichen würdest? ;-)

Atatenango Offline
Dabei seit: 12.02.2008

Wieso soll ich das tun? Warum muss ein Mensch, der sowieso schon millionenschwer ist an der Börse rumzocken, um noch mehr Geld zu haben. Das ist für mich geldgeil! Ich mein, soll er machen, seine Sache, aber Steuern muss er trotzdem bezahlen.

mehmetwirdankendir Offline
Dabei seit: 19.12.2010

minutenlange Gesänge

Hab ich nicht gehört. Einmal vereinzelt und ganz kurz ja. Auch gestern am Marienplatz war der Empfang doch eher verhalten. Aber grundsätzlich hast du recht. Allein die Tatsache, dass er überhaupt auf den Balkon ging und sich auch noch ausrufen ließ ist absolut stollos. Er hat da oben einfach nichts mehr verloren. Hätte er nur einen Funken Anstand würde er sich endlich zurückziehen. Aber er braucht die Bühne.

juschek Offline
Dabei seit: 06.06.2011

Also die gesänge hat man sogar in der TV-Übertragung vernehmen können und zwar als die Mannschaft in der Kurve war. Und Schweinsteiger hat sich mit dem Lautsprecher in der Kurve auch zu "Uli Hoeneß" rufen hinreißen lassen...

giselher Offline
Dabei seit: 06.10.2009

Nur mal so als Fakt (wenn denn das Gedruckte über ihn stimmt): Der hat alle Steuerschulden nebst Zinsen und Strafzuschlägen bezahlt. Jedenfalls im Moment ist er einer der "steuer-ehrlichsten" Menschen unserer Republik.

Wenn schon bashen, dann im Kern: Er hat über Jahre zu wenig gezahlt. Sowas ist kriminell und strafbewehrt. Noch nicht zu Ende geprüft ist die strafbefreiende Wirkung seines "Geständnisses".

...nachweislich eigentlich jeden einzelnen von uns beschissen .... oder ... die Allgemeinheit um ihr zustehende Steuern gebracht ... stimmt nicht mehr.

juschek Offline
Dabei seit: 06.06.2011

Noch nicht zu Ende geprüft ist die strafbefreiende Wirkung seines "Geständnisses".

Noch nicht zu Ende geprüft ist die strafbefreiende Wirkung seines Geständnisses gerade deshalb, weil auch über die Vollumfänglichkeit seiner Selbstanzeige noch alles andere als Klarheit herrscht. Wie auch immer, zu dem Thema gibts immer noch nichts Neues. Und ob die Fans, der Verein und die Spieler ihm einen gefallen damit tun, wenn sie sich zu übereifrigen Solidaritätsbekundungen hinreißen lassen sei hier erstmal dahingestellt.

Und zum Thema "Steuerehrlichster Mitbürger": Das ist per se erstmal jeder abhängig Beschäftigte, der von Schwarzarbeit im Sinne des Strafrechts absieht. Da hast du nämlich gar keine Möglichkeit irgendwas zu drehen und zahlst bei Nichtgeltendmachung eventueller Steuerminderungsgründe sogar drauf.

Und überhaupt, die Unschuldsvermutung stellt sich im Falle Hoeneß erstmal gar nicht. Und ob der Tatsache der versuchten Steuerhinterziehung sind Aussagen wie die vom "steuer-ehrlichsten" Menschen ja wohl blanker Hohn.

mehmetwirdankendir Offline
Dabei seit: 19.12.2010

Das ist ja wie: Du hast den Schokoriegel gestohlen. Leg ihn wieder zurück uns leg 2 EUR in die Kaffekasse. Braver Bua.

Neinnein. Giselher. Hoeneß ist ein unglaublicher Proflineurotiker. Ich hätte ihm genug soziale Intelligenz zugetraut sich charmanter aus dieser Affäre zu ziehen. Aber er schaffts einfach nicht. Er packts nicht. Und das ist einfach nur noch schwach.

Und juschek, natürlich hab ich die einzelnen Gesänge vor der Mannschaft vernommen minutenlange Huldigungen jedoch nicht.

Ganna Offline
Dabei seit: 06.07.2009

Also dem FC Bayern könnte man vielleicht für die Saison danken, wenn sie die Nummer mit Uli Hoeneß anders hätten schaukeln können. (Wer hat den jetzt eigentlich verpfiffen?) Die Sache auf nach die Saison zu vertagen hätte es auch getan und eine klare Unterscheidung zwischen Leistung für den Verein und persönliche Fehlleistung gemacht. Damit wäre der Gesamtverein sauber dagestanden. So steht der FC Bayern und seine „Scheichs“ vom Aufsichtsrat als „Erste Amigos“ im Land dar, moralisch auf der Stufe mit gewöhnlichen Verbrechern! Derselbe, der zuvor gewettert hat, „wenn so einer Bundestrainer wird, dann gut Nacht“, nun als Straftäter an der Spitze des erfoglreichsten deutschen Clubs? Dafür kann man doch nicht dankbar sein!

Und was auch noch etwas die Suppe vesalzt ist die Nummer vom Hoeneß sich hinzustellen und darüber zu schwadronieren, dass die Liga Gefahr läuft zu einseitig zu werden und gleichzeitig werden dem größten Konkurrenten die besten Spieler weggekauft, obwohl man die selber gar nicht braucht!
Dass man sich dann als Gegen„argument“ anhören muss, man führe eine „Neiddebatte“ macht die Bayern auch nicht gerade sympathisch und das „mia san mia“ wird zum Leitspruch für Arroganz.
Dafür kann ich auch nicht dankbar sein!

Ansonsten haben sie guten Fußball gespielt – Juve und Barca vorgeführt. Sportlich wohl ziemlich einwandfrei und zurecht alle Titel abgeräumt, weil diesmal waren sie wirklich besser als Dortmund, wenn auch knapp.

MarcRamone Offline
Dabei seit: 11.03.2009

"... von der Unberechenbarkeit eines Thomas Müller erzählen. Von der Feldherrenbrust Bastian Schweinsteigers, den Zirkuspferden Robben und Ribery. Und von Philipp Lahm, der maschinenartig ein Weltklassespiel nach dem anderen abriss. Von Javi Martinez, den wir anfangs für überteuert hielten und heute für das Doppelte holen würden. Von Manuel Neuer, dem Torwart mit den tausend Händen. Von Dantes Haaren. Von Mandzukics Eisengesicht. Vom tanzenden Jupp Heynckes. Vom Reden schwingenden Rummenigge und wahrscheinlich sogar auch vom feixenden Tymoshchuk."

Schon interessant, dass hier fußballerisch nur Lahm und Neuer erwähnt werden, der Rest ist Boulevard.

Der FCB lebt vom Kollektiv und spielerisch nicht von Einzelspielern. Sie haben keinen Stil geprägt, sondern einen perfektioniert. Sie leben von der Effizienz und Genauigkeit.

Andere Fußballer und Vereine fand ich zuletzt viel prägender (Barcelona, Dortmund und (leider auch) Chelsea (Beton)). In Deutschland hat man zuletzt doch gerade wegen dem Fußballstil vermehrt von Dortmund gerdet und was für aufregenden Fußball sie spielen. Genau das hat die Bayern, allen voran Rummenigge und Hoeneß, zur Weißglut getrieben: FCB in den Medien wegen Mumpitz, BVB wegen schönem und guten Fußball.

Die Erfolge sind Statistik, aber am Charisma fehlts noch.

Ich habe großen Respekt vor der Leistung, zum Dank verpflichtet fühle ich mich nicht.

MarcRamone Offline
Dabei seit: 11.03.2009

"Und was auch noch etwas die Suppe vesalzt ist die Nummer vom Hoeneß sich hinzustellen und darüber zu schwadronieren, dass die Liga Gefahr läuft zu einseitig zu werden und gleichzeitig werden dem größten Konkurrenten die besten Spieler weggekauft, obwohl man die selber gar nicht braucht!
Dass man sich dann als Gegen„argument“ anhören muss, man führe eine „Neiddebatte“ macht die Bayern auch nicht gerade sympathisch und das „mia san mia“ wird zum Leitspruch für Arroganz.
Dafür kann ich auch nicht dankbar sein."

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Zottelkralle Offline
Dabei seit: 02.05.2011

"Und was auch noch etwas die Suppe vesalzt ist die Nummer vom Hoeneß sich hinzustellen und darüber zu schwadronieren, dass die Liga Gefahr läuft zu einseitig zu werden und gleichzeitig werden dem größten Konkurrenten die besten Spieler weggekauft, obwohl man die selber gar nicht braucht!
Dass man sich dann als Gegen„argument“ anhören muss, man führe eine „Neiddebatte“ macht die Bayern auch nicht gerade sympathisch und das „mia san mia“ wird zum Leitspruch für Arroganz.
Dafür kann ich auch nicht dankbar sein."

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